*


Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Das große Jenseits / 08. Der Absturz in die Hölle 527

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Das große Jenseits / 08. Der Absturz in die Hölle
« am: Juli 25, 2011, 09:15:23 Vormittag »
Der Herr: „Die Hölle bemüht sich, durch zahllose Trugkünste eine Seele stets näher dem erzbösen Wesen Satans zu bringen, auf daß sie mit ihm völlig eins werde, was aber nimmer geschehen kann, da jede Seele einen eigenen (reinen) Geist in sich enthält, der das Entgegengesetzte des Satansgeistes ist. Will sich eine Seele dem Satan nähern, dann tritt dieser ihr eigener Geist in ihr als Richter und Strafer auf und peinigt die Seele als ein unlöschbares Feuer von innen heraus, wodurch die Seele vom Satan wieder entfernt wird und zur Besserung übergeht. Diesem Besserungsdrange zu folgen, wird ihr umso leichter, je mehr sie sich der Reinheit ihres Geistes nähert. — Das ist der Unterschied zwischen der Seligkeit und der Verdammnis: In der Seligkeit geht die Seele ganz in den Geist über, und der Geist ist dann das eigentliche Wesen; in der Verdammnis aber, will die Seele den Geist ausstoßen und einen anderen, nämlich den Satans, annehmen. In diesem Falle wird sie das dem Geiste Unähnlichste!“

[Ed. Kap. 58, 10-12]

 

Jesus zu einer erweckten Seele im Paradies: „In die Seele ist ein neuer Geist gelegt, und, mit ihm eins zu werden, sollte die Seele alles aufbieten. Aber wenn die Seele alles nur aufbietet, um mit ihrer Materie eins zu werden, — wie soll dann der Geist in der Seele ein Herr seines Hauses werden?!“

[Rbl. Bd. 2, Kap. 152, 6-7]

 

Der einstige Räuberfürst Cado beantwortet die Enthüllung seines teuflischen Erdenlebens und den Rat des Petrus zur Umkehr mit höllischem Hohn und Trotz: „Einem allmächtigen Gott gehorchen kann je der feige Esel, aber Ihm den hartnäckigsten Trotz bieten und alle Seine Weisheit zuschanden machen, das kann nur ein starker Geist, der keine Furcht kennt, auch vor einem ewigen Schmerz in der ärgsten Hölle nicht! Werfet mich in kochendes Erz, und ich werde euch im höchsten Brandschmerze dieselbe Antwort erteilen!“

[Rbl. Bd. 2, Kap. 164, 2]

 

Jesus: „Es ist bei diesem Geiste (dem Teufel Cado) jedes denkbare, Meiner Liebe und Weisheit entsprechende Mittel aufgeboten worden. Aber ohne den geringsten Erfolg! Starke Engel wurden (auf Erden) zu seiner Bewahrung befohlen. Aber sein Wille, der frei bleiben mußte, war stets mächtiger als Meine Liebefesseln, die Ich ihm anlegen ließ. Er zerriß sie alle und spottete ihrer gräßlich. — Es fehlte ihm nicht an Erkenntnis; er kannte jeden Buchstaben der Schrift und hatte sogar das Vermögen, mit der Geisterwelt zu verkehren. Er kennt Mich und Meine Göttlichkeit und kann doch Meiner spotten. — Was kann da Meine Liebe noch ausrichten bei solch einem Wesen?!“

[Rbl. Bd. 2, Kap. 164, 5]

 

Der Erzengel Raphael: „Jede Seele, die einem der zahllosen Laster festergeben ist, stellt einen Teufel, also einen tätigen Ausdruck des Bösen dar, und es ist einer solchen Seele schwer zu löschender Trieb, gleichfort Böses zu tun in der Art, in der sie sich begründet hat in der Zeit ihres irdischen Lebens.“

[Ev. Bd. 5, Kap. 94, 3]

 

Jesus: „Es werden von Zeit zu Zeit Lehrer in die höllischen Vereine gesandt, aber es geht ihnen nicht besser als den Engeln zu Sodom und Gomorrha: die argen Geister möchten diese starken Wesen dazu mißbrauchen, um alle ihre höllischen Feinde zu vernichten.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 238, 6]

 

Jesus: „Die jenseitige Schulung der sündigen Seelen diene niemandem zu einem besonderen Troste; denn wenn jenseits eine Seele in sich statt besser nur immer schlechter und böser wird, so gestaltet sich im gleichen Maße auch ihre Scheinwelt und Gesellschaft häßlicher und schlechter. Und so wie die Seele in sich wahrheits- und lichtloser wird, ebenso verdunkelt sich auch ihre Umgebung, was sie sehr drückt und quält. Mit der Steigerung der Qual wächst auch ihr Zorn und ihre Rachgier, und das ist dann schon der Eingang in die Hölle.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 65, 4-5]

 

Beispiel Jesu: Die Erlebnisse, Machtkämpfe und Leiden eines grausamen, mordlustigen Königs in der Hölle.

[Ev. Bd. 5, Kap. 232, 3-7]

 

Ein Engel Gottes schildert den Regenten in Hanoch furchtbare Greueltaten in anderen Städten des Reiches und fährt fort: „Sollte Gott bei solchen Umständen wohl noch länger des menschlichen Geschlechtes schonen und harren seiner Besserung? Wahrlich, die Hölle sei der ewige Besserungsort für diese Teufel in menschlicher Haut!“

[H. Bd. 3, Kap. 298, 5-8]

 

Jesus zu dem weisen Griechen Philopold: „Wie es in dieser Welt zugeht, ebenso geht es in der Hölle zu, nur mit dem Unterschiede, daß im allgemeinen Geisterreich die Guten, Demütigen, Geduldigen und auf Gott Vertrauenden aus dem Kampf der Hölle für ewig ausgeschieden sind und somit allein die Bösen in der Hölle miteinander ihr falsches, arges Getriebe haben.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 33, 13]

 

Auf die Frage: „Gibt es einen persönlichen Satan oder Teufel?“, erwiderte Jesus: „0 ja, es gibt Teufel, hier auf dieser Welt im Fleische wandelnd, und noch mehr im großen Jenseits, die fort und fort bemüht sind, einen argen Einfluß auf das Diesseits auszuüben, und das einmal durch die rohen Naturgeister, die noch in allerlei Materie der Ausreifung wegen weilen, und dann aber auch unmittelbar durch geheime Einflüsterungen, Anreizungen und Verlockungen. Sie merken bei den Menschen gar wohl die verschiedenen Schwächen und bösen Anlagen, bemächtigen sich ihrer und fachen sie zu glühenden Leidenschaften an.“

[Ev. Bd. 8, Kap. 35, 11-12]

 

Jesus: „Ein Mensch, der an einen Gott nicht glauben und darum auch nicht nach dessen Willen handeln will, versenkt sich dadurch stets mehr und tiefer in das Materielle, wird geistig unrein und böse und somit ein Teufel.“

[Ev. Bd. 8, Kap. 34, 11]

 

Göttliches Feuergericht über höllische Streiter in der niederen Geisterwelt.

[Rbl. Bd. 2, Kap. 169, 11-16, Kap. 170]

 

Der Herr im Toben der Sintflut zu dem von Ihm berufenen, wutentbrannten Satan: „Elender Versucher Meiner Liebe, Langmut und Geduld! Siehe, hier stehen deine getreuesten Knechte (die letzten Gewaltherrscher von Hanoch)! Sie haben deinen Plan meisterhaft vollbracht! Welchen Lohn wirst du ihnen darum nun geben?“ Und der Satan sprach: ‚Hatten sie nicht auf der Erde alles, wonach ihr Herz dürstete?! Welchen Lohn sollten sie fürder noch haben wollen?! — Der Tod sei ihr Los!‘ Darauf der Herr: „Habt ihr es nun vernommen, wie euer Meister seine Knechte lohnt? Seid ihr zufrieden damit?“ Hier fingen die drei an zu heulen vor Furcht und Angst und baten den Herrn um Hilfe. Der Herr aber sprach: „Das tut nun die Angst in euch, und ihr habt keine Reue! Daher weichet von Mir, Satans Diener, und büßet mit ihm in seinem Feuer euren Frevel!“ Hier fuhr ein mächtiger Blitz durch die Grotte und tötete die drei, und des Herrn Macht trieb die vier Geister zur Hölle.

[H. Bd. 3, Kap. 355, 10-15]

 

Der Herr: „Alle Höllengeister leben in der größten Furcht vor Mir; Mich nur von ferne zu erschauen oder Meinen Namen zu vernehmen, ist für sie das Schrecklichste!“

[Schrft. Kap. 27, 21]

 

Im Geisterreich erblickt sich die Seele eines sehr hochmütigen Feldherrn in der Kleidung ihres irdischen hohen Ranges, dabei aber in völliger Einsamkeit. In schier endlos währender Langeweile ruft der unselige Feldherr zu Gott um Hilfe; sogleich erscheint ein Engel, um ihn durch Belehrung auf den Weg der Demut zu weisen. Aber der Lichtbote wird nicht angehört, und der unbelehrbare Feldherr verfällt der Hölle.

[St.-Sz. 6, Expl. Abs. 10-22]

 

Jesus: „Ganz welttümliche Menschen, die an keinen Gott glauben und dennoch ein gesundes Leben bis in ihr hohes Alter genießen und auch eines schnellen, schmerzlosen Todes sterben, haben ihren Lebenslohn schon auf dieser Welt empfangen und werden im Jenseits kaum mehr einen zu gewärtigen haben. In ihrer Gesellschaft wird die äußerste Finsternis walten, und es wird sein viel Heulen und Zähneknirschen unter ihnen.“

[Ev. Bd. 8, Kap. 16, 13]

 

Der Evangelist Markus zeigt in seiner geistigen Sphärenschau folgende Begebenheit: Eine selbstsüchtige, glaubenslose Ehefrau zieht ihren nach besseren Erkenntnissen strebenden Ehegatten in ihre eigene höllische Finsternis; ein Engel Gottes greift jedoch ein, trennt die Ehegatten und führt den Mann zum Licht. Die hartnäckig böswillige Ehefrau wird nun gänzlich eine Beute der Hölle.

[GS. Bd. 1, Kap. 35-39]

 

Ein reicher, verwöhnter Student, der sich anstatt seinen Studien einem fruchtlosen, sinnlichen Genußleben ergab, stirbt frühzeitig an einer furcht baren Krankheit und kommt als völlig zerstörte Seele in affenähnlicher Gestalt ins Jenseits. Der Der Absturz in die Hölle Todesengel bewahrt Geist und Seele dieses argen Sünders durch peinvolle Verbrennung der letzten sinnlichen Lebenskräfte vor dem ewigen Tode.

[St.-Sz. 4. Expl.]

 

Jesus: „Rache aus dem Jenseits ist nur ungerecht mißhandelten und getöteten Menschen gestattet, jedoch niemals von Grund auf bösen Geistern.“

[Ev. Bd. 1, Kap. 81, 6-7]