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Das große Jenseits / 07. „Himmel“ und „Hölle“ sind Seelenzustände 532

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Das große Jenseits / 07. „Himmel“ und „Hölle“ sind Seelenzustände
« am: Juli 25, 2011, 09:15:40 Vormittag »
Jesus: „In der Hölle ist der Hochmutsbrand am höchsten; im Himmel aber leuchtet das Licht der tiefsten Demut und Bescheidenheit, und das sanfte Feuer der Liebe erwärmt und belebt alles.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 244, 7]

 

Jesus: „Hier, wo Ich nun bin mit euch, ist der höchste Himmel, und das heißt ‚oben‘, und eben hier (auf dieser Erde) ist auch die tiefste und böseste Hölle, und das heißt ‚unten‘. Die materielle Räumlichkeit macht dabei keinen Unterschied, sondern entscheidend ist nur der geistige Zustand.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 33, 4 und 5]

 

Beispiel Jesu: Ein frommer Weiser, der den Himmel in sich trägt, und ein Bösewicht in höllischem Zustand können räumlich „auf einer Bank sitzen“ und zuständlich voneinander so weit entfernt sein wie Himmel und Hölle.

[Ev. Bd. 6, Kap. 33, 5-8]

 

Jesus zu dem römischen Oberrichter Faustus: „Durch dein Herz wirst du nach dem Tode deines Leibes hinaustreten in den endlosen Gottesraum, und nach der Art deines Herzens wirst du ihn entweder als Himmel oder als Hölle antreffen. Denn es gibt nirgends einen eigens geschaffenen Himmel noch irgendeine eigens geschaffene Hölle, sondern alles das kommt aus dem Herzen des Menschen. Wie der Mensch glaubt, will und handelt — entweder gut oder böse —‚ also wird er auch seines Glaubens leben, aus dem heraus sein Wille genährt ward und ins Handeln überging.“

[Ev. Bd. 2, Kap. 8, 6-7]

 

Jesus: „Jeder Mensch hat entweder den Himmel oder die Hölle in sich. — Wer die Hölle in sich birgt, der ist taub und blind in seinem Gemüte, nur dann und wann mahnt ihn sein Gewissen. Eine Seele aber, die durch ihre guten Werke nach Meinem Willen den Himmel in sich hat, kann in sich den Himmel wohl gewahren und von Zeit zu Zeit in nächtlichen, hellen Traumgesichten erschauen.“

[Ev. Bd. 8, Kap. 18, 6-8]

 

Jesus: „Nur der Mensch, der in diesem Leben schon das innere Lebenslicht besitzt, in welchem er sich, Gott und Seine liebevollsten, weisesten Absichten mit den Menschen klar erkennt und keinen Tod, sondern nur ein ewiges, allerseligstes Leben vor sich sieht, kann hier auf Erden schon in einer himmlischen Weise selig sein. — Ein anderer Mensch dagegen, der sich nicht in solchem Lebenslicht befindet, verfällt von einem Zweifel in den andern, ängstigt sich mit allerlei finsteren Gedanken, wirft sich darum allen sinnlichen Genüssen in die Arme und wird so anstatt ein Kind des Himmels ein Kind der Hölle und ihres Gerichtes.“

[Ev. Bd. 8, Kap. 102, 21]

 

Jesus: „Die Liebe ist das Leben der Seele. Ist diese geistig und somit nach der Ordnung Gottes gut, so hat die Seele ein wahres Leben in sich und lebt in großer Klarheit ewigfort. Ist aber die Liebe der Seele eine materielle und somit gerichtete, so ist ihr Leben gleich der Liebe in ihr. Solch ein Leben kann kein wahres, sondern nur ein Schein- und Trugleben sein, weil es in seiner Unart nicht fortbestehen kann, sondern sich ändern muß entweder zum Guten oder im schlimmsten Falle zum Grundbösen, das da ist das harte Mußgericht und der eigentliche ewige Tod, aus dessen Banden sich eine Seele ebenso schwer losmachen wird, wie ein harter Stein in ein reines Quellwasser sich umwandeln kann. Darum habt die Welt nicht lieb, sondern fliehet ihr verlockendes Wesen, benützet ihre Schätze zu guten Werken, und ihr werdet dadurch die wahren Schätze für Seele und Geist überkommen.“

[Ev. Bd. 8, Kap. 122, 8-10]

 

Der Evangelist Johannes: „Wer erfahren will, ob er dem Himmel oder der Hölle angehört, der frage sorgfältig sein Gemüt: Sagt dieses nach der Grundneigung und Liebe: Das ist mein, und jenes ist auch mein, gebt mir alles, ich will alles! — Wo das Gemüt sich so hören läßt, da herrscht noch die Hölle! Wenn aber das Gemüt sagt: Nichts ist mein, weder dieses noch jenes, alles ist des Einen, und ich bin des geringsten nicht wert, — wenn das die Antwort des Gemütes ist, da ist der Himmel!“

[GS. Bd. 2, Kap. 118, 3-4]

 

Jesus: „Mein Reich ist in eines jeden Menschen kleines Herz gelegt. Wer also hineinkommen will, der muß in sein eigenes Herz eingehen und sich da ein Plätzchen zur Ruhe gönnen, das da heißt Demut, Liebe und Zufriedenheit. Ist er mit diesem Plätzchen in Ordnung, so ist auch sein Glück für ewig gemacht. Ein Herz voll Liebe zu Mir und zu den Brüdern und Schwestern und ein stets tätigkeitsfreudiger Sinn, glaubet es Mir, das wird die wahre, ewige Seligkeit begründen!“

[Rbl. Bd. 2, Kap. 278, 4-5]

 

Jesus: „Ihr sollt euch Meine Himmel nicht irgendwo als recht weit entfernt vorstellen, sondern ganz nahe. Der Weg dahin beträgt drei Spannen Maß. Es ist dies die Entfernung vom Kopfe bis ins Zentrum des Herzens. Habt ihr diese kleine Strecke zurückgelegt, so seid ihr auch im Himmel. Denket ja nicht, daß ihr etwa eine Auffahrt über alle Sterne hinaus machen werdet, sondern denket euch, daß ihr nur eine Niederfahrt in euer Herz macht. Und da werdet ihr euern Himmel und das wahre, ewige Leben finden!“

[Rbl. Bd. 2, Kap. 278, 6]

 

Jesus: „Es gibt Menschen, die mit dem wahrhaft guten Erdreich zu vergleichen sind. Diese nehmen Mein Wort an und setzen es sogleich gläubig ins Werk. Da bringt dann der Same reichliche Frucht, und diese Frucht ist das eigentliche Himmelreich im Menschen und hat kein äußeres Schaugepränge. Aber dieses Reich wird sich dann über den Menschen, der es in sich aus Meinem Wort geschaffen hat, ausbreiten und ihm geben Seligkeit, Wahrheit, Weisheit und Macht über alle Kreatur.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 65, 16]

 

Der Herr: „Den lichtsuchenden Seelen wird gezeigt, daß der eigentliche, wahre Himmel aus ihnen selbst hervorgehen muß, und daß sie durchaus nicht ‚in den Himmel kommen‘ können, sondern nur der Himmel in sie durch den lebendig ernsten Willen, immer mehr Gutes zu tun und darum auch stets geringer zu werden, um desto mehr Gelegenheit zu bekommen, jedermann zu dienen.“

[Hi. 1, S. 365, 16]

 

Jesus zu dem Römer Markus, der die Morgenpracht einer Landschaft mit den Himmeln Gottes vergleicht: „Würde Ich dich nur einen Augenblick im Geiste in Meine Himmel versetzen, so könntest du nicht mehr auf dieser Erde leben; denn die unbeschreibbar große Anmut der Himmel, das Licht, die Freundlichkeit und des Lebens höchstes Wohlgefühl würden dein Fleisch in einem Augenblicke vernichten und die Sinne deiner Seele auf langehin völlig betäuben. Darum muß jede Seele von Stufe zu Stufe geführt und endlich lauter werden wie reinstes Gold, damit sie fähig wird, in die endlosen Freuden der Himmel Gottes einzugehen. Denn keines Menschen Auge hat es je geschaut, kein Ohr gehört und keines Menschen Sinn je empfunden, welche Freuden und Seligkeiten Gott denen, die Ihn über alles wahrhaft lieben, in den Himmeln bereitet hat.“

[Ev. Bd. 8, Kap. 106, 11 und 15]

 

Der Herr: „Fraget nicht diesen oder jenen: ‚Wie sieht der Himmel aus und wie die Geisterwelt?‘ Denn das ist eitel. Suchet jegliches Wort von Mir in euch lebendig zu machen durch die Werke der Liebe, und ihr habt dann den Himmel lebendig in euch und alles, was der Geisterwelt ist. Denn es wird niemand in einen Himmel kommen, der so aussehen wird, wie er ihn so oder so beschrieben in sein Gedächtnis und Vorstellungsvermögen aufgenommen hat. Ein jeder trägt den eigenen Himmel und die eigene Geisterwelt in sich, deren Form sich allezeit nach der Art der Liebe richten wird, die in ihm ist, und nach den Werken, die aus ihr hervorgegangen sind.“

[GS. Bd. 2, Kap. 124, 15-16]

 

Auf die Frage eines Schriftgelehrten nach der Örtlichkeit der persönlichen Teufel erwidert Jesus: „Wenn deine Seele aus Mir rein und stark ist, so kann sie sich in den ärgsten Teufelsvereinen befinden, diese werden ihr nicht den geringsten Schaden zufügen können. Eine reine, aus Mir starke Seele befindet sich mitten unter Legionen von persönlichen Teufeln dennoch (geistig) vollkommen im Reiche der Himmel, die nicht sind wie ein äußeres Schaugepränge, sondern inwendig im Herzen der vollkommenen Seele. Denn solch eine Seele wird zu einer Mir ähnlichen Schöpferin ihres seligsten Wohnreiches, in das ewig kein persönlicher Teufel zu dringen vermag. Und somit kann einer reinen, aus Mir starken Seele der Wohnort der persönlichen Teufel ganz gleichgültig sein.“

[Ev. Bd. 8, Kap. 36, 4-5]

 

Der Herr zu lichtsuchenden Seelen in der geistigen Welt: „Du kannst nicht irgendwohin in einen Himmel kommen, sondern du mußt dir deinen Himmel selbst bereiten. Der Same zum Himmelreich ist das Wort Gottes; wer es in sich aufnimmt und danach tätig wird, der hat dieses himmlische Samenkorn in sein Erdreich gelegt, und der Himmel wird aus ihm gleich einem Baume erwachsen.“

[GS. Bd. 1, Kap. 57, 9]

 

Ein ehemaliger Ligourianermönch erkennt im Jenseits die Unvernunft und die Langeweile eines ewigen tatenlosen Wohlergehens in einem auf Erden erträumten ‚Himmel‘ und sehnt sich nach ersprießlicher Tätigkeit.

[BM. Kap. 63, 7]

 

Die liebende Chinesin Chanchah zu dem von ihr noch nicht erkannten Herrn Jesus: „Man lehrte mich auf der Erde, daß es für die Guten einen Himmel gibt, aber ich finde, daß nicht des Himmels Pracht, sondern nur ein Herz dem andern ewig ein Himmel bleibt! — Ich habe nun in Dir meinen Himmel gefunden! Ach, möchtest du auch in mir wenigstens ein kleines Lustgärtchen finden!“

[BM. Kap. 95, 14-15]

 

Jesus: „Es denke von euch niemand, Ich habe dereinst die Hölle erschaffen. Das sei ferne von Mir und von euch allen! Auch denket nicht, die Hölle sei ein Ort zur ewigen Bestrafung der Übeltäter! Sie hat sich von selbst gebildet aus jenen gar vielen Menschenseelen, die auf dieser Erde im Fleische jeder göttlichen Offenbarung Hohn sprachen, Gott leugneten und nur taten, was ihrer äußeren Sinnlichkeit behagte.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 240, 1]

 

Der Evangelist Johannes: „Man darf sich unter dem Begriff ‚Hölle‘ keinen kerkerlichen Ort denken, in welchen man kommen kann, sondern nur einen Zustand, in welchen sich ein freies Wesen durch seine Liebeart, durch seine Handlung, versetzen kann. Ein Mensch gehört so lange der Hölle an, wie er nach ihren Grundsätzen denkt, will und handelt. Ihre Grundsätze aber sind: Herrschsucht und Eigenliebe. Diese sind den himmlischen Grundsätzen gerade entgegen, welche da sind: Demut, Liebe zu Gott und Liebe zum Nächsten.“

[GS. Bd. 2, Kap. 118, 2]

 

Jesus erklärt Robert Blum den tiefen, wahren Sinn des Gleichnisses vom reichen Prasser und armen Lazarus und fährt fort: „Meinst du denn, daß die Gottheit die Hölle so eingerichtet habe?! Oh, da bist du in einer großen Irre! — Siehe, das haben von alten Urzeiten her die argen Geister selbst getan. Die Gottheit hat es ihnen nur zugelassen, um sie nicht in ihrer Freiheit zu beirren. Denn es gibt nirgends eine Hölle als nur im Menschen selbst. — Da aber die Gottheit allein das wahre Leben und das Licht alles Lichtes ist und sonach auch die alleinige wahre Seligkeit aller Wesen, so ist es ja wohl klar, daß ein gottloser Zustand durchaus nichts Angenehmes haben kann, da es ohne Gott kein Leben, kein Licht, kein Wahres und Gutes gibt. — Ein Mensch, der die Gottheit verläßt und sie aus sich hinausschafft, muß also in sich eine wahre Hölle gestalten, die in allem böse und arg ist, weil er ja freiwillig die Gottheit aus sich verbannte!“

[Rbl. Bd. 1, Kap. 30, 6-9]

 

Jesus: „Erkennt der Mensch das Gute und Wahre, handelt aber dennoch freiwillig dawider, so baut er sich selbst das Gericht und seine eigene Hölle und ist darum schon in dieser Welt ein Teufel. Und das ist dann die Strafe, die sich ein Mensch ohne Mein Wollen selbst antut.“

[Ev. Bd. 7, Kap. 202, 6]

 

Auf die Frage des römischen Hauptmanns Pellagius nach Ort und Wesen der Hölle erklärt Jesus: „Siehe, wie der Himmel allenthalben ist, wo es gute, Mir wohlgefällige Menschen gibt, so ist die Hölle überall, wo es Gottesverächter und Übeltäter gibt. In der Hölle will jeder der höchste, unumschränkte Gebieter sein, alles besitzen, und alle sollen ihm gehorchen und für ihn arbeiten um den schlechtesten Lohn!“

[Ev. Bd. 10, Kap. 110, 10-12]

 

Jesus: „Ganz welttümliche Menschen, die an keinen Gott glauben und dabei doch ein gesundes Leben bis in ihr hohes Alter genießen und auch eines schnellen, schmerzlosen Todes sterben, haben ihren Lebenslohn schon auf dieser Welt empfangen und werden im Jenseits kaum mehr einen zu gewärtigen haben. In der Gesellschaft solcher Seelen wird die äußerste Finsternis walten, und es wird sein viel Heulen und Zähneknirschen unter ihnen.“

[Ev. Bd. 8, Kap. 16, 13]

 

Jesus öffnet den Seinen die geistige Sehe und enthüllt ihnen das wahre, höllische Raubtierwesen der reichen Kaufleute in einer sich nahenden Handelskarawane.

[Ev. Bd. 7, Kap. 170, 1-5]

 

Schilderungen der untersten Hölle in irdischen Entsprechungsbildern.

[GS. Bd. 2, Kap. 112-116]

 

Des einstigen Bischofs Martin licht- und lieblose Seele empfindet Hunger und Angst im Jenseits und gelangt in ihrer grauenvollen Einsamkeit zu ganz falschen Zeit- und Daseinsbegriffen.

[BM. Kap. 11, 9-11 und 15]

 

Der Evangelist Markus schildert in seiner Sphäre verschiedenartige Laster und höllische Zustände vieler Seelen auf der Welt und im Jenseits in erschütternden Entsprechungsbildern.

[GS. Bd. 1, Kap. 18-20]