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Das große Jenseits / 05.a Enthüllung, Unterweisung und Erziehung der Seelen... 505

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Das große Jenseits / 05.a Enthüllung, Unterweisung und Erziehung der Seelen...
« am: Juli 25, 2011, 09:16:37 Vormittag »
Jesus: „Im Jenseits hat des Menschen Seele zunächst nur sich selbst und ist die Schöpferin ihrer Welt wie in einem Traum. In solch einer Welt kann es keine anderen Wege geben, als die sich eine Seele aus ihrer Liebe, ihrem Willen und ihrer Phantasie gebahnt hat. Ist ihre Liebe und ihr Wille nach Meiner Ordnung gut und gerecht, wenn auch nur zum größeren Teil, dann wird solch eine Seele nach einigen bitteren Erfahrungen sich bald für die ordentlichen Wege entscheiden, auf ihnen vorwärtsschreiten und so von ihrem Phantasie- und Traumdasein in ein wahres, wirkliches Sein übergehen, in welchem ihr alles in stets hellerem Lichte verständlich und begreiflich wird. — Wie wird es aber einer Seele in der anderen Welt ergehen, die auch nicht einen halben oder viertel Weg in Meiner Ordnung hat und darum auch keinen derartigen Weg finden kann? Siehe, das ist dann schon die eigentliche Hölle.“

[Ev. Bd. 10, Kap. 113, 3-5 und 7]

 

Jesus zu einem bekehrten römischen Richter: „Auch im Jenseits wird den Seelen das Evangelium von Meinen zahllos vielen Engeln verkündet. Die es anhören, annehmen und sich danach richten, werden auch zur Seligkeit gelangen, doch so bald nicht wie auf dieser Erde, auf welcher der Mensch viele und oft recht schwere Kämpfe mit der Welt, mit seinem Fleische und mit vielen anderen Mächten in Geduld, Selbstverleugnung, Sanftmut und Demut zu bestehen hat. Darum sei dir um niemand im Jenseits allzu bange; denn Gottes Liebe, Weisheit und Erbarmung walten überall, auch im großen Jenseits.“

[Ev. Bd. 10, Kap. 2, 5-6]

 

Jesus zu dem Römer Agrikola, der um Auskunft über den raumörtlichen Aufenthalt der Seelen im Jenseits bittet: „Raumörtlich hält sich eine unvollendete Seele nach dem Abfalle ihres Leibes — besonders in der ersten Zeit — gewöhnlich dort auf, wo sie sich im Leibe aufgehalten hat. In solchem Falle sieht und hört sie aber von der Naturwelt, die sie im Leibe bewohnt hat, nichts, wenn sie sich auch räumlich auf derselben Welt befindet. Ihr Sein ist mehr oder weniger wie ein heller Traum, in welchem die Seele auch in einer gleichsam aus ihr hervorgegangenen Landschaft oder Gegend lebt und ganz so handelt, als befände sie sich in der natürlichen Welt, und es geht ihr die verlassene Naturwelt nicht im geringsten ab. Jedoch wird die von der Seele bewohnte Gegend durch Zulassung von Gott früher oder später vernichtet, und die Seele befindet sich dann in einer anderen Welt, die ihrem Zustand angemessen ist. Durch manche Belehrungen, Erfahrungen und Erscheinungen kommt sie zu der Einsicht, daß alles, was sie früher zu besitzen wähnte, eitel und nichtig ist. Sie beginnt nun erst, ernstlich über ihren Zustand Betrachtungen zu machen und wird inne, daß sie die irdische Welt verlassen hat, und die Sehnsucht wird in ihr wach, eine bleibende, unwandelbare Lebensstätte zu bekommen. In solchem Zustand wird sie von vollendeteren Geistern belehrt, was sie zu tun hat; tut sie das, so wird es immer heller in ihr, weil ihr innerer Geist sie mehr und mehr durchdringt. Je mehr dies geschieht, desto mehr Bestand nimmt die Umwelt der sich vergeistigenden Seele an. Wenn eine Seele dahin gelangt ist, daß ihr innerer Geist sie ganz durchdringt, dann kommt die Seele zum vollen Bewußtsein und zur klaren Erinnerung an alles, was sie war, wie sie geworden ist, was sie gemacht und wie die Welt, in der sie im Leibe lebte, bestellt war. Solch eine Seele kann dann sowohl diese Erde als auch alle anderen Gestirne schauen und sich an ihrer wunderbaren Gestaltung und Einrichtung ergötzen und eine wahre, größte Freude an der Liebe, Weisheit und Macht des einen Gottes haben.“

[Ev. Bd. 7, Kap. 66, 10-15]

 

Jesus: „Jede Seele wird jenseits ganz aus ihrer Liebe, aus ihrem Glauben und der vollen Freiheit ihres Willens fortleben. Ist die Liebe rein und gut, so wird auch ihr jenseitiges Leben ein reines, gutes und seliges sein. Ist aber ihre Liebe schlecht und unrein, bereitet sie keinem Nebenmenschen eine Seligkeit, so wird auch ihr jenseitiges Leben ein unreines, schlechtes und seligkeitsloses sein.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 14, 7]

 

Jesus: „Wie des Menschen Inneres beschaffen ist, wenn er diese Welt verläßt, so auch wird jenseits die Welt beschaffen sein, die er aus sich selbst gestalten und in der er dann gut oder schlecht leben wird. — Alle, die in der Wahrheit und im Lichte aus Meinem Worte sind durch den lebendigen Glauben und ihr Tun danach, deren Welt in Meinem Reiche wird voll Licht und Liebe sein. — Die aber eigenwillig im Falschen und daraus im Bösen sind, deren Welt wird gleich sein ihrem lichtlosen, argen Inneren.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 33, 9-10]

 

Jesus: „Drüben im Geisterreich wird alles auf dieser Welt noch so verborgen Gehaltene bis aufs kleinste offenbar werden. Was jemand hier noch so geheim und verborgen tut, wird ihm jenseits von den Dächern herab verkündet, und das vor vielen Augen und Ohren.“

[Ev. Bd. 5, Kap. 136, 12]

 

Jesus: „Wie des Menschen Seele auf Erden durch Leiden und Schmerzen, die er durch sein unordentliches Leben sich selbst bereitet hat, nüchtern, geduldig, bescheiden und zum Wirken für ihr inneres Leben kräftiger und ernster wird, so werden auch die Seelen im großen Jenseits durch allerlei Leiden und Widerwärtigkeiten mit der Weile geläutert, sodaß sie einen starken Widerwillen gegen ihr unordentliches Handeln bekommen, es stets tiefer verabscheuen und somit ihre Liebe, ihren Willen, ihr Denken und Trachten völlig ändern, in ihren wahren, inneren Lebensgeist eingehen und so von Stufe zu Stufe in ein helleres, glücklicheres Sein übergehen. Doch im großen Jenseits geht das schwerer und mühsamer als auf dieser Welt, und es wird bei vielen zu tief wider Meine Ordnung gesunkenen Seelen einer sehr langen Zeitenfolge benötigen, bis sie den Weg in Meine ewige Ordnung endlich finden.“

[Ev. Bd. 10, Kap. 113, 1-2]

 

Von Jesus dem Herrn zur Belehrung eines lichtsuchenden römischen Ratsherrn berufene Seelen Verstorbener: „Es geht im Jenseits nur dem wohl, der auf der Welt im Leibe gerecht war und gute Werke ausübte; den Ungerechten, Verleumdern, Harten und völlig Lieblosen aber geht es schlimm, ja tausendmal schlimmer als den Menschen auf Erden, die in finsteren Kerkern schmachten. — Wenn du zu uns herüber kommen wirst in deiner strengen, harten Sinnesart, so wirst du auch die strenge und unerbittliche Gerechtigkeit, aber keine Liebe und Erbarmung finden. Denn keine Seele findet bei uns etwas anderes, als was sie in ihrem Gemüte mit sich bringt.“

[Ev. Bd. 7, Kap. 218, 7 und 8]

 

Die Seele des einstigen römischen Herrschers Julius Cäsar schildert ihr anfänglich licht- und trostloses, einsames Leben im Jenseits, die Besserung ihrer Lage durch die Anrufung des Gottes der Juden und durch die Seelen armer Juden, denen Julius Cäsar auf Erden Wohltaten erwiesen hatte. Diese ehemalige Herrscherseele machte im Geisterreich große Fortschritte durch demütigende, niedere Arbeit unter der Führung und Belehrung eines Engels.

[Ev. Bd. 7, Kap. 218, 12-18, Kap. 219, 1-7]

 

Der Evangelist Markus zeigt und erläutert in seiner Sphäre materielle Himmelsvorstellungen einfacher katholischer Seelen vom ewigen himmlischen Freudenmahl und der Anschauung der ‚Göttlichen Dreifaltigkeit‘, welche aber die Gläubigen nicht auf die Dauer befriedigen. — Ein auf Erden sehr fleißiger Landmann sehnt sich nach Freiheit und Tätigkeit und entrinnt der ewigen Festtafel.

[GS. Bd. 1, Kap. 49, 3-25, Kap. 50]

 

Ein hoher, himmlischer Geist erläutert einer aus dem Müßiggangsscheinhimmel entflohenen Gesellschaft die tiefe Bedeutung aller erlebten Erscheinlichkeiten als Widerspiegelungen ihrer falschen Glaubensbegriffe und -vorstellungen. Erst durch wahres Verständnis des göttlichen Wortes gewinnt diese Gesellschaft festen, geistigen Boden.

[GS. Bd. 1, Kap. 53 und 54]

 

Jesus: Als Robert Blum in seiner jenseitigen Finsternis den Namen Jesus so recht teilnehmend und sehr ehrend ausspricht, fährt ein starker Blitz vom Aufgang bis zum Niedergang, worüber Robert sehr erschrickt, zugleich aber auch eine große Freude empfindet.

[Rbl. Bd. 1, Kap. 7, 3]

 

Gute, forschende Gedanken Robert Blums über Jesus, den „weisen Lehrer der Völker“, bewirken wiederholt einen Blitz, der eine Art Dämmerung und eine beglückende innere Stärkung der erwachenden Seele hinterläßt.

[Rbl. Bd. 1, Kap. 10, 1-7]

 

Im zunehmenden Licht erkennt Robert Blum seine volle Menschengestalt mit der Kleidung, die er am Richtplatz trug. Dadurch erkennt er sein Fortleben und es erwacht auch sein Glaube an Gott und an Jesu übermenschliche Wesenheit.

[Rbl. Bd. 1, Kap. 10, 7-11]

 

Jesus schildert Seine Begegnung mit Robert Blum in der Geisterwelt: „Als Robert vor Mir steht, betrachtet er Mich vom Kopfe bis zu den Zehen und findet in Mir den Jesus, den er zu finden glaubte, und zwar in derselben dürftigen Kleidung und auch mit den Wundenmalen, wie er sich seinen Jesus gar oft in seiner Phantasie ausgemalt hatte. Nachdem er Mich eine Weile stumm betrachtet hat, beginnen ihm Tränen des innigsten Mitleids wegen Meiner vermeinten Dürftigkeit aus den Augen zu rollen.“

[Rbl. Bd. 1, Kap. 14, 1-2]

 

Jesus fordert eine kranke, unlautere Seele, die Ihn im Jenseits um Hilfe bittet, zur aufrichtigen Enthüllung ihrer Schwächen und Leiden, sowie deren Ursachen auf.

[Rbl. Bd. 1, Kap. 66, 2 und 4]

 

Enthüllung, Erweckung und teilweise Läuterung einer standesstolzen Adelsfamilie.

[Rbl. Bd. 1, Kap. 70-77]

 

Ein Polizeisergeant und ein Steuereinnehmer im jenseitigen erscheinlichen Wien kommen nach einer Begegnung mit dem Herrn und durch sonderbare Erscheinlichkeiten zur Kenntnis, daß sie dem Leibe nach gestorben sind.

[Rbl. Bd. 2, Kap. 200, 1-13]

 

Der Apostel Paulus erschüttert mit einer Donnerrede im jenseitigen erscheinlichen Wien den hochmütigen Starrsinn einstiger tyrannischer österreichischer Herrscher.

[Rbl. Bd. 2, Kap. 212]