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Das große Jenseits / 01. Das Wesen der Geisterwelt 502

Administrator Beiträge: 10835 Forumgründer *****
Das große Jenseits / 01. Das Wesen der Geisterwelt
« am: Juli 25, 2011, 09:17:49 Vormittag »
Der Arzt Borus, ein glühender Freund Jesu, zu dem noch in Weltsorgen befangenen Synagogenobersten Jairus: „Denke dir einen ewigen, gerechten Gott, der das Licht und die unwandelbare Wahrheit ist und nicht mit sich handeln läßt: was wird dieser dereinst zu solchen Dienern sagen, wie du einer bist? Wahrlich, keiner von euch wird Ihm auskommen!

— — Es gibt ein großes Jenseits über der Pforte des Grabes, wo einem jeden genau vergolten wird nach seinem Tun und Handeln. Mir ist es nicht unbekannt; denn ich habe es gesucht und gefunden. Ich habe mein ewiges Leben in meiner Hand und gäbe tausend Leibesleben darum, so ich‘s nicht anders haben könnte als um diesen Preis! Das ewige Leben hat mich gelehrt, auf das Leben des Fleisches nur soviel Wert zu legen, als es dienlich ist, mir das ewige Leben der Seele zu verschaffen. Und daß ich solches in aller Wahrheit erreicht habe, verdanke ich niemandem als allein Jesus, der mir dahin den verborgenen Weg gewiesen hat.“

[Ev. Bd. 1, Kap. 229, 11-14]

 

Die abgeschiedene Seele des römischen Herrschers Julius Cäsar belehrt einen lichtsuchenden römischen Ratsherrn: „Der Unterschied zwischen unserer und eurer Welt besteht darin: Wir Geister wohnen in unserer eigenen Welt, ihr Menschen im Fleische aber wohnet in Gottes Welt. Denn unsere Welt ist das Werk unserer Gedanken, Begierden und unseres Willens; diese Erdenwelt aber ist das Werk der Liebe, der Gedanken, der Ideen und des Willens Gottes. — Der Mensch hat als Ebenmaß Gottes schöpferische Kraft und kann im geistigen Zustande seine Welt selbst erschaffen und sonach in seinem völligen Eigentume wohnen.“

[Ev. Bd. 7, Kap. 219, 10-11]

 

Jesus zu Irhael, dem bekehrten Weib am Jakobsbrunnen: „Die endlos vielen Wohnungen im Hause Meines Vaters sind voll der höchsten Zierden, was du schon daraus recht wohl entnehmen kannst, wenn du aufmerksam die Blumen der Felder betrachtest, deren einfachste herrlicher geschmückt ist als Salomo in all seiner Königspracht.“

[Ev. Bd. 1, Kap. 34, 7]

 

Jesus zu einem lichtsuchenden römischen Oberstadtrichter: „Wenn deine Seele (vom Leibe) frei wird durch Meinen Geist in ihr, so wird diese dir nun sichtbare Welt für dich vergehen, d.h. du wirst sie allzeit noch schauen können, wenn du es willst, aber ihre für dich jetzt allenthalben harte Materie und die in ihr wohnenden Kräfte werden dir nach keiner Seite hin den geringsten Widerstand mehr bieten können. Du aber wirst im Jenseits aus deinem Innern dir selbst eine Welt erschaffen können, die für dich, solange du sie erhalten willst, eine ebenso vollkommene Wohnunterlage bilden wird, wie nun diese Meine Erde für deinen Leib eine Wohn- und Tätigkeitsunterlage bildet.“

[Ev. Bd. 10, Kap. 195, 5]

 

Auf die Frage, warum denn auch Geister essen und trinken, antwortet der Evangelist Markus: „Die Formen sind die Träger des Lebendigen. Da aber das Lebendige pur Göttliches ist und somit das Allerinwendigste und sonach allerreinst Geistige daher kann es auch von keinem äußeren Geiste ganz rein für sich aufgenommen werden. Darum erschafft der Herr entsprechende Liebformen, welche da Träger sind Seines Lebens. Wollen wir demnach dieses Leben in uns aufnehmen, so müssen wir es samt der Form aufnehmen. In uns erst wird die Form als Lebensträger zerstört; das Leben wird dadurch frei und vereinigt sich sobald mit dem ebenfalls göttlichen Leben in uns, dasselbe lebendig stärkend und erhaltend.“

[GS. Bd. 1, Kap. 45, 14]

 

Der Herr: „Die Dinge in der Geisterwelt gestalten sich in der Sphäre jedes einzelnen seligen Geistes ganz verschieden und sind dann in der anderen Gestaltung wieder ebenso gut und wahr wie in der Sphäre eines anderen Geistes. — Solches muß auch im vollkommensten Reiche der Engel stattfinden, sonst wäre ja ein Geist dem anderen entbehrlich, und keiner würde dem anderen eine neue, große Seligkeit bereiten können! — Sehet, wie die Gedanken über denselben Gegenstand in vielen Menschen verschieden sind, so sind auch die Sphären der Engelsgeister verschieden, aber im Grunde gehen sie doch alle auf eine und dieselbe Wahrheit hinaus.“

[GS. Bd. 2, Kap. 9, 2, 6, und 14]

 

Zu der wirklichkeitsgetreuen, derben Enthüllungsszene um ein Wiener Straßenmädchen gibt Jesus die Erklärung: Diese Szene wird hier so wörtlich wieder gegeben, wie sie in der Geisterwelt in Wirklichkeit vor sich ging, und wie es Sitte, Sprache, Wesensart und die verschiedenen Bildungsgrade der Beteiligten mit sich brachten. Das soll beweisen, daß der Mensch nach der Ablegung des Leibes zunächst ganz so Mensch ist und bleibt mit seiner Sprache, seinen Ansichten, Gewohnheiten, Sitten, Gebräuchen, Neigungen, Leidenschaften und daraus hervorgehenden Handlungen, wie er es auf der Welt in seinem Leibesleben war.

[Rbl. Bd. 1, Kap. 67, 1]

 

Eine geweckte Seele urteilt über die Art und Weise des jenseitigen Erlebens im Geisterreich: „Ich habe auf Erden oft sehr lebhaft geträumt, aber welch ein Unterschied zwischen einem Traum und dieser einleuchtend hellen Wirklichkeit! — In meinen Träumen verhielt ich mich stets passiv, und hier (in der Geisterwelt) bin ich meinem klarsten Bewußtsein nach vollkommen aktiv. Im Traume hatte ich kaum eine Rückerinnerung, hier aber ist auch sie von vollendeter Klarheit — wie die Bilder einer Camera lucida. Die Gestalten der mir im (irdischen) Traume vorkommenden Wesen waren stets sehr flüchtig und wandelbar und verdrängten einander in schneller Folge, von einer logischen Ordnung war nie eine Spur zu entdecken. — Hier hingegen geht alles, wenn schon das Gepräge des Wunderbaren unleugbar an sich tragend, in einer logischen Konsequenz seinen bestimmten Weg. Welch weise Logik durchweht jede Rede der erleuchteten Geister! Wie formbeständig und architektonisch richtig ist dieser Saal erbaut! Freunde, das alles ist kein Traum, keine Phantasie, sondern eine große, heilige Wirklichkeit!“

[Rbl. Bd. 1, Kap. 69, 5-9]

 

Bedeutsame geistige und naturgemäße Vorgänge am Berge Reinerkogel bei Graz anläßlich der Ankunft des Herrn Jesus und Seiner Gesellschaft zur Zeit der ‚besonderen Gnade‘ im Jahre 1850.

[Rbl. Bd. 2, Kap. 260, 1-12]

 

Der Herr im Mittelreich zu dem einstigen Bischof Martin: „Hier im Geisterreich ist es nichts mit deinem ‚Requiescant in pace!‘, sondern das Gottesreich ist ein Arbeitsreich!“

[BM. Kap. 18, 19]

 

Ein Funke wahrer, reiner Liebe verwandelt die bisherige trübe Vorstellungswelt des einstigen Bischofs Martin in eine herrliche Landschaft, in deren Gärten jedoch noch die Früchte fehlen; denn wie auf der Erdenwelt alles im Lichte und in der Wärme der Sonne wächst und reift, ebenso wächst und reift in der geistigen Welt alles im Lichte und in der Liebe des Menschenherzens.

[BM. Kap. 22, 2-5]

 

Jesus der Herr: „Hier in der ewigen Geisterwelt ist das Denken ein ganz anderes als auf Erden! Auf der Erdenwelt besteht das Denken aus Ideen und Bildern, welche den Dingen der Welt entnommen sind; hier im Geisterreich aber entsteht das Denken aus den Fähigkeiten des Geistes, die von Gott in ihn gelegt sind und durch die Werktätigkeit der Liebe zu Gott und zum Nächsten mit dem Lichte aus Gott erleuchtet werden!“

[BM. Kap. 25, 5]

 

Gestalten, Gesichtszüge und Gewänder veredeln und verwandeln sich im Jenseits bei geistig fortschreitenden Seelen.

[BM. Kap. 30, 2]

 

Der Herr: „Der Schlaf ist den Geistern fremd. Sie haben wohl auch einen entsprechenden Zustand, der Ruhe heißt, aber dennoch nicht die geringste Ähnlichkeit mit dem irdischen Schlafe hat.“

[St.-Sz. 3. Expl. Abs. 9]

 

Der Herr: „Jeder Geist nimmt die Sprache derjenigen Welt ins Jenseits mit hinüber, auf welcher er im Leibe gewandelt ist. Bei den Geistern eurer Erde ist ein Verständnis fremder Sprachen so lange nicht vorhanden, bis sie völlig im Geiste wiedergeboren und für den Himmel geeignet sind. — Es geschieht öfter, daß Geister eurer Erde mit den Geistern des Saturn nach dem Tode zusammenkommen. Alsdann verstehen die Saturngeister die Geister eurer Erde augenblicklich. Umgekehrt aber ist solches gar selten, bei unreiferen Geistern der Erde nie der Fall. Auch sehen die Geister eurer Erde die Saturngeister nicht eher, als bis diese sich ihnen zeigen wollen. Der Grund dieser Überlegenheit liegt in der großen, inneren Weisheit der Saturngeister.“

[Sa. Kap. 42, Abs. 21-22]