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Vom Sterben und Hinübergehen / 03. Übergang der Seele ins Geisterreich 510

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Vom Sterben und Hinübergehen / 03. Übergang der Seele ins Geisterreich
« am: Juli 25, 2011, 09:20:40 Vormittag »
Der Jüngling Jesus zu einem lichtsuchenden römischen Ratsherrn: „Siehe, wenn Gott die Menschen nur für die Erde bestimmt hätte, dann wäre es wohl eine sonderbare Liebhaberei von Ihm, sie erst zu erschaffen und dann zu zerstören! Aber weil Gott die Menschen für ein höheres, ewiges Leben erschaffen hat und sie nur so lange auf dieser Erde bestehen läßt, bis sie die nötige Willensfreiheitsprobe im Fleische durchgemacht haben, so ist das ein Beweis für die wahre, lebendige Liebe Gottes zu Seinen Menschen. Verläßt der Mensch diese Erde, so wird er jenseits in solche Schulhäuser geführt, die für ihn zur Erlangung einer höheren und wahren Lebensvollendung geeignet sind.“

[Ev. Bd. 7, Kap. 217, 2]

 

Jesus, der Herr: „Ob du als Kaiser oder Bettler stirbst, ist für das Jenseits einerlei. Wer hier viel hatte, wird jenseits viel entbehren müssen; wer aber hier wenig oder nichts hatte, der wird jenseits auch wenig oder nichts entbehren und umso leichter und eher zu den inneren, allein wahren, lebendigen Geistesschätzen gelangen.“

[Ev. Bd. 7, Kap. 222, 10]

 

Der Seher Mathael schildert den Austritt der Seele aus dem Leibe einer Sterbenden: Aus der Brustgrube erhebt sich ein weißer Dunst, der sich allmählich in die Gestalt einer ihm bekannten Nachbarin umwandelt, eines schönen, jungen Weibes, das sich freudig umschaut und über ihre jetzige anmutige Umgebung sehr verwundert.

[Ev. Bd. 4, Kap. 128, 6-8]

 

Jesus erklärt die von dem Seher Mathael in dessen Jugend erschauten Vorgänge bei einer Sterbenden: „Die Seele eines Sterbenden befindet sich bei ihrem Austritt aus dem Leibe in einer stark bebenden Erregung, so daß sie von einem geistigen Seher zunächst nur als Dunstwolke erschaut werden kann. Erst nachdem sich die Seele allmählich beruhigt hat, wird sie als menschliche Form sichtbar. Kehrt sie ganz in den Zustand der Ruhe zurück, die gleich nach der völligen Ablösung vom Leibe eintritt, so ist sie in klarer Menschenform zu erschauen, vorausgesetzt, daß sie sich zuvor nicht durch allerlei Sünden zu sehr entstellt hat.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 129, 1-5]

 

Der Evangelist Johannes erklärt: „Niemand kommt sogleich in den Himmel oder in die Hölle, außer es müßte im ersten Falle jemand schon auf der Erde vollkommen wiedergeboren sein aus der reinen Liebe zum Herrn, — oder er müßte im zweiten Falle ein böswilligster Frevler gegen den Heiligen Geist sein.“

[GS. Bd. 2, Kap. 120, 4]

 

Der Herr: „Solange noch eine Wärme im Herzen ist, löst der Engel die Seele nicht vom Leibe. Denn diese Wärme ist der Nervengeist, der zuvor von der Seele ganz aufgenommen werden muß, bis die volle Löse durch den Engel vorgenommen werden kann!“

[BM. Kap. 1, 7]

 

Der einstige Bischof Martin über seine Seelengestalt im Jenseits: „Ich habe Füße, Hände, Kopf, Augen, Nase, Mund, — kurz, alles, was ich auf der Erde hatte, einen Magen auch, aber der hat schon lange einen wahren Kardinalfasttag!“

[BM. Kap. 2, 18]

 

Der Herr: „Da die Seele nach dem Tode immerdar mit ihrem freien Geiste vereint bleibt, dessen Leib sie ausmacht, so wird auch in Hinsicht der ewig zu achtenden Freiheit des Willens diesen Wesen durchaus kein Zwang angetan. Sondern sie werden nur von Zeit zu Zeit belehrt, können aber im übrigen tun, was sie wollen, geradeso, als wenn sie noch leiblich auf der Welt lebten.“

[Hi. Bd. 1, S. 363, 4]

 

Jesus zu der bekehrten, liebeglühenden Heidin Helena, Tochter des Königs von Pontus: „Herzen, die so lieben wie du, haben ewig keinen Tod zu befürchten, Ich bin ja die Auferstehung und das Leben, und die an Mich glauben, werden den Tod nicht sehen, noch fühlen oder schmecken! — Wohl wird dir dereinst der schwere Leib genommen, doch ohne Schmerzen wirst du verwandelt werden in einem Augenblick von diesem unfreien Leben in das hellste Leben deiner Seele durch Meinen Geist der Liebe, der in dir ist und wächst bis zur Vollähnlichkeit mit Meinem ewigen Geiste!“

[Ev. Bd. 3, Kap. 110, 3-5]

 

Ein bekehrter Pharisäer: „Was nützen dem Menschen alle Schätze der Erde, die er nicht mitnehmen kann, wenn er von hier scheidet?! Gottes Schätze aber, die Gott geschaffen hat für Seele und Geist, nehmen wir mit hinüber ins große Jenseits, und sie werden uns alles in allem sein: Speise, Trank, Wohnung und Kleidung und das vollkommene ewige Leben voll Licht und Wonne!“

[Ev. Bd. 3, Kap. 155, 6]

 

Der Jüngling Jesus zu dem Pflegevater Joseph, der an einen langen Seelenschlaf bis zur Auferstehung am „Jüngsten Tage“ glaubt: „So Ich nun bei euch bin, — warum fraget ihr denn Mich nicht, wie sich die Sache mit dem Leben der Seele nach dem Abfalle des Leibes verhält? — Ich weiß nichts von einer beinahe ewiglangen Todesnacht der Seele nach dem Abfalle des Leibes, sondern in dem Augenblick, in dem der schwere Leib von dir abfällt, wirst du dich auch schon in der Auferstehung befinden, fortleben und wirken in Ewigkeit, d.h. wenn du als ein Gerechter vor Gott diese Welt verlassen wirst.“

[Ev. Bd. 7, Kap. 209, 12]

 

Jesus, der Herr, in einem Schreiben an den Fürsten Abgarus Ukkama in Edessa: „Wahrlich, Ich sage dir: Die da glauben Meiner Lehre, daß sie von Gott ausgegangen ist, die sollen auferweckt werden am jüngsten Tage, allda jeder sein rechtes Gericht finden wird. Aber die Mich wie du lieben, die werden den Tod nimmer schmecken! Sondern wie der schnellste Gedanke werden sie aus diesem Leben des Leibes in das allerhellste, ewige Leben verklärt werden und Wohnung nehmen bei Mir, ihrem Vater von Ewigkeit.“

[Bw. 3, 6]

 

Dreißig Jahre nach dem Tode Adams wurde Evas Geistwesenheit (Geist und Seele) durch den seligen Geist Adams aus ihrem Leibe gelöst mit den Worten: „Eva, es ist des Herrn Wille, daß auch du heimkehrest, und so komme denn in meine Arme im Namen des Herrn!“ Hier sank die Eva tot darnieder, und ihr Geist und ihre Seele entschwanden alsbald mit dem Geiste Adams und wurden forthin nimmer gesehen.

[H. Bd. 3, Kap. 116, 19-20]

 

Der Herr tröstet Henoch, den Hohenpriester der Urzeit, nahm ihn zu sich mit dem Leibe, und Henoch ward forthin nicht mehr gesehen auf der Erde. Zu König Lamech, der Henoch suchen wollte, sprach der Herr: „Mache dir nicht vergebliche Mühe; denn siehe, Ich habe den Henoch, wie Ich ihm verheißen habe, zu Mir mit Leib, Seele und Geist genommen.“

[H. Bd. 3, Kap. 117, 20, Kap. 118, 8]

 

Der Erzengel Raphael zu lichtsuchenden Pharisäern: „Ich bin nicht wie ihr ein irdischer Mensch, sondern ein Bote des Herrn! Mein Name ist Henoch; Raphael bin ich aber nun genannt, weil ich auf dieser Welt, da ich in der Urzeit als Mensch das Fleisch trug, gleich dem Propheten Elias keinen Tod des Leibes genossen habe. Denn Gott der Herr hat mich in einem Augenblick verwandelt. Doch solche Gnade hat der Herr nicht mir allein erwiesen, sondern auch anderen, die Ihn über alles liebten.“

[Ev. Bd. 8, Kap. 10, 4]

 

Jesus: „Die Seele eines Wiedergeborenen wird selig und hellsehend der morschen Leibeshülle entschweben und sogleich von vielen Freunden in die unbeschreibbaren Freuden der Himmel eingeführt werden und endlos froh und heiter sein, daß sie von dieser Welt und ihrem Jammer erlöst ist.“

[Ev. Bd. 8, Kap. 82, 11]

 

Das Jesuskindlein zu dem wohltätigen römischen Statthalter Cyrenius: „Mein lieber Cyrenius Quirinus! Du hast mehrere hundert Arme nun in kurzer Zeit versorgt, und was du den Armen tust, das tust du Mir! Aber nicht hier auf Erden werde Ich dich belohnen, sondern, wenn du sterben wirst, da werde Ich alsbald deine Seele erwecken und dich Meinen Engeln gleich machen!“

[Jug. Kap. 150, 18, 19, 21]

 

Der Hohepriester Henoch zu Sehel (Michael): „Bruder, der Herr bedarf deiner. Daher gehe hin zu Ihm, aber verrate Ihn nicht vor der Zeit. Der Herr aber wird dich nun verklären und ermächtigen zu Seinem großen Weltendienst. Gedenke aber in deiner großen Klarheit meiner; denn auch mich wird der Herr dereinst verklären also, wie Er nun dich verklären und endlos bevollmächtigen wird.“

[H. Bd. 2, Kap. 280, 27-29]

 

Der Herr zu erweckten Kindern der Höhe: „Wird dieser jetzt geschlossene heilige Bund von euch, Meinen wahrhaftigen Kindern, nicht zerrissen durch ein Übergehen zur toten Äußerlichkeit der Welt, so werde Ich verbleiben bei euch wie ihr bei Mir, und es wird sein auf der Erde, wie es ist in den Himmeln, und es wird auch kein Tod mehr sein unter euch, sondern — wie ihr alle gesehen habet, daß Ich den Sehel zu Mir nahm —‚ also will Ich euch alle zu Mir nehmen und euch dann im Geiste machen zu gar mächtigen Liebetätern aller Wesen und aller Kreatur in Meinen endlosen Schöpfungsgebieten! — Wenn Ich aber jemanden abrufen werde, so wird der Ruf ihn enthüllen; er wird der schweren Fleischesbürde enthoben und dann alsbald eingehen in die große Herrlichkeit des ewigen Lebens im Geiste der unvergänglichen Liebe!“

[H. Bd. 3, Kap. 8, 9 und 12]

 

Nach dem glühenden Bekenntnis Mahals seiner neuerwachten, mächtigen Dankbarkeit und Liebe zu dem göttlichen Vater rührte der Herr den Mahal mit einem Finger an, und im Augenblick sank der sterbliche Leib in Staub und Asche zusammen; aber der verklärte Geist Mahals stand als ein leuchtender Seraph neben dem Herrn und pries mit unsterblichen Lippen die ewige Liebe des Vaters, die noch im Gericht von gleicher endloser Fülle ist wie im Frieden der ewigen Ordnung.

[H. Bd. 3, Kap. 356, 10]

 

Ein erleuchteter Schriftgelehrter: „Es kommt hie und da vor, daß recht fromme, gerechte Menschen mit einer unsanften Todesart von dieser Welt scheiden, aber da können wir annehmen, daß Gott solch einem Menschen eine größere Geduldsprobe zukommen läßt, damit seine Seele für das Jenseits eine umso größere Gediegenheit erlange. — Oder aber: es kann der im Alter fromm und gerecht gewordene Mensch durch manche Jugendsünden seines Leibes Natur in Unordnung gebracht haben, was ihm die letzten Stunden nicht angenehm macht. — Aber das können wir als sicher annehmen, daß von der Wurzel an ganz nach der Ordnung Gottes lebende Menschen sanft dahinsterben.“

[Ev. Bd. 8, Kap. 4, 11-12]

 

Jesus in verhüllter Gestalt im Jenseits zu einer erwachenden Seele, welche um die Fürsorge Gottes für ihre hinterlassene Familie bittet: „Sorge dich um nichts mehr, was auf der Erde ist und geschieht! Denn dafür sorgt schon der Herr, der euch allen hier um sehr vieles näher ist, als ihr meinet. Was deine adelsstolze Familie betrifft, so tut ihr eine tüchtige irdische Demütigung überaus not; denn dadurch lernt sie die Nichtigkeit aller irdischen Güter kennen und verabscheuen. Und so wird es ihr nach der Ablegung des Leibes leichter werden, in das Reich des Lichtes zu gelangen.“

[Rbl. Bd. 1, Kap. 142, 14]

 

Ein frommer, vom Tode aus irdischer Not und Pein erlöster Vater zu den Seinen: „In einem mir kaum bewußten, wunderbaren Augenblick bin ich von meiner beschwerlichen Leibeslast frei gemacht worden! Und sehet, ich lebe dennoch und rede mit euch, und zwar viel vollkommener, als ich je geredet habe. Der Grund davon aber ist, daß ich stets an Jesum, den Gekreuzigten, glaubte und, soviel es mir möglich war, nach Seinen Geboten handelte.“

[St.-Sz. 10. 17 und 18]

 

Überführung eines in der Welt hochgestellten, ungläubigen Mannes durch drei Engel Gottes in die Geisterwelt.

[St.-Sz. 1, 7-13]

 

Übergang eines reichen, gutherzigen, den Herrn Jesus hochverehrenden und liebenden, jedoch mit fleischlichen Schwächen behafteten Mannes. Nach einem Festmahl wird er vom Schlage tödlich getroffen, gelangt unvermerkt ins Jenseits und findet dort zunächst alles genauso vor wie in seinem irdischen Hause.

[St.-Sz. 3. 1-8]

 

Ein weltbekannter, sehr stolzer Feldherr gelangt durch eine schmerzvolle Krankheit verzweifelt und herrisch fluchend ins Geisterreich. Dort naht, ihm unsichtbar, ein Engel mit flammendem Schwert, löst die Seele von ihrem hochmütigsten Fleische und sagt folgende Worte: „Erhebe dich, du matte Seele, und du, stolzer Staub, falle in das Meer deiner bodenlosen Nichtigkeit zurück!“

[St.-Sz. 6. 1-9]