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Erlösung und Vollendung / 09. Zorn und Gerichte Gottes 545

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Erlösung und Vollendung / 09. Zorn und Gerichte Gottes
« am: Juli 25, 2011, 09:22:15 Vormittag »
Jesus: „Der Zorn Gottes ist nur ein besonderer Eifer Seiner Liebe, dem eine heilsame Kraft innewohnt. Mit ihm wirkt Gott, wenn es irgend nottut. Hätte die Liebe Gottes solchen Eifer nicht, so wäre die Unendlichkeit völlig wesenleer; nur dem großen Eifer der Liebe Gottes verdankt alle Kreatur ihr Dasein.“

[Ev. Bd. 2, Kap. 155, 4]

 

Das Jesuskindlein zu Maria, die um des Herrn Liebe bangt: „Siehe, so du Mich liebtest mit der Glut aller Sonnen, so wäre dennoch solche deine Liebe nichts gegen Meine Liebe, mit der Ich den ärgsten Menschen sogar noch in Meinem Zorne liebe. Und Mein Zorn ist mehr Liebe als deine größte Liebe!“

[Jug. Kap. 203, 6-9]

 

Der zwölfjährige Jesusknabe im Tempel zu Jerusalem: „Die wahren Freunde der ewig unwandelbaren Wahrheit aus Gott werden Mich lieben und das über alle Maßen; aber Menschen, welche die göttlichen Gesetze und Wahrheiten mit Füßen treten und leben, als gäbe es gar keinen Gott, die sollen Mich immerhin fürchten! Denn derlei Menschen und weltsüchtige Gottesleugner sollen Mich kennenlernen, daß Ich durchaus keinen Scherz verstehe und jedem vergelte nach seinen Werken, denn Ich allein habe ewig die vollkommenste Macht dazu!“

[Dr. T. Kap. 29, 23]

 

Durch harte, strenge Lehren Adams und anderer Urväter wurden in vielen schwachen Kindern der Höhe falsche Vorstellungen von Jehova — als einem Gott des Zornes und Gerichtes — erweckt.

[H. Bd. 2, Kap. 120, 1-4]

 

Der Herr belehrt den bekehrten König Lamech von Hanoch, der sich vor Seinem Zorn fürchtet: „Wie kannst du dir wohl einen zornigen Gott vorstellen?! — Was du bei Mir als ‚Zorn‘ ansiehst, das ist Mein göttlicher, allerlebendigster Liebeseifer oder Meine Erbarmung.“

[H. Bd. 2, Kap. 231, 22 und 35]

 

Der Herr: „Solange eine Stadt in der Tiefe haben wird zwei Gerechte, da will Ich sie verschonen um der Gerechtigkeit der zwei willen. Solange ein Land wird haben sieben Gerechte, da will Ich es nicht heimsuchen in Meinem Zorn. Und solange ein Volk wird haben zehn Gerechte, da will Ich es verschonen vor dem Ausbruche Meines Feuers!“

[H. Bd. 2, Kap. 266, 4]

 

Auf die Frage des Erzvaters Mahal: ‚Warum reut es Dich, Herr, den Menschen geschaffen zu haben?‘ erwidert Jehova: „Meinst du denn, Meine Reue ist wie die eines Menschen, der gesündigt hat? 0 siehe, da bist du in großer Irre! Meine Reue ist ein Schmerz in Meiner Liebe, die zusehen muß, wie die von Mir in ihrer Freiheit so vollkommen gestellten Menschen sich selbst zugrunde richten und verderben! Meinst du denn, Ich hatte je den Plan, einen Menschen zu richten und zu verderben?! — Nein, im Gegenteil! — Aber um die Menschen nicht zu richten in Meiner Allmacht, muß Ich es nun leider zulassen, daß die Menschen selbst die Schleusen der Erde gewaltsam öffnen, aus denen mächtige Fluten hervortreten und alles ersäufen werden, was da atmet in diesem größten Wohnbezirke der Erde!“

[H. Bd. 3, Kap. 338, 11-13]

 

Auf das letzte, erbittertste Hadern des Erzvaters Mahal mit Gott antwortet der Herr aus einer Feuerwolke: „Mahal, du Ungeratener! Ich bin satt deines Lästerns geworden! Hältst du Mich, deinen Gott und Herrn, keiner Ehre wert, so halte auch Ich dich nicht wert der Rettung! Und so bleibe denn hier und sei ein Zeuge Meines Zornes über die Erde und über dich; aber deine Kinder, da sie nicht in dein Lied gestimmt haben, will Ich von dir nehmen, und so sollst du Mich nun in Meinem Zorne kennenlernen, weil du Mich in Meiner Liebe nicht erkennen wolltest! — Es geschehe!“ Hier ergriff das Feuer die drei Kinder (Mahals) und verzehrte sie im Augenblick. Mahal blieb nun allein und ward stumm vor Entsetzen.

[H. Bd. 3, Kap. 350, 11-13]

 

Der Herr zu einem Reuigen, sich für straf würdig Haltenden: „Erhebe dich, Mein Sohn! Meinst du denn, Ich, dein heiliger, liebevollster Vater, habe eine Lust und Freude am Strafen Meiner Kinder?! Siehe, jeder Streich, den Ich dir geben möchte, würde Mich im Herzen bei weitem mehr schmerzen als dich auf deiner Haut!“

[H. Bd. 3, Kap. 121, 7-8]

 

Ein Erleuchteter in der geistigen Welt zu dem einstigen Bischof Martin: „Meinst du, Gott ist ein Gott des Zornes und des Gerichtes?! — 0 nein! Siehe, Gott ist die reinste und höchste Liebe, der von sich aussagte: Ich komme nicht zu richten die Welt, sondern selig zu machen jeden, der an Mich glaubt und Mich liebt!“

[BM. Kap. 53, 18]

 

Ein Engel im Jenseits zu dem einstigen Bischof Martin: „Meinst du, die Hölle mit ihren Schrecknissen sei eine Rache des Herrn, gegründet auf Seinem Zorn von Ewigkeit?! 0 mitnichten! Ich sage dir, der Herr ist auch in der Hölle nur Liebe. Denn die ewige, göttliche Liebe kennt weder Zorn noch Rache!“

[BM. Kap. 73, 7]

 

Der Apostel Petrus zu dem einstigen Bischof Martin: „Siehe, als mich der Herr zu einem Pfeiler Seiner Kirche stellte, da redete Er zu mir aus Seiner Weisheit; als Er mich aber einen Satan nannte, da redete Er aus Seiner unermeßlichen Liebe zu mir, weil Er da mein Welttümliches mit aller Gewalt wie mit einem Hiebe aus mir wies, welches Welttümliche in mir der eigentliche Satan selbst war. Bruder, verstehst du nun diese Sentenz?“

[BM. Kap. 158, 15]

 

Der Herr: „Da Mein Wort ausgegangen ist von Meiner Liebe, wie sollte es vergehen, solange die Liebe besteht? — Jedoch ganz anders verhält es sich mit allem Geschaffenen, das da hervorgegangen ist aus Meinen Gerichten und daher vergänglich ist wie die Gerichte, aus denen es hervorging. — Das Gericht dauert nur eine Zeit; die Liebe aber besteht ewig! Denn die Ewigkeit ist ja die Liebe selbst, und in ihr ist alles voll Liebe. — In der Zeit wirkt die Liebe durch das Gericht und sänftet in ihm den Zorneifer Gottes. In der Ewigkeit aber ist die Liebe Siegerin über den Zorneifer und somit auch über alles Gericht.“

[Hi. Bd. 1, S. 228, 14-17]

 

Jesus: „Jede Gefangenschaft und auch jedes Sklaventum ist ein von Gott zugelassenes Strafgericht. Ein Gericht aber ist stets nur eine äußerste Nötigung zur Besserung und hat darum gewöhnlich für die Seelen der Menschen eine mehr schlechte als gute Wirkung; denn wer das Schlechte nur meidet der üblen Folgen wegen, der ist noch fern dem Reiche Gottes. Nur wer das Gute darum tut, weil es gut ist und das Schlechte meidet des Schlechten wegen, ist ein wahrhaft guter Mensch. Denn solange sich der Mensch nicht aus eigenem Antrieb ans Licht drängt, bleibt er ein Sklave im Geiste!“

[Ev. Bd. 2, Kap. 207, 12]

 

Jesus: „Die äußere, sichtbare Natur und der Leib des Menschen haben von Gott aus ihre notwendigen, unwandelbaren Mußgesetze. Wenn der Mensch sich Zorn und Gerichte Gottes wider diese Ordnung auflehnt und sie umgestalten will, dann wird er nicht von einem ‚Zorne Gottes‘, sondern von der strengen, beleidigten Gottesordnung in der äußeren Natur gestraft.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 143, 2]

 

Jesus mißt der Sichtung der Menschen und Völker durch große Erdkatastrophen wenig Wert für die Menschheitsentwicklung bei und verweist auf die Sintflut und ihre kurzdauernde Läuterungswirkung.

[Ev. Bd. 5, Kap. 204, 1-6]

 

Jesus im himmlischen Jerusalem zu eben vollendeten Engeln: „Daß Ich auf Erden angedrohte Strafen und Gerichte oft nicht erfolgen lasse, hat hauptsächlich darin seinen Grund, weil Strafen die Menschheit selten bessern. Und so lasse Ich denn, wenn sich nur einige wenige Gerechtere gläubig an Mich wenden, die Drohungen recht gern in Segnungen umwandeln. Deshalb aber lasse Ich auch Strafen und Gerichte allezeit nur bedingungsweise ankündigen und androhen. Finden Meine Mahnungen Ohren, die sie hören, und Herzen, welche die Bedingungen nur einigermaßen erfüllen, dann segne Ich für wenige Gute auch viele Schlechte mit. Denn ein Vater bleibt doch stets der sanfteste Richter seiner leider oft nur zu strafwürdigen Kinder und schlägt nicht sogleich drein, wenn er auch schon die Zuchtrute drohend erhebt.“

[Rbl. Bd. 2, Kap. 294, 11 und 12]

 

Jesus in der Paradieseswelt zu den alten Propheten und zu Seinen Aposteln, die ein scharfes Weltgericht fordern: „Soll Ich denn alle Hierarchien durch ein Feuer vom Himmel mit einem Schlage vertilgen? — Oh, das geht im allgemeinen nach dem großen Werke der Erlösung nicht mehr! Keine allgemeine Sündflut und kein Untergang Sodoms und Gomorrhas mehr!“

[Rbl. Bd. 2, Kap. 190, 5]

 

Der Herr: „Alle Propheten haben geweissagt, aber nur bedingungsweise, damit durch eine solche Weissagung niemand gerichtet werde, sondern jeder die Freiheit habe, das Gebotene zu tun, um dem angedrohten Gericht zu entgehen, oder das Gebotene zu unterlassen, um gerichtet zu werden. Wenn Menschen ein Gericht angedroht wird, sie sich aber bessern — wenigstens einige —‚ so wird das Gericht aufgehoben. Würden unter hunderttausend Menschen nur zehn gerecht, so will Ich dieser zehn wegen auch die hunderttausend mit dem Gericht verschonen.“

[Ed. Kap. 71, 4, 6, 7, 9-12]

 

Jesus: „Wenn einmal gar zu viele Menschen sich im Vollmaße des Gerichtes befinden, dann wird von Mir der noch wenigen Guten und Auserwählten wegen, die Zeit ihres ungestraften argen Waltens abgekürzt, und ihr Gericht und ihr Tod verschlingt sie vor den Augen der wenigen Gerechten, wie dies zu Noahs Zeit geschah und von nun an auch fürderhin öfter der Fall sein wird. — Den Anfang werden die Juden bald erleben und später andere Reiche mit ihren Fürsten und Völkern; nach nicht völlig 2000 Jahren aber wird abermals ein größtes allgemeines Gericht kommen zum Heil der Guten und zum Verderben der Weltgroßen und völlig Lieblosen.“

[Ev. Bd. 9, Kap. 30, 5-6]

 

Jesus: „Muß Gott die Menschen mit der Zuchtrute in der Hand heimsuchen, so trägt Er ihnen dabei in der anderen Hand, wenn schon verhüllt, auch Sein Herz entgegen, auf daß sie erkennen mögen, daß Gott, der Vater, auch mit der Zuchtrute in der Hand ihnen dennoch mit aller Liebe entgegenkommt.“

[Ev. Bd. 9, Kap. 129, 11]

 

Jesus: „Eine weise Regierung, die auf eine gute Ordnung durch ihre Gesetze hält, wird den mutwilligen Übertreter des Gesetzes sicher zur Rechtenschaft ziehen. Soll denn die Gottheit, wenn auch noch so gut und langmütig ist, ein zu sehr entartetes Volk nicht auch züchtigen und es mit der gerechten Rute aufwecken aus der zu großen Trägheit und es hinlenken zur Tätigkeit?!“

[Ev. Bd. 10, Kap. 238, 7]

 

Der Herr: „Meine Ordnung hat gar viele Wege, von denen viele besser sind denn einige darunter. Das Gericht aber ist schon von allen allzeit der letzte, da es dabei um Leben und Tod geht! Hütet euch daher vor jeglichem Gericht!“

[H. Bd. 3, Kap. 31, 18]

 

Gewaltiges Feuergericht über die rückfälligen Gottesverächter und Götzenanbeter des Reiches Hanoch.

[H. Bd. 3, Kap. 163, 6-12]

 

Der Herr trat aus dem neu eröffneten Tempel vor das durch ein gewaltiges Feuergericht erschütterte Volk von Hanoch, erhob Seine allmächtige Hand und sprach: „Erde, nun sollst du schweigen, wenn Ich rede zu Meinen Kindern! Weiche zurück alles Ungetüm, und du, Sonne, laß wieder deine Strahlen auf der Erde Boden fallen ganz ungetrübt! Amen!“ — Und als der Herr solches geredet hatte, da verstummte plötzlich aller Sturm in, auf und über der Erde. Und alles Volk fiel plötzlich nieder und lobte und pries Gott für diese Errettung.

[H. Bd. 3, Kap. 167, 10-12]

 

Die Engel Gottes zu dem Erzvater Noah: „Der Herr selbst wird es dir anzeigen, wann du die Arche schließen mußt. Wenn vor dem Regen die Menschen bei dir Schutz suchen, so sollst du sie aufnehmen; wenn es aber zu regnen anfängt, dann soll niemand mehr in die Arche gelassen werden!“

[H. Bd. 3, Kap. 347, 8-9]

 

Der Evangelist Markus zu ungeläuterten Seelen in der Geisterwelt: „Nicht der Herr wird euch richten, sondern das Wort, das der Herr geredet hat, das wird euch in euch selbst richten!“

[GS. Bd. 1, Kap. 85, 12]

 

Jesus zu übereifrigen Geistern im Jenseits: „Wenn unter den werdenden Menschen derart schroffe Ordnungswidrigkeiten entstehen, daß dadurch die zu gewinnende absolute Lebensfreiheit in Gefahr gerät, dann müssen wir hie und da kleine, aber nur äußere Schreckgerichte auftauchen lassen, als da sind Kriege, Teuerung, Hunger und Pest. Aber jedes Strafgericht darf nie mehr als höchstens ein Zehntel der Menschen ergreifen, weil es bei einer größeren Verschärfung leicht die Wirkung eines tödlichen Gerichtes annähme!“

[Rbl. Bd. 1, Kap. 95, 10]