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Erlösung und Vollendung / 08. Kreuzesopfer, Auferstehung und Himmelfahrt JESU 496

Administrator Beiträge: 10835 Forumgründer *****
Erlösung und Vollendung / 08. Kreuzesopfer, Auferstehung und Himmelfahrt JESU
« am: Juli 25, 2011, 09:22:40 Vormittag »
Ein Engel erklärt dem Mägdlein Jarah die Bedeutung ihrer Träume von der Kreuzigung und Auferstehung des Herrn. Er sagt: „Was du vor drei Tagen, als du von der Kreuzigung Jesu träumtest, gesehen hast, muß also geschehen nach dem Ratschlusse Gottes, da sonst nie ein Mensch selig werden und zur Anschauung Gottes gelangen könnte. Der da gekreuzigt wird, ist Gottes Sohn, und Gott ist in Ihm. Aber am dritten Tage wird dieser Sohn Gottes aus höchst eigener Macht wieder vom Tode Seines göttlichen Fleisches auferstehen und herrschen fortan über die ganze Unendlichkeit, Seines Reiches und Seiner Herrschaft wird ewig kein Ende sein, und vor Seinem Namen werden sich beugen alle Mächte!“

[Ev. Bd. 2, Kap. 120, 9]

 

Jesus zu dem Römer Agrikola, der mit römischer Gewalt die Tempelpriesterschaft zu Jerusalem vernichten will, um Jesu Kreuzigung zu verhindern: „Mein sehr lieber Freund, es kostet Mich nur einen Wink, und zahllose Scharen der mächtigsten Engel stünden Mir zu Gebote, von denen einer hinreichen würde, diese Erde und den sichtbaren Himmel in einem Augenblick zu vernichten! Aber darum bin Ich ja nicht in diese Welt gekommen, daß Ich sie richte und verderbe, sondern darum, daß sie durch Mich vom Untergang errettet werde. Und so muß Ich den Menschen, wie sie auch sind, ihren freien Willen lassen, selbst dann, wenn sie sich an Meinem Leibe vergreifen wollen; denn wirke Ich da mit Meiner göttlichen, Mir vom Vater gegebenen Willensmacht entgegen, so tötete dies jedes Menschen Seele, und niemand könnte an ein ewiges Leben nach dem Abfall des Fleisches denken und darauf hoffen.“

[Ev. Bd. 7, Kap. 51, 2]

 

Jesus zu scheidenden römischen Freunden: „Ich werde es in nicht gar ferner Zeit selbst zulassen — zum Gericht aller Frevler und zum Heil der Meinen —‚ daß Mich die Menschen ergreifen und Meinen Leib töten, und zwar am Kreuze wie einen gemeinen Verbrecher. Wenn ihr davon hören werdet, dann ärgert euch nicht über Mich, sondern bleibet im Glauben an Mich und in der Liebe zu Mir, und ihr werdet dadurch teilhaben an dem Werke der Erlösung aus den harten Banden der Sünde und des Todes. Obschon dieser Mein Leib von den Frevlern getötet wird, so werde Ich aber dennoch schon am dritten Tage den getöteten Leib wieder beleben und auferstehen als ein ewiger Sieger über den Tod und alles Gericht. — Dann werde Ich auch zu euch nach Rom kommen und euch selbst überzeugen von dem, was Ich nun zu euch geredet habe.“

[Ev. Bd. 8, Kap. 149, 5, 6 und 10]

 

Jesus zu Seiner Mutter Maria: „Weib, du wirst wohl nach Jerusalem kommen und Mein letztes größtes Zeichen schauen; aber du wirst darob keine Freude, sondern große Trauer in deinem reinen Herzen haben! Ich werde verraten, von den Pharisäern ergriffen, dem Gericht überantwortet und am Kreuze dem Leibe nach wie ein gemeiner Verbrecher getötet werden. Aber am dritten Tage werde Ich aus Meiner eigenen Macht wieder auferstehen, zu all Meinen Freunden und Brüdern kommen und ihnen die Macht erteilen, den Menschen die Sünden zu vergeben in Meinem Namen und die Toten zum Leben zu erwecken.“

[Ev. Bd. 9, Kap. 149, 11-19]

 

Aus dem letzten Antwortbrief des Herrn Jesus an den Fürsten Abgarus Ukkama in Edessa: „Es muß mit Mir alles so geschehen (Kreuzigung), weil sonst kein Mensch je das ewige Leben erreichen könnte —‚ welches große Geheimnis du erst in Kürze einsehen wirst. Daher unterlasse deine Mir freundlichst dargebotenen Schritte für Meine Rechtfertigung. Den sie würden da wenig fruchten, wo des Vaters ewige Macht waltet. — Mein Kreuz, an das Ich geheftet werde, erschrecke dich ja nicht! — Denn siehe, gerade dieses Kreuz soll für alle künftigen Zeiten der Grundstein zum Reiche Gottes und zugleich dessen Pforte werden. — Ich aber werde am dritten Tage nach Meinem Kreuzestode als ein ewiger Überwinder des Todes und der Hölle vom Tode auferstehen und Mein allmächtiges Gericht wird alle Täter des Übels treffen. Für die aber, die Meines Herzens sind, werde Ich dann die Pforte der Himmel weit auftun vor ihren Augen!“

[Bw. Antw. 7, 1-5]

 

Der Herr in einem Schreiben an den Fürsten Abgarus Ukkama in Edessa: „Du schriebst Mir, daß Ich solle zu dir kommen, da Ich hier im Judenlande verfolgt werde; Ich aber sage dir: Es ist nötig, daß alles das, um dessentwillen Ich in die Welt gekommen bin, an diesem Orte an Mir erfüllt werde, und daß Ich, nachdem dies alles in der Kürze an Mir erfüllt sein wird, zu dem aufsteigen werde, von dem Ich ausgegangen bin von Ewigkeit!“

[Bw. 1, 2]

 

Jesus auf die Frage bestürzter Jünger: „Ich hätte der Mittel und Wege genug, Meine Kinder auch ohne die Erduldung der Kreuzigung zu erlösen und selig zu machen. Aber die argen Menschen wollen es so, und darum lasse Ich es denn zu, auf daß sich eben dadurch auch viele Frevler zur Reue, Buße und zum wahren Glauben an Mich bekehren! Denn die Brut im Tempel schreit es ja in einem fort: ‚Lasset uns Ihn nur ergreifen und töten! Wenn Er vom Grabe auferstehen wird, dann wollen auch wir an Ihn glauben!‘ Sie wollen also diese letzte Probe an Mir machen. Und so sei es denn auch zugelassen! — Es werden dadurch viele, die jetzt noch stockblind sind, sehend und an Mich gläubig werden. Doch die Grundbösen werden eben dadurch ihr Sündenmaß voll machen und in ihr Gericht fallen.“

[Ev. Bd. 8, Kap. 149, 9]

 

Jesus: „So weit ist es also gekommen, daß viele Menschen (durch ihre große Sinnenlust) völlig verloren wären, wenn nicht Ich, der Herr selbst, in diese Welt gekommen wäre, um sie zu erlösen aus dem Joche des Satans und dessen ewigem Verderben. Und Ich werde das Äußerste tun müssen, um anfangs nur den kleinsten Teil der Menschheit ins Licht der Himmel zu erheben.“

[Ev. Bd. 1, Kap. 166, 10]

 

Die große Frage des Petrus: „Die menschliche Vernunft wird zu allen Zeiten die Frage stellen: ‚Warum mußte denn der Allmächtige von Seinen Geschöpfen gerichtet werden, um ihnen die Seligkeit und das ewige Leben geben zu können? Genügte die reine Lehre und das nur Gott mögliche Wundertun nicht? Bessert das die Menschen nicht, wie wird sie dann Sein Leiden und Sterben bessern?“ Darauf Jesu Antwort: „Ich als der alleinige Träger alles Seins und Lebens muß auch das, was von Ewigkeiten her durch die Festigkeit Meines Willens dem Gericht und dem Tode verfallen war, erlösen und muß eben durch das Gericht und durch den Tod dieses Meines Fleisches und Blutes in das alte Gericht und in den alten Tod eindringen, um so Meinem eigenen Gottwillen jene Bande zu lockern und zu lösen, auf daß darauf alle Kreatur aus dem ewigen Tode zum freien und selbständigen Leben übergehe. — Und es ist des Menschen Sohn also darum in diese Welt gekommen, um das, was von Ewigkeit her verloren war, aufzusuchen, es zu erlösen und so für die Seligkeit fähig zu machen.“

[Ev. Bd. 5, Kap. 247, 2, 4-6]

 

Jesus: „Durch Meinen Leib habe Ich alles Gericht und den Tod auf Mich genommen, und es muß dieser Leib dem Tode auf kurze Zeit gegeben werden, damit eure Seelen das ewige Leben haben mögen! Denn Mein Leib ist der Stellvertreter eurer Seelen; auf daß eure Seelen leben, muß er das Leben lassen, und das von ihm gelassene Leben wird ewig zugutekommen euren Seelen.“

[Ev. Bd. 3, Kap. 226, 6-7]

 

Inschrift auf der sechsten Stufe einer für Robert Blums jenseitige Seelenentwicklung und -läuterung sinnbildlichen Pyramide: „Christus ist allein der Mittler zwischen Gott und der Menschennatur. Durch den Tod Seines Fleisches und durch Sein vergossenes Blut hat Er allem Fleische, das da ist die alte Sünde Satans, den Weg gebahnt zur Auferstehung und Rückkehr zu Gott! — Sein Fleisch nahm freiwillig alle Sünde der Welt auf sich und reinigte sie vor Gott durch Sein heilig Blut. — Mache dich teilhaftig dieses größten Erlösungswerkes Gottes durch das Fleisch und durch das Blut Christi, so wirst du rein sein vor Gott! Denn kein Wesen und kein Ding kann rein werden durch sich, sondern allein durch die Verdienste Christi, die da sind die höchste Gnade und Erbarmung Gottes. — Du allein vermagst nichts, alles aber vermag Christus!“

[Rbl. Bd. 2, Kap. 157, 9]

 

Jesus: „Unter Meiner ‚Erhöhung‘ ist nicht die Begründung einer Weltmachtstellung zu verstehen, sondern eine ganz andere Erhöhung und Krönung; denn Ich bin nun da, um all das Gericht, das über diese Erde beschlossen war, auf Mich zu nehmen, damit alle Menschen dadurch die volle Erlösung vom ewigen Tode finden.“

[Ev. Bd. 3, Kap. 16, 5-10 und 12]

 

Der Seher Mathael in prophetischem Geist: „Meine Seele sieht und erkennt nun recht wohl: Jesus, als die urewige Zentralmacht alles Seins und Lebens, will Sein Leben und dadurch das Leben aller Menschen durch Sein (Erden-) Leben noch mehr festigen. Aber solches wird Er nur erreichen durch eine unerhörte Selbstverleugnung. Er wird Sein Fleischesleben lassen, um in die ewige Herrlichkeit alles Lebens für sich und auch für alle Menschen einzugehen. Dann erst wird alle Kreatur ein anderes Gesicht und eine andere innere Ordnung bekommen. Dennoch wird es heißen: Jeder nehme die Bürde des äußeren Elends auf sich und folge Mir nach!“

[Ev. Bd. 3, Kap. 31, 10-11]

 

Der erleuchtete Seher Mathael: „Es ist im Grundleben Gottes für ewig so beschlossen, daß diese winzige Erde der Schauplatz der größten göttlichen Erbarmung werden soll, und daß die ganze Unendlichkeit sich in diese heilige neue Ordnung begeben muß, wenn sie an der endlosen Seligkeit des einigen Gotteslebens teilhaben will.“

[Ev. Bd. 3, Kap. 32, 11]

 

Jesus: „Dem Leibe nach bin auch Ich, wie ihr alle, ein sterblicher Mensch und werde diesen Leib ablegen, und zwar am Kreuze zu Jerusalem zum Zeugnisse wider die argen Juden, Hohenpriester und Pharisäer und zu ihrem Gerichte. Denn Mein Kreuzestod wird für immer ihre Macht brechen, und der Fürst der geistigen Finsternis, der nun die Menschenwelt beherrscht, wird machtlos werden und die Menschen nicht mehr so sehr wie bis jetzt verführen und ins Verderben stürzen können. — Der höchste Hochmut Satans kann nur durch Meine tiefste Demut zugrundegerichtet werden, und es ist demnach notwendig, daß an Mir solches verübt werde.“

[Ev. Bd. 5, Kap. 220, 1 und 3]

 

Vergebliche Bemühungen der Pharisäer beim Laubhüttenfest, den Herrn im Tempel gefangenzunehmen; Jesus entweicht ihnen mit den Worten: „Bevor Meine Zeit da ist, wird Mich niemand zu greifen vermögen!“

[Ev. Bd. 6, Kap. 147, 17-21]

 

Jesus: „Ich werde nicht im Grabe verweilen und verwesen, sondern am dritten Tage wieder auferstehen, und wie Ich nun bei euch bin, also werde Ich wieder zu euch kommen! Und erst das wird euch allen das größte und wirksamste Zeugnis Meiner göttlichen Sendung in eure Seelen geben und vollends euren Glauben stark machen!“

[Ev. Bd. 5, Kap. 220, 3]

 

Jesus zu Jüngern und Freunden: „Die arge Tempelbrut kann wohl Meinen Leib töten, aber nicht Den, der in Mir lebt und ewig wirkt. Ich werde aber auch den Leib wahrlich nicht im Grabe lassen; denn schon am dritten Tage werde Ich diesen Leib erwecken und werde dann wieder bis ans Ende der Zeiten mit denen umgehen, die an Mich glauben, Mich lieben und Mein Wort halten. Und ihr, Meine Brüder, werdet Mich sehen und sprechen können so wie jetzt, da Ich noch im unverklärten Fleische unter euch wandle.“

[Ev. Bd. 7, Kap. 50, 5]

 

Jesus zu den Töchtern des bekehrten Oberpriesters Jonael: „Wenn ihr von Meiner ‚Erhöhung‘ hören werdet, so werden eure Herzen wohl sehr traurig sein. Aber dann tröstet euch mit dem, daß Ich darauf nach drei Tagen Mich wieder in eurer Mitte befinden und euch selbst überbringen werde die große Bestätigung des Neuen Testaments (Bundes) und die Schlüssel zu Meinem ewigen Reiche. Sehet aber zu, daß Ich euch dann so rein, wie ihr jetzt seid, antreffe, ansonst ihr nicht Meine Bräute für ewig werden könnet.“

[Ev. Bd. 1, Kap. 72, 8]

 

Jesus: „Ich werde Mich von den Menschen gefangennehmen und sogar dem Leibe nach töten lassen, um dadurch den Menschen den freiesten Spielraum ihres Willens zu geben; denn erst aus dieser höchsten, unbeschränkten Freiheit heraus sind die Menschen dieser Erde vollkommen in den Stand gesetzt, sich zu wahren, Gott in allem ähnlichen Kindern zu erheben.“

[Ev. Bd. 3, Kap. 177, 7]

 

Jesus: „Meine Kreuzigung wird für Meine Widersacher ein ärgstes Gericht und für die Meinen der Höhepunkt Meiner Liebe sein, und Meine Auferstehung wird auch eine Auferstehung für alle sein, die Meines Sinnes und Willens sind.“

[Ev. Bd. 5, Kap 220, 8]

 

Jesus auf eine bange Frage des Petrus: „Es wird geschehen, daß Ich als ein Menschensohn überantwortet werde in der Menschen Hände. Sie werden an Mir zwar das, was des Menschensohnes ist, töten — aber am dritten Tage wird der getötete Menschensohn wieder auferstehen und mehr denn jetzt lebendig hervorgehen aus dem Grabe als ein ewiger Sieger über Tod und Hölle, und ihr werdet Mich wieder so wie nun in eurer Mitte haben.“

[Ev. Bd. 5, Kap 242, 5]

 

Jesus: Wer nicht selbst durch und durch geistig lebendig ist, der kann dem andern nicht das volle ewige Leben sichern. Ich aber bin darum in diese Welt gekommen, um das zu bewirken durch Wort und Tat. Und so muß auch geschehen, daß Mein Leib, der nun noch sterblich ist wie der eurige, durch Mein Kreuzesleiden unsterblich werde, und Ich werde danach auch euch das volle ewige Leben vollkommen sichern können.“

[Ev. Bd. 5, Kap. 242, 7]

 

Jesus: „Diese Meine Materie (Mein Leib) muß in der möglich größten Erniedrigung und Demütigung gebrochen und gelöst werden, und der Geist Gottes, der in all Seiner Fülle in Mir wohnt und eins ist mit Meiner Seele, muß diese gebrochene Materie, als durch Sein Liebefeuer geläutert, erwecken und beleben, und sie wird dann auferstehen als ein Sieger über alles Gericht und über allen Tod.“

[Ev. Bd. 5, Kap. 247, 10]

 

Jesus: „Ich weiß, daß Mich das Volk der Templer zu Jerusalem über alles haßt und verfolgt, und dennoch werde Ich dahin ziehen müssen und Mich ihrem großen Haß und Zorn nimmer entziehen können und wollen, und das Opfer, welches durch Mich dargebracht werden muß, wird für alle Menschen der Erde das Tor in das Reich Gottes auftun!“

[Ev. Bd. 10, Kap. 234, 5]

 

Die über die Ankündigung Seines Kreuzestodes betrübten Jünger und Freunde tröstet Jesus: „Meinet ihr denn, daß Ich euch nach Meines Leibes Tode verlassen werde? O mitnichten! Ich werde dann erst recht bei den Meinen verbleiben bis ans Ende der Zeiten dieser Erde und für jeden, der an Mich glaubt, offenhalten die Tore zum ewigen Leben in Meinen Himmeln. Es werden zwar sich Meine Schafe zerstreuen, wenn Ich als ihr Hirte geschlagen werde, — aber Ich selbst werde sie wieder sammeln, und es wird dann nur eine Herde und ein Hirte sein für immerdar!“ — Nach dieser Eröffnung des Herrn ertönt eine Stimme in der Luft des Saales: „Dieser Jesus mit Fleisch und Blut ist Mein geliebter Sohn, den sollen loben alle Geschlechter der Erde! Er ist der verkörperte Ausdruck Meiner Liebe, Meiner Weisheit und Meines Willens. Ich bin in Ihm und Er in Mir! Wir sind völlig eins. Wer Ihn sieht und hört, der sieht und hört auch Mich, und wer Meinen Willen tut, der hat in sich das ewige Leben!“

[Ev. Bd. 9, Kap. 149, 18-19]

 

Der erleuchtete römische Hauptmann Pellagius zu den über den angekündigten Kreuzestod des Herrn tiefbetrübten Jüngern: „Freunde, auch ich weiß um das, was eure Herzen traurig stimmt. Aber wenn dies das einzige Mittel ist, die alte Halsstarrigkeit vieler Ungläubigen zu brechen und sie sehend und gläubig zu machen, so kann ich nicht umhin, unsern Herrn, Meister und Gott darob zu preisen und umsomehr zu lieben; denn so etwas kann nur die höchste, reinste Liebe Gottes sich von ihren Geschöpfen gefallen lassen — unserer menschlichen Liebe wäre das nie möglich! — Zudem wird der Herr ja am dritten Tage wieder unter uns sein, uns erfüllen mit Seinem Geiste und bleiben bei den Seinen bis ans Ende dieser Erde. Und so meine ich, daß wir uns über alles zu freuen Ursache haben, was Er zum Heil aller Menschen verordnet und über sich kommen läßt! —Die blinden Narren Jerusalems können sich in ihrer tollen Wut wohl am Leibe des Herrn vergreifen und ihn töten, wenn Er das selbst, durch Seine Liebe zu uns Menschen genötigt, zur Besserung der Blinden zuläßt; aber wer wird denn die ewige, allmächtige Gottheit in Seinem Leibe zu töten vermögen?! Diese wird ihren erhabenen Leib wieder beleben, und am dritten Tage wird Er so wie jetzt, wieder bei uns sein, so daß wir alle uns über alle Maßen zu freuen haben!“

[Ev. Bd. 10, Kap. 42, 1-2]

 

Der Herr: „Ich bin die Liebe selbst und bin um keinen anderen Preis als nur wieder um die Liebe zu haben. Durch Liebe habe Ich euch alle erkauft, daher fordere Ich von euch allen wieder Liebe. Wer Mir daher dienen will, der diene Mir in der Liebe, in der Ich für ihn am Kreuz gestorben bin; und wer zu Mir kommen will, der komme in der Liebe zu Mir, die am Kreuze für ihn blutete.“

[H. Bd. 1, Kap. 2, 11]

 

Paulus an die Gemeinde zu Laodizea: „Liebe Brüder, gebt allezeit im Geiste und in der Wahrheit Gott, dem Vater in dem Sohne, dadurch die Ehre, daß ihr Ihn allezeit liebet über alles in Seinem Sohne, der für uns alle aus Liebe am Kreuze gestorben ist, um uns zu bringen die Kindschaft wieder, die unsere Väter von Adam her verwirkt haben!“

[Lao. Kap. 3, 42]

 

Paulus an die Gemeinde in Laodizea: „Christus hat eure Schmach, eure Sünde, euer Gericht und euern Tod auf sich genommen und ließ sich für euch ans Kreuz heften, um euch allen die volle Freiheit zu verschaffen vor Gott; damit ihr in Ehren wandeln sollet, nahm Er alle eure Schande und Schmach mit ans Kreuz!“

[Lao. Kap. 1, 45]