*


Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Erlösung und Vollendung / 05.a Gnadenerlösung oder Selbstgestaltung? 523

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Erlösung und Vollendung / 05.a Gnadenerlösung oder Selbstgestaltung?
« am: Juli 25, 2011, 09:24:09 Vormittag »
Jesus: „Des Menschen Werk zu seinem Heile ist nur das, daß er aus Liebe und Ehrfurcht vor Gott den erkannten Willen Gottes völlig zu seinem eigenen Willen macht und danach handelt. Von da an wirkt der Wille Gottes alles Gute im Menschen, und so ist denn das Gute im Menschen ein Werk Gottes, was der gerechte, wahre Mensch in Demut anzuerkennen hat. Schreibt sich aber ein Mensch ein gutes Werk als sein eigenes Verdienst zu, so zeigt er dadurch, daß er weder sich noch Gott je wahrhaft erkannt hat und noch ferne vom Reiche Gottes ist.“

[Ev. Bd. 8, Kap. 19, 3]

 

Der Herr: „Meine Gnade ist ein reicher Schatz; wem sie zuteil wird, der wird keinen Mangel haben an allem jemals, zeitlich und ewig. Daher soll sich jeder bemühen, sich diese ja zu eigen zu machen; Ich gebe sie jedem, der sie nur immer haben will!“

[H. Bd. 1, Kap. 4, 1]

 

Jesus: „Mehr kann der heilige Vater nicht tun, als daß er sich in Mir, Seinem Sohne, selbst leibhaftig offenbart, aus euch gerichteten Geschöpfen freieste Gotteskinder zeugt und euch Seine Freunde und Brüder nennt.“

[Ev. Bd. 1, Kap. 83, 4]

 

Jesus zu Sarah, der Tochter des Jairus: „Um den willensfreigestellten Menschen die Selbsterkenntnis leichter zu machen, hat der Schöpfer zu allen Zeiten 0ffenbarungen, Gesetze und Lehren aus den Himmeln herab den Menschen gegeben und ist nun sogar im Fleische selbst zur Erde gekommen.“

[Ev. Bd. 2, Kap. 40, 16]

 

Der Erzengel Raphael: „Wenn ein Mensch frei aus sich ruft in seinem Herzen: ‚Herr, ich bin zu schwach, mir mit den von Dir dargereichten Mitteln zu helfen; hilf Du mir mit Deinem Arm!‘, — da hat der Mensch die höhere Hilfe begehrt mit dem eigenen Willen und aus der Erkenntnis der unzulänglichen eigenen Kraft. Da kann der Herr auch sogleich mit aller erforderlichen Macht einwirken und einer schwachen Seele helfen. Aber es muß dabei des Menschen Erkenntnis, Wille und Vertrauen von größter Entschiedenheit sein!“

[Ev. Bd. 5, Kap. 97, 7-8]

 

Jesus: „Die guten Werke nach dem Willen und Worte Gottes sind und bleiben, auch wenn der Mensch sie tut aus freier Selbstbestimmung — eine Gnade von oben, ein Verdienst des Geistes Gottes im Menschenherzen.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 10, 14]

 

Einigen Jüngern, die sich als „blinde Werkzeuge Gottes“ verdienstlos und unwert fühlen, erwidert Jesus: „Ein blindes Werkzeug — etwa ein Webstuhl — hat keinen freien Willen, ihr aber habt einen solchen und könnt ganz frei tun, was ihr wollt. So ihr euch Meinem erkannten Willen frei unterwerfet und danach handelt, so handelt ja nicht ihr selbst, sondern Mein Wille in euch, der allein gut und weise ist. Wie habt ihr dann ein Verdienst des Handelns wegen? — Aber wohl darin, daß ihr euren bösen Weltwillen Meinem allein guten Willen untergeordnet habt und dadurch mit Mir eins geworden seid mit Hilfe eures Glaubens. Wahrlich, Ich sage euch: Ohne Mich könnet ihr nichts Verdienstliches tun zum ewigen Leben! So ihr das anerkennt in euren Herzen, dann erst seid ihr Meine wahren Jünger — und noch mehr: dadurch seid ihr auch Meine rechten Brüder im Geiste Gottes!“

[Ev. Bd. 6, Kap. 143, 9-11]

 

Jesus zu Johannes und anderen reifen Jüngern: „Auch den Weltmenschen ist Gelegenheit gegeben, in die Reihen der Kinder Gottes zu treten, wenn sie das ernstlich wollen. Wollen sie es nicht, so habt ihr euch um sie dann nicht weiter zu kümmern. — Denn Ich bin nicht etwa gekommen, um die trotzige Welt von ihren alten Gerichtsfesseln zu erlösen, sondern nur, um Meine Kinder von der Welt und ihrem Gericht frei zu machen. Und wie Ich es nun tue, also werdet auch ihr und eure Nachfolger es tun. Was auf dieser Erde in und nach Meiner Ordnung zu lösen ist, das löset auch, und was ihr also lösen werdet, das wird auch bei Mir im Himmel gelöst sein. Was aber nicht zu lösen ist, das lasset gebunden, oder — so jemand eure Lösung nicht achtet — lasset ihn in seinen Fesseln — und wahrlich, er wird auch vor Mir gebunden sein und gar lange ein Sklave seines finsteren Weltwillens verbleiben!“

[Ev. Bd. 6, Kap. 151, 4-6]

 

Der Jüngling Jesus zu reichen, hochgestellten Römern: „Wer einmal ernstlich den Weg der Vergeistigung betreten hat, dem wird auch ohne sein Wissen von Gott aus geholfen, daß er weiter und endlich sicher ans Ziel kommt. Gott wird die Einung der Seele mit dem Geiste freilich nicht mit Seiner Allmacht erzwingen, aber Er wird des Menschen Herz stets mehr erleuchten und es erfüllen mit wahrer Weisheit aus den Himmeln !“

[Ev. Bd. 7, Kap. 223, 8-9]

 

Jesus: „Ich hebe das durch Moses gegebene Gesetz nicht auf, sondern gebe es euch in seiner ursprünglichen Reinheit wieder. Nur das alte ‚Muß‘ hebe Ich auf und gebe euch die volle Freiheit. Und darin besteht hauptsächlich das Werk der Erlösung eurer Seelen aus dem harten Joch des Gerichtes und Satans, des Fürsten der Finsternis, daß ihr von nun an in Meinem Namen unter keinem Mußgesetz mehr stehen sollt!“

[Ev. Bd. 8, Kap. 20, 15]

 

Abedam-Jehovas große Verheißung an Pura, einer Jungfrau aus der Tiefe: „Du, Mein Kindlein, sollst fürder nimmerdar weichen von Meiner Brust; du allein wirst Mich allzeit durch dein ganzes Erdenleben schauen und haben wie jetzt! Du sollst keines Mannes Weib werden eher als in der Zeit der Zeiten (als Jungfrau Maria), da du erfüllt wirst mit aller Macht der Liebe Meines unendlichen Geistes!“

[H. Bd. 2, Kap. 122, 24-25]

 

Kisehel, ein Erleuchteter der Urzeit: „Als ich meine große Schuld vor Ihm, dem liebevollsten Vater, bekannt hatte, nachdem Er mir mit seiner endlosen Gnade und Erbarmung zuvorgekommen war, da ergriff mich der allerheiligste Vater mit Seinen allmächtigen Händen, richtete den Wurm im Staube vor sich auf, vergab ihm seine große Schuld gänzlich und erfüllte ihn dafür mit der Kraft des ewigen Lebens!“

[H. Bd. 2, Kap. 198, 24]

 

Der Herr in einer lichten Wolke zu dem reumütigen, gottsuchenden Erzmeister Thubalkain aus Hanoch: „Höre, Ich habe dein Herz angesehen und es gereinigt befunden. Darum sollst du auch erweckt werden für ewig aus deiner Nacht; und einen Geist aus Mir will Ich in dein Herz legen, dieser wird dich in alle Weisheit leiten!“

[H. Bd. 2, Kap. 194, 24]

 

Glaubensgerechte Christen, die auf Erden ein strenges, sehr reines Leben führten, werden von dem Evangelisten Markus über den höchsten Wert der demütigen Liebe zum himmlischen Vater belehrt und in den ewigen Morgen geleitet, nachdem sie sich als Sünder erkannt und vor dem göttlichen Vater gebeugt hatten.

[GS. Bd. 1, Kap. 44, 8-20, Kap. 45, 16-27, Kap. 46, 1-3]

 

Der Evangelist Markus zu einem ratlosen Prior im Jenseits: „Weißt du, was das alleinige Erlösungsmittel und somit auch die einzige Brücke vom Tode zum Leben ist? Blicke hin auf den Herrn! Was hat Ihn wohl bewogen, das gefallene Menschengeschlecht der Erde zu erlösen und somit jeglichem Bewohner der Erde eine ewig haltbare Brücke vom Tode zum Leben zu bauen? War es nicht Seine ewige, göttliche, barmherzige Vaterliebe? — So gehe denn hin zu deinen hinter der höllischen Kluft angstbebenden Brüdern und baue ihnen eine himmlische Brücke aus dem Stoffe der wahren Gottes- und barmherzigen Nächstenliebe!“

[GS. Bd. 1, Kap. 88, 9-14]

 

Der Herr: Wenn ein Mensch zu der inneren Ansicht kommt, daß er nichts ist und nichts vermag, sondern daß der Herr ist alles in allem, der Erste und der Letzte, dann erst gibt er sich dem Herrn freiwillig ganz hin, und der Herr ergreift ihn und führt ihn auf den gerechten Weg. Darum lege alle deine Liebe zu deinen Brüdern und alle deine Sorge um sie vor die Füße des Herrn, umfasse diese mit Ihn über alles heißliebendem Herzen, und du wirst dich sicher überzeugen, daß der Herr gerade da tätig zu werden beginnt, wo der Mensch aus seiner demütigen inneren Erkenntnis seine nichtige Tatkraft und schwache Willensmacht dem Herrn hebend übertrug.“

[GS. Bd. 1, Kap. 91, 2-3]

 

Inschrift auf der siebenten Stufe einer für Robert Blums jenseitige Seelenentwicklung und -läuterung sinnbildlichen Pyramide: „Dein irdisch Wohnhaus ist voll Unflates; wer wird es reinigen? Wer hat die Kraft und die Macht allein!? — Siehe, Christus, der ewige Hohepriester vor Gott, Seinem ewigen Vater! Denn Christus und der Vater sind eins von Ewigkeit. In Christo allein wohnt alle Fülle der Gottheit körperlich. Und diese Fülle ist der Vater, als die reinste Gottliebe. Diese ergreife mit deiner Liebe, und sie wird dein Fleisch reinigen und erwecken, wie sie erwecket hat das Fleisch Christi, das sie selbst in sich barg.“

[Rbl. Bd. 2, Kap. 157, 10]

 

Der einstige Bischof Martin im Jenseits: „Ein einziger für die Ewigkeit wertvoller Wunschgedanke, daß Jesus das ewige höchste Gottwesen sein möge, mit dem ewig in Gemeinschaft zu leben und zu wirken mich zum glücklichsten Wesen in der ganzen Unendlichkeit machen würde, war meine Rettung vor dem ewigen Verderben und ist nun meine größte Seligkeit! — Ich bin nun wirklich bei Jesus, dem alleinigen Herrn der Geister- und Körperwelt, und bin auf diese Weise seligst für die ganze Ewigkeit versorgt!“

[BM. Kap. 36, 21-22]

 

Der geläuterte einstige Bischof Martin im Jenseits zu asketischen, werkgerechten ehemaligen Klosterfrauen: „Ihr habt zwar viel getan an frommen Werken, aber nicht des Herrn, sondern des Himmels wegen, — und das ist noch lange nicht evangelisch! Man muß alles tun und dann ausrufen: Herr, siehe, ich war ein fauler, nutzloser Knecht! O Herr, sei mir gnädig und barmherzig! Denn Paulus spricht: ‚Du wirst nicht aus deinem Verdienste (durch äußere Werkgerechtigkeit), sondern durch die Gnade des Herrn selig werden!‘ — Beherziget das, werfet all euer vermeintliches Verdienst dem Herrn zu Füßen und bekennet vor Ihm die volle Nichtigkeit alles dessen, das ihr bisher als etwas Verdienstliches zum ewigen Leben angesehen habt, so wird die Gnade des Herrn sogleich über euch ersichtlich werden!“

[BM. Kap. 60, 2-3]

 

Ein seliger Geist: „Ich weiß, daß ich vor Gott ein sündiger Mensch bin, daher bin ich demütig und erhoffe von Gott, dem Herrn, nichts von irgendeinem Verdienste, sondern alles von Seiner Gnade und Erbarmung! Ich weiß auch wirklich nicht, was sich Geschöpfe vor dem allmächtigen Gott, der allein alles vermag und unserer Hilfe noch nie benötigt hat, für belohnende Verdienste hätten sammeln können!“

[St.-Sz. 10. 39]

 

Der Herr: „Habt ihr alles Übel in euch gefunden und mit Meiner kräftigen Beihilfe aus euch geschafft, da werde Ich, als euer heiliger Vater, der Ich schon über den halben Weg euch entgegengekommen bin, vollends zu euch kommen, euch gänzlich von euren ‚Lumpen‘ (dem Erzbösen) befreien und euch dann aufnehmen in das große Vaterhaus Meiner ewigen Liebe.“

[Hi. Bd. 1, S. 318, 14]

 

Auf die Bitte des Judas, sein Herz zum Guten umzugestalten, sagt Jesus: „Das große Geheimnis der Selbstgestaltung des Menschen liegt darin: Alles kann Ich dem Menschen tun und er bleibt Mensch, aber das Herz ist sein eigen, und dieses muß er selbst bearbeiten, wenn er sich das ewige Leben bereiten will. Denn würde Ich selbst zuerst die Feile an des Menschen Herz legen, so würde der Mensch zur Maschine und gelangte nie zur freien Selbständigkeit. Wenn aber der Mensch Meine Lehre bekommt, so muß er diese freiwillig befolgen und sein Herz nach ihr bilden. Hat er sein Herz danach gebildet und gereinigt, dann erst ziehe Ich im Geiste ein und nehme Wohnung darin; der ganze Mensch ist dann im Geiste wiedergeboren und kann ewig nimmer verlorengehen.“

[Ev. Bd. 2, Kap. 75, 7-8]