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Liebe, Weisheit und Verstand 2 482

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Liebe, Weisheit und Verstand 2
« am: Juli 28, 2011, 08:19:26 Vormittag »
Das Jesuskindlein zu dem wißbegierigen römischen Statthalter Cyrenius: „Wenn du forschend deinen Geist (Verstand) erheben wirst, dann wird dieser seine lebendige Tiefe stets mehr und mehr verlassen, und du wirst dich dadurch von Meinen Tiefen entfernen und dich ihnen nicht mehr nahen können. Aber von nun an solle tiefe Weisheit vor den Weisen der Welt verborgen bleiben; jedoch den einfältigen und schwachen Kindern soll sie ins Herz gelegt werden. Darum werde du ein Kind in deinem Gemüte, und es wird dann die rechte Zeit für dich sein, die wahre Weisheit zu überkommen.“

[Jug., Kap. 217, 17-19]

 

Jesus: „Es wäre keinem Engel gut, so er gleich Gott allwissend wäre. Denn so wenig ein Geist je die ganze Unendlichkeit Gott gleich erfüllen wird, ebensowenig wird je eines noch so vollendeten Geistes Weisheit alle Tiefen der göttlichen Weisheit zu erforschen und zu erfassen imstande sein.“

[Ev. Bd. 2, Kap. 233, 4-5]

 

Jesus: „Die Menschen müssen vor aller Verstandesbelehrung und Wissenschaft erst wahre Menschen werden, ansonst ihnen jede Wissenschaft viel mehr schaden als frommen kann. Denn die Wissenschaft beschäftigt nur den Verstand, der im Gehirn seinen Sitz hat; aber das Herz als das Fundament des Lebens bleibt roh und ungeschlacht wie das eines Raubtieres und übt mit Hilfe der Wissenschaft noch mehr Böses als ohne sie; denn bei einem gottlosen Herzen ist die Wissenschaft eine wahre Leuchte zum Bösen aller Art.“

[Ev. Bd. 3, Kap. 175, 4]

 

Jesus: „Es ist euch besser, etwas weniger Kenntnis von der Natur der Materiewelt, aber dafür mehr Kenntnis eures inneren seelisch-geistigen Wesens zu haben. Wer sein Inneres völlig kennt, der wird auch zur Kenntnis nicht nur der ganzen Erde, sondern auch aller anderen Weltkörper im Schöpfungsraume gelangen, materiell und geistig, welch letzteres allein von größter Wichtigkeit ist. Doch die nur äußere Kenntnis der Natur dieser Erde wird keiner Seele den Weg zur Unsterblichkeit bahnen!“

[Ev. Bd. 3, Kap. 87, 9-10]

 

Jesus: „Der einfache Mensch, der reinen Herzens ist, hat eine freiere Seele und in ihr einen freieren Geist und faßt darum bald das, was des Geistes ist. Aber ein Weltweiser, dessen Seele mit lauter materiellen Vorstellungen angefüllt ist und von einem göttlichen Geiste in ihr keine Ahnung mehr hat, wird das nicht fassen und begreifen.“

[Ev. Bd. 3, Kap. 16, 3]

 

Der Herr: „Diejenigen, die zu Mir in die Schule gehen, werden in alle Ewigkeit nicht auslernen. Denn je mehr da einer erkennen wird, desto mehr wird ihm noch immer zu erkennen bleiben. Daher wird es in Meinem Reiche auch keine Gelehrten geben. Und da wird nie jemand können das ‚Rigorosum‘ zur Doktorwürde machen. Denn da wird es stets heißen: Wir bleiben ewig Schüler, und all unser Erkennen und Wissen ist Stückwerk gegen die Allwissenheit unseres Vaters! — Daher seid froh und voll guten Mutes und wisset, daß euch alles gegeben wird, um was ihr Mich, euren heiligen Vater, bitten werdet!“

[Hi. Bd. 1, S. 221, 24-27]

 

Der Apostel Petrus zu dem neuen Himmelsbürger Robert Blum: „Hier (im himmlischen Jerusalem) gibt es neben dem großartigsten Wissen der Geister dennoch ein fortwährendes Fragen und Erklären der mannigfachen Erscheinungen und Dinge. Auch du wirst mit dem Fragen ewig zu keinem Ende gelangen. Am leichtesten kommt man zurecht, wenn man sich stets mehr in der Liebe zu befestigen sucht als im Wissen; denn die Liebe befriedigt, aber das Wissen ewig nimmer.“

[Rbl. Bd. 2, Kap. 288, 16]

 

Jesus im Jenseits: „Es ist zwar nicht völlig unmöglich, daß Geister des untersten Weisheitshimmels in einen höheren Himmel übergehen können, aber es geht dies immer sehr schwer, weil die Weisheit sich stets mehr in der Betrachtung als in der wirklichen Tat gefällt. — Der Weise hat nur Wohlgefallen, wenn er vor anderen seine Einsichten auskramen kann, während der eigentliche Liebegeist nur nach dem erkannten Guten und Wahren handeln will.“

[Rbl. Bd. 2, Kap. 233, 7]

 

Der Herr: „Wer die Liebe Gottes in sich hat, dem wird auch die Weisheit in demselben Grade zukommen, in welchem er die Liebe hat. Und also wird es dem gegeben, der da hat, nämlich die Liebe. — Wer aber diese nicht hat, sondern allein seinen trockenen Weltverstand, den er als die Weisheit ansieht, dem wird alsdann auch dieser genommen werden, und zwar auf die natürlichste Weise, wenn ihm das Weltliche oder sein Leibesleben genommen wird.“

[GS. Bd. 1, Kap. 5, 5]

 

Jesus: „Wer sich im Leben des Geistes aus Mir befindet, der befindet sich auch in aller Weisheit des Geistes. Durch sie wird der Baum der Erkenntnis gesegnet, und die Seele wird dann in einem Augenblick mehr erkennen als durch ihr äußeres eitles Verstandesforschen in tausend Jahren!“

[Ev. Bd. 9, Kap. 84, 9]

 

Jesus: „Wer im Herzen, in der Liebe und im Willen mit Mir vereint ist, dem wird die ärgste Welt nie etwas anhaben können. Aber wer nur eins ist mit Mir in der Weisheit, der wird in der Welt viele und arge Kämpfe zu bestehen haben; denn die Welt wird in ihrem materiellen Verstande nie einsehen, daß ihr scheinbares Etwas vor dem Geiste ein Nichts ist!“

[Ev. Bd. 6, Kap. 151, 15]

 

Der Herr: „Glaube Meinem Worte, du Menschengeschlecht auf Erden: Wenn dir mehr liegt an der Erfahrung der Dinge als an Meiner Vaterliebe, da wir es wohl geschehen, daß du mit deiner mächtigen (Welt-) Weisheit die Armut unterjochen wirst, aber dann sollst auch du von mir unterjocht werden, und Ich werde dann deiner nicht schonen!“

[H. Bd. 3, Kap. 11, 6]

 

Jesus: „Der kalte, noch so scharfe Weltverstand sieht nicht ein, daß Ich mit dem Vater eins und der bin, der mit Seiner Weisheit und Macht die ganze Unendlichkeit erhält und regiert.“

[Ev. Bd. 3, Kap. 16, 1]

 

Jesus: „Ein verstandesgebildeter Mensch kann es durch viel Selbstverleugnung auch (nachträglich) noch zu einer wirksamen Gemütsbildung bringen. Dazu empfehle Ich euch vor allem die Nächstenliebe, die da kommt aus der Liebe zu Gott. Denn diese allein vermag aus eurer Verkehrtheit wieder Menschen in Meiner Ordnung zu machen.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 220, 4-5]

 

Jesus: „Wenn Mein Geist in euch tätig wird, dann soll es licht werden in eurem Verstande und ihr werdet auf ganz natürlichen Wegen der Natur ihre Kräfte ablauschen und euch ihre Geister dienstbar machen. Dadurch werdet ihr große irdische Lebensvorteile erreichen, die ihr zu Wohltaten für die Menschen verwenden sollt.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 225, 4]

 

Der Erzengel Raphael: „Ein durch allerlei Wissenschaften und Erfahrungen geweckter Verstand erhält erst dann den rechten Scharfblick, wenn er von der Liebe zu Gott erwärmt und erleuchtet wird.“

[Ev. Bd. 5, Kap. 58, 14]

 

Jesus zu gedächtnisschwachen Jüngern: „Wenn der Geist Gottes über euch kommt, dann wird er euch in alle Weisheit leiten, und ihr werdet hinfort eures irdischen Gedächtnisses nicht mehr bedürfen. Aber der Bildung der Seele wegen ist dem Menschen auch ein irdisches Gedächtnis gegeben, das bei einem recht festen Willen stark genug ist, sich eine zahllose Menge von Worten, Wahrheiten und Taten zu merken. Nur wenn ein Mensch über derlei Dinge und Vorkommnisse gleichgültig hinweggeht, so bleiben sie ihm auch nicht im Gehirn haften.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 145, 9]

 

Jesus verwirft die allzu gründliche philosophische Bildung verstandeskluger Priesterweiber und fährt fort: „Alle diese weltweisen Philosophen widersprechen einander ja im höchsten Grade, so daß durch sie alle sich nie ein einheitliches Lebenssystem erzielen läßt und aus so belehrten Menschen nur hochmütige Vielwisser werden.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 105, 6-8]