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Liebe, Weisheit und Verstand 1 510

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Liebe, Weisheit und Verstand 1
« am: Juli 28, 2011, 08:21:08 Vormittag »
Jesus: „So erhaben die großen, Mich preisenden Flammengedanken der Cherubim und Seraphim auch sind, so ist‘s Mir dennoch lieber, wenn Mich Meine Kindlein so recht herzlich ‚Vater‘ nennen und Meine Freunde zu Mir sagen: ‚Lieber Bruder‘, — als wenn die größten Lobengel Mich mit den hehrsten Weisheitsliedern besingen und am Ende ganz ermattet zusammen sinken, wenn sie nach ihren großen Anrufungen zur Einsicht kommen, daß ihre größten und flammendsten Gedanken nicht einmal den Saum Meines Kleides zu berühren imstande sind, während Meine ganz einfachen Kindlein mit Meinem Herzen und Meinen Gedanken seligst spielen können und allzeit bei Mir wohnen und an Meinem Tische das Brot des wahren Lebens genießen.“

[Rbl. Bd. 1, Kap. 127, 7]

 

Jesus: „Daß das Mägdlein Jarah auf Meine Frage ‚Was ist Wahrheit‘ eine zutreffende Antwort fand, das macht ihre unbegrenzte, reinste Liebe zu Mir; solche ihre Liebe verbindet ihr Herz mit dem Meinen, und so kann sie sich stets auf dem kürzesten Wege alles Licht und alle Weisheit holen aus der von ihr selbst bezeichneten Urquelle alles Lichtes, alles Seins und aller Wahrheit, die für ewig unwandelbar in Mir ist!“

[Ev. Bd. 2, Kap. 199, 7]

 

Jesus der Herr zu der Ihn grenzenlos liebenden Chinesin Chanchah: „Mich kann niemand genug lieben, — aber das ist bei der größten Liebe wohl zu beachten, daß die Liebe nicht ohne Weisheit einhergehen darf, wenn sie die Seligkeit aller Seligkeiten bewirken soll! Denn die pure Liebe ist ein verzehrend Feuer, dem, da es ein Grundfeuer ist, durch nichts gesteuert werden kann als durch einen entsprechenden Grad von Weisheit. Daher mußt auch du deine Liebe zu Mir durch einen gerechten Grad von Weisheit mäßigen, wenn du die wahre Seligkeit der rechten Liebe genießen willst! — Darum betrachte Mich nicht als das allerhöchste, allmächtigste Gottwesen, sondern als deinen allerbesten, wahrhaftigsten Vater, ja sogar in Meiner Menschlichkeit als deinen Bruder, so wirst du Mich — wie jeder andere Selige — leicht ertragen!“

[BM. Kap. 121, 8-10]

 

Joseph zu dem demütigen Fischer Jonatha, der von ihm gegenüber dem göttlichen Kinde ein erhaben ehrfürchtiges Verstummen erwartet: „Wollte ich über das göttliche Kind Gefühle und Gedanken in mir erwecken, vor denen alle Engel erbeben müßten, sage, welchen Dienst würde ich dadurch Dem erweisen, der die ganze Unendlichkeit in Seiner Rechten trägt? — — Alles, was ich tun kann, ist, daß ich das Kindlein liebe aus allen meinen Kräften und Ihm den nötigen Dienst erweise, den es von mir verlangt! — Alles andere Großgedankenwerk aber lasse ich aus dem Grunde beiseite, weil ich wohl weiß, daß mein erhabenster und größter Gedanke gegen die Größe Gottes ein prahlerisches Nichts ist!“

[Jug. Kap. 170, 16-20]

 

Das Jesuskindlein zu dem Fischer Jonatha, der Kunde über die Beschaffenheit des Mondes wünscht: „Siehe, viel Wissen macht den Kopf schwer und das Erdenleben unbehaglich. Aber viel Liebe im Herzen zu Gott und deinen Brüdern macht das Erdenleben angenehm und benimmt alle Furcht vor dem Tode. Denn diese Liebe ist ja in sich selbst das ewige Leben; wer aber das hat, der wird dereinst auch zu schauen bekommen alle Schöpfung! Denn die wahren Liebenden Gottes werden anschauen Sein Angesicht. Das aber ist das Angesicht Gottes, was Er erschaffen hat durch Seine Weisheit und ewige Allmacht!“

[Jug. Kap. 174, 13-16]

 

Jesus: „Sehet, die Gleichnisse vom verlorenen Schaf, vom verlorenen Groschen und vom verlorenen Sohn sind Bilder der Barmherzigkeit Gottes für diejenigen, die in der Liebe ihres Herzens dem Vater im Himmel gleichen. Welche aber nur in der Weisheit stehen, die fühlen das große Bedürfnis der Liebe im Vater nicht. — In der Liebe liegt gar vieles verborgen, was keine Weisheit ergründet; darum ist der Vater als die ewige Liebe auch größer als der Sohn, der als Ihr Licht hier vor euch steht. Darum sage Ich: Vieles ist selbst bei den weisesten Menschen unmöglich, was bei Gott in Seiner Liebe dennoch möglich ist.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 242, 10, 13 und 14]

 

Henoch, der liebeweise Prophet der Urzeit: „Wer vermöchte je Gott zu zwingen, daß Er sich einem zeigen und enthüllen solle?! Und täte Er es, wer möchte es fassen und bleiben am Leben?! So ihr aber Gott liebet über alles, da wird Er euch führen in alle Weisheit und höchste Erkenntnis mehr und mehr —‚ je nach der Fähigkeit und Größe der Liebe, die ihr zu Ihm Herzen heget. — Liebe ist die Wurzel aller Weisheit, daher liebet, wollt ihr wahrhaft weise werden! Wenn ihr aber liebet, da liebet der Liebe und nie der Weisheit wegen, so werdet ihr wahrhaft weise sein!“

[H. Bd. 1, Kap. 90, 11 und 13]

 

Jesus im Jenseits: „Jedes Meiner Worte bleibt zwar ewig unwandelbar im Bereich Meiner Ordnung und Weisheit; aber wer durch die Liebe zu Mir kommt, dem wird alle Schuld nachgesehen. Denn bin Ich schon in der Weisheit ein Diamant, so bin Ich in der Liebe weicher als Wachs und lasse sehr mit Mir handeln!“

[Rbl. Bd. 2, Kap. 252, 10]

 

Der Herr: „Wahrlich, die Liebe im Herzen eines Kindes zu Mir, dem Vater, ist mehr wert als alle noch so erhabene Weisheit und alle erdenkliche Wissenschaft! Denn wer die Liebe hat, der hat alles; wer aber die Liebe allein der Weisheit, der Wissenschaft und der Stärke wegen hat, der soll auch haben, was er haben will, aber dann soll er dennoch nicht haben — Mein Herz!“

[H. Bd. 3, Kap. 11, 4-5]

 

Das Mägdlein Jarah, eine Jüngerin Jesu, auf die Frage, woher sie ihre Weisheit habe: „Jesus ist der Geber aller guten Gaben! Er allein ist weise und vollkommen gut! Wer Ihn liebt und im Herzen glaubt, daß Er der Herr Jehova-Zebaoth von Ewigkeit ist, in dessen Herz wird Er Sein ewiges Licht geben, und es wird dann hell werden im ganzen Menschen; ein solcher Mensch wird dann voll sein der wahren, göttlichen Weisheit durch und durch!“

[Ev. Bd. 2, Kap. 159, 2]

 

Jesus: „Ich als die Wahrheit im Vater bin gleich wie ein Sohn, der Vater aber ist die ewige Liebe in Mir. Wen sonach die Liebe oder der Vater zieht, der kommt auch zum Sohne oder zur Wahrheit. Darum ist es besser, sich Mir durch die Liebe zu nahen als durch das Erforschen der puren Wahrheit. Denn mit der Liebe kommt auch der Geist der Wahrheit unfehlbar so, wie mit dem Feuer, wenn es sich zur lebendigen Flamme steigert, das Licht!“

[Ev. Bd. 9, Kap. 37, 3-4]

 

Der Herr zu einem Verstandesgrübler: „Wer die reine Liebe zu Gott, dem Vater aller Menschen und dem Schöpfer aller Dinge, hat und aus dieser Liebe heraus zu allen Brüdern und im gerechten, reinen Maße auch zu den Schwestern, der hat alles; ja, er hat das ewige Leben und alle klare, heilige Weisheit!“

[H. Bd. 1, Kap. 174, 10]

 

Inschrift auf der zweiten Stufe einer für Robert Blums jenseitige Seelenentwicklung und -läuterung sinnbildlichen Pyramide: „Die Liebe ist das Leben, das Gesetz die Ordnung, die Kraft, die Macht, die Sanftmut, die Demut, die Geduld und dadurch der Kern aller Weisheit. Der Weisheit sind nicht alle Dinge möglich, weil die Weisheit nur einen gewissen Weg geht und sich mit dem, was unrein ist, nicht befassen kann. Aber der Liebe sind alle Dinge möglich. Denn sie ergreift auch das, was verworfen ist, mit derselben Innigkeit wie das, was in sich selbst schon das Reinste ist. Die Liebe kann alles brauchen, die Weisheit aber nur, was die Liebe gereinigt hat.“

[Rbl. Bd. 2, Kap. 157, 5]

 

Jesus im Jenseits: „Mein Apostel Johannes hatte die mächtigste Liebe zu Mir und darum auch die größte Glut in der Darstellung Meines Wortes. In seinen Worten liegt auch die größte Weisheit, wie bei keinem anderen Apostel. Ihm ward darum auch die tiefste Offenbarung gegeben. Denn was der Mensch mit dem Verstande in hundert Jahren bei aller Mühe kaum erreicht, das gibt ihm die rechte Liebe in einer Sekunde! Denn die Liebe bin Ich selbst im Menschen! Je vollkommener seine Liebe wird, desto entfalteter auch Mein Ebenbild in ihm. — Der Verstand aber ist nur ein Schrank, in dem die Liebe ihre erworbenen Schätze aufbewahrt.“

[Rbl. Bd. 2, Kap. 245, 2, 4 und 5]

 

Jesus: „Die kindliche Einfalt eines Herzens steht bei Mir endlos höher als die tiefschürfende Weisheit eines Cherubs.“

[BM. Kap. 186, 17]

 

Jesus: „Wer sich den Willen Gottes durch sein Handeln danach zueigen gemacht hat, der hat sich auch die Weisheit Gottes angeeignet, ohne die der Wille nichts Heilvolles zu bewirken vermag. Und so ist denn ein Mensch, der dem Willen Gottes gemäß handelt, voll des wahren, lebendigen Lichtes durch die Liebe zu Gott und zum Nächsten.“

[Ev. Bd. 9, Kap. 108, 7]

 

Der Herr: „Wie da jemandem sein wird die Liebe zu Mir, so wird auch sein dessen Licht und Weisheit! Daher fliehet die Welt und suchet euch selbst und Mich in euch!“

[H. Bd. 2, Kap. 86, 5 und 13]

 

Der Evangelist Johannes: „Wer die über alles beseligende und für ewig belebende Liebe zu Gott überkommen hat, der hat mit ihr auch die Weisheit überkommen, welche gleich ist der göttlichen Weisheit, weil die Liebe selbst, aus der solche Weisheit hervorgeht, göttlich ist.“

[GS. Bd. 2, Kap. 41, 6-7]

 

Der Herr: „Swedenborg ist wahr und gut, solches kannst du glauben. — Aber Ich sage dir: Die Liebe ist über alles erhaben und heilig! Wer diese hat, der hat alles; denn er hat wahrhaft Mich selbst! Und siehe, das ist mehr als alle Propheten, alle Apostel und somit auch mehr als Swedenborg!“

[Hi. Bd. 2, S. 53, 21, 14. 3. 1842, Bd. 2, Abs. 21]

 

Jesus zu dem römischen Oberstatthalter Cyrenius: „Liebe mit Ernst und Weisheit, das ist ein ewiges Gesetz; wer danach handelt, macht keinen Fehltritt, und die Früchte davon werden köstlich sein.

[Ev. Bd. 2, Kap. 55, 6]

 

Jesus: „Darin liegt die höchste Weisheit, daß ihr weise werdet durch die lebendigste Liebe. Alles Wissen ist ohne die Liebe nichts nütze! Darum bekümmert euch nicht zu sehr um viel Wissen, sondern daß ihr viel liebet, so wird euch die Liebe geben, was euch kein Wissen je geben kann!“

[Ev. Bd. 4, Kap. 1, 9]

 

Jesus zu einem sehr freigebigen griechischen Wirt: „Bleibe du, was du bist, und suche die Wahrheit und den Grund des Lebens und Seins! Denn nur die Wahrheit wird dich frei machen, und mit ihr wirst du hoch über allem Priestertume stehen und über allem, was die Welt Weisheit nennt.“

[Ev. Bd. 5, Kap. 254, 5]

 

Der Herr: „Soll euch die Weisheit (das Wissen um Gott) zum wahren Nutzen werden, so muß sie entweder zu einem lebendigen, klaren Gefühl im Herzen werden oder — was das Vorzüglichste ist — sie muß aus der Lebendigkeit des Herzens hervorgehen. Ist eines oder das andere der Fall, so wird dann erst die dadurch geweckte Lebenskraft als ein stetiger Zeuge auftreten und laut verkünden, daß Gott die reinste und heiligste Liebe ist, in welcher kein Wesen je zugrundegehen wird!“

[H. Bd. 2, Kap. 164, 16-17]

 

Der Herr: „Der ordnungsmäßige Zustand im Menschen soll folgender sein: Das Herz wird mehr und mehr durch die demütige Darniederkunft des Verstandes erweitert und nimmt den Verstand in sich auf. Dann wird der Verstand von der Liebe erwärmt und dehnt sich im Herzen aus. Dadurch entzündet sich auch die Liebe in ihrer beseligenden Wärme, und das Licht ihrer sanften Flamme durchleuchtet gar lieblich den Verstand. Dann erglänzen die Schätze des Himmels im Verstand, werden durch die Wärme des Lichtes immer größer und zergliederter, woraus danach das schöne Herzensverständnis der Liebe und des wahren lebendigen Glaubens kommt und das Senfkörnlein sich zum Baume gestaltet, der die Vögel des Himmels und endlich auch Mich selbst zum Wohnen in seinen Zweigen einladet.“

[Hi. Bd. 1, S. 96, 4]

 

Jesus in der geistigen Welt zu Robert Blum: „Robert, siehe hierher! Die du lieb hast, ist die ganze Weile, während der du auswarst, an Meiner Brust gehangen. Du hast sehr viel gesehen und große Erfahrungen gemacht. — Du bist in Meine Himmel gedrungen, — aber diese deine Helena tief in die großen Geheimnisse Meiner Liebe. Was meinst du nun, wer von euch beiden in tiefen und wichtigen Erfahrungen des Lebens wohl die größten Fortschritte gemacht hat?“ Darauf Robert Uraniel: „O Herr, sicher diese liebste Helena hier! Denn wer an der Urquelle selbst schöpft, der empfängt in Fülle des Lebens reinstes Licht!“

[Rbl. Bd. 2, Kap. 188, 1-2]

 

Jesus: „Seid geduldig und in allem voll Sanftmut, so werdet ihr viel Segen in die Herzen der Menschen streuen! — Es ist hierbei aber nicht so sehr von einer äußeren, als vielmehr von einer inneren, wahren Sanftmut die Rede. Wo es nötig ist, durch eine scheinbare Strenge einen notwendigen Erfolg zu erzielen, da tue man das; denn die Regel im Umgang mit Böswilligen ist: ‚Klug sein gleich den Schlangen und dabei dennoch sanft gleich den Tauben‘.“

[Ev. Bd. 2, Kap. 166, 4 und 6]

 

Der Herr: „Es soll nicht sein, daß der Mensch in jegliche Tiefe Meiner Weisheit dringe in der Zeit; denn dazu ist euch ja von Mir ein ewiges Leben bereitet!“

[H. Bd. 3, Kap. 27, 3]

 

Der Herr: „Jedes Wort aus der Liebe ist eine lebendige Frucht, in welcher Unendliches und unendlich Mannigfaltiges verborgen liegt. In der Weisheit gebe ich nur soviel, wie jeder zu ertragen imstande ist; aber in der Liebe gebe ich euch eine Unendlichkeit um die andere, wobei auch die höchste Engelsweisheit nie zu einer endlichen Lösung der darin verborgenen Weisheit gelangen wird.“

[Hi. Bd.1, S. 233, 8, 9]

 

Herzensbekenntnis demütiger, schlicht gläubiger Menschen der Jetztzeit: „Wir einfältigen Liebhaber Gottes, die wir zwar außer der Universität Gottes in unserem Herzen nie eine andere besucht haben, wollen mit aller hochberühmten Weltweisheit dennoch nicht tauschen; denn unser Schauen in die Tiefen der großen Schöpfungen unseres heiligen Vaters ist uns lieber als euer tausendjähriges Forschen mit verdeckter Sehe. Wie weit eure Ferngläser und eure mathematischen Linien reichen, wissen wir; aber wie weit die helle Sehe unseres in Gott ruhenden Herzens reicht, das zu bemessen, dürften eure Tubusse und mathematischen Linien wohl bedeutend zu kurz werden und zu wenig mathematisch sein!“

[H. Bd. 1, Vorrede Abs. 11]

 

Jehovas Ermahnung an den redseligen Erzvater Seth: „Seth, weißt du denn nicht, daß die wahre Liebe stumm ist und die Weisheit nur dann das Wort führt, wenn sie zum Frommen anderer zu reden aufgefordert wird? Hast du Liebe, so schweige mit dem Munde und rede allein im Herzen; und hast du Weisheit, so lasse dich vorher von jemand begehren, und so solches geschehen, dann rede wenige Worte aus dem Herzen und nicht aus dem Verstande, was da frommt dem Begehrenden! Es ist unvergleichlich besser, zu schweigen und das Ohr zu verhalten, als beständig zu mundwetzen und zu brodeln gleich einem Wasserfall!“

[H. Bd. 1, Kap. 98, 2-4]

 

Jesus zu einer Seelenschar, die Gott in Seiner Unendlichkeit vergeblich sucht: „Wenn ihr die Gottheit nach der endlosen Wesensseite ihres Lichtausströmens beurteilt und als wahre ‚Lichtreiter’ die endlosen Räume durchflieget und das Dasein der großen Gottheit suchet, da bleibt euch freilich das Bekanntwerden mit dem eigentlichen wahren Gottwesen ewig fern, und ihr müsset endlich vor der unermeßbaren Gottesgröße erliegen und vermöget euch nimmer aufzurichten in euren Herzen, auf daß ihr schauen und fassen möget das wirkliche Wesen Gottes, eures Vaters.“

[Rbl. Bd. 2, Kap. 277, 2]

 

Paulus an die Gemeinde zu Laodizea: „Eure Rede sei allzeit mit Liebe gewürzt gegen jedermann und sei voll Salz der wahren Weisheit aus Gott; aus dieser Weisheit sollet ihr allezeit nehmen, was ihr redet mit jemandem, auf daß er erfahre, wie verschieden die göttliche Weisheit ist von dem Wissen der Weltweisen.“

[Lao. Kap. 3, 40]

 

Jesus im Jenseits: „Die vollkommene himmlische Würde, Anmut und Reinheit gibt einer Seele nicht die Weisheit, sondern nur die Liebe! Daher haltet euch alle an die Liebe, wollet ihr in den Himmeln bei Mir sein! — Ihr werdet zwar in jedem der drei Haupthimmel bei Mir sein und wandeln vor Meinem Angesicht, aber nie so nahe, wie diese verklärte Seele allein durch die Liebe!“

[Rbl. Bd. 2, Kap. 243, 9]