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Dienen, die große Losung 525

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Dienen, die große Losung
« am: Juli 28, 2011, 09:15:54 Vormittag »
Jesus: „Dienen heißt die große Losung durch alle Sphären der Unendlichkeit, sowohl im großen Reiche der Natur als auch im endlosen Reiche der Geister.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 99, 1]

 

Der Herr im Liebehimmel zu vollendeten Geistern: „Nicht nur den Brüdern der Erde sollt ihr dienen, hier will Ich mit euch im weitergedehnten Sinne sprechen; denn Ich habe noch gar viele Herden, die nicht im Schafstalle der Erde wohnen, sondern die da leben nach ihrer Art auf zahllos vielen anderen Weltkörpern. Sie alle müssen in Meinen Schafstall des ewigen Lebens geführt werden. Darum gebe Ich euch nun Meine Kraft in der Fülle, damit ihr durch diese allenthalben, wohin Ich euch senden werde, vollkommen so wirken könnet, als wirkte Ich selbst. Ich könnte wohl alles dieses selbst wirken, aber Ich teile euch solche Wirkung zu, damit sich dadurch eure Seligkeit an Meiner Seite fortwährend von Ewigkeit zu Ewigkeit mehre!“

[GS. Bd. 1, Kap. 61, 9-10]

 

Jesus verwirft das selbstsüchtige Himmelsstreben der Menschen, die dadurch die Ersten im Gottesreiche werden wollen. Nur ein auf wahre Liebe und Demut gegründetes Dienen gilt vor Gott.

[Ev. Bd. 2, Kap. 76, 6-7]

 

Jesus zu Seinen Freunden: „Was du auch immer in der Naturwelt ansehen magst, das wird alles von Geistern geleitet, die von Gott dazu die Befähigung erhalten. Und darin besteht jedes Geistes Seligkeit, daß er so, mit aller Kraft und Macht von Gott versehen, Gott dienend, tätig sein kann. — Ihr alle seid auf dieser Erde nur über ein Kleines gestellt; aber wer in diesem Kleinen treu ist, wird dereinst über Großes gestellt werden!“

[Ev. Bd. 6, Kap. 228, 7-8]

 

Jesus: „Ist das auf den Stufen der Naturreiche entwickelte Seelenleben in die Menschenform übergegangen, so ist Dienen seine erste Bestimmung. Hat der Mensch die naturgesetzmäßigen, die freieren und freiesten moralischen Dienste getreulichst verrichtet, so hat er dadurch sich selbst zur Vollendung des Lebens erhoben. Dies geschieht wohl bei einigen Menschen, die schon von Geburt an auf eine höhere Stufe gestellt wurden, bereits in ihrem Erdenleben; aber bei anderen Menschen, die noch an der Linie der Tiere stehen, geschieht ihre Vollendung erst jenseits, jedoch immer auf dem Grundwege des Dienens.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 94, 14]

 

Jesus: „Wie Gott der Mensch wegen auf dieser Erde eine so außerordentliche Mannigfaltigkeit in allen Reichen der Natur hervorgerufen hat, so hat Er auch die Menschen selbst in einer so außerordentlichen Verschiedenheit der Gestalt, des Charakters und der Fähigkeiten werden lassen, daß ihr unter Tausenden nicht zwei gleiche findet. Das aber bewirkte Gott auch aus dem Grunde, damit die Menschen einander mehr dienen und mehr Liebe bezeigen können.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 152, 11]

 

Jesu Abschiedsworte an den Zollobersten Zachäus, den Er von einem Maulbeerbaum herab an Seine Seite berufen hatte: „Ich habe dir nun ein Pfund dargeliehen; verwalte es gut und recht, auf daß Ich es, wenn Ich wiederkomme, von dir mit Zinsen zurückerhalte! Über Kleines bist du nun gestellt, und über Großes sollst du dann gestellt werden; denn wer im Kleinen treu ist, der wird auch im Großen treu bleiben!“

[Ev. Bd. 9, Kap. 30, 13]

 

Jesus zu Seinen Jüngern und Freunden: „Ich kam darum zu euch, um tüchtige Arbeiter für den großen Weinberg der Himmel zu erziehen. Meine Lehre ist deshalb dahin abgezielt, fürs erste euch selbst im Gebiete eures inneren Lebens wahrhaft zu vollenden, und fürs zweite, daß ihr dann als selbst Lebensvollendete Mir schon hier und einst drüben in Meinem Reiche die tüchtigsten Arbeiter abgeben möget! — Ihr werdet wohl Gottes Herrlichkeiten ewig anzustaunen haben, aber nicht ohne Tätigkeit! Denn an eurer Tätigkeit wird es ja liegen, die Wunder der Himmel zu mehren und sie stets herrlicher zu gestalten.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 95, 5-6]

 

Jesus: „Durch das Dienen wird die Demut am meisten gefördert. Je untergeordneter ein Dienst erscheint, desto tauglicher ist er für die Ausbildung des wahren Lebens. — Im Hochmut hat alles Dienen ein Ende somit auch die Fortbildung des Lebens; da aber das Meiner ewigen Ordnung zuwider ist, muß jeder Mensch und Engel sich zum Dienen bequemen und am Ende im ewigen, stets ausgedehnteren Dienen die größte Wonne und Seligkeit finden.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 95, 1-2]

 

Jesus: „Ohne Dienen gibt es keine haltbare Lebensdauer, keine Glückseligkeit und keine Liebe, keine Weisheit und keine Wonne des Lebens, weder hier noch jenseits! Wer sich einen Himmel ohne Dienstleistung, voll Trägheit und Schwelgerei denkt, der irrt sich groß! — Eben darum bekommen die seligsten Geister der höchsten Himmel eine Mir nahezu gleiche Kraft und Macht, um Mir und allen Wesen desto gediegenere Dienste leisten zu können. Würde ihnen wohl zum Nichtstun eine solche schöpferische Macht und Weisheit dienlich sein?“

[Ev. Bd. 4, Kap. 95, 3-4]

 

Jesus: „Ich will es, daß von nun an alle Meine Gedanken und Ideen durch Meine Kindlein ins volle Werk gesetzt werden; hier schon für Seele, Herz und Geist eurer Brüder und Schwestern und jenseits in alle großen Wirklichkeiten von ihrer innersten geistigen Entstehung bis zu ihrer äußersten materiellen Ausbildung und von da an zur abermaligen Rückführung ins gemehrte, rein und selbständig geistige, vollendete Leben. Und dazu wird unendlich viel Geduld und eine große Tätigkeit erforderlich sein und eine allumfassende Weisheit und Kraft.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 95, 7]

 

Der Herr: „Da in der ganzen Unendlichkeit kein Wesen vollkommen mit allen Talenten versorgt ist, so ist eben die Ermangelung an einem oder dem anderen Talent ja das schönste und haltbarste Band der gegenseitigen Liebe, durch welches ein Bruder dem anderen notwendig wird und sich an ihn wenden muß, um sich des Talentes des Bruders bedienen zu können.“

[Hi. 2, S. 96, 4]