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Liebe zu Gott und Gottesfurcht 2 514

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Liebe zu Gott und Gottesfurcht 2
« am: Juli 28, 2011, 09:22:51 Vormittag »
Jesus weint vor Freude über die Dankbarkeit, übergroße Liebe und Opferwilligkeit des Weibes eines von der Tollwut Geheilten und verheißt: „Sie soll es auch gewahr werden, was das bedeutet, daß Ich über sie vor großer Freude geweint habe!“

[Ev. Bd. 2, Kap. 68, 13]

 

Jesus über die große, mutige Liebe Jarahs, des Töchterchens Ebahls: „Wer nicht zu Mir kommt wie dies Mägdlein — mit Liebe, und zwar mit heißester Liebe, wird den Weg ins Reich Gottes so leicht nicht finden! Dieses Kind aber hat ihn gefunden.“

[Ev. Bd. 2, Kap. 112, 9]

 

Der erleuchtete Hauptmann Julius: „Bedenkt man, daß Gott die erste und vollkommenste Liebe ist, und daß Er ihr zufolge allein die ganze Sinnen- und Geisterwelt erschaffen hat, so kann der Mensch ja nicht umhin, Gott als den liebevollsten Schöpfer aller Dinge über alles aus allen Kräften zu lieben!“

[Ev. Bd. 2, Kap. 112, 14]

 

Jesus: „Da sehet und nehmet euch alle ein Beispiel! Dies Mägdlein (Jarah, das Töchterchen des Wirtes Ebahl in Genezareth), erst zwölf Jahre alt, bezeigt Mir eine Liebe, wie Mir solche in Israel noch nicht vorgekommen ist! Wer Mich so liebt wie diese, dem werde auch Ich geben, daß er in der Fülle haben wird, wovon die Welt nichts weiß!“

[Ev. Bd. 2, Kap. 115,4]

 

Jesus: „Mit der wahren, reinen Liebe richtet man bei Mir alles aus. Denn diese Liebe ist ja Mein Geist im Herzen des Menschen. Und was solche Liebe will, das geschieht aus aller Tiefe der göttlichen Ordnung.“

[Ev. Bd. 2, Kap. 127, 3]

 

Das Mägdlein Jarah zu Jesus: „Ich liebe alle Menschen und die Dürftigen am meisten und biete nach meinen geringen Kräften allzeit alles auf, um den Armen zu helfen; aber so lieben wie Dich, Herr, kann ich sie dennoch nicht. Und so liebe ich auch diesen schönen Engel Raphael recht sehr, aber mein Herz und mein Leben gehört dennoch nur Dir!“

[Ev. Bd. 2, Kap. 135, 5]

 

Jarah, die zwölfjährige Tochter des frommen Wirtes Ebahl, zu Jesus: „Ich möchte Dich vor lauter Liebe ganz im Herzen haben und Dich nimmer auslassen; ja, ich möchte Dein Angesicht mit zahllosen Küssen bedecken und nimmer aufhören. Ich möchte Dich so umarmen, daß mir die Adern zerreißen könnten! — Aber Du bist nun das allerheiligste, höchste Gottwesen, und ich denke mir in meinem Herzen, daß ich viel zu unwürdig bin, Dich so zu lieben, als wärest Du ein Mensch. Aber mein Herz nimmt darauf keine Rücksicht und liebt Dich nur noch heftiger als zuvor!“ — Darauf Jesus: „Es folge deine Seele nur allezeit dem lauteren Zuge deines Herzens und fache darin eine helle Flamme an, so wird der Geist Gottes in dir aufgehen wie eine Sonne, und in seinem Licht und seiner Lebenswärme wird dann die Saat Gottes reifen und die Seele versehen mit den Früchten des ewigen Lebens. Es kann der Geist Gottes im Menschen ja nur erstehen durch die Liebe zu Gott und aus solcher Liebe heraus zum Nächsten. Darum bleibe du nur in deiner großen, reinen Liebe!“

[Ev. Bd. 2, Kap. 144, 5-8]

 

Jesus zu der vor Liebe zu Ihm weinenden Königstochter Helena vom Pontus: „Meine liebste Tochter, mühe dich nicht zu reden; denn die Sprache deines Herzens ist Mir lieber um vieles als eine noch so gewählte deines Mundes!“

[Ev. Bd. 3, Kap. 110, 7]

 

Jesus zu der bekehrten Heidin Helena: „Wer Mich liebt wie du und lebendig glaubt, daß Ich es bin, auf dessen Darniederkunft die Väter harrten, der ist so völlig eins mit Mir, wie Ich es bin mit Meinem Vater im Himmel! Durch deine Liebe wirst du stets in der nächsten Nähe um Mich sein, wenn dich auch in dieser Welt der Raum von Meiner Person trennt; einst aber in Meinem Reiche des reinsten Geistes und der Wahrheit wirst du ewig nimmer von Mir getrennt werden!“

[Ev. Bd. 3, Kap. 111, 6-7]

 

Jesus zu einigen Jüngern: „So sehr, wie dieses Mägdlein Jarah Mich liebt, vermag es niemand von euch; denn eure Liebe ist mehr eine Verwunderung über Meine Weisheit und Meine euch unbegreiflichen Wundertaten. Dies Mägdlein aber liebt Mich ganz rein um Meiner selbst willen, weil es weiß, wer in Mir ist. Und das ist mehr wert, als das bloße Bewundern, da es doch jedermann klar sein muß, daß bei Gott alle Dinge möglich sind.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 175, 7]

 

Jesus auf die Frage des verstandesklugen griechischen Essäerführers Roklus, wie man den endlosen Gott über alles lieben könne: „Leichteres gibt es wohl nicht! Man betrachte die Werke Gottes, Seine Güte und Weisheit, halte gewissenhaft Seine Gebote und liebe seinen armen Nächsten wie sich selbst — so liebt man dadurch auch schon Gott über alles.“

[Ev. Bd. 5, Kap. 73, 1-3]

 

Jesus: „Wenn die Menschen in der Gotterkenntnis und in der Liebe zu ihrem Gott und Schöpfer wachsen und so ein wahres Leben in Meiner Liebe, Weisheit und Macht finden, dann werden sie auch ganz das sein, was sie sein sollen: Sie werden als Meine wahren Kinder ebenso vollkommen sein, wie Ich selbst vollkommen bin, und vor Meiner Weisheit, Macht und Größe nimmermehr erschrecken!“

[Ev. Bd. 5, Kap. 117, 6]

 

Jesus zu einem römischen Hauptmann: „Sobald eine Seele anfängt, den wahren Gott zu erkennen und durch das Gefühl ihrer Liebe zu Ihm Ihn wesenhaft wahrzunehmen, ist sie von den Banden der göttlichen Allmacht frei und gehört schon mehr und mehr sich selbst an, ist Selbstschöpferin ihres eigenen Seins und Lebens und dadurch eine selbständige Freundin Gottes für alle Ewigkeiten.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 133, 6]

 

Jesus belehrt heidnische Weisheitspriester: „Gott, der ewig Wahre, ist pur Liebe und auch die höchste Weisheit, aus welcher Er alle Welten und Menschen erschaffen hat. Da Er also selbst pur Liebe ist, so will Er auch, daß Ihn alle Menschen vor allem über alles lieben und dann auch — weil alle Menschen Sein Werk sind — sich untereinander, wie da ein jeder sich selbst liebt. Wenn Gott alle Menschen mehr als ein bester irdischer Vater seine Kinder liebt, warum sollen Ihn dann die Menschen nicht wieder über alles lieben, wenn sie Ihn erst einmal so recht erkannt haben!? Wahrlich, Ich sage euch: Ohne die rechte Liebe werdet ihr Gott nie finden und erkennen und euch Ihm auch nie nahen können!“

[Ev. Bd. 6, Kap. 138, 15-16]

 

Auf die Frage der Jüdin Helias, ob durch die beiden Liebesgebote des Herrn die Zehn Gebote Mosis und die Schriften der Propheten aufgehoben seien, erwidert Jesus: „Wie magst du so etwas fragen?! Siehe, gerade wie der siebente Geist der Barmherzigkeit, der letzte der sieben Geister Gottes, die sechs vorhergehenden Geister im Menschen durchdringt und erfüllt und somit alle in sich aufnimmt, ebenso erfüllt die wahre Liebe zu Gott und zum Nächsten alle vorangegangenen Gesetze Mosis und alle Vorschriften und Ermahnungen der Propheten.“

[Ev. Bd. 7, Kap. 28, 4]

 

Jesus zu der jungen Jüdin Helias: „Wenn Moses sagt: ‚Du sollst nur an einen Gott glauben und keine anderen Götter neben Ihm haben!‘, so erfüllst du dieses erste Gebot Mosis ja dadurch vollkommen, wenn du Gott über alles liebst. Denn könntest du wohl Gott über alles lieben, wenn du zuvor nicht ungezweifelt von Ihm glaubtest, daß Er wahrhaft da ist?! So du aber durch deine Liebe zu Ihm lebendig dartust, daß du an Gott glaubst, — wirst du in deiner großen Liebe zu Ihm wohl imstande sein, Seinen Namen je zu verunehren und zu entheiligen!? Sicher ewig nicht! — Wenn du, Meine liebe Helias, Gott über alles liebst, wirst du dich da nicht gern und oft von dem weltlichen Tagesgeschäft zurückziehen und dich mit dem Gegenstand deiner heißesten Liebe beschäftigen? Ja, ganz sicher! Und siehe, darin besteht ja auch die wahre, vor Gott allein gültige Feier des Sabbats, die Moses befohlen hat!“

[Ev. Bd. 7, Kap. 28, 5 und 6]

 

Ein gottsuchender indischer Weiser zu Jesus: „Du bist wahrlich und sicher ein großer, weiser Mann. Du fielst mir im Saale auf, und mein Herz war von Deinem Anblick so gerührt und angezogen, daß ich mich sehr mäßigen mußte, um nicht zu Dir hinzustürzen und Dich mit aller Gewalt an meine Brust zu drücken. Das war ein Gefühl, das ich zuvor nie empfunden habe!“

[Ev. Bd. 7, Kap. 116,2]

 

Jesus: „Ich bin das Leben der Seele durch Meinen Geist in ihr, und dieser heißt die Liebe zu Gott. Wer sonach Gott über alles liebt und darum auch allzeit Seinen Willen tut, dessen Seele ist von Meinem Geiste erfüllt, und dies ist die Vollendung und das ewige Leben der Seele.“

[Ev. Bd. 7, Kap. 127, 7]

 

Der Jüngling Jesus zu dem in Liebe entbrannten, die Gnade eines Kusses erbittenden römischen Oberstatthalter Cyrenius: „Du komme nur her und küsse Mich! Denn wenn jemand mit deiner Liebe zu Mir kommt, und hätte er auch der Sünden so viele an seiner Seele als es gibt des Grases auf der Erde und des Sandes im Meere, so werde Ich ihn nicht verstoßen, sondern ihn aufnehmen wie ein Vater seinen Sohn, der für ihn zwar verloren ging, aber wiedergefunden ward.“

[Ev. Bd. 7, Kap. 211, 9-10]

 

Der römische Statthalter Cyrenius nach dem plötzlichen Tode seiner geliebten Gemahlin Tullia zu tröstenden Freunden: „Sehet, hier hat der Herr mir wunderbar dies edle Weib gegeben, und hier hat Er es mir genommen; denn Er allein ist ja der Herr über alles Leben! Ihm sei darum auch alles aufgeopfert, und Sein heiligster Name sei ewig gepriesen! Es ist zwar ein harter Schlag auf mein fleischlich Herz, aber ich empfinde ihn nun umso belebender für meinen Geist. Denn dadurch hat der Herr mich frei gemacht, und ich gehöre Ihm nun ganz, aller irdischen Bande ledig, Er allein ist nun der heilige Einwohner meines Herzens! Darum tröstet mich nicht; Er allein ist ja mein Trost für ewig!“

[Jug. Kap. 188, 40-43]

 

Jesus: „Suchet für eure Mir dargebrachten, kleinen Opfer nicht Entschädigungen in dieser Welt — denn wahrlich, da wäret ihr Meine Kinder nicht —‚ sondern tuet alles aus wahrer, lebendiger Liebe zu Mir, euerm Vater, und Ich werde dann schon auch wissen, womit Ich Meinen lieben Kindern eine wahre Gegenfreude zu machen habe. Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch: Keines Menschen Auge hat es je geschaut, keines Menschen Ohr gehört und keines Menschen Sinn je gefühlt, was Ich für jene Meiner Kinder in Bereitschaft halte, die Mich als ihren Vater wahrhaft mit einfältigem Herzen lieben!“

[Ev. Bd. 8, Kap. 38, 13-14]

 

Als Jesu Füße von Maria Magdalena gesalbt wurden mit köstlicher Narde, sagt Jesus zu den darüber murrenden Jüngern: „Dies Weib hat nun ein gutes Werk an mir getan, und wo Mein Evangelium gepredigt wird, da soll auch dieses Weib und diese Begebenheit erwähnt werden. Dies Weib hat heute morgen schon Meine Füße mit ihren Tränen gewaschen und ist nun wieder gekommen und hat Mir die Füße gesalbt. Wie mag euch das denn ärgern?!“ — Darauf zu Maria Magdalena, die sich zum Gehen wendet: „Bleibe bei Mir; denn von nun an sollst auch du eine Zeugin Meiner Taten und Erbarmungen werden!“

[Ev. Bd. 8, Kap. 80, 8-14]

 

Die von Reue und Liebe tief erschütterte Maria Magdalena auf die Aufforderung Jesu, sich durch Speise und Trank zu stärken: „O Herr, Du allein bist für mich das beste Brot und der kräftigste, süßeste Wein aus den Himmeln, Du allein bist die rechte, wahre Lebensstärkung meiner Seele und meines Leibes! Sei nur Du mir gleichfort gnädig und barmherzig und verlaß mich arme Sünderin nicht!“ — Darauf Jesus: „Meine liebe Tochter, diese Worte hat dir nicht dein Fleisch gegeben, sondern der Geist der Liebe im Herzen deiner Seele. Ja, Ich bin ein wahres Brot aus den Himmeln und auch ein wahrer Wein. Wer dieses Brot ißt und diesen Wein trinkt, den wird es ewig nicht hungern und dürsten. Und wer Mich so genießt im Geiste und in der Wahrheit, der wird den Tod nicht sehen, noch fühlen und schmecken. — Aber darum iß und trinke nun dennoch leiblich dieses irdische Brot und diesen irdischen Wein!“

[Ev. Bd. 8, Kap. 80, 22-25]

 

Jesus zu einem ehrfurchtsbangen Neubekehrten: „Sei voll guten Mutes und habe keine eitle Furcht vor Mir; denn Ich habe dich schon lange eher geliebt, als du noch warst! — Ohne Meine Liebe wäre weder eine Welt noch je ein Mensch ins Dasein gekommen. Alles, was der endlose Schöpfungsraum faßt, ist Meine durch Meinen Willen verkörperte Liebe, und somit auch du! Also bist du nun ein Lebensfünkchen Meiner Liebe und kannst zu einer Mir ähnlichen großen, selbständigen Liebesflamme dadurch werden, daß du Mich über alles liebst und deine dir völlig ähnlichen Nächsten wie dich selbst!“

[Ev. Bd. 9, Kap. 85, 6, 8 und 11]

 

Jesus: „Ich weiß, welche Leiden Mich auf dieser Erde in kurzer Zeit erwarten, aber Meine große Liebe zu euch Menschen versüßt Mir sie! So lasset euch denn auch, ihr Meine Kinder, so manches Leid und manchen Schmerz, den ihr in diesem Leben zu erdulden bekommet, durch die Liebe zu Dem, der in Mir wohnt, versüßen, und ihr werdet dadurch, Mir gleich, guten Mutes und heitern Sinnes sein!“

[Ev. Bd. 9, Kap. 119, 20]

 

Jesus: „Gottes Liebe erfaßt zwar alles, aber es ist ein großer Unterschied in dem, wie ein Mensch von Gott geliebt wird. Wer Gott über alles liebt wie dieses Mägdlein (Jarah), der nötigt Gott, daß Er kommt und durch Seinen Geist im liebenden Herzen Wohnung nimmt. Ein solcher Mensch hat dadurch das ewige, unvergängliche Leben und ist völlig eins mit Gott.“

[Ev. Bd. 2, Kap. 119, 6-7]

 

Jesus: „Gott sorgt in Seiner unermeßlichen Liebe zwar für alle Menschen so, wie Er auch sorgt für alle Kreatur nach Seiner ewig unwandelbaren Ordnung. Aber besonders und außerordentlich sorgt Er sich nur um jene, die Ihn erkannt haben, Seinen ihnen geoffenbarten Willen tun und Ihn so wahrhaft in allen ihren Taten über alles lieben.“

[Ev. Bd. 10, Kap. 97, 7]

 

Ein seliger Geist: „Unendlichmal wohl demjenigen, der auf der Erde sich die Liebe zum Herrn zum einzigen Bedürfnis gemacht hat; denn der hat zur Vollendung des Lebens den kürzesten Weg eingeschlagen!“

[GS. Bd. 1, Kap. 7, 14]

 

Der Herr: „In den unteren Himmeln gibt es Geister, die Mich so mächtig lieben, daß Ich Mich ihnen ihrer Liebe zufolge nur nach und nach erschaulich nähern kann, und so müssen diese frommen Wesen in ihrem reinsten Wunsche eine Zeitlang wartend verharren. Solcher Zustand heißt die Geduld der Liebe.“

[GS. Bd. 1, Kap. 9, 17]

 

Ein katholischer Christ in der geistigen Welt: „Ich konnte die Dreieinigkeit wie das heiligste Altarsakrament nie so recht mit meinem Herzen ergreifen, nur mit Christus war es anders. Wenn ich Seine heiligen Evangelien las, da stellte ich Ihn mir immer wie gegenwärtig vor und habe mir dabei auch allzeit gedacht: wenn ich die Gnade hätte, welche den Aposteln zuteil wurde, fürwahr, da wäre ich selbst ein Apostel geworden und hätte aus Liebe zu Ihm Weib und Kinder verlassen!“

[GS. Bd. 1, Kap. 55, 10-11]

 

Der Herr: „Die übertriebene Gottesfurcht ist ein Irrtum, der ohne Beschädigung des Lebens und der Freiheit (auch im Geisterreich) nicht so leicht aus einer Seele zu bringen ist.“

[GS. Bd. 1, Kap. 59, 10]

 

Der Herr in der Geisterwelt zu einem Ihn noch nicht erkennenden, von der Furcht vor dem Richtergott erfüllten einstigen Prior: „Der Herr ist ein gar großer Freund derjenigen, die Ihn lieben; Er kommt ihnen, wenn auch unerkannt, schon mehr als auf dem halb Wege entgegen. Wie wäre es demnach, wenn du anstatt deiner großen Furcht deine Liebe zum Herrn so recht ergreifen möchtest und der Herr dir dann auch entgegenkäme? Ich meine, solches wäre besser als sich gar so töricht zu fürchten vor Dem, den man doch nur über alles lieben soll!“

[GS. Bd. 1, Kap. 96, 14]

 

Selbstoffenbarung Jesu, des Herrn, in der geistigen Welt an einen Gott noch immer fürchtenden einstigen Prior: „Siehe, deine Furcht rührt aus einer grundirrigen irdischen Vorstellung von dem Herrn her. Da aber aller Irre einmal ein Ende werden muß, so siehe her! — Zuerst betrachte Meine Füße, an denen noch die Nägelmale sind, dann betrachte Meine Hände und lege gleich dem Thomas deine Hand in Meine durchbohrte Seite!“

[GS. Bd. 1, Kap. 96, 18]

 

Ein früherer Prior, der die Furcht vor einem strengen Richtergott überwunden hat, bekennt: „O Du mein allermächtigst geliebter Herr Jesus! Wer von uns hätte es sich nur zu denken getraut, daß Du auch im Reiche der Geister so unendlich, so unaussprechlich gut bist! Ja, Du bist der Himmel aller Himmel und die höchste Seligkeit aller Seligkeiten! Wenn ich nur Dich habe und Dich ewig mehr und mehr lieben darf, so frage ich weder nach einem Himmel noch nach irgendeiner anderen Seligkeit!“

[GS. Bd. 1, Kap. 96, 20-21]