*


Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Liebe zu Gott und Gottesfurcht 1 542

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Liebe zu Gott und Gottesfurcht 1
« am: Juli 28, 2011, 09:23:23 Vormittag »
Der Herr: „Der Menschen erste Pflicht gegen Gott ist ein freiwilliger Gehorsam, welcher ist eine Frucht der gerechten Gottesfurcht. Erst in diesem Gehorsam werden die Menschen von neuem ausgeboren zu Kindern Gottes und werden in Ihm erkennen und dann erschauen den liebevollsten, heiligen Vater.“

[H. Bd. 1, Kap. 158, 39]

 

Abedam-Jehova: „Wer immer nur ruft: ‚Herr, Herr, Gott aller Gerechtigkeit, Gott der Gnade, Gott der Liebe und Erbarmung!‘, den werde Ich zwar nicht verwerfen und ihm lassen das Leben, — aber es wird sehr schwer halten, ob er je gelangen wird an den Ort des allerseligst-freiesten Lebens. — Denn Gott läßt sich nicht umfassen, und der Herr aller Gerechtigkeit kann zufolge Seiner endlosen Heiligkeit eine solche Annäherung nimmer zugeben, sondern allein der Vater, der in Seiner endlosen Liebe zu Seinen Kindern alles in sich birgt, damit sie sich Ihm im Geiste unaussprechlich innig nahen können, um an Seiner Vaterbrust ewig zu genießen alles, was des Vaters ist.“

[H. Bd. 2, Kap. 46, 5-6]

 

Der Herr: „Es kann ohne Gottesfurcht niemand den Vater lieben. Daher sind auch Gottesfurcht und Gottesliebe gleich, und es kann nicht die eine sein ohne die andere. Aber doch ist solches zu merken, daß die Liebe höher steht als die Furcht. Und es ist nur in der Liebe Leben, aber nicht in der Furcht. Daher soll jeder seine Furcht von der Liebe gefangennehmen lassen, so wird er leben im Vater, der allein der Herr alles Lebens ist.“

[H. Bd. 1, Kap. 158, 28-29]

 

Der Herr: „Wahrlich, wer da noch in aller ängstlichen Ehrfurcht steht vor Mir, der ist auch nicht rein; denn nur ein wankendes, unlauteres und darum schwaches Herz, welches noch nicht eins geworden ist mit Meinem Willen, fürchtet sich vor Mir, dem allmächtig starken, ewigen Gotte! Aber ein Herz, das da in dem allmächtigen Gott in aller Liebewärme den liebevollsten Vater treulichst erkannt hat und Seine große Gnade, das verlernt die Angst und die große Furcht vor Dem, den es nur über alles lieben soll!“

[H. Bd. 2, Kap. 136, 13-14]

 

Jesus zu bekehrten heidnischen Priesterweibern: „Wenn ihr, Meine lieben Kinder, nun wisset und glaubet, daß Ich der alleinige Gott bin, so ist eure Art, Mir entgegenzukommen, nicht in Ordnung. Eine zu große, schier unbegrenzte, das menschliche Gemüt ganz zerknirschende Ehrfurcht vor einem Gottwesen ist ebenso unangebracht wie eine zu geringe; denn wenn ihr jemanden mit Furcht und Zittern allzu außergewöhnlich hochachtet, so fraget euer Herz, ob ihr ihn wohl auch lieben könnt!? Achtet ihr aber jemanden gar nicht, so werdet ihr ihn auch nicht lieben können. Aber so ihr jemanden wohl erkennet in seinen vielen guten Eigenschaften und Fähigkeiten, so werdet ihr ihn in euren Herzen ganz entzückt bewundern und lieben. Sehet, das ist dann die gerechte Ehrfurcht, die ihr einem Gottwesen schuldet.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 119, 4]

 

Jesus verweist die kluge Jüdin Helias auf mehrere Weissagungen der Propheten, die Ihn, Jesus, als Messias und Gott Jehova erkennen lassen. Da die Bestürzte vor übergroßer Ehrfurcht nicht weiß, wie sie sich nun vor Ihm verhalten soll, belehrt sie der Herr: „Höre Meine Lehren an, behalte sie im Herzen und lebe danach! Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst, und du hast dadurch alle sieben Geister Gottes in dir erweckt und das ewige Leben erlangt.“

[Ev. Bd. 7, Kap. 27, 1-10, Kap. 28, 2]

 

Der Jüngling Jesus zu einem römischen Ratsherrn: „Die wahre und vor Gott gültige Verehrung besteht darin: erstens, daß man nur an einen wahren Gott, der Himmel und Erde und alles, was da ist, erschaffen hat, ungezweifelt fest glaubt, zweitens diesen einen durch den Glauben erkannten Gott über alles liebt, nach Seinem Willen lebt und handelt und drittens, daß man auch seinen Mitmenschen liebt wie sich selbst. Siehe, darin liegt die wahre Gottesverehrung, alles andere aber ist eitel und hat vor Gott nicht den geringsten Wert. Nur was die Liebe tut, das gilt vor Gott, was man aber tut aus Furcht vor der Macht Gottes, um Gott zu besänftigen, das ist vor Gott ohne Wert.“

[Ev. Bd. 7, Kap. 213, 6-8]

 

Jesus zu einer in Ehrfurcht vor Seiner Gottheit erstarrten heidnischen Schar: „Fasset euch doch, Kinder! Sehe Ich, ein rechter Vater aller Menschen, denn so fürchterlich aus, daß euch vor Mir nun ein solcher Schauder ergreift!? Seht, Mir ist wohl nichts unmöglich — denn in Mir ist alle Kraft, Macht und Gewalt im Himmel und auf Erden —‚ aber das kann Ich nicht machen, daß Ich nicht das wäre, was Ich bin! Ich bin einmal der, der Ich bin, war und sein werde von Ewigkeit zu Ewigkeit. Wenn Ich euch nun Meine lieben Kinde nenne, so seid ihr ja völlig ebenbürtig, und wenn ihr nach Meiner Lehre und Meinem Willen lebet und handelt, dann werdet ihr wahrlich nicht minder vollkommen sein wie Ich selbst. Darum lasset fahren eure zu große Ehrfurcht vor Mir; denn wer Mich liebt, der hat nicht not, sich vor Mir zu fürchten! Menschen, welche Gott zu sehr fürchten, haben Ihn noch niemals recht erkannt, und ihr Herz steht noch ferne von Seiner Liebe, und solche zu furchtsamen Kinder stehen auch in der Gefahr, im Glauben und Erkennen irre zu werden, weil ihnen die Furcht den Mut und den Willen schwächt, sich Mir im Herzen zu nahen und dadurch in aller Lebenswahrheit aus Mir erleuchtet zu werden. Darum lasset fahren eure Furcht und fasset Liebe und volles kindliches Vertrauen zu Mir!“

[Ev. Bd. 9, Kap. 4, 10-11]

 

Jesus zu einem neubekehrten Schriftgelehrten: „Gott fürchten heißt: Gott als die ewige, höchste und reinste Liebe über alles lieben und, weil Gott die höchste Wahrheit ist, in der göttlichen Wahrheit verharren und nicht der Lüge der Welt des Eigennutzes wegen huldigen. — Wer in alledem wahrhaftig ist, der hat die wahre Gottesfurcht im Herzen, und wer diese hat, der betet Gott auch allzeit vollgültig an.“

[Ev. Bd. 9, Kap. 86, 5-6]

 

Jesus zu überaus ehrfürchtigen Samaritern, die sich für zu unwürdig halten, daß der Herr an ihren Tisch kommt: „Lasset ab von der zu großen Ehrfurcht und nehmet dafür zu in der wahren Liebe zu Mir! Denn Gott den Herrn über alles lieben ist um ein Großes mehr als Gott über alles fürchten. Eine übertriebene Furcht entfernt den Menschen von Gott immer mehr und ist das böse Samenkorn des Heidentums und des völligen Unglaubens. — Mit der Liebe aber nähert sich der Mensch Gott, wird vertraut mit Ihm, sehnt sich nach Ihm und wird stets mehr erfüllt mit dem Geiste Gottes. Denn die zunehmende und zutraulicher werdende Liebe zu Gott ist ja eben der wahre, lebendige Geist Gottes im Menschen und der Geist des ewigen Lebens in der Seele.“

[Ev. Bd. 9, Kap. 129, 1-3]

 

Der Herr zu den Urvätern und Kindern der Höhe durch Henoch, den großen Propheten der Urzeit: „Wenn ihr Mich liebt, dann verbindet ihr euch wieder mit Mir, und eures Lebens wird nimmer ein Ende sein; unterlaßt ihr aber solches, so trennt ihr euch vom Leben. Euer Leben wird zwar darob nicht aufhören; auch werde Ich darum ewig nicht aufhören, euer richtender Gott zu sein; und werdet ihr auch, von Meinem Leben getrennt, fallen in die ewigen Räume Meiner Zorntiefen, Mich, euren Gott, werdet ihr nie verlieren, aber euren liebevollsten, besten, heiligen Vater und mit Ihm ein ewig freies, wonnevollstes Leben, seht, das werdet ihr verlieren!“

[H. Bd. 1, Kap. 70, 21]

 

Der gottbegeisterte Erzvater der Höhe Juribael: „Solange Du mir nur bist ein Schöpfer, ein ewiger, unendlicher Gott, so lange auch findet zwischen mir und Dir kein anderes Verhältnis statt als nur das der völligen Nichtigkeit von meiner Seite gegen Dich und Deine unendliche Allheit in aller Macht Deines göttlichen Wesens gegen — mein volles Nichts! — Aber wenn ich Dich ‚Vater‘ nenne, o Du heiliger Vater, dann hört das frühere Verhältnis auf; eine Wonne umstrahlt da mein Herz, und mein Geist bebt, von einer unaussprechlich großen Ahnung ergriffen, und mir bleibt dann nur ein mächtiges Gefühl, und das ist die Liebe, die alleinige, reine, in Dir, o Vater, geheiligte Liebe!“

[H. Bd. 2, Kap. 70, 11-12]

 

Der Herr: „Wer an der Quelle das Öl entzündet und verwahrt vor Winden und Wasser den Ort, wo das Ölquellchen in lichter Flamme lodert, dem wird die Flamme ewig nimmer erlöschen, sondern stets herrlicher fortlodern, dieweil solche Flamme nach und nach die Stelle weit um sich mehr und mehr erwärmen und daher auch stets mehr Öl dem inneren Urborne entlocken wird! Sehet, wer demnach seine Liebe im Herzen zu Mir wendet und Mich für ewig in seiner Liebe ergreift, der hat das Öl seines Lebens an der Quelle entzündet, und diese Flamme wird nimmer erlöschen, sondern ihm sein ein ewiges, lebendiges Licht!“

[H. Bd. 2, Kap. 71, 15-16]

 

Der Herr zu dem über Sein Erscheinen in höchster Liebesfreude entbrannten Hohenpriester Henoch: „Überschwenglich groß ist deine Liebe zu Gott, deinem Vater; aber wäre es dir möglich, die Freude des Vaters zu verkosten über die große Liebe eines Kindes zu Ihm und dann zu ermessen Seine (des Vaters) erhabenen, von Liebe getragenen Gedanken, in denen Er Seine ewig großen Pläne macht, um solch ein Ihn über alles liebendes Kind so glückselig zu machen, wie es nur immer Seiner Allmacht möglicht ist, - da würdest du vergehen! – Schwärme aber in deiner reinen Liebe zu Gott nur immer also fort, so wird aus solch einer Schwärmerei einst eine große Wirklichkeit hervorgehen, über die sich dein Geist höchst erstaunen wird!“

[H. Bd. 2, Kap. 224, 18-19]

 

Abedam-Jehova, von der Jungfrau Purista noch unerkannt, fragte in der Urzeit diese gottliebende ‚Perle des Morgens‘: „Hast du denn den himmlischen Vater einmal gesehen?“ Purista erwiderte: „Du mußt nicht bloß ‚himmlischer Vater‘ sagen, sondern den ‚überheiligen, liebevollsten, himmlischen Vater‘ mußt du sagen, nicht aber glattweg ‚Vater‘! Und der hohe Abedam korrigierte sich nach ihrem frommen Willen, worauf sie Ihm erst die verlangte Antwort gab.

[H. Bd. 2, Kap. 18, 23-25]

 

Als Purista, die ‚reine Perle des Morgens‘, den himmlischen Vater in dem mächtigen Gottesboten Abedam erkannte, schrie sie laut auf, stürzte zu Ihm hin und umklammerte die Füße Abedams, von ihrer allerheißesten Liebe gedrängt, und alles, was sie zu sagen vermochte, war: „Vater! — Vater! — Vater! — Du mein Vater, mein lieber Vater! — Du heiliger, liebevollster, himmlischer Vater! Mein — mein — mein lieber Vater!“

[H. Bd. 2, Kap. 20, 17-20]

 

Abedam-Jehova zu Ghemela, der jüngsten Tochter des Erzvaters Zuriel: „Siehe, Ich liebe dich also, als wenn Ich außer dir in der weiten Unendlichkeit niemanden mehr hätte, den Ich lieben könnte! Aber siehe, also ist es nicht; denn es enthält die Unendlichkeit zahllose Wesen, die Mich lieben wie du und also auch von Mir wiedergeliebt werden wie du, — und jedes Wesen, das von Mir empfängt, hat daran im Übermaße Genüge für alle Ewigkeiten!“

[H. Bd. 1, Kap. 182, 18]

 

Naeme, die aus grauenvollen, sündigen Zuständen errettete Königstochter der Lasterstadt Hanoch, schildert dem von ihr noch nicht erkannten hohen Abedam ihre von Kindheit an in schweren Schicksalen bewahrte unerschütterliche Liebe zu dem alleinigen heiligen Gott und Schöpfer, sie sagt: „Jetzt, wo ich zum ersten Male auf dieser heiligen Höhe eine so herrliche, große und weitgedehnte Anschauung der unbeschreiblichen Wunderwerke Jehovas genieße — und das in meiner niedrigsten Unwürdigkeit -, jetzt ist es völlig aus mit meinem Herzen! Ja, ich möchte nun geradezu sterben aus Liebe zu diesem meinem unaussprechlich wunderbaren, himmlisch heiligen Jehova!“

[H. Bd. 2, Kap. 31, 9-17]

 

Der hohe Abedam erhebt die aus dem Pfuhl der Lasterstadt Hanoch errettete, von reinster, glühendster Liebe zu Jehova erfüllte Königstochter Naeme an Seine heilige Brust und sagt zu den Zeugen: „Leichter ist, Mich zu finden und zu lieben im Reiche des Lebens — als im Reiche des Todes; diese aber hat Mich schon im Tode gesucht und geliebt! Daher soll sie auch mit einer Gegenliebe von Mir nun belohnt werden, dergleichen noch kein menschlicher Sinn je empfunden hat! Ja, geliebteste Naeme, deine Hand behalte Ich für Mich, da du dein Herz schon so lange getreulich Mir geweiht hast!“

[H. Bd. 2, Kap. 32, 27-29]

 

Auf die demütige Bitte des armen Pariholi, eines Mannes der Urzeit: „Mögest Du auch mir gestatten, Dich über alles zu lieben! Siehe, o heiliger Vater, — das ist alles, um was sich mein Herz sehnt! Dein heiliger Wille geschehe!“, erwidert Abedam-Jehova: „Pariholi, du hast dir zwar das Geringste dem Anscheine nach erbeten; aber wahrlich, Ich sage dir: es ist das Allerhöchste! Und also sollst du auch im höchsten Maße haben Meine Liebe und deine ganze Familie mit dir, nicht nur zeitlich, sondern ewig!“

[H. Bd. 2, Kap. 45, 14-18]

 

Henoch, der erleuchtete Prophet der Urzeit: „Wenn eure Herzen erbrennen werden zu Gott, dem allerheiligsten, liebevollsten Vater, dann werdet ihr in euch die Wunder des ewigen Lebens erschauen. Aber solches merket euch gar wohl, daß ihr etwa ja nicht darum allein den heiligsten Vater liebet; denn der Vater will Seiner selbst willen geliebt sein.“

[H. Bd. 2, Kap. 56, 12]

 

Der Gottesbote Kisehel zu dem bekehrten König Lamech von Hanoch: „Die Liebe zum Herrn ist das Größte. Solange dein Herz mit der Liebe zu Gott erfüllt ist, bist du völlig unfähig, in eine Sünde zu verfallen. Wenn du aber in der Liebe nachlässest, dann wirst du in dem alleinigen Glauben einen gar schwachen Schutz gegen die Macht der Sünde haben.“

[H. Bd. 2, Kap. 215, 6-7]

 

Der Herr in der Urzeit über die von ihrer Liebe zu Ihm völlig überwältigte Jungfrau Mira: „Jeder Mensch muß der Welt völlig absterben, bevor er die Fülle der lebendigen Kraft und Macht Meiner Liebe in sich aufnehmen und ertragen kann!“ Als Mira — nach Meiner Berührung — wiedergeboren aus Meiner Liebe in ihr, wieder erstand, da weinte sie vor zu großer Liebe zu Mir und war nicht fähig zu reden, da ihr ganzes Wesen zu einem Worte geworden war, welches jedoch in ihr mehr sagte als alle Bücher der Welt; denn dieses endlos gewichtige Wort heißt Liebe, die reine, wahre, lebendige Liebe zu Gott.

[H. Bd. 3, Kap. 6, 3-4 und 5-6]

 

Der Herr zu Noah in dessen neuem, fruchtbaren Heimatland Eriwan: „Ich verlange ewig nichts anderes von den Menschen, als daß sie Mich über alles lieben sollen als ihren Gott, Herrn und Vater! Das verlangte Ich vom Henoch, und das verlange Ich auch von dir und all deinem Samen!“

[H. Bd. 3, Kap. 362, 11]

 

Der hohe Abedam (Jehova) in der Urzeit nach einer gewaltigen Unwetterkatastrophe zu Furchtsamen: „Sehet, der Grund eurer Furcht liegt in der Schwäche eurer Liebe zum heiligen Vater. Wie immer die Liebe beschaffen ist, so auch das Vertrauen; das schwache Vertrauen aber ist der Vater aller Angst!“

[H. Bd. 1, Kap. 168, 21]

 

Weise Verfügung Josephs über die von den drei Weisen aus Persien dargebrachten Schätze an Weihrauch, Gold und Myrrhe: „Nicht uns, sondern dem Kinde gelten die Geschenke, und wir haben demnach nicht das Recht, sie zu gebrauchen nach unserm Gutdünken. Wir müssen zuerst den erhabensten Vater fragen, was mit diesen Schätzen geschehen soll. Und was Er anordnet, das wollen wir tun! Ohne Seinen Willen aber will ich sie nicht anrühren mein Leben lang. Sein heiliger Wille ist mir der köstlichste Weihrauch, Seine Gnade das reinste, schwerste Gold und Seine Liebe die allerköstlichste Myrrhe. Diese drei Schätze dürfen wir allezeit ohne Scheu verschwenderisch gebrauchen, dann wird uns der Herr mit Wohlgefallen ansehen; Sein Wohlgefallen aber sei uns der allergrößte Schatz!“

[Jug. Kap. 31, 7-14]

 

Zwei Engel zu dem römischen Statthalter Cyrenius: „Gott ist in sich ewig die höchste Vollendung, die höchste Weisheit, die größte Liebe und Sanftmut. Er ist in sich die allerhöchste Kraft und Macht. Liebe Ihn in Jesus aus allen deinen Kräften, so wirst du in dieser Liebe etwas finden, was dir sonst alle Himmel in Ewigkeiten nicht zu offenbaren vermöchten!“

[Jug. Kap. 130, 16, 17 und 23]

 

Das Jesuskindlein: „Jonatha (ein Fischer) ist ein starker Mensch in seinen Gliedern, aber die Liebe seines Herzens ist noch viel stärker! Und diese seine Liebe zu Mir ist die gar kräftige Kost, die Mich nun sättigt.“

[Jug. Kap. 167, 23]

 

Der römische Statthalter Cyrenius in seiner Freude über eine vom Jesuskindlein erschaffene Nachbildung der Erde: „0 großer Gott, welch endlose Fülle der Vollkommenheiten aller Art muß in Dir wohnen, daß Dir solche Wunderdinge möglich sind! Wer sich in Dich mit seinem Gemüt vertieft, der ist schon selig auf der Welt! Wer Dich hat und hebend trägt in seinem Herzen, wie endlos glücklich ist wohl der zu preisen!“

[Jug. Kap. 187, 6-8]

 

Das Jesuskindlein zu dem Fischer Jonatha, der in seiner großen Demut sich der göttlichen Gnade, Liebe und Erbarmung unwürdig hält: „Ist die Liebe zu Mir nicht heilig in sich, wie Ich selbst in Meinem Göttlichen es bin? Wird denn nicht jeder Mensch geheiligt und ganz neu geboren durch die Liebe zu Gott in seinem Herzen? So du aber voll von dieser Liebe bist, sage, was ist demnach in dir Sünde?!“

[Jug. Kap. 219, 9, 11-12]

 

Das Jesuskindlein zu dem römischen Statthalter Cyrenius beim Abschied in Ostrazine: „Wo Ich wohne in der Liebe, da bin Ich zu Hause und ziehe ewig nimmer aus. Laß Mich daher immerdar wohnen in deinem Herzen! Die Liebe allein kann Meine Gegenwart ertragen, wie ein Feuer das andere. Alles aber, was nicht Feuer ist, wird vom Feuer verzehrt! — Frage aber nie: ‚Herr, wo bist Du?‘ — dann werde Ich dir nicht sagen: ‚Hier bin Ich!‘; sondern frage sorgfältig dein Herz, ob es Mich liebt, und Ich werde in deinem Herzen, das Mich liebt, dir zurufen: ‚Hier bin Ich zu Hause in aller Fülle Meiner Liebe, Gnade und Erbarmung!“

[Jug. Kap. 246, 17-24]

 

Jesus zu Petrus: „Niemand, der Meinetwegen etwas verläßt, wird es verlieren, sondern es nur vielfach wiedergewinnen.“

[Ev. Bd. 1, Kap. 9, 1]

 

Jesus zu der bekehrten Irhael in Sihar (dem Weibe am Jakobsbrunnen): „O Weib, dein Glaube ist groß und lieblich dein Herz. Darum sollst du auch Meine Jüngerin sein und bleiben. Und wo immer dieses Evangelium verkündet wird, soll deiner erwähnt werden in Ewigkeit!“

[Ev. Bd. 1, Kap. 32, 6]