*


Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Ziel und Sinn des Menschlebens 526

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Ziel und Sinn des Menschlebens
« am: Juli 29, 2011, 02:01:08 Nachmittag »
Jesus: „Ja, Mein Freund, eine Sonne, eine Erde und alle Dinge auf ihr zu erschaffen, ist eine leichte Sache. Dazu bedarf es keiner so langen Zeit. Auch gerichtete Tier- und Pflanzenseelen zu erschaffen, ist nicht schwer. Aber eine Seele herzustellen, die Mir in allem ähnlich werden soll, das ist auch für den allmächtigen Schöpfer eine durchaus schwere Sache, weil Mir dabei die Allmacht nichts nützen kann, sondern nur größte Weisheit, Geduld und Langmut.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 246, 5]

 

Jesus über die Schöpfungsweise Gottes: „Gott ist dem Geiste nach ewig und unendlich, alles entsteht aus Ihm, alles ist die ewige, endlose Fülle Seiner Gedanken und Ideen vom Kleinsten bis zum Größten. Er denkt sie im klaren Lichte Seines Selbstbewußtseins und will, daß sie zur Wirklichkeit werden und sie sind dann schon das, was sie sein müssen. Dann legt Er den Keimfunken Seiner Liebe in die aus Seiner Persönlichkeit hinausgestellten Gedanken und Ideen, belebt sie, daß sie wie selbständige Wesen bestehen, und leitet sie dann durch Sein beständiges und stets erhöhtes Einfließen zur möglichst höchsten Stufe der unzerstörbaren Selbständigkeit. — Die hinausgestellten Gedanken und Ideen Gottes kehren schließlich wieder völlig zu und in Gott zurück, doch nicht mehr als das, als was sie hinausgestellt wurden, sondern als völlig lebendige, ihrer selbst klar bewußte, selbständige und selbsttätige Wesen, die dann ganz wie von Gott unabhängig für sich bestehen, wirken und schaffen können, — darum Ich denn auch zu Meinen Jüngern gesagt habe: ‚Werdet so vollkommen, wie da vollkommen ist euer Vater im Himmel!‘.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 226, 8 und 10]

 

Jesus zu dem römischen Hauptmann von Samosata: „Gott kann mit Seiner Allmacht zahllos viele Geister mit vollendeter Weisheit und Macht in einem Augenblick aus sich erschaffen. Aber solche Geister haben keine Selbständigkeit; denn ihr Wollen und Handeln ist kein anderes als das göttliche selbst, das unaufhörlich in sie einfließen muß, auf daß sie sind, sich bewegen und handeln nach dem Zuge des göttlichen Willens. Sie sind für sich aber gar nichts, sondern pur Gedanken und Ideen Gottes. — Sollen sie aber mit der Zeit selbständig werden, so müssen sie den Weg der Materie oder des gerichteten und gefesteten Willens Gottes durchmachen auf die Art, wie ihr sie auf der Erde vor euren Augen habt. Haben sie das, dann sind sie erst aus sich selbständige, selbstdenkende und frei handelnde Kinder Gottes, die zwar auch allzeit den Willen Gottes tun, aber nicht, weil er ihnen durch die Allmacht Gottes aufgedrungen ist, sondern weil sie solchen als höchst weise erkennen und sich selbst bestimmen, danach zu handeln, was dann für sie selbst lebensverdienstlich ist und ihnen erst des Lebens höchste Seligkeit und Wonne gibt. Daran kannst du, Mein lieber Freund, erkennen, wie Gott aus Seiner höchsten Liebe und Weisheit Seine Gedanken und Ideen zu selbständigen und Ihm vollkommen ähnlichen Kindern erzieht und gestaltet.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 133, 10-12]

 

Der im Jenseits gereifte einstige Bischof Martin: „Du, Herr, brauchst von niemandem einen Rat; denn Du bist Dir ewig selber genug; aber Dein heiligstes Vaterherz will nicht allein sein, nicht allein genießen die endlose Fülle der eigenen, heiligsten Vollkommenheit, sondern es ruft aus seinen tiefsten Gedanken Wesen hervor und gestaltet sie im Feuer Seiner endlosen Liebe und im Lichte Seiner ewigen Weisheit zu Gotteskindern, auf daß sie wie freie Gottwesen selbst an der endlosen Vollkommenheit dieses heiligsten Vaterherzens den vollen Teil nehmen sollen ewig!“

[BM. Kap. 86, 8]

 

Jesus: „Daß dem Menschen der Schöpfungsraum und das in ihm Enthaltene wie stumm, tot und intelligenzlos vorkommt, hat seinen weisesten Grund darin, daß sein Lebensbewußtsein wegen der Gewinnung der vollen, Mir ähnlichen Lebensselbständigkeit durch Meinen Willen von dem allgemeinen Lebensbewußtsein und seiner endlosen, höchsten Intelligenz völlig abgesondert ist, damit es sich in sich selbst finde und sich dadurch zum ewigen Fortbestande auf dem ihm geoffenbarten Wege selbst bilde und festige. Solange aber der Mensch mit sich selbst wegen der Gewinnung der Lebensselbständigkeit zu tun hat, ahnt er kaum, daß er von lauter Leben und von der höchsten Lebensintelligenz umgeben und — auch seinem Leibe nach — durchdrungen ist. Wenn aber der Mensch nach dem ihm geoffenbarten Willen Gottes mit sich selbst fertig geworden ist, indem sein innerster Geist ihn ganz durchdrungen hat, so tritt der ganze Mensch dann auch in den freien Verband mit dem höchsten Leben und seiner lichtesten Intelligenz in der allgemeinen Unendlichkeit Gottes, ohne dabei sein Persönliches zu verlieren. Dann aber gewahrt er außer sich auch keinen toten, stummen Raum, auch keine toten Steine mehr, sondern es wird da für ihn alles Leben und lichte, ihrer selbst wohlbewußte Intelligenz.“

[Ev. Bd. 8, Kap. 29, 1-2]

 

Jesus zu dem römischen Hauptmann von Samosata: „Das Leben auf dieser Erde ist für die auf ihr zu erziehenden Kinder Gottes solange ein Kampf mit allerlei Feinden, bis es sich über alle Materie als ein Sieger aus eigener Kraft emporgerungen hat. Die materiellen Feinde sind nicht Feinde des eigentlichen geistigen Lebens, sondern des materiellen Scheinlebens, das nur ein Werkzeug des wahren, inneren, geistigen Seelenlebens ist, durch welches sich dieses immer höher zur wahren Lebensfreiheit emporarbeiten kann!“

[Ev. Bd. 6, Kap. 133, 9]

 

Jesus: „Bis zum Menschen sorgt Gottes Liebe, Weisheit und Macht dafür, daß die Entwicklung des in der Weltmaterie gefesteten und gehaltenen Urgeistlebens von Stufe zu Stufe in eine stets größere Vollendung übergehe, aber beim Menschen als dem Schlußstein der Urgeistlebensentwicklung geht diese Sache anders. Was seinen materiellen Leib betrifft, so ist dessen Einrichtung auch noch zum größten Teile von der Liebe, Weisheit und Macht Gottes abhängig, aber nicht so die Entwicklung der menschlichen Seele und ihres Geistes. Der Menschenseele ist gegeben die Vernunft, der Verstand, ein freies Denken, ein freier Wille und die Kraft, so zu handeln, wie sie es für gut und nützlich erkennt. Damit aber die Seele weiß, wie sie zu handeln hat, um zur gottähnlichen, materielosen und von allem Gericht befreiten Lebensselbständigkeit zu gelangen und vor dem Angesichte Gottes zu bestehen, so werden ihr von Gott aus die Wege gezeigt, die sie zu wandeln hat, um endlich zum seligsten Lebensziel zu gelangen.“

[Ev. Bd. 9, Kap. 102, 3-4]

 

Jesus: „Der Mensch als Mein volles Ebenmaß muß einen vollkommen freien Willen haben, mit dem er sich selbst in seinem geistigen Teile umgestalten, festen und von Meiner Allmacht freimachen muß, um dereinst als ein starkes, freies, selbständiges und selbstmächtiges Wesen selig neben Mir dazustehen, zu leben und zu handeln.“

[Ev. Bd. 7, Kap. 121, 3]

 

Engelslehre: „Vom höchsten Himmel Gottes bis zur tiefsten Hölle ist des Menschen freie Entwicklungsbahn auf dieser Erde, und wäre es nicht so, nie könnte der Mensch die Kindschaft Gottes erreichen!“

[Ev. Bd. 2, Kap. 60, 4]

 

Der Herr nach einer tiefweisen Belehrung zu König Lamech von Hanoch: „Du wirst nun einsehen, daß Ich als der unwandelbare ewige Gott alles Mögliche aufbiete, um Mich Meinen Geschöpfen und aus ihnen hervorgehenden Kindern zu nahen und alle Klüfte zwischen Mir und ihnen so sehr auszufüllen, daß sie mit Mir wie mit ihresgleichen umgehen und von Mir selbst lernen können ihre ewige, lebendige Bestimmung.“

[H. Bd. 3, Kap. 68, 11]

 

Adam beklagt sich, daß Gott ihn unvollkommen und fehlerhaft erschaffen und selbst dadurch in Sünde und Schuld gestürzt habe. Auf diesen schweren, scheinbar triftigen Vorwurf belehrt der Herr den Hadernden sehr eindringlich und sagt in Seiner von göttlichem Ernst getragenen Rede: „Um Erbarmung rufst du. Was konnte Ich denn noch tun, als daß Ich als Mensch und Vater zu euch komme, euch mit eigenem Munde lehre die wahre Liebe und die wahre Weisheit und euch führe mit eigener Hand über die euch für die einstige höchste Vollendung unterlegte prüfende Erde?! Bin denn nicht Ich selbst die größte Erbarmung, die größte Liebe und das untrüglichste Mittel?! Oder sollte Ich deinem Verlangen nach aus euch etwa belebte Maschinen machen?! 0 du blinder Tor! So du nur einigermaßen sehen wolltest, so müßte dir ja schon auffallen die große Vollkommenheit an dir, durch welche du freiwillig fehlen, aber auch freiwillig fehllos wandeln und handeln kannst.“

[H. Bd. 1, Kap. 136, 1-23]

 

Jesus: „Darum nehme Ich Jünger an und lehre selbst so, wie da lehrt ein weiser Vater seine Kinder, was sie zu glauben, zu kennen und zu tun haben; denn würde Ich sie mit Gewalt auf einen Schlag mit Meinem Geiste erfüllen, so wäre es mit ihrer Selbständigkeit, ihrem Suchen, Forschen, Prüfen, Erkennen, Glauben und Wollen aus, ebenso mit ihrem individuellen Leben und ihrer Freiheit. — Was sich die Meinen aber nach Meiner Lehre selbst erringen und erkämpfen, das wird dann ihr Werk und auch ihr Eigentum sein. Und siehe, das ist denn auch nach der ewigen Ordnung der Wille Gottes für die allein wahrhaft nützliche Lebensbildung der Menschen dieser Erde.“

[Ev. Bd. 8, Kap. 126, 7-9]

 

Jesus: Wenn Gott nicht der Menschen zur stets größeren Sättigung Seiner Liebe bedurft hätte, so hätte Er sie nie erschaffen! Da Er sie aber erschaffen hat, so kümmert Er sich auch um sie und ihre ewige Erhaltung und zeigt dadurch, daß Ihm gar alles an den Menschen gelegen ist. Es sollte den Menschen darum aber auch alles an Gott gelegen sein!“

[Ev. Bd. 8, Kap. 129, 13]

 

Jesus: „Aus dem verlorenen Sohne des Lichts werden die Sondergeister durch die Macht Gottes wieder erweckt und ins Fleisch als Kinder der Welt gesetzt, und es ist ihnen, gleich den Kindern von oben, nun die Gelegenheit gegeben, sich zur höchsten Vollendung der Kinder Gottes emporzuheben.“

[Ev. Bd. 2, Kap. 231, 8]

 

Ein Engel zu dem Römer Agrikola: „Niemand kann vor Gott bestehen, wenn er nicht zuvor eine gerechte Zeitlang, wie ganz abgesondert, die volle Lebensfreiheitsprobe in seinem Fleische durchgemacht hat.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 190, 3]

 

Der Jüngling Jesus zu einem Römer von hohem Rang, der eine Verbesserung der Schiffahrt wünscht: „Bleibet nur noch recht lange bei eurer einfachen Schiffahrt; denn eine zu große Verbesserung in irdischen Dingen bedeutet stets eine große, dauernde Verschlimmerung im Geistigen, das der Mensch mit allen Kräften seines Lebens doch allein suchen und pflegen soll.“

[Ev. Bd. 7, Kap. 222, 9]

 

Jesus belehrt einen römischen Hauptmann: „Man kann bei aller Weisheit auch Sorge tragen um das, was der Mensch für seinen Leib benötigt; aber um das, was die Seele betrifft und den Geist des Lebens in ihr, soll jeder Mensch sich vor allem sorgen und kümmern. Denn des Essens, Trinkens und Hochtuns wegen ist kein Mensch in diese Welt gesetzt worden, sondern daß er lebe nach der ihm von Gott treu geoffenbarten Ordnung für den alleinigen Zweck, den ihm Gott gestellt hat.“

[Ev. Bd. 10, Kap. 16, 4]

 

Jesus: „Der Mensch hat einen höheren Lebenszweck als das Tier und muß daher mit rechtschaffener Mühe in gesetzlicher Ordnung und im gerechten Kampf sein Brot erwerben. Die aus freiem Willen erfüllten Gesetze dienen seiner Selbstbildung und Selbstbestimmung, sowie der Erreichung des hohen Zieles der Gotteskindschaft.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 61, 7]

 

Jesus: Das Erdenleben des Menschen ist eine schwere Erfahrungs- und Prüfungsschule für Bettler und Könige.

[Ev. Bd. 4, Kap. 243, 8 und Kap. 244, 1-5]

 

Jesus: „Es sollte jeder Mensch bis in sein dreißigstes Jahr in sich soweit mit der Bildung seines Ichs fertig sein, daß ihm das freieste, seligste Leben nach dem Tode des Leibes so vollbewußt und sicher wäre wie einem Aar der Flug in der freien Luft.“

[Ev. Bd. 2, Kap. 210, 14]