*


Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Des Menschen Seele 541

Administrator Beiträge: 10835 Forumgründer *****
Des Menschen Seele
« am: Juli 29, 2011, 02:01:48 Nachmittag »
Jesus: „Die Seele des Menschen als die höchstpotenzierte Zusammenfügung von Mineral-, Pflanzen- und Tierseelen hat für ihre Vorexistenz keine Rückerinnerung, weil die einzelnen Seelenteile in den drei Naturreichen keine eigene und streng gesonderte, sondern für ihre Art nur aus dem allgemeinen Gottraumleben entliehene Intelligenz besaßen. Es sind zwar in einer Menschenseele alle die zahllos vielen Vorintelligenzen vereinigt beisammen, und das bewirkt, daß die Menschenseele aus sich alle Dinge wohl erkennen und verständig beurteilen kann —‚ aber ein Rückerinnern an die früheren Bestands- und Seinsstufen ist darum nicht denkbar und möglich, weil in der Menschenseele aus endlos vielen Sonderseelen nur ein Mensch geworden ist.“

[Ev. Bd. 8, Kap. 29, 11]

 

Jesus: „Die in einem Leibe wohnende Seele ist anfangs um nicht viel reiner als ihr Leib, weil auch sie der unreinen Urseele des gefallenen Satans entstammt. Der Leib ist für die noch unlautere Seele eine höchst weise und zweckmäßig eingerichtete Läuterungsmaschine.“

[Ev. Bd. 2, Kap. 210, 2]

 

Jesus: „Die Seele eines Erdenmenschen ist eine Zusammensetzung vieler Lebensteilchen, die, vom Satan genommen, in der Masse des Erdkörpers als Materie gefangengehalten werden, von dieser dann durch die Pflanzenwelt in die vielen Stufen der Tierwelt übergehend, sich endlich als eine Potenz, bestehend aus zahllosen Urseelenteilchen, zu einer Menschenseele ausbilden, bei der Zeugung im Schoße der Weiber Fleisch annehmen und dann in diese Welt geboren werden.“

[Ev. Bd. 2, Kap. 169, 3]

 

Jesus: „Bei schon gereinigten Seelen geschieht es dennoch dann und wann, daß sie, wenn ihr Leib noch sehr begehrend auftritt, auf eine kurze Zeit in ihre eigene Hölle treten, indem sie in das Begehren ihres Leibes und seiner Geister eingehen. Solche Seelen aber können dann nicht mehr völlig unrein werden, sondern sind nur für so lange unrein, als sie sich im Pfuhle ihrer Leibesgeister aufhalten; sie kehren jedoch gar bald in ihren reinen Zustand zurück. Dadurch haben sie in ihrer Hölle auf eine Zeit Ruhe und Ordnung hergestellt und können sich hernach wieder desto ungestörter im Lichte ihres Geistes bewegen und stärken.“

[Ev. Bd. 2, Kap. 210, 17]

 

Jesus: „Je mehr sich die Seele mit der Materie ihres Fleisches verbindet, desto mehr muß die Ausbildung des Geistes Gottes in ihr verkümmern und desto mehr verliert sie dann auch das Bewußtsein und die Erkenntnis des ewigen, unverwüstbaren Lebens in ihr. Je mehr die Seele sich jedoch von der Materie ablöst, desto freier wird sie in allem, und je mehr sie sich dann verbindet mit dem göttlichen Geiste in ihr, desto lebendiger und heller wird darauf die Erkenntnis und das Bewußtsein ihres ewigen Lebens.“

[Ev. Bd. 2, Kap. 226, 1]

 

Auf die bangen Zweifel des Tempelobersten Nikodemus hinsichtlich des Wahrnehmungsvermögens einer Seele im Jenseits belehrt Jesus die Seinen: „Der Leib als tote Materie kann weder etwas sehen noch hören, fühlen, riechen und schmecken ohne eine lebendige Seele in sich. Er ist also nur ein Werkzeug der Seele, so gebaut und eingerichtet, daß sich die Seele seiner für die Außenwelt bedienen kann. Der Leib für sich hat weder einen Verstand noch einen Willen, außer die Seele geht durch ihre weltlichen und sinnlichen Gelüste ganz ins Fleisch über und vergräbt sich so sehr darin, daß sie das Bewußtsein ihres geistigen Ichs verliert. Dann ist die Seele so gut wie tot, und es kommt ihr wie ein Wahnwitz vor, wenn sie von einer geistigen Selbständigkeit und dem Leben nach dem Leibestode etwas vernimmt.“

[Ev. Bd. 7, Kap. 58, 3-4]

 

Jesus: „Alle Materie ist Sondergeist, der als Seele in jedem einzelnen Menschen in ihrem göttlichen Geiste zum ewigen Leben wiedergeboren werden kann.“

[Ev. Bd. 2, Kap. 231, 9]

 

Jesus: „Der Leib ist nach außen hin mit allerlei Sinnen versehen, dadurch bekommt die Seele reichliche Kunde von der Außenwelt, gute und schlechte, wahre und falsche. — Aus dem Urteil des in ihr wohnenden Geistes merkt sie bald, was gut und was schlecht ist; andererseits macht sie auch durch die äußeren Sinne ihres Leibes Erfahrungen von guten und schlechten, wohltuenden und schmerzlichen Eindrücken. Überdies wird der Seele von Gott auf dem Wege der Offenbarung durch das innere und äußere Wort die Ordnung Gottes verkündet.“

[Ev. Bd. 2 Kap. 210, 4-5]

 

Der Erzengel Raphael: „Jeder Mensch hat eine unsterbliche Seele und in ihr einen ewigen Geist. Auf daß die Seele als ein sich aus der Materie entwickelnder Geist mit dem Urgeiste Gottes, der ‚Liebe‘ heißt, eins werde, muß die Seele all ihr Streben dahin richten, fürs erste sich der Materie und ihren Anforderungen zu entziehen, all ihr Trachten, Tun und Treiben allein nach dem rein Geistigen zu richten, und fürs zweite fortwährend nur dafür besorgt zu sein, eins zu werden mit dem in ihr ruhenden Geiste der reinen Liebe Gottes.“

[Ev. Bd. 5, Kap. 51, 3]

 

Jesus zu einem lichtsuchenden, lebenserfahrenen römischen Oberrichter: „Du denkst in deinem Herzen: ‚Herr, warum umhüllst Du der Menschen Seele mit einem Fleische, das für ihre geistige Vollendung nur schlecht taugt?‘ — Ich aber sage dir, daß ich allein am besten weiß, wie eine Seele zum Behuf ihres diesirdischen Probelebens in ein rechtes Gleichgewicht zwischen die Welt der Materie und jene der reinen Geister zu stellen ist, damit dadurch die volle Freiheit ihrer Liebe und ihres Willens erreicht wird. Daß für jede Seele die Materie ein gewisses Übergewicht haben muß, ist darum so verordnet, damit die Seele genötigt wird, tätig gegen das Übergewicht der Materie zu werden, um so von der Freiheit ihres Willens den rechten Gebrauch machen zu können. Um aber das zu vermögen, ist ihr die Lehre aus den Himmeln zu allen Zeiten klar gegeben worden, welche die Seele in eine vollkommene Freischwebe zwischen Geist und Materie stellt. Wenn die Seele sich dann nur einige Mühe gibt, sich ins Geistige zu erheben, da bekommt das Geistige sogleich ein mächtiges Übergewicht, und die Seele erhebt sich mit Leichtigkeit über das Gewicht der Materie ihres Fleisches und dringt in das Leben ihres Geistes. Hat sie das getan, dann kann ihr die Materie ihres Fleisches kein Hindernis zum Fortschreiten zur höchsten Lebensvollendung mehr in den Weg legen.“

[Ev. Bd. 9, Kap. 181, 7-11]

 

Jesus zu einem bekehrten römischen Richter, der bedauert, durch den Tod die schöne, für ihn sehr angenehme Erdenwelt verlassen zu müssen: „Freund, meinst du denn, daß die Seele ohne Hilfe des materiellen Leibes die Gegenden dieser Erde nicht schauen kann, wenn sie, nach Meiner Ordnung vollendet, beim Tode ihren schweren Leib verläßt? Wer anders sieht denn jetzt, wenn schon unvollkommen, durch die zwei Fenster unter deiner Stirn diese Landschaft als eben deine allein lebendige Seele?! Der Leib ist ja nur auf eine kurze Zeit ihr als ein Werkzeug gegeben, um sich bei rechtem Gebrauche die volle Lebensfreiheit und Selbständigkeit für ewig zu bereiten. Was im Leibe fühlt, hört, sieht, riecht, schmeckt, denkt und will, das ist das unsterbliche Wesen der Seele und nicht der an und für sich tote Leib, dessen Scheinleben nur durch das wahre Leben der Seele bedingt ist.“

[Ev. Bd. 9, Kap. 167, 2-6]

 

Der Herr: „Bei der Zeugung des Menschen wird die aus den drei Naturreichen gesammelte Seele in den Mutterleib getrieben, wonach sich ihr chaotisches Spezifikalgemisch zu entwirren beginnt.“

[Ed. Kap. 50, 2-5]

 

Der Herr: „Ein gerechtes Maß von Trägern und Formen für die zahllosen Ideen des Urgrundes in ein Wesen zusammengefaßt bildet eine Menschenseele. Weil die Seele demnach aber ein Kompendium von einer zahllosen Menge verschiedenartiger substantieller Intelligenzpartikel ist, so kann sie als ein Zusammengesetztes auch wieder getrennt werden in ihre Teile.“

[Ed. Kap. 52, 4-5]

 

Der Herr: „Die Teilbarkeit der Seele kann man auch an der Ähnlichkeit der Kinder mit den Eltern leicht erkennen; denn daß die Seelen der Kinder zum Teil auch aus den Seelen der Eltern genommen wurden, beweist die physiognomische (und charakterliche) Ähnlichkeit zwischen Kindern und Eltern.“

[Ed. Kap. 53, 4]

 

Die Frage eines Schriftgelehrten: „Was ist die Seele des Menschen, und wo hat sie ihren Sitz im Leibe?“ beantwortet der vom Geiste Gottes erleuchtete Römer Agrikola mit den Worten: „Die Seele als eine geistige Substanz ist ganz vollkommen Mensch sowohl der Gestalt als auch allen Bestandteilen des Leibes nach. Die Hände der Seele befinden sich in den Händen des Leibes, ihre Füße in des Leibes Füßen, und so fort alle Teile der Seele in den entsprechenden Teilen des Leibes. Wird der Leib krank, so ist die Seele in den kranken Leibesteilen gegenwärtig und sehr bemüht, diese wieder gesund zu machen.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 218, 1]

 

Der Bettler Zorel sagt im Verzückungsschlaf: „Die Seele hat einen ätherischen Leib, der ebenso Leib ist, wie dem Fleische sein fleischlicher Leib. Nichts fehlt dem Seelenleibe, was da hat der fleischliche Leib.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 51, 3]

 

Der Bettler Zorel spricht im Verzückungsschlaf über den ätherischen Seelenleib, sowie über Beschaffenheit und Fähigkeiten der Seele.

[Ev. Bd. 4, Kap. 51, 3-10]

 

Der lebenskundige Römer Agrikola schildert die Erfahrung eines römischen Kriegers, der in einer Schlacht sein Bein verlor und dennoch das Gefühl hatte, das Bein sei noch vorhanden. „Solche Fälle beweisen, daß die Seele den ganzen Leib durchdringt und kein Glied verliert, wenn auch der Leib verstümmelt wird, und daß die Seele in sich unsterblich ist und nach des Leibes Tode ewig fortlebt.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 219, 10-12]

 

Ein Händeloser bezeugt: „Siehe, ich fühle meine beiden verlorenen Hände gleichfort so, als hätte ich sie noch, und dann und wann fühle ich sogar noch wie einen brennenden Schmerz eben in den verlorenen Händen. Und ich meine da, daß meine Seele darum die Hände nicht verloren hat, wenn sie auch mein Leib verlor.“

[Ev. Bd. 8, Kap. 201, 16]

 

Jesus: „So kunstvoll auch das fleischliche Auge des Menschen gebaut ist, so steht es dennoch in keinem Vergleich zu der Wunderbarkeit des geistigen Auges, das alles im rechten Maße und durch und durch sieht. — Die Sehe der Seele, die in Meinem Lichte lebt, beirrt kein irdisches Licht, und die Nacht der Erde oder deren hellster Tag sind ihr gleich. Es gibt für sie nur einen beständigen Tag!“

[Ev. Bd. 6, Kap. 157, 4 und 6]

 

Der Herr: „Der Geist wirkt in die Seele ein und kann diese durchdringen; die Seele aber kann nie über die Schranken des Geistes hinaustreten, sondern muß da sein, um von dem Geiste durchdrungen zu werden, während der Geist nicht dazu da ist, um von der Seele durchdrungen zu werden, doch die Seele kann von dem Geiste aufgenommen werden, wenn sie selbst geistig wird.“

[Ed. Kap. 30, 1]

 

Jesus: „Im Grunde kann keine Seele so verdorben werden, daß sie nimmer zu heilen wäre. Es wird wohl bei manchen Seelen geraume Zeit entweder hier oder jenseits dauern, bis sie jene selbständige, gesunde Festigkeit erreicht, um den Urlebenskeim in sich völlig zu erwecken und sich von ihm in allen Teilen durchdringen zu lassen.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 35, 8-9]

 

Jesus: „Mag eine Menschenseele mit ihrer Vollendung noch so lange zu tun haben, so bleibt ihr dennoch ihr eigenstes Ur-Ich und wird sich als solches auch für ewig unwandelbar erkennen, was doch tröstender ist, als wenn die Seele völlig zerteilt in ein anderes Individuum übergehen würde.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 243, 7]

 

Jesus: „Jeder Mensch hat als ein geistiges, seelisches und körperliches Wesen ebenso eine Außenlebensatmosphäre um sich wie jeder Weltkörper, jeder Stein, jeder Baum und jedes Gewächs nach seiner Art und so auch jedes Tier; denn ohne eine solche Außenlebensatmosphäre könnte kein lebendes Wesen bestehen. Daß sich die Sache aber so verhält, könnt ihr schon daraus entnehmen, daß ihr zum Beispiel in einem Eichenwald eine ganz andere Empfindung habt als in einem Zedernwalde, eine andere auf einem Kalkfelsen als auf einem Granitfelsen, eine andere in einem Weinberge als in einem Garten mit Feigenbäumen. Und so hat der Mensch auch verschiedenartige Empfindungen bei der Annäherung verschiedener Tiere und Menschen. Ein feinfühlender Mensch empfindet es oft auf eine beträchtliche Ferne hin, ob ihm ein guter oder ein böser Mensch begegnen wird. Und sehet, das empfinden auch die Tiere und manche um vieles schärfer als ein materieller und wenig über Gutes und Wahres nachdenkender Mensch.“

[Ev. Bd. 8, Kap. 102, 2-4]

 

Jesus: „Unverdorbene Menschenseelen wirken mit ihrer Lebensausstrahlung wie Sonnen auf die Pflanzen und Tiere ihrer Umgebung.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 216, 1]

 

Jesus erklärt einem römischen Oberstadtrichter die Außenlebenssphären von Menschen und Tieren, sowie die Fernwirkung und Reichweite ihrer Strahlkraft.

[Ev. Bd. 10, Kap. 226, 9-12]