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Die Lebensstufen der Naturreiche bis zum Menschen 658

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Die Lebensstufen der Naturreiche bis zum Menschen
« am: Juli 29, 2011, 02:06:47 Nachmittag »
Jesus zu einem römischen Oberstadtrichter, der die Grausamkeit des ständigen Kampfes in der Naturwelt beklagt: „Um eine Menschenseele so zu gestalten, daß sie fähig ist, ein Kind Gottes zu werden, muß sie nach einer langen Reihe von Jahren aus einer Urzahl von Seelenpartikeln aus dem Reiche aller Kreaturen dieser Erde zusammengefügt werden. Dieses Zusammenfügen der oft zahllosen Kreaturenseelen nannten die alten Weisen ‚die Seelenwanderung‘. — Zwar verzehren sich die äußeren, materiellen Formen der Kreaturen gegenseitig, dadurch aber werden viele in den Kreaturen wohnende Seelen frei, und es vereinigen sich die gleichartigen und werden auf einer nächsten, höheren Stufe wieder in eine materielle Form eingezeugt, und so fort bis zum Menschen.“

[Ev. Bd. 10, Kap. 184, 3-4]

 

Jesus belehrt einen Naturfreund: „Alles, was diese Erde von ihrem Mittelpunkt an bis weit über ihre höchste Luftregion hinaus enthält, ist Seelensubstanz und zwar bis zu einer gewissen Lösezeit in einem mannigfach härter und milder gerichteten Zustand, weshalb sie dem Auge des Menschen wie auch seinem Gefühl als härtere oder weichere Materie sicht- und fühlbar wird. Dahin gehören alle Steine und Erden, Mineralien, Wasser, sowie die Luft und alle noch ungebundenen Stoffe in ihr. — Dann kommt das Pflanzenreich im Wasser und auf der Erde. In diesem Reich erscheint das Gericht schon milder; denn die Seelensubstanz befindet sich hier im Zustand der vollkommeneren Löse, und die Sonderung und Einzelbildung der früher stark gemengten Seelenelemente tritt in diesem zweiten Reich darum auch in großer Mannigfaltigkeit in Erscheinung. — Aber im dritten Reich der Tiere, das um vieles mannigfaltiger ist, müssen wegen der Gewinnung hellerer und freierer Einzelintelligenzen die Seelenelemente zu einer noch größeren Einigung gebracht werden. Und darum vereinen sich hier auch zahllose Kleintierseelen verschiedener Art in eine größere Tierseele, wie z.B. in die eines größeren Wurmes oder Insektes. Zahllos viele verschiedenartige Insektenseelen, wenn sie ihrer sie bindenden materiellen Hüllen ledig geworden sind, vereinen sich dann wieder in eine Tierseele größerer und vollkommenerer Art, und das so fort bis zu den großen, vervollkommneten Tieren wilder oder sanfter Natur! — Und aus der letzten Einung dieser Tierseelen gehen dann erst die mit allen möglichen Intelligenzbefähigungen wohlversehenen Menschenseelen hervor.“

[Ev. Bd. 10, Kap. 21, 1-4]

 

Jesus: „Naturgeister sind göttliche Urlebensfunken oder einzelne Ideen Meines Herzens. Wenn sie durch allerlei Kleingerichte gehörig vorbereitet und durch viele ihnen gegebene Tätigkeiten in Meiner Liebe ausgegoren sind, dann werden sie in grobmaterielle, pflanzliche und tierische Formen gehüllt und werden am Ende ihres Kreisweges zu Menschenseelen mit aller Intelligenz, auf daß in ihnen dann Mein eigener Liebegeist zu einem mit solchen Seelen auf ewig untrennbar verbundenen Wesen werde.“

[Rbl. Bd. 2, Kap. 265, 2]

 

Jesus schildert die grausame Tötung einer Gazelle durch einen hungrigen Schakal, die nachfolgende Tötung des Schakals durch einen Nahrung suchenden Riesenaar und das Ende des Aars durch die Pfeile wachsamer Hirten. Der Herr fährt fort: „Aus den Seelen dieser drei Tiere wird eine Menschen-Naturseele unter der Leitung ihres Lichtgeistes aus Gott gestaltet. — Nun sieh her! Da steht schon eine Menschengestalt wie die eines Kindes und wartet, bei einer nächsten Zeugung in den Leib einer Mutter aufgenommen zu werden. Hinter dieser Seelenerscheinung siehst du eine Lichtgestalt; das ist dieser Seele jenseitiger Geist, der dafür Sorge tragen wird, daß diese Naturseele bei nächster Gelegenheit in einem Mutterleibe versorgt wird. Es wird davon ein männliches Kind zur Welt geboren, aus dem, wenn es wohl erzogen wird, ein großer Mann werden kann. Das Gemütvolle der Gazelle wird sein Herz regieren, die Schläue des Schakals seine Vernunft und die Kraft des Riesenaars seinen Verstand, seinen Mut und seinen Willen. Sein Hauptcharakter wird ein kriegerischer sein, den er aber durch sein Gemüt und seine Klugheit mäßigen kann.“

[Ev. Bd. 10, Kap. 185, 1-6]

 

Der Herr: „Im Grunde genommen gibt es weder ein Mineral-, noch ein Pflanzen-, noch ein Tierreich als abgesondert für sich, sondern es gibt im ganzen nur ein Reich, und das ist das Wesenreich Gottes unter allerlei Formen, und alles ist ursprünglich Tier, weil beseelt, und weder Mineral noch Pflanze! Nur in der Ordnung des Aufsteigens der Wesen sind gewisse Stufen gestellt, die jedermann leicht erkennt.“

[Ed. Kap. 48, Abs. 15 und 16]

 

Jesus belehrt die Seinen eingehend über die Ausbildung und Höherentwicklung des Seelenlebens auf den Stufen der drei Naturreiche durch immer höher geartetes Dienen bis zur Menschenform.

[Ev. Bd. 4, Kap. 94, 1-13]

 

Jesus: „Es ist einiges in der Materie, das sich nie völlig in einer Seele finden wird, und dieses besteht in dem Hülsstoff, in dem seelische Sonderpotenz bis zu einer gewissen Selbständigkeitsreife eingeschlossen wird. Ist diese seelische Sonderpotenz zur Reife gelangt, so zerreißt sie die Umhülsung, vereinigt sich mit anderen freien Sonderpotenzen und schafft sich sogleich eine neue Hülse, wie ihr solches bei den Körnern und Eiern im Pflanzen- und Tierreiche sehen könnt.“

[Ev. Bd. 2, Kap. 232, 1]

 

Jesus schildert eingehend das Streben der in der Materie gefangenen, eingehülsten Geister (Seelen) nach Freiheit und ihre stufenweise Entwicklung zu immer höheren, edleren und freieren Lebensformen des Mineral-, Pflanzen- und Tierreiches bis zum Menschen.

[Ev. Bd. 4, Kap. 103, 7-8]

 

Jesus: „Die Seelen der Pflanzen wie der Tiere haben die den meisten Menschen unbekannte Bestimmung, einst selbst zu Menschenseelen zu werden. Denn Pflanzen und Tiere sind nach Meiner Weisheit und Ordnung taugliche Vorgefäße zur Ansammlung und Ausbildung der im unermeßlichen Schöpfungsraum vorhandenen allgemeinen Naturlebenskraft, aus der auch eure Seelen herstammen.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 216, 1-2]

 

Jesus: „In jedem Leben besteht das unersättliche Bedürfnis, stets mehr Leben in sich zu vereinen; das Einswerdungsprinzip aber ist im Grunde die Liebe. Wäre dieses Prinzip einem Leben nicht vor allem inne, so gäbe es im endlosen Raume weder eine Sonne, noch eine Erde, noch Geschöpfe darauf. Weil aber im Leben das Einungsprinzip besteht, so wird aus vielen Sonderleben und Sonderintelligenzen am Ende ein Leben und eine vervielfachte und darum weit ausgreifende Intelligenz und dadurch auch aus den mit wenig Vernunft begabten vielen Weslein ein mit viel Vernunft und Verstand ausgerüstetes Wesen.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 90, 10-11]

 

Der Herr: „Die einzelnen Intelligenzen sind immer dieselben, ob in Mineralien, Pflanzen oder Tieren, nur mit dem Unterschiede, daß in den Mineralien nur wenige Intelligenzen vereint in Erscheinung treten, während in den Pflanzen und besonders in den ausgebildeten Tierseelen schon eine beiweitem größere Menge wirkend vorhanden ist. Wo das Mineral etwa acht bis zwanzig Intelligenzen zählt, da sind bei mancher Pflanze schon viele Tausende, bei manchem Tiere viele Millionen und bei dem Menschen zahllose aus allen Sternen und aus allen atomistischen Teilen der Erde wirksam.“

[Ed. Kap. 46, 7]

 

Jesus zu einem weichherzigen römischen Hauptmann, der die Grausamkeit des Tierlebens und -sterbens beklagt: „Was liegt denn am Leibe eines Kaninchens, mit dem ein Aar seinen Hunger stillt, aber dadurch des Tierchens Seele frei macht, so daß sie schon fähig ist, in eine höhere Lebensstufe aufzusteigen?‘ — Der Aar aber hat auch eine Seele, die derselben Bestimmung entgegengeht. Und im Fleische und Blute des Kaninchens befinden sich auch noch gröbere Seelensubstanzen. Diese werden mit den Seelensubstanzen des Aars vereinigt, damit des Aars Seele dadurch sanfter und intelligenter wird und nach dem Verlust ihres Leibes etwa schon zu einer mit viel Licht, Mut und Kraft begabten Menschenseele werden kann.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 133, 8]

 

Der Herr zu Henoch, dem ersten Hohenpriester der Urzeit, den das ständige gegenseitige Sichreiben, Zerstören und Vernichten der Dinge und Wesen in der Naturwelt bekümmert: „Kümmere dich nicht der äußeren Vergänglichkeit, sondern denke: Alles, was da tritt aus dem Dasein, geht allzeit in ein vollkommeneres Dasein über, hinauf bis zum Menschen und von da sogar zu Mir selbst! Und so wird ewig nichts verloren gehen!“

[H. Bd. 2, 124, 32-33]

 

Ein Engel: „Die Tiere eurer Erde sind Geschöpfe der Weisheit Gottes, darum bedürfen sie keines Unterrichts, sondern bringen alles das bei der Geburt mit (was sie zu ihren natürlichen Verrichtungen brauchen) und sind sogleich in ihrem Tun und Treiben vollendete Künstler. Wer hat je einer Biene die Kräuterkunde beigebracht, wer ihr gezeigt, wo der Honig in den Blumenkelchen sitzt und wo das Wachs?! Wer lehrte sie ihre Zellen bauen und in ihrem Magen aus dem süßen Blütentau den duftenden Honig bereiten?! — Das alles haben die Tiere aus der Gottesweisheit, deren Erzeugnisse sie sind.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 190, 9]

 

Jesus: „Jedes Tier hat eine Seele, aber sie ist noch zu tief in ihr Fleisch vergraben und empfindet außer den Bedürfnissen ihres Leibes nahezu nichts! Will jemand ein Tier zu einer einfachen Arbeit abrichten, so muß er sich viele Mühe nehmen, um eine Tierseele aus ihrem Fleische insoweit zu wecken, damit sie versteht, was der Mensch von ihr will.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 67, 11-12]

 

Der Herr: „In jedem Tier ist eine mehr oder weniger ausgebildete Seele zugegen, welche durch den sie allezeit umgebenden Nervengeist in ihrem Körper, der eine noch grobe Materie ist, wirkt. Und darin unterscheidet sich auch gelegentlich das Tier von dem Pflanzenreich und noch mehr von dem Mineralreich: daß das Tier schon eine freie Seele hat, während diese im Pflanzen- und besonders im Mineralreich noch sehr geteilt und mit der Materie fest verwoben ist.“

[Ed. Kap. 49, Abs. 2]

 

Vervollkommnung und höchstmögliche Ausbildung der Tierseele, ihre Vorbereitung zu einer höheren Tierstufe, wohin sie nach Ablegung ihres Leibes von führenden Geistern geleitet wird.

[Ed. Kap. 49, 15-16]

 

Jesus über den Instinkt der Tiere, ihre beschränkte Bildungsfähigkeit und über eine stumpfe Rückerinnerung an frühere Seinszustände, welche die Tierseele wie ein Gericht in einer gewissen Betäubung gefangenhält.

[Ev. Bd. 4, Kap. 106, 3]

 

Die Fliege, eine Lebenssammlerin zwischen der positiven Polarität der Sonne und der negativen der Planeten, sowie ein Sinnbild der sich Gottes Willen beugenden geschöpflichen Demut.

[Fl. Kap. 11, Abs. 15-37]

 

Der Herr: „Die Tierseele ist eine Ansammlung von einer Menge ätherisch-substantieller Spezifika, welche schon für sich ein soweit intelligentes, freieres Wesen bilden, je mehrartig sie sich zu diesem Wesen vereinigt haben.“

[Ed. Kap. 49, Abs. 4]

 

Ein Engel: „Es gibt Tiere, bei denen gewisse Anzeichen von höherer Liebe zu erkennen sind. Solche Tiere sind darum schon fähig, einen Unterricht von den Menschen anzunehmen. Je mehr Liebe bei gewissen Tieren, z.B. bei Hunden und Vögeln, vorhanden ist, desto fähiger sind sie auch für eine bessere Ausbildung zu verschiedenen Verrichtungen.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 190, 10]

 

Der Erzengel Raphael: „Weil jedes Tier eine eigene Seele hat, die eine abgegrenzte Lebenskraft besitzt, aus der heraus die Tierseele nach ihrer Willkür ihren Leibesorganismus in Bewegung setzt, so ist ein Tier auch verschiedentlich abrichtbar. Du kannst das Tier durch Worte und durch gewisse Handgriffe dazu bringen, daß es dir dient nach deinem Willen. Dies aber gibt dir das untrügliche Zeugnis, daß die Tiere auch eine Art Willensfreiheit haben, ohne die sie dir ebensowenig gehorchen und dienen könnten wie ein Stein oder ein Baum.“

[Ev. Bd. 5, Kap. 98, 3 und 5]

 

Jesus: „Aus einer einzelnen Tierseele kann nie eine Menschenseele werden; denn die Seele eines verendeten Tieres, z.B. eines Ochsen, hört auf, eine Ochsenseele zu sein, weil sie sich bei ihrem Austritte aus dem Tierleibe alsbald mit anderen freien Tierseelen zu einer neuen und vollendeteren Seele vereinigt, sich zu einer Menschenseele ausbildet, um danach in einen Menschenleib eingezeugt zu werden.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 165, 11]

 

Der Herr weist auf hochentwickelte Fähigkeiten und den eifrigen Lerntrieb gewisser Vogelarten hin, welche diese Tierseelen nahe an die Menschenstufe heranführen.

[Hi. Bd. 1, S. 102, 5-7]

 

Jesus: „Die Seelen, die aus der Naturwelt dieser Erde hervorgehen, entschließen sich oft sehr schwer zum Menschendasein; nur viele Erfahrungen und die Erkenntnis, daß sie durch den Fleischesweg nichts verlieren sondern nur gewinnen können, und daß sie im schlimmsten Falle das wieder werden können, was sie nun sind, bestimmen sie endlich zu diesem Entschluß.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 116, 3]

 

Jesus: „Die Tierseelen empfinden einer ordentlichen Menschenseele Ausströmung und die daraus gebildete Sphäre des Außenlebenslichtes und der Außenlebenswärme. In einer vollkommenen menschlichen Außenlebenssphäre gedeihen die Tiere ebenso wie die Planeten im Lichte und in der Wärme der Sonne und bilden sich darin für den Übergang in eine höhere Stufe vortrefflich aus.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 216, 2-3]

 

Der Herr schildert die Entstehung des pflanzlichen und tierischen Lebens auf den Planeten unter der Einwirkung des Sonnenlichtes.

[Fl. Kap. 8, 24-30]

 

Jesus öffnet lichtsuchenden Römern die innere Sehe und zeigt ihnen unzählige Seelenformen von Pflanzen, Sämereien und Insekten. Dann sagt der Herr über ihre Bedeutung und Bestimmung: „Ihre Intelligenz treibt sie an, sich mit all dem schon Bestehenden zu einen, was ihrer Form verwandt ist. In den Pflanzen werden sie hernach tätig, und von ihrer Vielheit und erhöhten Tätigkeit hängt dann auch der Reichtum der Ernten ab, sowie auch die Vielheit der verschiedenartigsten Kleintiere, die ihr Mücken, Insekten und Würmer nennet. Das sind die ersten Tiere einer Erde, deren Seeleneinigung danach die größeren Tiere ins Dasein ruft.“

[Ev. Bd. 8, Kap. 44, 15-21]

 

Jesus: „In den Großtieren aus der Urzeit — wie z.B. der Krake — sammelt sich der roheste Weltseelenlebensstoff, wird in ihnen gemildert und zu einem besseren Übergang reif gemacht. Wenn das Tier verendet, geht sein gesammeltes Leben in viele tausend höhere Lebensformen über, in denen es schon in einer kürzeren Frist eine höhere Lebensreife erhält, entweder im Wasser, in der Luft oder auf dem Erdboden. Und das geht dann also durch alle Lebensformen bis zum Menschen hinauf.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 62, 12]

 

Jesus: „Menschenseelen, die sich aus den Elementen der urzeitlichen Großtiere entwickelt haben, stehen auf einer sehr niederen Stufe, sie wurden von den alten Weisen „Kinder der Drachen und Schlangen“ genannt; denn die alten Weisen wußten in ihrer Einfalt vieles von der Seelenentwicklung.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 62, 12]

 

Jesus: „Die Wälder sind vor allem Aufnahmegefäße für zahllose Naturgeister, die im Reiche der Pflanzen ihre erste, schon mit einer geordneten Intelligenz gesonderte Einverleibung erhalten und zu einer solchen Reife gelangen, durch die sie dann ins intelligentere und freiere Tierleben übergehen können. Solange derlei Wälder auf der Erde in gerechtem Maße bestehen und die aus dieser Erde sich entwickelnden Naturgeister darin ihre wohlgeordnete Unterkunft finden, solange werdet ihr weder zu heftige Stürme noch zu viele schwere Seuchen erleben. — Wenn aber die gierende Gewinnsucht der Menschen sich zu sehr an den Wäldern der Erde vergreifen wird, dann wird für die Menschen böse zu leben und zu bestehen sein.“

[Ev. Bd. 9, Kap. 63, 5-6]

 

Der Herr: In den Kreisen der Naturreiche geht alles Wesen- und Formenhafte unmerklich ineinander über, und man kann nicht sagen, wo beispielsweise das Pflanzenreich aufhört und das Tierreich beginnt.

[Hi. Bd. 1, 5. 240, 1ff.]

 

Der Herr: „In der untersten Luftregion eurer Erde ist überall für die komplette Vereinigung aller geistigen (seelischen) Spezifika ein gewisses Zentrum gegeben. Dieses Zentrum ist der eigentliche, engst gefesselte Urgeist oder der Liebesfunke aus Mir. Dieser zieht mächtig alles das an sich, was seines Wesens ist, und möge dieses noch so zerstreut sein, so wird es sich gerade an jenes geistige Zentrum anfügen, zu dem es gehört. — So konzentrieren sich die seelischen Intelligenzen um das ihnen eigentümliche geistige Zentrum, oder sie strömen dahin, wo ihr geistiges Zentrum ist, ergreifen sich da zu einer intelligenten Form und Eigenschaften nach dem Grundwesen ihres geistigen Zentrums, was gewöhnlich im Menschen vor sich geht, weil das eigentliche Zentrum erst in der Endform des Menschen wieder gegeben wird.“

[Ed, Kap. 38, 4 und 7]

 

Der Herr: „Die unterste Luftregion eurer Erde ist der Sammelplatz alles zerstreuten Seelischen um ein gegebenes geistiges Zentrum. Die leitenden Geister dieser Luftregion wachen darüber, daß die zerstreuten, aus dem Erdinnern aufsteigenden Seelenspezifika von den ihnen untergeordneten verschiedenartigen Naturgeistern durch die Stufen des Mineral-, Pflanzen- und Tierreiches geleitet und endlich in höheren Lebensformen gesammelt werden, deren Endform der Mensch ist.“

[Ed. Kap. 38 und 39]

 

Jesus: „In den Bergen, in der Luft, in der Erde, im Wasser und im Feuer gibt es Naturgeister, die noch nicht den Weg des Fleisches durchgemacht haben, weil sich für sie noch nicht die Gelegenheit geboten hat, durch den Leib eines Weibes im Fleische zur Welt geboren zu werden. Massen solcher noch ungeborener Seelen sind in allen Elementen vorhanden.“

[Ev. Bd. 2, Kap. 64, 6]

 

Jesus: „Da die Lebensformen der Naturwelt nur zeitweilige Sammler und Träger eines stets intelligenter werdenden Lebens sind, so liegt wenig daran, was nach dem Tode mit der lebensleeren Form geschieht. Ob also die Fische von Menschen oder von Tieren verzehrt werden, so beirrt dies die große Absicht des Schöpfers nicht im geringsten, der Endzweck des Lebens wird dennoch erreicht. Durch das wechselseitige Aufzehren der lebensleeren leiblichen Formen geht das Edlere wieder in ein anderes Leben über, und so vollzieht sich auf dieser Erde durch den ganzen großen Kreis der Geschöpfe ein fortwährender Kampf und Lebensumtausch bis zum Menschen hinauf.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 53, 10]

 

Jesus: „Dem Einlegen des Samenkorns ins Erdreich entspricht die Einfleischung der schon ganz ausgebildeten Naturseele, deren vorleiblicher Aufenthalt die Luft, besonders in der Mittelregion der Berge bis zur Schnee- und Eisregion hinauf, ist.“

[Ev. Bd. 2, Kap. 216, 2]