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Der große materielle Schöpfungsmensch 643

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Der große materielle Schöpfungsmensch
« am: Juli 29, 2011, 02:07:51 Nachmittag »
Jesus: „Die Erschaffung der Materiewelt geschah ganz auf dem Wege der göttlichen Ordnung; denn die Folge des Nichtbeachtens des göttlichen Gebotes war ebenso bestimmt vorgesehen, wie der freie Zustand jener Geister, die das Gottesgebot erfüllt haben.“

[Ev. Bd. 2, Kap. 231, 6]

 

Jesus: „Die mit Luzifer aus der Ordnung Gottes gefallenen Urgeister sonderten sich ab in große Vereine und stellten sich in für euch unvorstellbaren Entfernungen auf. Ein jeder Verein wollte von einem zweiten nichts mehr sehen und erfahren, um nur der Eigenliebe so recht weltendick frönen zu können. Durch dieses stets wachsende Eingehen in die Eigenliebe und Selbstsucht, in den dadurch mehr und mehr erwachten Hochmut und in eine grenzenlose Herrschsucht schrumpften die zahllos vielen Lebensformen endlich nach dem Gesetz der Schwere, das sich aus der Eigenliebe entwickelt hatte, zu einem übergroßen Klumpen zusammen, — und die materielle Urzentralsonne einer Hülsenglobe war fertig. Nun aber gibt es im unendlichen Raume eine Unzahl solcher Hülsengloben, wo überall eine Urzentralsonne zahllosen Weltengebieten zum gemeinsamen Mittelpunkte dient, und diese Urzentralsonnen sind eben die zusammengeschrumpften Urgeistervereine, aus denen mit den Zeiten der Zeiten alle anderen Sonnenalle, Sonnengebiete, Nebenzentralsonnen, Planetensonnen, Planeten, Monde und Kometen hervorgegangen sind.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 105, 2-3]

 

Randbemerkung Jakob Lorbers über die unermeßliche Größe und Bedeutung einer „Hülsenglobe“. Das Wort ‚Hülsenglobe‘ ist die Benennung der Zusammenfassung von etwa Dezillionen Sonnen, die als Zentralsonnen erster, zweiter, dritter und vierter Ordnung mit den zahllos vielen Planetarsonnen, wie die unserer Erde eine ist, sich alle um einen gemeinsamen, unermeßlich großen Mittelpunkt, der auch eine endlos große Hauptmittelsonne ist, in weitgedehnten Bahnen bewegen. — Zahllos viele solcher Hülsengloben, die in für uns Menschen undenkbar weiten Entfernungen voneinander abstehen und den unendlichen Raum erfüllen, führen den gemeinsamen Namen „Der große Weltenmensch“.

[Ev. Bd. 2, Kap. 57, Fußnote]

 

Jesus: In den Urzentralsonnen der Hülsengloben ward vielen großen Geistern der Druck zu mächtig. Sie entzündeten sich zornglühend und machten sich vom Urdrucke los. Sie flohen endlos weit von ihrem ersten Vereinsklumpen. Eine Zeitlang schwärmten sie frei und harmlos in voller Ungebundenheit im endlosen Raume umher und machten gute Miene, von selbst in die reingeistige Ordnung zurückzukehren; aber weil sie der Eigenliebe nicht ledig werden konnten, fingen sie endlich auch wieder an, zu einem festen Klumpen zusammenzuschrumpfen, und es entstanden daraus Zentralsonnen zweiten Ranges in allen zahllosen Hülsengloben.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 105, 4]

 

Jesus beschreibt die Bildung der Zentralsonnen dritten Ranges und der Planetarsonnen, die nach den gleichen Schöpfungsideen und -gesetzen wie die Zentralsonnen ersten und zweiten Ranges entstanden.

[Ev. Bd. 4, Kap. 105, 5-10]

 

Gewaltige Größenverhältnisse, sowie Gestaltung der Länder und Meere auf einer Zentralsonne.

[GS. Bd. 2, Kap. 26, 3-11]

 

Geistige Wanderung durch die landschaftlichen und baulichen Herrlichkeiten eines Zentralsonnengebietes, deren entsprechungstiefe Bedeutung von dem Evangelisten Johannes erläutert wird.

[GS. Bd. 2, Kap. 28-57]

 

Der Evangelist Johannes beim geistigen Besuch einer Zentralsonne zu seinen irdischen Begleitern: „Ihr müsset andere Weltkörper nicht nach eurer Erde bemessen; denn diese ist ein Bettelstübchen nur gegen die Paläste der Fürsten. So gibt es im Bereiche der Sternbilder Orion, Löwe und des Großen Hundes Sonnenwelten, vor deren Herrlichkeit und Pracht ihr hier schier vergehen würdet!“

[GS. Bd. 2, Kap. 14, 3 und 4]

 

Jesus: „Es gibt noch eine eigene Gattung von Sonnen — die Doppelsonnen, die aber keine Zentralsonnen sind, sondern nur seltene Planetarsonnen. Eine der Doppelsonnen ist stets bedeutend größer als ihre Begleiterin. Die kleinere bahnt um die größere wie ein Planet. Um jede der beiden Sonnen bewegt sich eine Anzahl Planeten von verschiedener Größe, auf denen die Bewohner ein gutes Sein haben.“

(Ev. Bd. 6, Kap. 248, 12)

 

Jesus: „Einige Geistervereine, die sich aus den Planetarsonnen mit den besten Vorsätzen losmachten, konnten sich von der Eigenliebe dann doch nicht ganz befreien und fingen an, dem Urreiz in sich zu frönen. Bald wurden sie als dunstige Kometen mit einem langen Schweif materiell ersichtlich. Dieser Schweif zeigte an die Gier der schon materiell werdenden Geister nach materieller Sättigung. Solch ein Komet, eine Anhäufung von sehr materiell gewordenen Geistern, irrt viele Jahrtausende im Ätherraume umher und sucht Nahrung wie ein reißender Wolf. Durch dieses stete Einsaugen wird er immer dichter und schwerer. Mit der Zeit wird er von der Sonne, der er entflohen ist, wieder soweit angezogen, daß er ordnungsmäßig um sie zu kreisen beginnt. Muß er sich einmal solche Ordnung gefallen lassen, so wird er ein Planet wie diese Erde.“

[Ev. Bd. Bd. 4, Kap. 105, 12-14]

 

Jesus: „Die Planeten bekommen von ihrer Sonne ihre Nahrung, die zugleich ein Köder ist, um die Entlaufenwollenden stets näher an die Sonne zu ziehen und sie wieder in sich zu begraben — ein Wunsch der urgeschaffenen Sonnengeister, der jedoch nie in Erfüllung geht. Die Planetengeister nehmen zwar die aus der Sonne zu ihnen kommende Nahrung recht gerne auf, aber von einer völligen Vereinigung mit der Sonne wollen sie nichts wissen.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 105, 15]

 

Jesus: „Ein Komet ist ein werdendes Gericht für gewisse Geister. Diese müssen sich nach und nach ergreifen, so daß sie im Raume mit der Zeit eine materielle Masse bilden. Diese Bildung der sichtbaren festen Masse nennen wir die Einhülsung der geistigen Potenzen, und diese Einhülsung ist das eigentliche Gericht, aus dem dann nach langen Zeiten die gefangenen Geister ihre Lebensfreiheit wieder erlangen können. Und weil die Kometen werdende Gerichte sind, so ist auch ihr Einfluß auf die Menschen einer schon fertigen Erde ein erregender.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 166,14]

 

Jesus auf die Frage des Lazarus von Bethanien: „Die Meteore haben einen doppelten Ursprung. Sie sind zumeist Auswürfe der Sonne, auf deren Oberfläche zuweilen heftige Ausbrüche erfolgen. Bei solchen Ausbrüchen werden große Massen mit einer für dich unbegreiflichen Gewalt in den Weltenraum hinausgeschleudert, und es kommen von ihnen auch stets solche in die Nähe der Erde. Sobald sie in die Luftregion dieser Erde gelangen, erglühen sie und werden als fliegende Sterne sichtbar. Gelangen sie tiefer in die Erdluft, so werden sie von der Erde angezogen und fallen auf deren Boden. Eine andere Art von Meteoren entsteht durch Ausbrüche und Auswürfe feuerspeiender Berge der Erde.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 166, 16-18]

 

Jesus erklärt die Bildung und Bedeutung des Schweifes der Kometen.

[Ev. Bd. 6, Kap. 233,9]

 

Jesus zu drei gereiften Freunden: „Eure Erde ist gewiß kein kleiner Weltkörper, und die Sonne ist etwa um tausendmal tausend Male größer als die Erde; aber schon die nächste Zentralsonne ist viele hundert tausend Male größer als eure Sonne und hat mehr Inhalt als die überaus zahlreichen Planetarsonnen samt ihren Erden, Monden und Kometen, die sich alle in weit gedehnten Kreisen um solch eine Zentralsonne in großer Schnelle bewegen und dennoch oft tausendmal tausend Erdjahre benötigen, um nur einmal ihre weite Bahn zu vollenden. — Nun gibt es aber noch eine zweite Gattung von Zentralsonnen, um die sich in noch viel größeren Bahnen ganze Sonnengebiete mit ihren Zentralsonnen bewegen, von denen die entferntesten schon ein Äon von Erdjahren brauchen, um diese Zentralsonnen 2. Ordnung einmal zu umkreisen. Eine Zentralsonne 2. Ordnung mit ihren Sonnen- gebieten wollen wir ein Sonnenweltall nennen.

— Nun denket euch eine ebenso große Anzahl solcher Sonnenweltalle. Diese haben in einer für den Menschenverstand unmeßbaren Tiefe und Ferne eine gemeinsame Zentralsonne, die als Weltkörper noch um zehnmal tausendmal tausend Male größer ist als die Sonnenweltalle die um sie in unermeßlich weiten Kreisen bahnen. — Diese Sonnenweltall-Gesellschaft mit ihrer Zentralsonne wollen wir ein Sonnen-Allall nennen. Solcher Allalle gibt es wieder eine für euch nicht zählbare Menge, und alle haben wieder in einer unvorstellbaren Tiefe eine ungeheuer große Urzentralsonne um die sie ohne Störung ihrer Sonderbewegungen wie ein Körper in einer nur für Engel meßbaren, weiten Bahn kreisen. Ein solches Sonnen- und Weltensystem um eine Urzentralsonne wollen wir, um einen faßbaren Begriff zu bekommen, eine Weltenhülsenglobe nennen, weil alle diese vorbezeichneten Allalle, nach allen Richtungen um die Urzentralsonne kreisend, eine unermeßlich große Kugel darstellen und infolge ihrer gedankenschnellen Bewegung und der dadurch bewirkten Wurfkraft nach außen hin in einer unermeßlichen Ferne eine Art Hülse bilden, deren Dichte der atmosphärischen Luft eurer Erde gleichkommt und einen Durchmesser hat, der mit tausendmal tausend Äonen viel zu gering angenommen wäre.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 245, 5-8]

 

Jesus: „Eine wahre Sonnenmonarchie heiße Ich eine Hülsenglobe. Eine Globe ist sie ihrer kugelrunden Gestalt wegen. Hülsen (Schoten) aber sind alle Weltkörper in ihr, weil sie alle ein gerichtetes geistiges Leben umhülsen und weil am Ende diese Trägerin (Globe) selbst eine Universalhülse ist, da in ihr äonenmal Äonen Sonnen zur Haltung einer bestimmten Ordnung eingehülst erscheinen“.

[Ev. Bd. 5, Kap. 115, 13-14]

 

Jesus: „Jede Hülsenglobe hat außer der allgemeinen Bewegung mit dem großen Weltenmenschen eine Bewegung um ihre Achse, und das darum, damit ihre Haut sich fortwährend an dem sie allenthalben umlagernden Äther reibt und dadurch eine gerechte Menge elektrisches Feuer gleich dem der Blitze erzeugt, das dann als Hauptnährstoff für alle in einer solchen Globe kreisenden Weltkörper dient.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 248, 1 und 2]

 

Jesus belehrt neue Himmelsbürger: „Alle Komplexe von Sonnen- und Weltuniversen, die sich in unmeßbar weiten Kreisen um eine Urmittelsonne bewegen, sind in tiefster Ferne mit einer festen Hülse umfangen, durch die kein materielles Wesen dringen kann. Diese Hülse besteht aus einer eigenen, diamantartigen, durchsichtigen Materie und ist nach innen höchst spiegelglatt. Alles Licht, das von zahllosen Sonnen ausgeht und von keiner Sonne noch Erde aufgefangen wird, fängt diese Hülse auf und wirft es zurück.“

[Rbl. Bd. 2, Kap. 300, 6]

 

Jesus: „Der Regulus im ‚Großen Löwen‘ ist die Urzentralsonne der die Erde bergenden Hülsenglobe.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 247, 8]

 

Jesus: „Der Regulus im Sternbild des Löwen ist eurem Auge nur ein schimmerndes Pünktchen und ist doch ein so großer Sonnenweltkörper, daß ein Blitz über eine Trillion von Erdjahren zu tun hätte, um von seinem Nordpol bis zu seinem Südpol zu gelangen. Sein eigentlicher Name ist Urka; er ist der Zentralschwerpunkt einer Hülsenglobe, die aber für sich nur einen Nerv im großen Weltenschöpfungsmenschen ausmacht, und deren dieser große Schöpfungsmensch ungefähr soviele hat als die Erde des Sandes und des Grases. Der Großweltenmensch macht aber von seinem Anfang bis zu seiner geistigen Vollendung nur eine einzige Schöpfungsperiode aus.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 254, 4]

 

Jesus: „Alle die zahllos vielen Hülsengloben stellen in ihrer Gesamtheit einen ungeheuren, für eure Begriffe endlos großen Schöpfungsmenschen dar. In diesem Menschen entspricht die Hülsenglobe, in der sich unsere Erde befindet, geistig dem Herzen.“

[Ev. Bd. 5, Kap. 114, 4]

 

Drei gereifte Freunde Jesu von der Schilderung der Größe und des Inhalts einer Hülsenglobe überwältigt: „Herr, uns ergreift ein Schwindel vor der erschreckenden Größe Deiner Schöpfung! Kann die je ein Engel übersehen und begreifen?.“ Darauf Jesus: „Ganz sicher, sonst wäre er kein Engel. — Aber laßt von euerm Schwindel nur ab, Ich habe euch erst kaum einen Punkt Meiner Schöpfung gezeigt. Wir sind bei der großen Hülse als der gemeinsamen Umfassung der zahllos vielen Sonnenallalle stehengeblieben. Solch eine Hülsenglobe ist tatsächlich nur ein Punkt in Meinem unendlichen Schöpfungsraum. — Denket euch nun ganz außerhalb der ungeheuer großen Hülse oder äußersten Haut, die eine Hülsenglobe umfaßt, einen ungeheuer weiten Raum nach allen Seiten hin ganz leer, und das so weit hin, daß jemand selbst mit dem schärfsten Auge von der endlos großen Hülsenglobe nur ein matt schimmerndes, kleinstes Pünktchen entdecken würde und in der entgegengesetzten Richtung wieder ein solches Pünktchen. Das gäbe dann ungefähr ein Maß der Raumweite zwischen zwei Hülsengloben, und wir hätten also zwei nachbarliche Hülsengloben kennengelernt. — Was werdet ihr aber dazu sagen, daß es solcher Hülsengloben zahllos viele gibt, die alle zusammen nach Meiner Ordnung in der Gesamtumfassung genau einen Menschen darstellen?! Wie groß muß dieser Mensch sein, wenn schon eine Hülsenglobe so unermeßlich groß ist und noch äonenmal Äonen Male größer die Entfernung von einer Hülsenglobe zur anderen?! — Auch dieser Mensch hat als äußerste Umfassung eine Art Haut wie jede einzelne Hülsenglobe, die denselben Zweck hat wie die Haut einer Hülsenglobe. — Ihr werdet euch nun wohl fragen, was es denn außerhalb dieses Menschen gibt, worauf dieser große Mensch steht, und was er tut. Außerhalb dieses Weltenmenschen geht nach allen Richtungen der freie Ätherraum ewig fort, den dieser Mensch in einem für eure Begriffe wahrhaft endlos großen Kreise, durch Meinen Willen getrieben, mit für euch unbegreiflicher Schnelle durchfliegt, und das wegen des Nährstoffes aus dem Äthermeer, das er gewisserart wie ein Fisch durchschwimmt. Da es im freien, großen Ätherraume nirgends ein Oben oder Unten gibt und kein Wesen weder auf die eine noch auf die andere Seite irgendwohin fallen kann, so steht dieser Mensch ganz gut und fest im Ätherraum wie diese Erde und alle äonenmal Äonen Sonnen in einer Hülsenglobe.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 245, 9-19]

 

Robert Blum und seine mit ihm vollendeten Freunde erschauen im himmlisch-geistigen Diorama das Gesamtbild der materiellen Schöpfung: den großen Schöpfungsmenschen als „verlorenen Sohn“.

[Rbl. Bd. 2, Kap. 301, 1]

 

Jesus: „Schneller als die Achsendrehung der Hülsengloben und (für die Erzeugung des elektrischen Nährstoffes) noch ausgiebiger ist die Bewegung des großen Weltenmenschen im freien Ätherraum. Die Schnelle seiner Bewegung im unendlich großen Kreise ist so außerordentlich, daß er in einem Augenblick tausend Hülsenglobenweiten vorwärtskommt, aber doch hunderttausendmal tausend Sonnenjahre vonnöten hat, um wieder am alten Flecke anzulangen.

[Ev. Bd. 6, Kap. 248, 3]

 

Der lebensvollendete Robert Blum in höchstem Erstaunen beim Anblick des Großen Schöpfungsmenschen: „Das ist ja eine vollkommene Menschengestalt! Die Knie etwas vorgebogen; die Hände hängen nachlässig herab. Und das Haupt mit langen Absalomshaaren versehen, schaut wie das eines Trauernden, nach vorwärts geneigt, in die bodenlose Tiefe. Die Lenden sind mit einer sehr zerrissen aussehenden Schürze zur Not bedeckt. Kurz, die ganze Gestalt macht auf mich einen wehmütigen Eindruck! — die ungeheure Größe könnte einen auf den Gedanken führen, dies sei die Außengestalt des allwirkenden Geistes aus Dir, o Herr. Aber die Trauergestalt sagt mir, daß dies unmöglich der Fall sein dürfte. Auch müßte in Deinem Geiste, o Herr, ein Leben spürbar sein. Davon ist aber bei dieser Großgestalt keine Spur zu entdecken. Sie ist wahrlich nur wie ein Phosphorbild, durch Deine Allmacht ans unermeßliche Firmament gehaucht.“

[Rbl. Bd. 2, Kap. 302, 2]