*


Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Die geistige Urschöpfung 549

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Die geistige Urschöpfung
« am: Juli 29, 2011, 02:09:17 Nachmittag »
Jesus: „Die urerschaffenen Wesen wurden von Gott völlig nach Seinem Ebenmaß gestaltet, und es ward ihnen darum auch die Fähigkeit zueigen, sich selbst zu konsolidieren aus dem Kampfe der in ihnen aus Gott niedergelegten streitenden Gegensätze. — Jedem Wesen ward Ruhe und Bewegung, Trägheit und Tätigkeitssinn, Finsternis und Licht, Liebe und Zorn, Heftigkeit und Sanftmut zu eigen gegeben; nur war im Maß ein Unterschied.“

[Ev. Bd. 2, Kap. 229, 5-6]

 

Jesus: „In Gott waren die Gegensätze schon von Ewigkeit her in der höchst besten Ordnung. Bei den geschaffenen Wesen aber mußten sie erst durch den freien Kampf in die rechte Ordnung wie von sich selbst heraus durch die Selbsttätigkeit gelangen.“

[Ev. Bd. 2, Kap. 229, 7]

 

Jesus zu dem römischen Oberstatthalter Cyrenius: „Du irrst, wenn du meinst, Gott habe den urgeschaffenen Wesen eher die eigene Selbstbildung überlassen, bevor sie die Fähigkeit besaßen, die göttliche Ordnung in sich voll zu erkennen und in aller Tiefe zu erfassen. Da ging viel Unterricht voran, und es vergingen lange Zeiträume zwischen dem Werden der erstgeschaffenen Wesen und der Zeit, in welcher solche Geister ihrer selbsttätigen Bildung anheimgestellt wurden.“

[Ev. Bd. 2, Kap. 230,6]

 

Der Erzengel Raphael: „Nichts gibt es, was nicht aus Gott hervorgegangen wäre. Alles, was von Ewigkeit her den unendlichen Raum erfüllt, ist Sein Gedanke, Seine Idee, Seine Weisheit, Sein Wille! Seine Gedanken in der nie versiegbaren, endlosen Fülle von einer Ewigkeit zur anderen sind die Ursubstanzen und Urstoffe, aus denen alles, was auf Erden und in den Himmeln geschaffen ist, durch die ewige Macht des göttlichen Willens besteht. Und kein Gedanke, keine Idee kann ohne Gottes Willen fortbestehen.“

[Ev. Bd. 7, Kap. 17, 2-3]

 

Jesus: „Alles Sein ward aus dem Ursein, welches in sich selbst der ewige Urgrund seines Seins ist. Dieses Sein stellte sein höchsteigenes Licht, seine urewige Schöpfungsidee aus sich selbst ins feste, beschauliche Dasein. Und nichts gibt es in der ganzen ewigen Unendlichkeit, das nicht aus demselben Urgrunde und auf demselben Wege ins Dasein getreten wäre.“

[Ev. Bd. 1, Kap. 1, 11]

 

Jesus: „Das Urgrundsein alles Seins, das Licht alles Lichts, der Urgedanke aller Gedanken, die Urform aller Formen kann nicht formlos und nicht tot sein.“

[Ev. Bd. 1, Kap. 1, 13]

 

Der Herr schildert die gewaltigen Entwicklungsvorgänge im Urwesen der Gottheit, wie sie sich vor Ewigkeiten ereigneten.

[H. Bd. 1, Kap. 5, 2-5]

 

Der Herr: „Es sprach die Liebe in der Gottheit: ‚Lasset Uns die Gedanken der Herrlichkeit festhalten und hinaustreten, daß sie frei werden und Uns empfinden und sehen, wie Wir sie empfinden und sehen und Wir sie empfanden und sahen, ehe noch das Licht ihre Formen erleuchtete!‘ — Da ging das Wort in die Gottheit über, und Sie ward überall Liebe. Und siehe, da sprach die Gottheit zum ersten Male: ‚Es werde!‘ Und es ward ein Heer der Geister aus Gott frei, deren Zahl kein Ende hat, und die Liebe sah sich selbst verunendlichfältigt.“

[H. Bd. 1, Kap. 5, 6-7]

 

Der Herr schildert die Hinausstellung der ersterschaffenen Urgeister aus Gott, ihre Bewußtwerdung und ihre innere Führung zur Freiheit durch die erste göttliche Liebesgesetzgebung.

[H. Bd. 1, Kap. 5, 8-13]

 

Jesus erläutert Seinen reiferen Jüngern und Freunden die Belehrung und Erziehung der urgeschaffenen Geister durch ‚Du-sollst-Gebote‘ zur Selbständigkeit und Selbsttätigkeit, durch Versuchungsreize und Androhungen von Übertretungsfolgen.

[Ev. Bd. 2, Kap. 227, 6-9]

 

Der Herr schildert die Entwicklung und Erziehung der treugebliebenen Urgeister zu Gottesfurcht, Gehorsam, Gottesliebe, Demut und zum Leben in der Freiheit.

[H. Bd. 1, Kap. 5, 15-18]

 

Ein hoher Engel zu dem großen Urgeist Satana: Dein Sein ist wohl der irdischen Zeit nach ein sehr langes — aber kein ewiges. Vom Anfange her ist es nicht. Gott allein ist ewig. Alles andere aber hat aus Ihm heraus einen Anfang genommen. Wir zahllosen Wesen alle aus Ihm werden nun wohl ewig fortdauern, aber von Anfang an wie Gott bestehen wir nicht.“

[Rbl. Bd. 2, Kap. 184, 5]