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Die göttliche Dreieinigkeit in Jesus 597

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Die göttliche Dreieinigkeit in Jesus
« am: Juli 29, 2011, 02:11:46 Nachmittag »
Jesus: „Ich, wie ihr Mich nun als Gottmenschen unter euch sehet, bin mit Meiner ganzen Urzentralwesenheit vollkommen und ungeteilt unter euch hier in diesem Speisesaal auf dem Ölberg und befinde Mich darum als wahrer Gott und Mensch zugleich nirgends anderswo, weder auf dieser Erde noch auf einer anderen; aber durch die von Mir ausgehende Kraft, die da ist der Heilige Geist, erfülle Ich wirkend dennoch alle Himmel und den irdisch-materiellen und endlosen Raum. Ich sehe da alles vom Größten bis zum Kleinsten, weiß um alles, verordne, schaffe, leite und regiere alles.“

[Ev. Bd. 8, Kap. 27, 4]

 

Jesus: „Wenn unter den Namen ‚Vater‘, ‚Sohn‘ und ‚Heiliger Geist‘ nicht ein für sich bestehender, einwesiger Gott zu verstehen wäre, und man stattdessen einen von dem Vater unterschiedenen Sohn und ebenso einen unterschiedenen Heiligen Geist annehmen müßte, — was für ein Gott wohl müßte dann der Vater sein?! — Könntet ihr euch wohl vorstellen, daß der Vater alt geworden sei, sich zur Ruhe setzen wolle und darum nun einem Ihm gleich allmächtigen Sohne und einem gleich allmächtigen Heiligen Geiste die ganze Regierung übergeben und sich selbst abgedankt habe?!“

[Ev. Bd. 8, Kap. 26, 7 und 10]

 

Jesus: „Ich bin als nun ein Mensch im Fleisch unter euch der Sohn und bin niemals von einem andern als von Mir selbst gezeugt und darum Mein eigener Vater von Ewigkeit. Wo anders könnte da der Vater sein als nur im Sohne, und wo anders der Sohn als im Vater, also ein Gott — Sohn und Vater — in einer Person! — Ich bin also durchgängig Gott; in Mir ist der Vater, und die von Mir nach Meiner Liebe, Weisheit und nach Meinem allmächtigen Willen ausgehende Kraft, die den ewig endlosen Raum allenthalben erfüllt und überall wirkt, ist der ‚Heilige Geist‘. — Wenn ihr nun solches wisset aus meinem Munde, so werdet ihr auch verstehen, aus welchem Grunde ihr die Menschen, die an Mich glauben und nach Meiner ihnen bekanntgemachten Lehre handeln, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes durch die Auflegung der Hände stärken sollet!“

[Ev. Bd. 8, Kap. 27, 2, 3 und 5]

 

Jesus: „Die Schrift der Propheten sagt und erklärt, daß Ich, Jesus Christus, auch Menschensohn genannt, der wahre Gott sei, obschon Gott unter verschiedenen Namen, wie Vater, Sohn und Geist, bezeichnet wird, — Gott ist nur eine persönliche Herrlichkeit in der vollkommensten Form eines Menschen! — Wie aber beim Menschen die Seele, ihr Außenleib und ihr innerster Geist so geeint sind, daß sie nur ein Wesen oder gewisserart nur eine individuelle Substanz ausmachen, unter sich aber doch ein wohlunterscheidbares Drei sind, ebenso geeint sind Vater, Sohn und Geist.“

[Ev. Bd. 8, Kap. 25, 14-15]

 

Jesus berichtet ein denkwürdiges Tischgespräch Seiner Jünger und Freunde über das Geheimnis Seiner Person: „Der Wein fing an, die Zungen zu lösen. Es entstanden verschiedene Meinungen über Mich und man könnte sagen, daß hier bei diesem Mahl eine erste Kirchenspaltung vor sich ging. Einige behaupteten, daß Ich ganz unmittelbar das höchste Gottwesen sei; — andere sagten, Ich sei das wohl, aber nicht unmittelbar, sondern mittelbar. Wieder andere sagten: Ich sei eigentlich nur ein Sohn Davids der Abkunft nach und sei zum Messias des davidschen Reiches bestimmt und darum mit der Wunderkraft Davids und mit der Weisheit Salomos ausgerüstet. Noch andere meinten: Ich sei ein erster Engel im Himmel, nun auf Erden im Fleische wandelnd. — Ein Teil, zu dem sich sogar etliche Meiner späteren Apostel schlugen, erklärte Mich für den Sohn des Allerhöchsten. Ich hätte zwar dieselben Eigenschaften wie Mein Vater, sei aber dennoch eine ganz andere Persönlichkeit, und es möchte also auch der Geist Gottes noch eine dritte Persönlichkeit ausmachen, die in gewissen Fällen für sich ein besonderes Wörtlein zu reden habe.

Mit dieser Meinung waren jedoch nur wenige einverstanden. Einige fragten daher Petrus, was er denn meine. Darauf erklärte Petrus: ‚Jesus ist der Sohn des Allerhöchsten!‘ — Mit diesem schon bei anderer Gelegenheit abgegebenen Zeugnis sei Ich, der Herr, vollkommen zufrieden gewesen und habe ihn, Petrus, sogar einen Fels des Glaubens genannt, auf den Meine Kirche bauen werde.

Johannes aber war sehr gegen die Meinung des Petrus und sagte: „In Jesus wohnt die Fülle der Gottheit körperlich! Als den Sohn, der aber keine andere Persönlichkeit ist und sein kann, erkenne ich nur Seinen Leib insoweit, als er ein Mittel zum Zwecke ist; aber im ganzen ist er dennoch identisch mit der in aller Fülle in ihm wohnenden Gottheit. — Ist denn mein Leib eine andere Persönlichkeit als meine Seele? Machen denn nicht beide einen Menschen aus, obschon im Anfang meines Seins die Seele diesen Leib erst ausbilden mußte? Man kann daher wohl sagen, daß der Leib ein Sohn der Seele ist, aber darum macht er keine zweite Persönlichkeit aus! Und noch weniger kann man das von dem Geiste in der Seele sagen; denn was wäre eine Seele ohne den göttlichen Geist in ihr!? Sie wird ja erst ein vollkommener Mensch durch ihn, so er sie ganz durchdrungen hat. Da ist dann Geist, Seele und Leib vollkommen ein und dieselbe Persönlichkeit! — Zudem steht geschrieben: ‚Gott schuf den Menschen vollkommen nach Seinem Ebenmaße.‘ So aber der Mensch als vollkommenes Ebenmaß Gottes mit seinem Geiste, seiner Seele und seinem Leibe nur ein Mensch ist und nicht drei, so wird doch etwa Gott als der vollkommenste Urgeist, umgeben mit einer ebenso vollkommenen Seele und nun auch vor unseren Augen sichtbar mit einem Leibe, doch nur ein Gott und ewig nie ein Dreigott, etwa gar noch in drei gesonderten Personen, sein?! — Das ist meine Ansicht, an der ich ewig festhalte!“ Sagen alle an Meinem Tische: ‚Johannes hat recht geredet!‘ — Petrus aber will sich verbessern und sagt: ‚Ja, so meine ich es auch; nur bin ich nicht so mundwendig, um mein inneres Verständnis so schnell an den Tag zu legen, weil diese Sache doch immer etwas schwer zu fassen ist!‘ — Erwidert Johannes: ‚Schwer und wieder nicht schwer! Nach deiner Art wird es wohl nie ein Mensch auf dieser Erde fassen — nach meiner Art, so denke ich, dagegen ganz leicht. Der Herr soll nun zwischen uns einen Schiedsrichter machen!‘ Sagt Jesus, der Herr: „Der Glaube vermag vieles, aber die Liebe alles! Du, Simon Juda, bist wohl ein Fels im Glauben, aber Johannes ist ein reiner Diamant in der Liebe, und darum sieht er auch tiefer als jemand anderes von euch. Denn in solcher Liebe hat vieles Raum, im Glauben aber nur etwas Bestimmtes, allda es heißt: ‚Bis hierher und nicht weiter!‘ — Haltet euch daher nur an den Ausspruch Meines Lieblings; denn er wird der Welt die vollkommene Wahrheit über Mich bringen!“

[Ev. Bd. 4, Kap. 88, 1-11]

 

Der Heilige Geist — die große Frage. Der Jünger Petrus erwähnt, daß bei der Taufe im Jordan Jesus als ‚Sohn des Vaters‘ und bei der Verkündung des Erzengels Gabriel als ‚Sohn des Allerhöchsten‘ bezeichnet wurde, und fährt fort:

„Dadurch kamen wir Jünger zu der Ansicht, daß es einen allerhöchsten Gott-Vater im Himmel gibt. Du, Herr, bist Sein Sohn, und ein Dritter, den wir bei der Taufe in der Gestalt einer feurigen Taube über Deinem Haupte sahen, und der Gott, dem Vater, und Dir gleicht, ist doch offenbar der ‚Heilige Geist‘. Wir verstehen das also: Dich durchdringt allzeit die volle Kraft des Vaters, insoweit Du ihrer benötigst; und so ist der ewige und unendliche Vater in Dir. Du bist Sein vollkommenes Ebenmaß. Da aber der Vater als der unendliche, ewige und allgegenwärtige Gott auch um Dich ist, so mußt Du auch im Vater sein! Aber mit dem Heiligen Geiste wissen wir alle nichts zu machen. Wer und was ist denn der ‚Heilige Geist‘?“

Darauf die Antwort Jesu: „Der Vater, Ich als Sohn und der Heilige Geist sind unscheidbar eines und dasselbe von Ewigkeit. Der Vater in Mir ist die ewige Liebe und als solche der Urgrund und die Ursubstanz aller Dinge in der ganzen Unendlichkeit. — Ich als der Sohn bin das Licht oder die Weisheit, die aus dem Feuer der ewigen Liebe hervorgeht. Dieses mächtige Licht ist das ewige, vollkommenste, Selbstbewußtsein und die hellste Selbsterkenntnis Gottes und das ewige Wort in Gott, durch das alles gemacht worden ist. — Damit aber das alles gemacht werden kann, dazu gehört noch der allmächtige Wille Gottes, und das ist eben der Heilige Geist in Gott, durch den die Werke und Wesen ihr volles Dasein bekommen. — Und sehet, das alles ist nun in Mir: Liebe, Weisheit und Allmacht. Somit gibt es nur einen Gott, und der bin Ich! — Ich habe nur darum hier einen Leib angenommen, um Mich euch Menschen, die Ich völlig nach Meinem Ebenmaße erschaffen habe, in eurer Gestalt näher offenbaren zu können.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 229 und Kap. 230, 2-6]

 

Der Evangelist Markus zu katholischen Seelen, die noch im Geisterreich an den dreipersönlichen Gott glauben: „Denket nicht, daß bei der Taufe Jesu Christi eine göttliche Dreipersönlichkeit geoffenbart ward; sondern was dabei geschah, war nur eine Erscheinlichkeit, vom Herrn zugelassen, damit die Menschen dadurch sollten in dem einen Herrn die volle Allmacht und die volle Göttlichkeit erkennen. Denn in Jesus hat wirklich die Weisheit Gottes, als Sein ewiges Wort aus der ewigen Liebe hervorgehend, das Fleisch angenommen und hieß Gottes Sohn, welches ebensoviel besagt wie: Die Weisheit ist die Frucht der Liebe und geht aus ihr hervor wie das Licht aus der Wärme. Und die sichtbare Gestalt des Geistes Gottes (Taube) über dem Sohne bezeichnete erscheinlich, daß die ewige, unendliche Kraft Gottes zwar ebenso wie die Weisheit aus der Liebe hervorgeht, aber dennoch durch die Weisheit wirkt. Nun werdet ihr es auch leicht begreifen, daß in dem Herrn, weil in Ihm das gesamte unendliche Licht der Weisheit vorhanden war, also in Ihm auch die gesamte unendliche Liebe, wie aus den beiden die gesamte unendliche göttliche Tatkraft vorhanden sein mußte. Denn also spricht ja auch Johannes: ‚In Christo wohnt die Fülle der Gottheit‘, und auch: ‚Im Anfange war Gott; Gott war das Wort, und das Wort war bei Gott; das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.“

[GS. Bd. 1, Kap. 51, 21-23]

 

Ein katholischer Christ in der geistigen Welt: „Der Anblick der göttlichen (erscheinlichen) Dreieinigkeit ist wohl an sich sehr erhaben, aber ich müßte ein Lügner sein, wenn ich behaupten wollte, daß mich dieser Anblick liebewarm gemacht hätte. Ich habe mich wohl gezwungen, soviel es nur immer möglich war, aber ich konnte es nicht dahin bringen, die drei Personen alle gleichmäßig mit Liebe zu umfassen. Denn liebte ich den Vater, so konnte ich nicht zugleich den Sohn lieben, und wenn ich dessen in mir gewahr wurde, so kam mir der Gedanke, als könnte solches sowohl der Vater als auch der Sohn nicht günstig aufnehmen; wollte ich den Sohn allein lieben, so dachte ich, ob solches wohl dem Vater recht sei? — Den Heiligen Geist als eine Taube zu lieben, da muß ich aufrichtig gestehen, darum kämpfte ich mit meinem Herzen vergeblich! Ich habe mir öfter gedacht, wenn sich nur Christus einmal von Seinem hohen Throne herab zu mir begeben hätte, da hätte ich mich so recht zu Tode geliebt an Ihm! — Aber dem Vater und dem Sohne in ihrem unzugänglichen Lichte habe ich mich nicht nähern können; denn die Liebe fordert einen erreichbaren Gegenstand. Etwas Unerreichbares zu lieben, möchte ich als ganz unmöglich erklären!“

[GS. Bd. 1, Kap. 55, 6-8]

 

Der Evangelist Markus zu lichtsuchenden Mönchen in der geistigen Welt: „Jesus Christus ist der alleinige Gott und Herr aller Himmel und Welten. Er ist in sich allein Seiner ewigen, unendlichen Liebe zufolge der Vater und Seiner unendlichen Weisheit zufolge der Sohn und Seiner ewig allmächtigen, unantastbaren Heiligkeit zufolge der Heilige Geist selbst, wie Er es selber von sich ausgesagt hat, daß Er und der Vater eines sind, und wer Ihn sieht, auch den Vater sehe; und Er hat es selber gezeigt, daß der Heilige Geist von Ihm ausgeht, als Er Seine Apostel anhauchte und zu ihnen sprach: Nehmet hin den Heiligen Geist! — Das ist für euch der erste Glaubensartikel, ohne welchen niemand ins ewige Leben gelangen kann! — Stoßet euch nicht an dem Text, da es heißt: ‚Der Vater ist mehr als der Sohn‘; — denn solches besagt, daß die Liebe, als der Vater, in sich das Grundwesen Gottes ist, und aus ihr geht hervor ewig das Licht und der ewig mächtige Geist. — Solches sei für euch der zweite Glaubensartikel!“

[GS. Bd. 1, Kap. 74, 15 und 17]

 

Jesus zu gereiften Jüngern und Freunden: „Die endlose Herrlichkeit Gottes hat nicht die Macht, andere, Ihr völlig gleiche Gottheiten außer sich zu erschaffen; denn könnte sie das, so müßte sie außerhalb des einen unendlichen Raumes noch mehrere ebenso unendliche Räume erschaffen, was jeder helldenkende Mensch für baren Unsinn ansehen muß! Denn wenn der eine Raum nach allen Richtungen hin unendlich ist, wo sollte dann ein zweiter, ebenso unendlicher Raum seinen Anfang nehmen?! — Ein zweiter vollkommener Gott mit der vollen unendlichen Herrlichkeit ist demnach ebenso wenig denkbar wie ein zweiter unendlicher Raum, und ihr könnt daraus klar ersehen, daß Ich, als nun im Menschenfleische wandelnd, kein zweiter, sondern ein und derselbe Gott bin, der Ich vor aller Kreatur von Ewigkeit her war und bleiben werde in Ewigkeit!“

[Ev. Bd. 8, Kap. 26, 2-3]

 

Jesus: „Würde Ich außer Mir noch zwei Götter erschaffen, etwa den Sohn und den Heiligen Geist, so daß dann beide von Mir individuell verschieden wären, so müßten sie ja notwendigerweise auf alle Meine Machtvollkommenheit Anspruch machen, da ohne diese kein Gott denkbar ist, sowenig wie der Begriff eines zweiten oder gar dritten unendlichen Raumes unter einer gewissen Teilung und gegenseitigen Beschränkung. Wenn aber das denkbar möglich wäre, wie sähe es dann mit dem nur einen möglichen Hoheitsrecht Gottes aus?! Es kann nur ein endloses, göttliches Hoheitsrecht geben, sonst wäre das endlose Einreich Gottes zersplittert, und sein Bestand wäre ebenso unmöglich wie der Bestand von drei unendlichen Räumen nebeneinander.“

[Ev. Bd. 8, Kap. 26, 4-5]

 

Ein auf Erden sehr zweifelnder Mönch vernimmt im Jenseits nach seinem Erwachen zum Licht die himmlischen Offenbarungsworte: „Jesus, der Gekreuzigte, ist allein Gott über alle Himmel und über alles, was den unendlichen Raum erfüllt. Er allein ist der Urschöpfer aller Dinge, aller Engel, Menschen und aller Materie. Er ist der Vater Seinem urewigen Liebewesen nach, der ewige Sohn Seiner Weisheit und der Heilige Geist Seiner unendlichen Macht, Kraft und Wirkung nach. An diesen Jesus wende dich im Herzen wahrhaftig und getreu und liebe Ihn, der dich so sehr liebt und liebte, daß Er aus Liebe zu dir wie zu allen Menschen die Menschennatur annahm und des Leibes bittersten Tod über sich kommen ließ, auf daß dir und allen Menschen ein ewiges Leben ermöglicht werden möchte!“

[Rbl. Bd. 1, Kap. 126, 1-2]

 

Jesus: „Die ewige Liebe in Gott ist der Vater. Was und wer ist denn der Sohn? — Was aus dem Feuer der Liebe hervorgeht, das Licht, welches da ist die Weisheit in Gott! Wie aber Liebe und Weisheit eines sind, so sind auch Vater und Sohn eins!“

[Ev. Bd. 2, Kap. 32, 6]

 

Jesus: „Der Vater ist in Mir in aller Fülle; aber Ich als der äußere Mensch bin dennoch nur ein Sohn von Ihm und weiß in Meiner Seele nur das, was Er Mir offenbart. Ich bin die Flamme Seiner Liebe, und Meine Seele ist das Licht aus dem Feuer der Liebe des Vaters. Der Vater in Mir weiß um so manches, um das der Sohn nicht weiß. Aber es kommt bald die Stunde, da der Vater auch mit Seinem Allerinnersten eins wird mit Mir, dem einzigen Sohne von Ewigkeit.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 252, 1-4]

 

Jesus: „Der Vater in Mir ist gleich dem innersten Feuer der Sonne, und Ich, der Sohn, bin das aus dem Grundzentralfeuer stets hervorgehende Licht, durch das alles, was da ist, erschaffen ward, lebt und besteht. Also bin Ich, der Sohn, in Meinem gegenwärtigen Sein das Äußere und das Auswirkende des innersten Vaters in Mir, und es ist sonach alles des Vaters Mein — und wiederum alles Meine des Vaters; Ich und der Vater müssen daher notwendig vollkommen eins sein, nur mit dem Unterschiede, daß in dem innersten Feuer stets ein tieferes Wissen und Erkennen vorhanden ist als in dem äußeren Lichte, das von dem innersten Feuer stets nur in dem Grade erregt wird, wie es nötig ist.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 252, 14]

 

Jesus zu dem weltweisen Denker Philopold: „Die Einigung des Menschen Jesus mit Gott wird bewirkt durch Meine unendliche Liebe zum Gottgeist in Mir und Seine gleich unermeßliche Liebe zu Mir, dem Sohne! Also bin Ich und der Vater eine Liebe, eine Weisheit, ein Wille, ein Leben und eine Macht, außer der es in der ganzen ewigen Unendlichkeit keine mehr gibt und geben kann. Ich bin daher hier durch Mein Menschliches ebenso in der Zeit und im Raum, wie auch durch Mein Göttliches außer Zeit und Raum!“

[Ev. Bd. 6, Kap. 31, 7-8]

 

Jesus zu Maria Magdalena: „Der Vater, der Mich als einen Menschensohn in diese Welt gesandt hat, ist in Mir. Ich und Er sind aber nicht Zwei, sondern eins; des Vaters Wille ist sonach auch Mein Wille und wirkt allenthalben. Den Vater für sich kann kein Mensch sehen; aber wer nun Mich sieht und hört, der sieht und hört auch den Vater; denn Ich als Vater habe Mich durch Meinen Willen selbst in diese Welt gesandt. Darum wohl euch, die ihr an Mich glaubet; denn wer an Mich glaubt, der glaubt auch an den Vater, der Mich gesandt hat, und er wird ihm darum geben das ewige Leben! — Maria, hast du diese Meine Worte wohl begriffen?“ Darauf Maria Magdalena: „Ja, Herr und Meister und Vater, Sohn und Geist! Darum werde ich Dir umso leichter und entschiedener im Herzen folgen können!“

[Ev. Bd. 8, Kap. 158, 15-19]

 

Der Erzengel Raphael: „Der Leib Jesu schläft wohl zuzeiten, aber Seine Seele und Sein ewiger, heiligster Geist nie und nimmer! Was geschähe mit der ganzen Schöpfung, so der Herr nur einen Augenblick ihrer vergäße? Sogleich wäre es völlig aus mit ihr, auch kein Mensch und Engel würde sich aus sich heraus erhalten können! Denn alles, was da ist, wird in einem fort vom allmächtigen, ewig unwandelbaren Willen Gottes erhalten, ohne den kein Dasein denkbar ist!“

[Ev. Bd. 3, Kap. 236, 12-13]

 

Jesus: „Wahrlich, Ich sage euch: Wo Ich rede und wirke, da redet und wirket Mein Geist, der da ist Gott, der Vater in Ewigkeit, und nicht diese Meine leibliche Person, die erst aufgelöst werden muß, um völlig in des Vaters Herrlichkeit einzugehen.“

[Ev. Bd. 8, Kap. 200, 13]

 

Jesus: „Ihr alle werdet in der Wiedergeburt mit Mir eins sein in gesonderter Persönlichkeit, während Ich und der Vater, der Meine Liebe ist, miteinander in ewig ungesonderter Persönlichkeit vollkommen eins sind.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 163, 6]