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Jesus, wahrer Gott 2 675

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Jesus, wahrer Gott 2
« am: Juli 29, 2011, 02:12:02 Nachmittag »
Jesus im Jenseits zu einer Seelenschar, die Gott im kleinen Menschen nicht zu erkennen und zu begreifen vermag: „War denn Christus, der doch in alle Fülle Gott und Mensch zugleich war, ein Riese, als Er auf der Erde das Werk der Erlösung vollzog?! Oh, durchaus nicht, obschon Seine Werke von für euch nie meßbarer Größe waren. — Und seht, derselbe durchaus nicht riesenhafte Jesus steht jetzt vor euch! Nur Sein Geist, der aus Ihm strömt wie das Licht aus der Sonne, wirkt in der ganzen Unendlichkeit mit ungeschwächter Kraft ewig. — Wenn ihr nun bei dem Herrn alles Geistes seid, so fasset Ihn nach Seiner Liebe und nicht nach Seinem unendlichen ausströmenden Lichte! Dann seid ihr wahrhaft Seine Kinder, wie Er euer aller Vater ist!“

[Rbl. Bd. 2, Kap. 277, 5]

 

Jesus: „Das Einreich des einen Gottes kann ewig bestehen, weil Er allein sein einiger König und Herr ist, wie solches geschrieben steht in der Schrift der Propheten: ‚Gott wird Seine Herrlichkeit keinem andern geben; denn allein Ich, Christus, bin der einzige Gott!‘ — Menschen, Engel, Herrschaften und Gewalten, ja, alle Dinge im Himmel und auf Erden haben sich allzeit vor Mir gebeugt und werden sich auch in Ewigkeit nur vor Mir beugen und nie vor einem andern, gleichwie auch alle für eure Begriffe noch so endlos groß scheinenden Weltenschöpfungsräume von dem nur einen unendlichen Schöpfungsraum verschlungen werden und dagegen als völlige Nichtigkeiten erscheinen!“

[Ev. Bd. 8, Kap. 26, 6]

 

Der Jesusknabe im Tempel zu Jerusalem zeugt verhüllt vor den Priestern und Schriftgelehrten von sich selbst: „Das Jesuskind hat nie lesen und schreiben gelernt, und dennoch gibt es keine Schrift der Welt, die es nicht lesen könnte. Es schreibt in allen Zungen, ist bewandert in allen Künsten und hat eine Kraft, vor der die Berge zittern und die mächtigsten Zedern sich bis zur Erde beugen, und sogar Sonne, Mond und Sterne gehorchen Seinem Willen!“

[Dr. T. Kap. 5, 17-18]

 

Der Jesusknabe im Tempel von Jerusalem zu dem Ihm wohlgesinnten Ältesten Nikodemus: „Gedenke Meiner! Mein Name heißt ‚Jesus Emanuel‘, und Mein Geist heißt Jehova-Zebaoth! Nun weißt du , woran du bist! Vertraue und baue auf Mich, und du wirst den Tod nicht sehen!“

[Dr. T. Kap. 30,9]

 

Über das höchstweise Sprechen des Jesuskindleins belehren zwei Engel den römischen Statthalter Cyrenius: „Siehe, das Kindlein, wie es ist in Seiner naturmäßigen menschlichen Art, kann noch lange nicht reden. Dazu wird es erst in einem Jahre imstande sein. Aber im Herzen des Kindleins wohnt die Fülle der ewigen, allmächtigen Gottheit! Wenn nun dies Kindlein überweise dir vernehmlich spricht, dann spricht nicht das dir sichtbare Kind, sondern die Gottheit aus dem Kinde in dein zu dem Behufe erwecktes Gemüt. Und du vernimmst dann die Worte so, als redete das dir sichtbare Kindlein.“

[Jug. Kap. 129, 11-16]

 

Ein begeisterter Fischer nach einem durch Jesu göttliche Macht erlebten reichen Fischfang zu seinen jubelnden Leuten: „Höret, dieser Mensch Jesus aus Nazareth ist nicht irgendein Prophet, der nur das reden und tun kann, was ihm vom Geiste Gottes gegeben wird; denn Er spricht: ‚Ich bin der Herr, und ihr alle seid Brüder!‘ Und zu den Kranken sagt Er: ‚Ich will es, sei geheilt!‘ Wer blind war, der sieht klarer als ein Aar, und der Lahme springt wie ein Hirsch. Und spricht Jesus zu einem Toten: ‚Stehe auf und wandle!‘, so richtet sich der Tote auf voll neuen Lebens und wandelt heiter und frohen Mutes! — Das und vieles mehr bezeugen uns Tausende, und ich glaube darum, daß in dem Menschen Jesus aus Nazareth die Fülle des Geistes Gottes wohnt körperlich! Aber viele stoßen sich an Seiner sichtbaren Menschengestalt und heißen Ihn einen großen Propheten aus dem Stamme Davids. — Wenn es in der Schrift heißt, daß Gott den Menschen nach Seinem Ebenbilde erschaffen hat und Abraham Gott in der Gestalt eines Mannes sah, wie sollte sich denn nun ein Mensch an der Mannesgestalt des Herrn Jesus aus Nazareth stoßen und nicht völlig glauben, daß in Ihm ganz derselbe Herr wohnt, der auf Sinai Moses berief und ihm für Israel Gesetze gab?!“

[Ev. Bd. 9, Kap. 136, 15-18]

 

Der im Jenseits zum Licht gelangte einstige Mönch Thomas: „Jesus, der Gekreuzigte, ist nicht nur der Sohn des lebendigen, allmächtigen Gottes, sondern Gott, der Allmächtige, selbst in aller Fülle der urewigen Allmacht und Allkraft! Durch Ihn und in Ihm ist allein das Heil und das wahre, ewige Leben zu finden und zu haben!“

[Rbl. Bd. 1, Kap. 129, 5]

 

Erwachte Seelen in Jesus im Jenseits: „Wenn man Dich, o Herr und Gott, sonst auch nicht erkannte, so darf man Dich nur reden hören, und alle Zweifel schwinden wie Nebel im Lichte der Sonne! Denn wie Du redetest durch den Mund der Propheten, und wie Du selbst auf der Erde unnachahmlich und unerreichbar für jeden geschaffenen Geist gesprochen hast, so sprichst Du nun auch vor uns. In der einfachsten, prunklosesten Rede weise fluten Ströme der höchsten Wahrheit, der göttlichen Liebeweisheit gleich den mächtigsten Quellen, aus Dir hervor!“

[Rbl. Bd. 2, Kap. 279, 1]

 

Die Chinesin Chanchah in der geistigen Welt über den von ihr bis jetzt noch unerkannten Herrn Jesus: „Es liegt in Seinem großen blauen Auge so etwas unbeschreiblich Anziehendes, und Sein Mund hat so einen sonderbar götterartigen Zug und Ausdruck, daß man in die größte Versuchung geführt wird, Seine so endlos liebevolle Gestalt für das getreueste Ebenbild Gottes zu halten!“

[BM. Kap. 105, 4]

 

Jesus, der Herr, in einem Schreiben an den für seinen todkranken Sohn um Hilfe flehenden Fürsten Abgarus Ukkania in Edessa: „Siehe, Ich, der Herr von Ewigkeit, nun ein Lehrer der Menschen und ein Befreier vom ewigen Tode, werde deinem Sohne das ewige Leben schenken vor Meiner Auffahrt, da er Mich, ungesehen und ungekannt, vor Meinem bevorstehenden Leiden für alle Menschen — aus seinem ganzen Herzen geliebt hat!“

[Bw. 2, Antw. Abs. 2]

 

Der Herr Jesus in einem Schreiben an den Fürsten Abgarus Ukkama in Edessa: „Siehe, höre und schweige: Ich allein bin der Herr und außer Mir ist keiner mehr! Darum tue Ich frei, was Ich tue. Und niemand kann zu Mir sagen: Tue das oder tue das nicht!“

[Bw. 2, Antw. Abs. 4]

 

Der erleuchtete Fürst Abgarus Ukkama in Edessa bezeugt im Feuer des Geistes: „Bist Du, o Herr, als das Urlicht und die ewige Urkraft, auch hier auf dieser Erde, die Du mit einem Hauche verwehen könntest, wie ein ganz einfacher Mensch unter den Menschen gegenwärtig, so regierest und erhältst Du dennoch aus Deinem innersten Gottwesen die ganze Unendlichkeit! Und jeder Staub der Erde, jeder Tropfen im Meere, die Sonne, der Mond und alle zahllosen Sterne gehorchen der Allmachtstimme Deines Herzens, das da der ewige Mittelpunkt aller Dinge und Wesen in der ganzen Unendlichkeit ist.“

[Bw. 5. Abs. 3]

 

Der Herr offenbart Jakob Lorber eine wichtige Lehre des nordischen Religionsphilosophen Heinrich Steffens, welche gekürzt wie folgt lautet: „Nur eine Persönlichkeit kann Gegenstand der gänzlich sich opfernden, den Willen völlig in Anspruch nehmenden Liebe sein. Und ewiges Leben durch die Liebe ist die innerste, tiefste Bedeutung des Christentums. Was der Geist wohl glaubt, was den Tod überwindet, das wird durch die beseligende Gegenwart des Erlösers Gewißheit. Alles, was Er der Welt war und sein wird, was Er lehrte und litt, gestaltet sich in uns, daß wir dann innewerden: Seine Worte sind Er selbst — sind Geist und Leben!“

[Hi. II, S. 280, 18-21]