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Jesus, wahrer Gott 1 752

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Jesus, wahrer Gott 1
« am: Juli 29, 2011, 02:12:22 Nachmittag »
Der Evangelist Johannes in der geistigen Welt: „Jesus ist etwas so ungeheuer Großes, daß, wenn dieser Name ausgesprochen wird, die ganze Unendlichkeit vor zu großer Ehrfurcht erbebt. — Saget ihr ‚Gott‘, so nennet ihr zwar auch das allerhöchste Wesen, aber ihr nennt es in Seiner Unendlichkeit, da es erfüllt das unendliche All und wirkt mit Seiner unendlichen Kraft von Ewigkeit zu Ewigkeit. Doch in dem Namen ‚Jesus‘ bezeichnet ihr das vollkommene, mächtige, wesenhafte Zentrum Gottes, oder noch deutlicher gesprochen: Jesus ist der wahrhaftige, wesenhafte Gott als Mensch, aus dem erst alle Gottheit, welche die Unendlichkeit erfüllt, als der Geist Seiner unermeßlichen Macht, Kraft und Gewalt gleich den Strahlen aus der Sonne hervorgeht. — Jesus ist demnach der Inbegriff der gänzlichen Fülle der Gottheit, oder: In Jesus wohnt die Gottheit in Ihrer unendlichen Fülle wahrhaft körperlich wesen haft.“

[GS. Bd. 2, Kap. 13, 2-3]

 

Der Herr in der Urzeit: „In der großen Zeit der Zeiten wird das ‚ewige Wort‘ als der wesenhafte Grund aller Dinge in sich selbst Fleisch, in dem da wohnen wird alle Fülle Meines Wesens. — Die Welt wird das Fleisch töten, aber die im Fleische wohnende Gottesfülle, also die ewige Liebe, wird das Fleisch alsbald wieder beleben aus sich, und dann wird wohnen die Fülle Gottes ewig in Seinem fleischgewordenen Worte als ein Mensch gegenüber Seinen Geschöpfen, und diese werden Ihn schauen und sprechen wie einen Bruder. Dieser Gottmensch erst wird euch allen bringen das wahre, ewige Leben!“

[H. Bd. 2, Kap. 252, 18-20]

 

Jesus: „Ich bin überall im unendlichen Raum der ewige Gott. Aber hier bin Ich nun bei euch in Meiner ewigen Seinsmitte, von der aus die ganze Unendlichkeit ewigfort erhalten wird in ihrer endlosen Ausdehnung. Von Ewigkeit wohnte Ich in Meiner unzugänglichen Mitte und in Meinem unzugänglichen Lichte aus Mir selbst. Aber Mir hat es der Menschen wegen wohl gefallen, aus Meiner Mitte und aus Meinem Lichte, das auch den höchsten Engeln unzugänglich war, herauszutreten, Mich auf diese Erde zu begeben — und nun bin Ich euch Menschen zugänglich, und ihr könnt Mein Licht ertragen.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 122, 7-8]

 

Jesus zu dem verstandesklugen Essäerführer Roklus: „Kannst du dir von Gott keinen dich befriedigenden Begriff machen, so siehe Mich an, und du hast dann jene für ewig gültige Form vor dir, unter der allein du dir deinen Gott und Schöpfer vorstellen kannst! Denn Gott ist auch ein Mensch, aber der in sich vollendetste! Siehst du Mich, so siehst du alles!“

[Ev. Bd. 5, Kap. 73, 4]

 

Der vornehme Römer Agrikola, sich verwundernd über die im dritten geistigen Gesicht erschauten Schöpfungsherrlichkeiten: „Das soll alles der Geist dieses wunderbaren Juden erschaffen haben?!“ Darauf ein Engel: „Ja, du mein irdischer Bruder, und noch endlos mehr, Größeres und Wunderbareres! Und Er, der erhabenste, ewige Geist, hat nun als ein Mensch eurer Erde dieses Zeichen gewirkt, auf daß auch ihr Ihn wahrhaft erkennen, nach Seinen Worten leben und dann als Seine Kinder überselig werden sollet.“

[Ev. Bd. 6, Kap. 192, 16-17]

 

Zeugnis einer großen gläubigen Volksmenge nach Jesu gewaltiger Gerichtsrede im Tempel: „Wir alle sind völlig im klaren über Dich und Deine göttliche Sendung. Wir haben recht gut gemerkt, was Du damit anzeigtest, als Du sagtest: ‚Ich bin nicht allein da, sondern der Vater ist allewege bei Mir!‘ Aber diese dummen Pharisäer merkten es nicht, daß der Vater und Du ein und dasselbe seid, und daß, wenn Du sagst: ‚Der Vater hat Mich gesandt‘, Du damit für der Menschen schwachen Verstand nur andeuten willst, daß Du, Ewiger, Dir selbst einen Leib geschaffen hast, um uns Würmern dieser Erde ein sichtbarer Gott, Lehrer und Tröster in unserer großen Not zu sein. Dein heiliger Leib ist Dein Sohn, und Du, Vater, bist in Dir vor uns armen Sündern auf dieser Erde!“

[Ev. Bd. 6, Kap. 200, 2]

 

Jesus zu ungläubigen, verstockten Tempeljuden: „Ich sage euch: euer Vater Abraham ist mir nicht unbekannt! Ihr saget, daß Abraham gestorben sei, Ich aber sage euch, daß er dennoch diese Meine Zeit von Meinem ersten Tage an gesehen hat und darob eine übergroße Freude empfand. (Joh. 8, 56) Ja, er sieht Meine Zeit noch und freut sich!“

Die blinden Juden erwidern: „Was?! Du hast noch nicht fünfzig Jahre und hast Abraham gesehen?!“ Darauf Jesus: „Wahrlich, wahrlich, endlos eher als Abraham war Ich!“

[Ev. Bd. 6, Kap. 200, 9-11]

 

Paulus auf die Frage der Weitweisen zu Laodizea: „Was Unterschiedes ist da zwischen Gott und Seinem Sohne Christus?“ — „Gott ist Einer, und Christus ist Einer; denn so es nur einen Gott gibt, so gibt es auch nur einen Christus. Was Unterschiedes sollte da sein zwischen Gott und Christus? — Gott ist die Liebe, und Christus ist die Weisheit in Gott oder das Licht, die Wahrheit, der Weg und das ewige Leben! In Christus wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig!“

Lao. Kap. 1, 20-22

 

Zwei heidnische Zeugen der Lehren und Wundertaten Jesu in Golan bekennen: „Dieser Mann, seiner Kleidung nach ein Galiläer, ist der eine, allein wahre Gott nicht nur der Juden, sondern aller Menschen und aller Kreatur! Ihm sind untertan alle Mächte und Kräfte der Erde, und alle Gestirne loben und preisen Seine Weisheit und Macht. Er ist in Sich der ewige Urgeist und ist den blinden Menschen dieser Erde zuliebe selbst ein vollkommenster Mensch geworden, um uns zu zeigen, daß Er allein der Herr von Ewigkeit ist über alles, was Erde und Himmel fassen, die Seine Werke sind. Oh, wie endlos glücklich sind wir, daß wir Ihn nun in unserer Gestalt schauen und erkennen dürfen!“

[Ev. Bd. 10, Kap. 84, 1-2]

 

Der Erzengel Raphael zu bekehrten Essäerführern: „An den Namen Jesus, d.h. ‚Gotteskraft‘, haltet euch, und es müssen Berge weichen vor euch und Stürme verstummen, vorausgesetzt, daß euer Lebenswandel so ist, daß ihr dieses Namens würdig seid. Denn dies ist Gottes wahrhaftiger Name in Seiner Liebe von Ewigkeit, vor dem sich alles beugt im Himmel, auf Erden und unter der Erde!“

[Ev. Bd. 5, Kap. 84, 3]

 

Jesus zu einem Räuberführer, der wissen will, wer mit ihm redet: „Ich bin einer, dem alle Macht gegeben ist im Himmel und auf Erden, und der Gewalt Meines ‘Willens sind alle Dinge untertan; denn Mein Wille ist Gottes Wille, und Meine Kraft ist Gottes Kraft, die über alle Kräfte ewig waltet und herrscht. Jetzt weißt du, wer Der ist, der mit dir redet!“

[Ev. Bd. 9, Kap. 45, 14]

 

Einer heidnischen Schar, die den alleinigen Gott zu schauen begehrt, bezeugt Jesus: „Ich selbst, der Ich nun mit euch rede, bin der eine Gott, den die Propheten den Menschen verkündet haben! Es hat Mir nach Meinem ewigen Ratschlusse gefallen, als Mensch mit Fleisch und Blut als ein hellstes, lebenbringendes Licht unter die in der Nacht der Sünde irrenden Menschen zu kommen und sie vom harten Joch des Gerichts und des Todes zu erlösen. Ich kam aber nicht nur zu den Juden, sondern auch zu den Heiden, damit sie die ewige, lebendige Wahrheit erkennen sollen! — Ich gebe ihnen nun das lange verlorene Lebenslicht wieder und somit auch das ewige Leben. — Ich selbst bin das Licht, der Weg, die ewige Wahrheit und das Leben; wer an Mich glaubt, Meine Gebote hält und Mich über alles liebt, der ist in Mir, und Ich bin im Geiste in ihm! In wem aber Ich bin, in dem ist auch das ewige Leben! — Und so habe Ich euch nun den allein wahren, einen Gott gezeigt.“

[Ev. Bd. 9, Kap. 4, 4-8]

 

Jesus zu einem römischen Freund: „Deine Seligkeit wird erst dann den höchsten Grad erreichen, wenn du alle Meine Schöpfungen näher und tiefer kennenlernst. Du weißt nun wohl, daß in Mir die großartigste schöpferische Eigenschaft zu Hause ist, und du machst dir davon einen möglich höchsten Begriff, seit du die etlichen Zeichen von Mir hast wirken sehen. Du wirst dir aber einen noch ganz andern Begriff machen, wenn dein innerer Gesichtskreis durch die tiefere Betrachtung Meiner Werke um ein überaus Großes erweitert und erhöht wird. Denn dann wird dir erst das wahrhaft Göttliche in Mir in einem stets höheren Lichte erscheinen, obschon im allerhöchsten Lichte, das Ich selbst in Meinem Innern bin, ewig niemals, weil das jedem aus Mir geschaffenen Geiste selbst in seiner höchsten Vollendung unmöglich ist!“

[Ev. Bd. 10, Kap. 207, 4]

 

Jesus zu dem vornehmen Römer Agrikola und seinen Gefährten: „Wo Ich bin, da bin Ich wahrlich nicht allein, sondern da dienen Mir zahllose Scharen der mächtigen, lichten Engelsgeister aller Himmel. Denn wenn ein Kaiser oder König eines Regierungsgeschäftes wegen reist, so reist mit ihm ein zahlreiches Gefolge. Und also ist es nun auch bei Mir der Fall, da auch Ich eines gar großen Welten- und Geister Regierungsgeschäftes halber als der alleinige Herr der ganzen Unendlichkeit von Ewigkeit her in dieser Weltenzeit auf diese Erde im Fleische ihrer Menschen eine endlos wichtige Reise unternommen habe, ohne die kein Mensch ein wahres, ewiges Leben je erreichen könnte!“

[Ev. Bd. 6, Kap. 188, 9-10]

 

Der erleuchtete römische Hauptmann Pellagius: „Jesus sagt wohl: ‚Ich bin vom Vater in diese Welt gesandt!‘, doch ist Er derjenige, der sich selbst durch Seine Liebe zu uns Menschen in diese Welt gesandt hat, um uns fürderhin kein unsichtbarer und unbegreiflicher Gott und Vater, sondern ein wohl sichtbarer und begreiflicher zu sein, damit wir in der Folge lebendig glauben können, daß eben Er der allein wahre Gott ist und es außer Ihm keinen anderen Gott und Herrn gibt! In Ihm wohnt das Ursein alles Seins, die Urkraft aller Kräfte, die Urmacht aller Mächte. Denn die ganze Unendlichkeit ist erfüllt von Seinen Werken. Und ebenso wohnt in Ihm denn auch die höchste, nie erforschbare Weisheit! Und dieses alles glaube ich nicht nur, sondern ich bin davon vollkommen und lebendigst überzeugt und bereit, dafür mein Leben hinzugeben!“

[Ev. Bd. 10, Kap. 104, 4-5]

 

Der geheilte Sohn eines armen, jüdischen Herbergswirtes erklärt seinem Vater, der in dem Heiland Jesus einen großen Propheten vermutet: „Vater, die Propheten haben niemals gesagt: ‚Ich will es, daß dieses oder jenes geschehe!‘, sondern allzeit: ‚Der Herr sagt es, und Sein Wille ist es!‘ Dieser Heiland aber sagte: ‚Ich will es, daß du sehend und gerade werdest!‘, und siehe, ich ward im Augenblick sehend und gerade. Daher muß der Heiland Jesus offenbar mehr als ein Prophet sein! Seine Wundertat erinnert mich an die bedeutungsvollen Worte eines Propheten aus dem Geiste Jehovas:

‚So der große Held, der Löwe aus Juda, der König der Könige, der Herr aller Heerscharen in diese Welt kommen wird, dann werden die Blinden sehen, die Tauben hören, die Krummen gerade, und der Lahme wird einherspringen wie ein Hirsch. Solches alles wird Er tun aus Seiner Macht und wird gründen ein Reich, das kein Ende nehmen wird.‘ — Das stimmt ganz mit der Rede- und Handlungsweise dieses Wunderheilands überein, und ich werde mich nicht irren, wenn ich behaupte, daß in Ihm der so oft verheißene und von allen wahren Juden mit größter Sehnsucht erwartete Erlöser gekommen ist!“

Ev. Bd. 10, Kap. 143, 14-19,( vergl. 1. Mose 49, 9-10 und Jes. 35, 5-6)

 

Eine zum Licht erwachte Seele im Jenseits belehrt den an der Gottheit Jesu zweifelnden einstigen Bischof Martin und beweist ihm diese bedeutsame Tatsache mit zahlreichen überzeugenden Textstellen und mit klaren, logischen Ausführungen.

[BM. Kap. 28, 11-12, Kap. 30, 12-18, Kap. 32, 1, 2 und 4]

 

Jesus: „Dieser Mein Leib ist die verherrlichte Gestalt des Vaters der Menschen und Engel wegen, damit Ich ihnen ein begreiflicher und schaubarer Gott bin; und ihr könnet Mich nun schauen, hören und sprechen und doch leben dabei, während es ehedem hieß, daß Gott niemand sehen und dabei leben könne!“

[Ev. Bd. 8, Kap. 27, 3]

 

Jesus: „In Mir betritt der Geist Gottes nun zum ersten Male diese Erde! Das ist derselbe Geist, von dem alle Urväter, alle alten Weisen und Propheten in ihren reinen Gesichten geweissagt haben!“

[Ev. Bd. 2, Kap. 109, 7]

 

Der Evangelist Johannes in der geistigen Welt: „Dem unendlichen Wesen Gottes hat es wohlgefallen, sich in Seiner ganzen unendlichen Fülle zu vereinen und in dieser Vereinigung anzunehmen die vollkommen menschliche Natur! Nun denket euch: Gott, den nie ein geschaffenes Auge schaute, kommt als der von unendlicher Liebe und Weisheit erfüllte Jesus auf die Welt! Er, der Unendliche, der Ewige, vor dessen Hauche Ewigkeiten zerstäuben wie lockere Spreu, wandelte unter uns auf Erden und lehrte Seine Geschöpfe, Seine Kinder, nicht nur wie ein Vater; sondern wie ein Bruder!“

[GS. Bd. 2, Kap. 13, 8-10]

 

Ein Engel im jenseits: „Sollte es dem Gott, aus dem jedes durch Zeit und Raum begrenzte Wesen hervorging, wohl unmöglich sein, ohne Verlust Seiner göttlichen Allmacht, aus Liebe zu uns, Seinen Geschöpfen, Seinen Kindern, sich selbst in Zeit und Raum einzuschränken, da doch Zeit wie Raum aus Ihm hervorgehen?!“

[BM. Kap. 32, 24]

 

Ein erleuchteter Oberägypter, von Jesus aus seiner Heimat herbeigerufen, bezeugt im Schauen und Erkennen des Herrn: „Höret, ihr Geschöpfe, ihr Menschen alle: Ewigkeiten und Ewigkeiten verrannen, und zahllose Wesen gingen aus Gott hervor, die Er als Seine Gedanken beschaute, und flossen wieder in Ihn zurück. Doch nie hatte eines Geschöpfes Auge seinen unendlichen und ewigen Schöpfer geschaut! — Aber jetzt, da es Ihm nach Seinem ewigen Ratschluß gefallen hat, sich selbst in Seiner ganzen ewigen Wesenheit Seinen Geschöpfen schau- und begreifbar zu machen, ist Er, der Ewige, Unendliche, ohne Veränderung Seiner Macht und Größe, als schaubarer Gott in Menschengestalt unter euch, ihr sehet Ihn und redet mit Ihm — und begreifet es dennoch nicht, wen ihr in eurer Mitte habt!“

Ev. Bd. 7, Kap. 138, 8