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Vom Wesen Gottes 2 737

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Vom Wesen Gottes 2
« am: Juli 29, 2011, 02:13:32 Nachmittag »
Der Herr: „Auf dem Saturn wird gelehrt: Gott, der Große Geist, ist ein vollkommenster Mensch aller Menschen. Er hat Hände wie wir und Füße wie wir, hat einen Leib wie wir, und Sein Kopf ist dem unsrigen gleich. Doch arbeitet Er nicht mit den Händen und gehet nicht mit den Füßen, sondern alle unendliche Macht liegt in Seinem Willen. Und mit der unbegreiflichen Kraft Seiner Weisheit erschafft und leitet Er alle Dinge.“

[Sa., Kap. 39, Abs. 3]

 

Der Herr: „Wieso bin Ich denn ein Tyrann und ein Verdammungsurteilsprecher?! — 0 ihr Toren! Ich liebe euch, ihr verachtet Mich; Ich bin euer Vater, ihr machet Mich zum Scharfrichter. Wo Ich segne, da fluchet ihr! Wäre Ich so, wie ihr saget, daß Ich sei, — wahrlich, die Erde bestände schon lange nicht mehr, ja, sie wäre sogar nie erschaffen worden!“

[H. Bd. 1, Kap. 2, 10]

 

Der Herr in der Gestalt des hohen Abedam zu dem Erzvater Mathusalah, der Ihn als Richter anruft: „Ich bin zwar ein Richter den Geschöpfen allen, — allein die Kinder sollen den Vater nicht Richter heißen! Fürder aber sollen alle die gerichtet werden, die den Vater als Richter anrufen! Ein langes Erdenleben sei dir eine kleine Gabe des Richters, damit du hinreichend Zeit haben mögest, deinen Richter wieder als Vater anzuerkennen!“

H. Bd. 1, Kap. 166, 24

 

Der uralte, durch Erfahrung gereifte Erzvater Adam: „Gott in Seiner Heiligkeit ist unzugänglich, in Seiner Weisheit unerforschlich, in Seiner Gnade unermeßlich, in Seiner Macht fürchterlich, in Seiner Stärke ewig unüberwindlich. Sein Licht ist ein Licht alles Lichtes und Sein Feuer ein Feuer alles Feuers. Und so ist Er in allem diesem ein unantastbarer, uns ganz fremder Gott! — Aber eben dieser Gott ist auch die allerhöchste Liebe selbst. Diese Liebe sänftet Sein Göttliches so sehr, daß Er uns will; und wenn wir Ihn lieben, so ergießt Er sich aus allem Seinem Göttlichen durch die Liebe zu uns, macht uns zu Kindern und gibt sich uns als der beste, allerliebevollste, heilige Vater in allem zu erkennen, mehr und mehr zu lieben, zu genießen und endlich im freien, ewigen Leben zu erschauen.“

[H. Bd. 1, Kap. 68, 28]

 

Der große, liebeweise Prophet der Urzeit Henoch: „Das Wort hat von Ewigkeit in Gott gewohnt. Gott selbst war im Worte, wie das Wort in Ihm. Alle Dinge und auch wir sind entstanden aus diesem Worte. Es ist aber dieses Wort der eigentliche Name Gottes, und dieser Name ist die unendliche Liebe des heiligsten Vaters, und wir sollen diese Liebe erkennen in uns und mit dieser Liebe dann lieben aus allen Kräften den, dessen Liebe wir das Dasein verdanken.“

[ H.Bd. 1,Kap.70,10]

 

Abedam-Jehova zu Pura, einem aus der Tiefe erretteten Mädchen, das in Ihm noch den richtenden Gott fürchtet: „Wisse in deinem Herzen, daß Ich nicht nur Jehova, der allmächtige Gott und Schöpfer aller Dinge bin, sondern im Verhältnis zu euch vielmehr der allein wahre, heilige, liebevollste Vater, der da niemanden je richten will zum Verderben, sondern jedermann aufrichtet zum ewigen Leben!“

[H. Bd. 2, Kap. 120, 18]

 

Der Herr in der Urzeit zu den Kindern der Höhe: „Der Sklave hat einen Herrn; die Natur hat einen unerbittlichen Gott zum Schöpfer und zum Richter; vor Jehova muß alles vergehen; denn der Ewige und Unendliche duldet nichts in und außer sich; denn Seine Heiligkeit ist unantastbar —‚ nur der Vater kennt Seine Kindlein, und diese sollen Ihn erkennen und rufen: ‚Abba, lieber Vater!‘, so wird Er sie allzeit hören und ihnen geben alles, was Er selbst hat, nämlich das vollkommene, ewige Leben und dessen endlose Schätze.“

[H. Bd. 2, Kap. 156, 2-4]

 

Der Herr: „O was sind alle Freuden und Seligkeiten Meiner Himmel für Mich gegen die, von Meinen lieben Kindern als einziger, wahrer Vater geliebt zu sein?! Siehe, alle Seligkeiten gebe Ich euch für diese einzige, die Ich für Mich bestimmt habe!“

[H. Bd. 1, Kap. 3, 10-11]

 

Auf die Frage des Königs Lamech von Hanoch nach der Rangordnung in Gegenwart Gottes erwidert der Herr mit dem Gleichnis: „Wenn ein liebreicher Familienvater nach Hause kommt, dann laufen alle Kinder, was sie können, dem lieben, guten Vater entgegen, und das flinkste fällt zuerst in aller Liebe über den Vater her und die andern, wie es ihnen ihre Füße gestatten. — Das jüngste Kind bleibt freilich zurück; aber der gute Vater sieht, wie es mit pochendem Herzen ihm entgegentrippelt, nimmt es alsbald auf seine Arme, drückt es an seine Brust und küßt und kost es nach seiner großen Herzenslust. — Siehe, Mein Lamech, gerade also ist auch Meine göttliche und himmlische Hausordnung und Hofsitte bestellt! Wer zuerst kommt, der mahlt auch zuerst, und den Letzten und Schwächsten will Ich auf Meine Arme nehmen und will ihn kosen und herzen, weil auch er in seiner Schwäche den Vater erkannt hat und dann mit schwachen Füßen Mir entgegeneilte!“

[H. Bd. 3, Kap. 61, 15-20]

 

Eine durch Liebe und Demut geläuterte Seele bekennt: „0 Herr und Vater! Du bist die ewige, allerreinste, von jeder Rache, von jedem Zorn, Ärger, von jeder Ungeduld und jedem Zwange weit entfernte Liebe! Du bist der alleinige Rettungsanker für alle, die auf des Lebens sturmbewegten Wogen von einer Klippe zur anderen geschleudert werden. Du lässest niemanden zugrunde gehen, und es ist Dein Bestreben, nach Deiner urewigen heiligen Ordnung, alles zurechtzubringen, was verdorben war. Mein heiligster, liebevollster Vater, Du suchst stets das verlorene Schaf, nimmst Tag für Tag eine Unzahl von verlorenen Kindern auf und rufst tote Lazarusse aus den Gräbern zum Leben hervor! — Darum aber ist es auch billig, daß Dich jedes Herz liebe über alles!“

[Rbl. Bd. 2, Kap. 251, 3-5]

 

Der im Jenseits gereifte, gottbegeisterte einstige Bischof Martin: „Gott, der ewige Geist in all Seiner göttlichen Vollkommenheit, deren Größe keines Himmels Gedanke ewig je in der Fülle wird denken können, ist unser Vater, wandelnd unter uns, als wäre Er nicht mehr als wir! Oh, erhöhen wir Ihn darum in unseren Herzen, da Er sich so endlos tief zu uns Sündern herab erniedrigt!“

[BM., Kap. 86, 9]

 

Jesus zu einer noch kirchlich gebundenen, doch Seine Gottheit ahnenden Seele: „Gott, dein wie aller Herr, ist kein unzugänglicher, sondern ein sich tiefst herablassender, liebevollster Vater aller Seiner Kinder und ist unter ihnen wie ein Bruder!“

[BM., Kap. 112, 25]

 

Jesus der Herr erläutert der Chinesin Chanchah Sein wahres Wesen: „Meine Kindlein sollen Mich nicht als ihren Gott, sondern stets nur als ihren liebevollsten Vater erkennen, lieben und anbeten! — Fürchte dich nicht vor Mir, da du Mich nun erkennst; denn du wirst an Mir ewig keine Veränderung gewahren, außer daß du fürder alle Schätze meiner Vaterliebe und Weisheit in ewig steigender Oberfülle genießen wirst.“

[BM., Kap. 120, 12-13]

 

Jesus zu seligen Geistern: „Mir macht nur das Freude, was Meinen Kindern Freude macht. Nicht Meine Gottheit, nicht Meine Weisheit und Allmacht, und so auch nicht Meine Allwissenheit, sondern allein die große Liebe zu Meinen wahren Kindern, die Mich lieben wie ihr alle nun um Mich Versammelten, macht die höchste Glückseligkeit Meines Wesens aus.“

[BM., Kap. 186, 8]

 

Der Herr: „Ihr sehet in Mir wohl Gott, den unendlich Großen, der durch Sein Wort erschuf Himmel und Erde; aber den liebenden Vater, der es nicht für unter Seiner Würde hält, sogar die Flügel einer Mücke in Bewegung zu setzen und die Schimmelpflanzen an einer feuchten Brotkrume zu pflegen, daß sie gedeihen, — sehet, dieser sich so tief herablassende, dieser sanft mütigste, geduldigste und liebevollste Gott und Vater ist mehr oder weniger fremd eurem Herzen! Jesum, der ie Sünder auf Seine Schultern lud, der die Müden und Beladenen zu sich rief, Jesum, den allein guten Hirten, kennet ihr noch nicht!“

[Hi. Bd. 2, S. 111, 3-4]

 

Jesus im Jenseits in verhüllter Gestalt zu einem forschenden Geist, der Ihn nach dem Wohnsitz des Herrn fragt: „Im allgemeinen wohnt Er im ewigen Osten. Und vom irdisch-naturmäßigen Standpunkt aus betrachtet in der großen Gegend des Sternbildes ‚der Löwe‘, und zwar in der entsprechenden geistigen Zentralsonne, die da umfaßt die naturmäßige unter dem Namen ‚Regulus‘ — und über diese hinaus die ganze Unendlichkeit!“

[Rbl. Bd. 1, Kap. 140, 3]

 

Jesus zu einem neuen Himmelsbürger: „Es geschieht dann und wann, daß Ich selbst euch im Lichte der Gottheit erscheine, wogegen alles Zentralsonnenlicht eine wahre Nacht bedeutet.“

[Rbl. Bd. 2, Kap. 297,4]

 

Jesus im höchsten Liebehimmel zu Robert Blum und seinen Freunden: „Siehe, diese über der heiligen Stadt erstrahlende Sonne bin Ich im Grunde selbst! — Es gibt unterhalb des höchsten Himmels noch zwei Himmelssphären, und zwar gegen Abend hin einen ‚Weisheitshimmel‘ und gegen Mittag hin einen ‚Liebe-Weisheitshimmel‘. Die Bewohner dieser beiden Himmel sehen Mich nur als eine Sonne, und zwar eben diese, die ihr nun über der Stadt Mitte leuchten sehet. — Nur hier im allerhöchsten ‚Liebehimmel‘ bin ich außerhalb der Sonne, obschon auch in der Sonne. Außerhalb der Sonne bin Ich, wie ihr alle Mich nun unter euch sehet. In der Sonne aber bin Ich pur geistig durch die Kraft und in der Kraft Meines Willens, Meiner Liebe und Weisheit. Ich bin der Grund, und diese Sonne ist gleich einer Ausstrahlung Meines Geistes, der von hier und also aus Mir alle Unendlichkeit in ungeschwächter Kraft durchströmt und allenthalben Meine ewige Ordnung schafft.“

[Rbl. Bd. 2, Kap. 283, 12-13]