*


Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Prüfet alles und das Beste behaltet 656

Administrator Beiträge: 5386 Forumgründer *****
Prüfet alles und das Beste behaltet
« am: Juli 29, 2011, 07:09:35 Nachmittag »
Das sage Ich denen, die zu zweifeln veranlagt sind, die kein rechtes Urteilsvermögen besitzen und ängstlich sind, Geistesgut anzunehmen, das ihnen ungewöhnlich geboten wird. Lasset es euch darreichen völlig vorurteilsfrei, und dann bittet Mich um Erleuchtung des Geistes und denket über das Empfangene nach.

Und was euch nicht annehmbar erscheint, weil ihr es noch nicht zu fassen vermögt, das schaltet vorerst aus, und erquicket euch daran, was euch nach ernster Prüfung glaubhaft ist.

Ich verlange nicht von euch, dass ihr blind glauben sollet, Ich verlange von euch eine Prüfung des Geistesgutes, das euch nahegebracht wird; ihr sollet darüber nachdenken, und es ist besser, ihr lehnet ab, was euch unverständlich scheint, als dass ihr alles bedenkenlos annehmet, denn ein solches Gedankengut bringt euch keinen Segen, zu dem ihr gedanklich noch nicht Stellung genommen habt.

So ihr es aber ernst meinet und Verlangen habt nach der reinen Wahrheit, dann werdet ihr auch klar die Wahrheit erkennen, wenn euch Geistesgut durch Meine Boten dargebracht wird, das in Mir seinen Ursprung hat. Denn dieses Wort hat die Kraft in sich, Leben zu geben, vorausgesetzt aber, dass das Leben angestrebt wird.
Prüfet alles und das Beste behaltet!

Stehen diese Worte nicht im Widerspruch zu dem Ansinnen, zu glauben, ohne darüber nachzudenken? Ich Selbst stelle es euch doch frei, was ihr glaubet, wenn Ich euch auffordere,„das Beste“ zu behalten.
Ich stelle es euch frei, weil Ich keinen Blindglauben von euch Menschen verlange. Warum aber hindert ihr die Menschen am Prüfen, die ihr fordert, dass ein „Nachdenken über Glaubenslehren“ unterlassen werden muß?

Handelt ihr nicht entgegen Meinem Willen? Und seid ihr euch dann der Folgen dessen klar, die ein solcher Glaubenszwang den Menschen einträgt? Immer wieder betone Ich die Freiheit des Willens, immer wieder stelle Ich die Verantwortung jedes einzelnen Menschen für seinen Willensentscheid in den Vordergrund, immer wieder warne Ich vor geistigem Zwang und erkläre es euch, worauf es im Erdenleben eigentlich ankommt.

Und auch die Schrift gibt euch den Beweis mit diesen Worten: „Prüfet alles und das Beste behaltet .... „, und jeder ernsthaft, Meinen Willen erfüllenwollende Mensch müßte über diese Worte stutzig werden, dass sie doch nicht übereinstimmen mit den Geboten von kirchlicher Seite und ihn zum Nachdenken veranlassen.

Denn wessen Wort, wessen Lehren, sind wohl glaubwürdiger? Und ihr könnet diesen Meinen Worten keinen anderen Sinn unterlegen als den, Stellung zu nehmen zu jeder Glaubenslehre. Ihr sollet dazu Stellung nehmen, ganz gleich, wer euch Geistesgut unterbreitet, denn auch die reine Wahrheit aus Mir, die euch von oben direkt zugeht, dürfet ihr prüfen, und Ich werde euch nicht verdammen, wenn ihr nicht alles unbedenklich annehmen zu können glaubt.

Nur sollet ihr immer Mich zu Rate ziehen, und Ich werde euch das Verständnis dafür geben, was ihr benötigt zum Ausreifen eurer Seelen.

Und ist euer Reifegrad noch ein niedriger, dann werdet ihr nicht alles zu fassen vermögen, aber ihr selbst bestimmet, was ihr anzunehmen willig seid.

Prüfet alles und das Beste behaltet!

Denn damit beweiset ihr den Ernst eurer Gesinnung und das Verlangen nach Wahrheit. Wer aber ungeprüft annimmt, der beweiset seine Gleichgültigkeit, und er wird sich auch niemals in der Wahrheit bewegen, weil sie ihm gleichgültig ist. Doch eine solche Einstellung soll niemals gefördert werden von verantwortlicher Seite, es sollen die Menschen angehalten, aber nicht gehindert werden, sich mit Geistesgut auseinanderzusetzen, dann erst kann es von Segen sein und dem Menschen zur Erlangung der Seelenreife verhelfen, weil dann der freie Wille eingesetzt wird, auf dessen Entscheidung allein es ankommt!

Amen

Bertha Dudde, Kundgabe 6676