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Unendliche Liebe Gottes? 695

Administrator Beiträge: 10834 Forumgründer *****
Unendliche Liebe Gottes?
« am: Juli 30, 2011, 01:57:36 Nachmittag »

Ein Forumbesucher fragte:

"Wenn Gott die Menschen alle sooo unendlich liebt, warum hat er dann in der einen Geschichte eine Stadt mit sechs Millionen Menschen vernichtet, nur weil sie nicht nach seinem Willen gehandelt haben? Ist das ein Gegenspruch in sich oder habe ich da irgend einen Fehler? Und verstößt er da nicht selbst gegen seine eigenen Gebote?"


Antwort:

Vorab:
Die Erde ist eine Lebensschule, eine Pflanzschule Gottes. Hier ist ein Prüfungsboden, eine Vorstufe für die Erreichung des wahren, ewigen, vollkommen glücklichen Lebens des Geistes. Wir alle sind Geister in einer materiellen Umhüllung, wir sind unsterblicher Geist und nicht sterbliche Materie. Wir alle leben ewig, fragt sich nur: in welchem Zustand! Das Leben selbst ist ein Jemand. Es ist ein großer, bewusster, intelligenter Geist, in dem wir alle stattfinden. Auch der Raum und die Zeit, die Unendlichkeit und Ewigkeit selbst ist dieses Wesen. Dieser All-Geist hat uns aus Seinem Zentrum quasi herausgestellt, also erschaffen, und mit allem ausgestattet was zu einer freien Selbstbestimmung eines sich selbst bewussten, intelligenten und freien Wesens nötig ist. Er gab und gibt uns fortdauernd die Lehre über Sich, das Leben, und wie es funktioniert, so dass es zu einem wahrhaft ewig glücklichen Leben werden kann. Er hat Sich mit uns kleine Ableger Seiner Selbst geschaffen und bildet uns nun Ihm gleich aus. Unser Schöpfer hat die Lebenskräfte in Sich in die beste Ordnung gebracht, so dass auch Er Selbst zu einem stets klareren Bewusstsein vordringt. Diese Lebenskraft hat Er auch im Miniformat in uns hineingelegt. Ordnen wir diese Seiner Vorgabe gemäß, werden auch wir zu immer höherem Bewusstsein und glückseligerem Leben gelangen, was man "Himmel" nennt. Das Gegenteil ist dann logischerweise das, was unter "Hölle" zu verstehen ist. Das Zentrum der Lebenskraft Gottes ist das, was "Liebe" genannt wird. Wenden wir diese Liebe-Urlebenskraft Gott gemäß an und ordnen sie IHM gleich, werden wir IHM gleich und befinden uns somit im Zentrum des Lebens mit allen guten Folgen. Ordnen wir diese Liebe aber nicht und wenden sie falsch an, befinden wir uns in der entgegengesetzten Polarität. Satan, als der erstgeschaffene Geist, wendet diese Liebe ganz bewusst und aus Überzeugung falsch an. Liebe ist etwas Anziehendes. Gibt man das Empfangene wieder ab, gleicht man einer Sonne die strahlt und für sich selbst und zahllose andere ein Segen ist. Behält man aber alles für sich, wird man ein "schwarzes Loch", das für niemanden einen Nutzen sondern gar großen Schaden birgt und das sich am Ende selbst verzehren muss.

Nun zu der Frage:
Alle Naturkatastrophen, und solche waren und sind es immer, sind nur die Folgen des freiwilligen Verlassens der Menschen der ihnen bekannten Göttlichen Ordnung. Selbst Erdbeben und Vulkanausbrüche rühren daher, weil die in der Materie gebundenen Naturgeister durch die Grobheit und Sinnlichkeit der menschheitlichen Gedankenkräfte in zu starke Unruhe geraten.