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Ein Prophet - Vorwort 591

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Ein Prophet - Vorwort
« am: Oktober 26, 2011, 08:27:41 Vormittag »

Ein Prophet

Vorwort

Wieder liegt ein neues Werk vor uns, das wir durch Gottes große Liebe erhalten haben. Das Leben und Wirken des Propheten Sacharja wird erklärt. Er war ein Bilderprophet, durchaus kein kleiner, wie es allgemein heißt. Dabei erhebt sich die Frage: was ist bei Gott groß und klein? Es liegt nur an uns, die übergroße Gnadenfülle und Gaben unseres himmlischen Vaters zu erkennen und in unser Herz aufzunehmen.

Frage: Hat uns Menschen in der Endzeit der Prophet Sacharja — andere auch — aus der vorchristlichen Zeit noch etwas zu sagen? Das sollte genauso mit einem klaren Ja beantwortet werden, wie die Bejahung von Mose, der Patriarchen, vor allem in Verbindung mit dem Leben Jesu. Ist es nicht der gleiche Schöpfer und Heiland, der damals wie auch heute wirkt?!

Der ewig vollkommene GOTT offenbart Sich Seinen Kindern, wie es für ihre Entwicklungsstufe auf unserem Weltenwanderweg wichtig, für uns begreiflich und segensvoll ist. Nicht Er, der Heilige — wir Menschen sind Entwicklungen und Wandlungen unterworfen und für uns ist GOTT Mensch geworden zur Erlösung aller Gefallenen.

Die hohe Vorgeschichte für Gottes großes Liebe-Opfer wird uns auch durch Sacharja mit enthüllt. Wichtig ist, daß wir diese Offenbarung begreifen und erkennen. Gerade für uns Heutige ist es wichtig, alles von des Lichtes Standpunkt aus aufzunehmen. Bibelmäßig wird manches zu sehr buchstabenmäßig gelesen, weltlich-materiell ausgelegt.

Ein Hinweis, der nicht degradiert: Versetzt man sich in die damalige, für das Volk der Juden schwere Zeit, siebzig Jahre Gefangenschaft, Rückkehr in ein fast leeres, verwüstetes Land, so begreift man mit gutem Willen die damaligen Geschichtsschreiber, die hohe Licht-Offenbarungen, auch jene durch Sacharja, die nichts Weltliches betrafen, für das Äußerliche auslegten, nicht zuletzt mit einem guten zwar unrichtigen Sinn, das Volk wieder aufzurichten.

Es wird mit ernstem Hinweis auf das ewige Lichtreich z.B. vom ‚Heiligen Jerusalem, Israel, Zion‘ die Lehre durch einen Engel gebracht. Sacharja und seine engsten Freunde haben diesen Hinweis richtig verstanden: Nichts galt der Welt, höchstens einiges in der Entsprechung. Die Geschichtsschreiber haben aber durchweg fast alles auf das Weltvolk und ihre Zeit ausgedeutet.

Bedenken wir unsere kleine vergängliche Welt, in der gern sich großgemachte Völker, auch Juda, zumeist versagten und gegen Gottes Gebote handelten und heute noch handeln. Ja, Welt, Macht, Gold, das will man haben und hebt dies hoch, die WAHRHEIT und Erlösung der Seele von Sünden und Unrecht, wird nicht erkannt.

Nicht verwunderlich, daß wie oft die Propheten verfolgt wurden, weil sie auf das Heilige hinwiesen und nicht auf die Welt.

Jeder Wahrheitssucher wird begreifen, da niemals das himmlische Jerusalem und das ewige Licht-Friedensreich (Joh. 18, 36) auf unsere kleine vergängliche Welt herabkommen wird und das irdische Jerusalem nur ein Symbol war und ist. Es wäre daher gut, wir würden unser Herz, unsere Glaubenserkenntnis von all den weltlichen Auslegungen und das Anklammern an die Welt überwinden, uns zum Licht erheben. Dazu dient auch die Offenbarung, die Sacharja erhielt und wir nun auch wissen dürfen. Wir müssen vielmehr lernen, alles vom Lichtstandpunkt aus zu verstehen.

Was Gott offenbart, nicht zuletzt in unserer Zeit, das kommt aus Seinem unendlichen Licht-Heilig, dringt durch alle Seine Werke und nicht nur wir sind Hörer Seines Wortes. Wir brauchen nicht zu wissen, wie, wann und wo Er Seine Herrlichkeiten fließen läßt. Bloß glauben sollen wir und danach tun. Der Herr sagt:

Die Materiellen, Glaubenslosen erheben sich und streiten wider Licht und Wahrheit Meiner Offenbarungsherrlichkeit! Ihre Kräfte (Rosse), ihre Taten (Reiter) werden um die Zeit der großen Wende bange sein, und gegen Meinen Willen richten sie nichts aus. Die falschen Propheten sind jene, die sich selbst erhöhen. Diese werden fallen und das obendrein zu ihrem Heil, was sie meistens freilich erst auf ihrem Rückweg merken werden.

» Ich sehe stets auf‘s Herz auf das Gemüt, wie da zu Mir die Seele findet, sich Meiner Obhut anvertraut und sich führen läßt, selbst wenn der Weltenweg oft schwer und bitter ist. Meine treuen Wanderkinder können dies verspüren, was sie mit ihrem Beihilfsweg erreichen. Auch das kleinste Mitopfer, wird es dargebracht, ohne sich damit zu schmücken, schreibe Ich groß an. Immer gilt bei allem ein bereitwilliges Herz und das unbedingte Glaubenswissen: ICH bin der Geber aller Gaben, auch wenn Ich sie durch Kinder auszuteilen weiß. Wer in echter Demut die heilsgesegnete Hingabe ist, bedenkt, daß all sein Tun und Wirken dann erst echte Hilfe ist, wenn der Mensch erkennt: von MIR gekommen, von MIR gesegnet, dann wird er selbst den Anteil eines Himmelsgroschen haben, schon auf der Welt! «

Wieviel Vergängliches an Gold, Silber, an armen Gütern dieser Welt wird vom Menschen eingeheimst und jeder weiß, daß er keine Krume in der Hand behält, wenn der Lebensengel, der bloß den Körper in die Grube fahren läßt, den ‚Heimruf‘ bringt, den einzig und allein der Schöpfer-Gott erläßt!

» Lichtgaben bleiben Licht! Kein Mensch wird sie verdunkeln, höchstens für sich selbst verdecken, solange er dem Schöpfer widersteht. Wer jedoch seinem Geist, von MIR gegeben, die Vorherrschaft beläßt, dem wird alles wieder Neu-Gegebene ein Segen sein, der sein Herz erfüllt und wieder fröhlich macht, auch wenn die Welt sich sperren wird. Ich werde die Treuen stärken, daß sie wandeln in Meinem Gnadenlicht! «

Lassen wir uns von den Worten Gottes führen und stets bedenken: Auch wir gehören mit zur großen Schar der lieben Kleinen, auf die des Vaters Segen fällt.

Das, liebe Lichtfreunde, waren einige der vielen kostbaren geistigen Perlen aus dem vorliegenden Werk. Möge jeder aufgeschlossene Wahrheitssucher selbst zum Heile seiner Seele sich in dieses uns gegebene Offenbarungswerk vertiefen. Man wird merken, wie viel an oft kleinlichen und vergänglichen Weltlichem von unserer Seele fällt.

Wo Gottes Worte aufgenommen werden, da ist ER! Dies gilt auch vordringlich in unserem apokalyptischen Zeitalter. ER wird uns stärken und führen, ER wird Seinen Segen geben und uns von vielen weltlichen Auslegungen freimachen: durch Seine Wahrheit, die Er Selber ist.

Für alle diese wunderbaren Offenbarungen, die wir von unserem lieben himmlischen Vater erhalten haben, danken wir Ihm von ganzem Herzen.

An dieser Stelle danken wir Freunden von der Treuhandgruppe auch wieder allen treuen Helfern, die durch ihre Spenden uns unterstützen.

Gottes Segen und Seine Gnade sei mit allen!

Josef Brunnader,  Weiz, 1985