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Das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen und dem Wachstum der Saat 937

Beiträge: 7
Das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen und dem Wachstum der Saat
« am: November 08, 2011, 05:27:01 Nachmittag »
Das habe ich einmal gelesen hier im Forum und ich habe folgenden Gedanken dazu erhalten mit grossem Dank:

Zwischen dem Weizen spriesst Unkraut den man nicht herausreissen soll weil man sonst auch Weizen (Himmel) entfernen könnte.

Ich denke: Wir Menschen sind nämlich selbst (noch) das Unkraut. Wenn wir dieses herausreissen möchten, also sozusagen "grosse, sofortige Wunder" erwarten vom Himmel, dann schaden wir nicht nur uns selbst sondern auch dem Himmel.

Ich  glaube wir Menschen selbst sind das Unkraut und wir sollen das so akzeptieren so lange wir auf Erden wandeln. Die Schnitter, die Engel (unser Tod) wird uns zur rechten Zeit ereilen, wir sollten das nicht herausfordern, weder noch den Himmel herausfordern mit Wünschen oder Wunschzetteln.

So sehe ich das. Unkraut heisst nicht umsonst BEIkraut, denn wir gehören zur Ordnung des Himmels. Ohne uns würden wilde Hasen (Das Tier 666) sich am Himmel dem Weizen vergehen aber mit uns wird der Schaden in Grenzen gehalten. Wir, das Beikraut gehören zum Himmel so lange bis die Schnitter es für richtig halten dass wir zum Aufstieg bereit sind.

Wir sollten es respektieren BEIkraut, WILDkraut zu sein so lange bis wir eben zur Ordnung berufen werden. Wenn wir dieses respektieren und akzeptieren können dann nimmt uns der Himmel auch auf Erden schon in sich auf.

Mit Grüssen
Administrator Beiträge: 5386 Forumgründer *****
Re:Das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen und dem Wachstum der Saat
« Antwort #1 am: November 08, 2011, 06:41:26 Nachmittag »
hierzu die Erklärung des Gleichnisses aus dem Großes Evangelium des Johannes

01] (Jesus:) »Es war ein Hausherr, der hatte viele Weinberge, Wiesen, Gärten und Äcker. Er bekam aber einen überaus edlen und reinen Weizen von seinem Vater und sagte darauf zu seinen Knechten: "Gehet hin und reiniget mir einen großen Acker auf das sorgfältigste, auf daß, so ich den reinsten und edelsten Weizen auf den Acker säe, mir kein Unkraut dazwischen aufgehe!"

02] Die Knechte taten das, und der Weizen wurde auf den gereinigten Acker reichlich gesät; und er ging bald auf, und der Herr des Ackers hatte eine rechte Freude, daß er zwischen dem aufgegangenen Weizen kein Unkraut bemerkte.

03] Doch nach einer Zeit, als der Weizen schon hoch emporgewachsen war, daß er in die Ähren zu schlagen anfangen konnte, siehe, da kamen auf einmal die Knechte zum Hausherrn und sagten: "Herr, wir haben den Acker gereinigt und nach deinem Willen den reinsten Weizen in denselben gesät, und er ging auch rein auf, worüber du selbst eine große Freude hattest; aber siehe, nun, da der Weizen schon bald in die Ähren schlagen sollte, schießt auf einmal eine Menge Unkraut zwischen dem Weizen hervor! So du willst, wollen wir hingehen und das Unkraut ausjäten!"

04] Sagte darauf der Herr des Ackers: "Lasset das nun gut sein, auf daß ihr durch eure Arbeit nicht auch dem bereits hoch aufgegangenen edlen Weizen schadet; denn ich weiß es schon, daß mir solches ein Feind getan hat! Lasset daher alles bis zur Reife kommen, den Weizen samt dem Unkraut! Mit der Zeit der Reife des Weizens werde ich durch euch, meine Diener, den Weizen sammeln lassen und bringen in meine Scheune, darauf aber dann erst auch das viele Unkraut zusammenbinden lassen in Bündel, bis es dürre wird; dann wollen wir es zur weiteren Reinigung des Ackers anzünden und verbrennen!"

05] Sehet, das ist das Bild, aus dem ihr lernen sollt, was ihr in bezug auf das Unkraut auf Meinem Lebensacker zu tun habt!

06] Der edle Weizen stellt jene Menschen dar, die bei Meiner Gastmahlstafel ein rechtes Festkleid anhaben, das Unkraut aber stellt insgesamt jenen Gast dar, der kein hochzeitliches Festgewand anhatte. Er bediente sich zwar auch so lange der auf den Tisch gesetzten Speisen, bis der scharfsichtige Gastgeber selbst ins Gastzimmer kam, was das Reifwerden des edlen Weizens und des Unkrautes bezeichnet.

07] Die festlich geschmückten Gäste werden behalten, und der unfestlich gekleidete wird in das Zornfeuer des Gastgebers hinausgeworfen werden, und er wird dann dazu dienen müssen, daß durch sein Verbrennen er den verunreinigten Acker am Ende selbst reinigen wird.

08] Ihr werdet darum auf dieser Welt noch auf gar viele unfestlich gekleidete Gäste kommen (treffen) und gar viel Unkraut unter dem reinen Weizen aufwuchern sehen; aber ereifert euch darum nicht allzusehr, und lasset alles zur Reife kommen, und wartet ab, bis der große Gastgeber Selbst kommen wird! Dann wird mit Ihm auch die gehörige Ausscheidezeit kommen, und es wird einem jeden das zum Lohne werden, nach dem seine gute oder böse Liebe gestrebt hat. Denn in Meinem Hause gibt es zwar sehr viele beseligende Wohnungen, aber daneben auch sehr viele Kerker, und die Meine vielen Kerker den beseligenden Wohnungen vorziehen und sie zu bewohnen trachten, die sollen denn auch das haben, was sie wünschen, und wir werden sie nicht und niemals durch was immer für eine Gewalt aus denselben herausziehen und durch sie dann unsere reinsten Himmelswohnungen verunreinigen. Werden sie sich aber selbst eines Besseren bedenken, so sollen ihnen darin auch keine Schranken gesetzt werden. - Verstehet ihr nun alles das?«

Großes Evangelium des Johannes, Kap. 218
Beiträge: 7
Re:Das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen und dem Wachstum der Saat
« Antwort #2 am: November 11, 2011, 03:37:53 Nachmittag »
Hey vielen Dank.

Ja das ist wieder der typische derbe Sprachton aus alten biblischen Zeiten  :-X  :P, aber genauso habe ich es auch gemeint.  :D
Beiträge: 7
Re:Das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen und dem Wachstum der Saat
« Antwort #3 am: November 12, 2011, 07:09:13 Nachmittag »
Ich habe einmal eine Frage. Ich bewege mich sehr gerne und weil mich das Thema bewegt habe ich so etwas wie eine Bewegungsmeditation dazu erfunden.

Das heisst mal gehe ich tief in die Knie und hebe die Arme über dem  Kopf hinter den Rücken, stelle mir so vor das Unkraut zu sein.

Dann lege ich die Beine etwas zusammen, strecke Sie aus und hebe die Arme seitlich/schräg in die Höhe zusammen mit dem ganzem Körper gut auch in die Luft und stelle mir vor ich wäre dieser Weizen.

So versuche ich mich in diese Thematik reinzudenken, mit der Hilfe meines Körpers.

Was meint die Bibel dazu? Oder was meint ihr dazu? Ist doch eine klasse Idee oder? Sozusagen die Bibel lernen zu verkörpern.

Liebe Grüsse.

PS: Achja die Idee dazu habe ich unter Anderem von der Konkurenz dem Asatru wo es Runentänze gibt, aber auch von einem christlichem Pfarrer der ein Buch über Bewegungen wie ein Baum schrieb. Aber ich kenne die Autoren leider nicht mehr. Mein Gedächtnis ist da nicht besonders ist mir das persönlich nie sehr wichtig gewesen woher etwas stammt.