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21. Kapitel - Von den sieben Geistern Gottes und ihrer Wirkung in der Erden 428

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21. Kapitel - Von den sieben Geistern Gottes und ihrer Wirkung in der Erden
« am: November 09, 2011, 09:04:27 Vormittag »
Von den sieben Geistern Gottes und ihrer Wirkung in der Erden


73. Erstlich ist der herbe Geist, der zeucht in der siderischen Geburt der sieben Quellgeister in der Erden eine Massam zusammen durch Anzündung der obern Geburt über der Erden, und vertrocknet dieselbe mit seiner scharfen Kälte, gleichwie er das Wasser zusammenzeucht und macht Eis draus, also zeucht er auch das Wasser in der Erden zusammen und macht eine trockene Massam draus.

74. Hernach so ist der bittere Geist, welcher im Feuerblitz entstehet, auch in der Materia oder Massa. Der kann nicht leiden, daß er gefangen sei im Vertrockneten, sondern er reibet sich mit dem herben Geiste in der vertrockneten Massa, bis er das Feuer anzündet. Wenn nun dies geschieht, so erschrickt der bittere Geist und krieget sein Leben.

75. Nimm hie dies recht ein: In der Erden kannst du außer den Kräutern oder Metallen nichts spüren noch finden als Herbe und Bitter und Wasser. Nun ist aber das Wasser süße darinnen, den andern zweien ganz zuwider.

76. Auch so ist es dünne und die andern beiden hart, rauh und bitter, und ist immer eines wider das ander; ist derowegen ein stetiges Würgen, Kämpfen und Ringen, aber in dieser dreier Würgen stehet noch nicht das Leben, sondern sie sind ein finster Tal, und sind drei Dinge, die sich nimmer miteinander vertragen, sondern es ist ein ewiges Würgen unter ihnen.

77. Und davon nimmt die Beweglichkeit ihren Ursprung. Auch so nimmt Gottes Zorn, welcher im Verborgenen ruhet, davon seinen Ursprung. Auch so ist der Ursprung des Teufels, des Todes und der Höllen davon entstanden, wie du davorne beim Falle des Teufels kannst lesen.