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Wohlstands-Christ will nicht JESU Wort in Tat umsetzen 656

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Wohlstands-Christ will nicht JESU Wort in Tat umsetzen
« am: Januar 25, 2012, 03:29:28 Nachmittag »
301.
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27. August 1882
Johs. 8, 13
 

Liebe Kinder!

Die Pharisäer erkannten Mich nicht und verwarfen Mein Zeugnis, weil sie durch äußere Weltgüter, als da waren Reichtum und Ehre, so befriedigt waren, daß sie nach keiner Verbesserung ihrer Lage sich sehnten, denn sie waren ganz materiell, und suchten alles zu entfernen, was sie an weitere Aufgaben und Sorgen mahnen konnte.
Daher wollten sie auch von der Frage, was die Seele nach dem Tode erwarte, nicht wissen? Sie betrogen sich mit dem blinden Glauben, der nicht grübeln soll, und sich nachher mit Unwissenheit entschuldigen will.
Diese Richtung gaben sie auch ihren Laien, weshalb diese auch keine Schuld traf, ob ihres an gewohnten Glaubens, welcher oft mehr Aufopferung und Gehorsam verlangte, als Meine Gebote.
Ich mußte diese Richtung so lange mit Geduld tragen, bis Ich selbst zu Meinem Volke kam, um dasselbe anders zu belehren, und Ich mußte auch da noch Mich nach dem freien Willen der Menschen richten, daher Ich bloß Wunder tat, um mehr wohltätig gegen sie zu sein, und sie von Meiner rettenden Liebe zu überzeugen.
Darum ist auch das Wachstum der christlichen Religion im Vergleiche zu Meiner Macht ein sehr schwaches und langsames, sogar auch bei der einzelnen Seele, welche durch die Kirchenlehre nicht weiter gebracht wird, als Mich als den Richter anzuflehen, von Dem ihre Seligkeit abhängt, und zu hoffen, daß Ich ihr gnädig sei; alle weitere Ausbildung aber wird auf das Jenseits verschoben; nur wenige Seelen gibt es, an denen Mein heiliger Geist noch mitwirken und durch seine Erleuchtung Mir wahre Kinder erziehen kann.
Dies ist nun abermals der Standpunkt Meines Volkes, wo aber Ich auch wiederum Mich herablasse, um Meine Menschenkinder aus dieser dicken Finsternis des Unglaubens und der Unwissenheit zu retten; denn gar Wenige wissen was der Mensch ist, und daher auch noch Wenige, Wer Ich bin!
Auf daß diese Wahrheit nicht ans Licht gebracht werden solle, stellt der Satan alles ihm nur Mögliche entgegen, weil er weiß, daß sonst seine Niederlage erfolgt. Wundert euch daher nicht, wenn euch noch Viele schmähen und verfolgen werden, weil Ich nicht mit Gewalt Mein Reich einnehmen oder vielmehr die Seelen ziehen will, sondern die eigene Wahl sie beglücken soll, ansonst dieses Glück wenig Wert hat; dagegen Mein Gegner (Satan) stürmisch für sich anzuwerben sucht, und deshalb oft große aber keine sichere Beute macht; denn immer wieder geht Meine Liebe auch solchen nach, die von ihm sich haben überrumpeln lassen, und deckt denselben ihre Blindheit auf.
Gerade solche Seelen wollen oft in ihrer Unwissenheit etwas für Mich tun, und dienen durch ihren ungeprüften Eifer Meiner Gegner, weil sie sich zu wenig an Meine Gebote halten, und den Glauben nur in der Erkenntnis suchen und nicht in der Liebe; dadurch handeln sie nicht nach Meinem Willen, entfernen sich von Mir und verlieren den Einfluss des heiligen Geistes!
Dieser Einfluss ist ihnen eine Torheit geworden, weil sie für denselben nicht zeugen können, um aber ihnen hierzu zu verhelfen, sollen Meine Kinder sich Solcher durch herzliche Fürbitte und Gebet annehmen und daher hat das Rufen zu Mir aus einem Herzen, das Mir ähnlich werden will in der Liebe zu den Mitmenschen, so großen Wert.
Komm o Jesu, komme bald! Diese Bitte sollte immer mehr verstärkt werden, damit Ich einziehen kann in Gestalt des heiligen Geistes, um die Leuchte von Innen anzuzünden, weil alles Äußere in dieser Nacht des finstern Unglaubens zu wenig Wirkung mehr hat.
Darum seid stets treue Hüter, und übergebet Mir eure noch unwissenden Mitmenschen in wahrer Bruderliebe.

Euer Vater Jesus!