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Offenbarung 22. 18,19 - Vom Hinzufügen oder Hinwegnehmen von der Schrift 913

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Offenbarung 22. 18,19 - Vom Hinzufügen oder Hinwegnehmen von der Schrift
« am: Januar 26, 2012, 10:19:55 Vormittag »
Offenbarung 22. 18,19:
"Fürwahr, ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht;"
19 "und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Teil vom Buch des Lebens und von der heiligen Stadt, und von den Dingen, die in diesem Buch geschrieben stehen."


Das "Hinzufügen oder Hinwegnehmen" aus der Schrift bezieht sich allein auf die Offenbarung (Weissagung) des Johannes (dieses Buches), an deren Ende diese Ermahnung steht. Diese Offenbarung ist ein einziges, riesiges, in Bildern geschildertes Entsprechungswerk geistiger Geschehnisse. Wer die Bilder verändert (den Buchstaben), der wird nicht mehr zum im Buchstaben ruhenden Geist vordringen können, und er bleibt in geistiger Dunkelheit über den wahren Sinn der Worte, und er kann somit keinen ewigen Nährwert für seine Seele mehr daraus schöpfen... nichts anderes ist damit gemeint.

Ein Beispiel: In neuen Bibelübersetzungen steht in der Offenbarung des Johannes für das Wort "Hurerei" das Wort "Sexuelle Ausschweifung". Hurerei in der geistigen Entsprechung bedeutet aber nichts Körperliches, sondern: Mit der Liebe Gottes huren, Sie also für Zwecke der puren Eigenliebe zu missbrauchen und sich dadurch die Trennung von Gott selbst zu bereiten.

Was die Pauschal-Rechtfertigung mit der oben genannten Bibelstelle für die Aberkennung weiterer Geschehnisse über die Bibel hinaus betrifft, sagt die Bibel selbst:

Joh. 21,25: "Es sind aber noch viele andere Dinge, die Jesus getan hat; und wenn sie eines nach dem anderen beschrieben würden, so glaube ich, die Welt würde die Bücher gar nicht fassen, die zu schreiben wären."

Zu der Zeit JESU war die Menschheit noch nicht bereit, tiefste Wahrheiten über das Leben zu fassen, zu verinnerlichen. Heute aber, 2000 Jahre später und reifer, ist die Menschheit in der Lage solche aufzunehmen. So haben wir heute Offenbarungen Gottes erhalten, die selbst den Aposteln zu jener Zeit vorenthalten blieben.

Wir müssen lernen in der Gnade zu leben und diese auch anzunehmen!