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Vom Wesen und den Eigenschaften Gottes 562

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Vom Wesen und den Eigenschaften Gottes
« am: Januar 28, 2012, 08:35:54 Nachmittag »
216.
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6. Februar 1881
 

Liebe Kinder!

Nachdem Ich euch in letzter Zeit so viele Winke gegeben habe vom jetzigen Standpunkte der Menschen in geistiger Beziehung, so will Ich wiederum Meinem eigenen Standpunkt euch gegenüber mehr Beachtung geben, und zwar zuerst als Gott, wo Ich als allmächtig, heilig, gerecht euch am weitesten entfernt bin; wenn ihr dabei eure Schwachheit und Sündhaftigkeit erwäget, so ist die Kluft zu groß, als daß ihr glauben könnet, eine engere Verbindung mit Mir sei möglich.
Daher kommt es, daß viele Menschen lieber gar nichts von Mir hören wollen, weil dieses Verhältnis ihnen zu unfaßbar ist, und sie also keinen Nutzen bei solcher Annahme sehen; sie ziehen sich lieber scheu zurück von allem, was über Mich und Mein Wesen Aufschluß geben könnte, um sich nötigenfalls wenigstens mit der Unwissenheit entschuldigen zu können; ja Viele glauben, daß sie auch Mir gegenüber solche Entschuldigungen vorbringen können, als ob Ich nicht wüßte, wie viele Gnadenrufe jedes Einzelne noch besonders erhält; denn jeder Mensch erhält dieselben und wird dafür verantwortlich gemacht.
Bald benütze Ich Mein Wort, das eindringlicher als sonst zum Forschen ermahnt, bald sind es Naturereignisse, bald die Natur selbst, mit ihren Anforderungen, hauptsächlich der Frühling, wo nach langem Winterschlafe die Stimme der Liebe denselben wieder erweckt, zum immerwährenden Spenden von Genüssen und Gaben.
So bringt jeder Tag Segen, daß die Menschen sich sagen müssen: "Nur Gott ist es möglich solches zu tun"; und wenn ihr solches betrachtet, muß euch nicht klar werden, daß dabei nicht die Macht das Größte ist, sondern die Liebe, die stets fortfährt zu segnen und zu geben, und sich nicht zurückzieht, auch wenn ihn die Menschen dennoch für einen harten Mann halten, anstatt für einen liebenden Vater; oder wie Viele finden es zu kleinlich darüber nachzudenken, während ihre ganze Existenz doch von Mir abhängt?
Wenn ein begüteter Weltmann Diener braucht, so werben gar viele um solchen Dienst, weil sie hoffen ihr Leben dabei fristen zu können und sich zu erhalten; obgleich Niemand es ihnen verbürgt, ob solches auch wirklich wahr ist oder wie lange?
In Meinen Dienst zu treten, das gehen die Menschen nur langsam ein, während doch dabei ihr Wohl zeitlich und ewig wahrhaft gegründet würde.
Sehet, dies ist das Vertrauen, das Ich sogar als Gott (oft) nicht erhalte, und als Vater erkennen Mich ganz Wenige, während Ich doch an Meinem Tische die ganze Menschheit labe und erquicke, und dabei Meine Gesetze so milde sind, daß Ich gar Keinen an seinem Menschenrechte verkürze, sondern mit Allen gleich liebevoll verkehren will.
Ich nahe Mich sogleich, wenn eine Seele nach Mir ruft, und lege ihr Meinen Rat ins Herz; auch habe Ich keine Rangordnungen geschaffen, sondern nur Brüder und Schwestern.
Obschon die Menschen vorgeben, sie fürchten Mich als ihren Richter, so scheuen sie sich doch nicht Meine Gesetze umzustoßen und ihre eigenen geltend zu machen; und zwar meine Ich da nicht die allgemeinen Weltgesetze, sondern bei jedem besonders den Widerspruch, welchen der natürliche Verstand dem Gewissen entgegen setzt
In diesem Widerspruche steckt eure Stellung zu Mir; je mehr ihr auf denselben hört, desto ferner seid ihr noch von Mir, als eurem Gott, und desto unwürdiger - Meine Kinder zu heißen. Nur wenn euer Innerstes den Sieg über solche Verstandes-Beeinflussungen davon trägt, werdet ihr den Vaternamen mit Segen aussprechen können; vorher wird euch die Furcht vor einen richtenden Gott nicht ganz verlassen.
Also ehret Mich als Vater dadurch, daß ihr euer Herz und nicht euren Verstand zur Richtschnur eures Lebens nehmet.

Amen! Euer Gott und Vater!