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Darf ich den "Rosenkranz für die Arme Seelen" beten? 850

Beiträge: 2
Darf ich den "Rosenkranz für die Arme Seelen" beten?
« am: Januar 29, 2012, 11:08:27 Vormittag »
Lieber Brüder und Schwester,

seit Tagen grüble ich nach ob ich den "Rosenkranz für die Armen Seelen"(der Rosenkranz der die Armen Seelen für 3 Stunden keine leiden mehr hat) beten darf?

Weil ich Ehebruch begangen hatte, das heißt in einer Todsünde lebe und bei der nächsten Gelegenheit beichten gehen werde. :(

Auf der website heißt es, das man nur Ablässe gewinnen kann, wenn man im Stande der heiligmachen Gnade ist.

Das heißt doch, das ich keine Ablässe gewinnen kann wenn ich den Rosenkranz bete, das ist mir klar.

Vielleicht kann einer mir helfen.

herzliche Grüße

Hoan
Administrator Beiträge: 10835 Forumgründer *****
Re:Darf ich den "Rosenkranz für die Arme Seelen" beten?
« Antwort #1 am: Januar 29, 2012, 01:21:23 Nachmittag »
Lieber Freund,

oh, das ist ja finsterster Katholizismus, der vom Himmel soweit entfernt ist und er ist ja die Hölle selbst in all ihrer Gottesferne! Vergiss das alles ganz schnell: Rosenkranz, Ablass, Beichte, Sakramente... Das ist die Hure Babels in ihrer Entsprechung!

Benutze Du dieses Forum hier und lerne Deinen wunderbaren, über alle Maßen liebevollen Gott erst einmal in Ruhe kennen und korrigiere Dein falsches Gottesbild von einem >strafenden Richtergott<! Finde Gott in dir selbst, ER ist voller Liebe und guter Gedanken für dich!

Du kannst in der Suche oben einen beliebigen Suchbegriff eingeben. Wenn Du nicht zurecht kommst, dann nenne mir ein Thema und ich suche die Kundgaben für Dich heraus.

Alles Liebe ... und willkommen im Forum
Hanno




Beiträge: 2
Re:Darf ich den "Rosenkranz für die Arme Seelen" beten?
« Antwort #2 am: Januar 29, 2012, 02:19:56 Nachmittag »

Lieber Freund,

oh, das ist ja finsterster Katholizismus, der vom Himmel soweit entfernt ist und er ist ja die Hölle selbst in all ihrer Gottesferne! Vergiss das alles ganz schnell: Rosenkranz, Ablass, Beichte, Sakramente... Das ist die Hure Babels in ihrer Entsprechung!

Lieber Hanno Herbst,

Gott ist barmherzig, aber auch gerecht und ich finde das sollte nicht übersehen werden. Hast du jemals was vom Fegefeuer gehört? Das ist ein Ort wo zeitlicher Sündenstrafen abgearbeitet werden kann. Außerdem werde ich nicht den Rosenkranz, Ablass und Beichte und die Sakramente niemals ablegen, um Gotteswillen. Weißt du den wert des Rosenkranzes überhaupt? Er ist eine starke Waffe gegen Satan und seine Dämonen.

Benutze Du dieses Forum hier und lerne Deinen wunderbaren, über alle Maßen liebevollen Gott erst einmal in Ruhe kennen und korrigiere Dein verrostetes, falsches Gottesbild von einem strafenden Richtergott! Finde Gott in dir selbst, ER ist dir näher als dein Atem, und voller Liebe und guter Gedanken für dich!

Danke, aber ich denke eher du musst daran lernen, dass Gott auch gerecht ist und jene straft, die sündigen. In einem Punkt gebt ich dir recht. Gott liebt uns Menschen, aber er hasst die Sünde.

Du kannst in der Suche oben einen beliebigen Suchbegriff eingeben. Wenn Du nicht zurecht kommst, dann nenne mir ein Thema und ich suche die Kundgaben für Dich heraus.

Danke, werde ich mir merken.

herzliche Grüße

Hoan
Administrator Beiträge: 10835 Forumgründer *****
Re:Darf ich den "Rosenkranz für die Arme Seelen" beten?
« Antwort #3 am: Januar 29, 2012, 05:25:32 Nachmittag »

Lieber Freund,

ich möchte unseren Herrn JESUS Selbst antworten lassen und darf dir Seine Kundgabe zuleiten:

[PH.01_049,19] Man lehrte euch ein Fegefeuer, worin die Seelen von den schlechten Leidenschaften gereinigt werden sollen, ehe sie ins Paradies oder in den Himmel aufgenommen werden könnten. Ich sage euch: So, wie man euch das Fegefeuer beschrieb, ist es ein wahrer Unsinn; aber geistig existiert es wohl, nämlich im Menschen selbst. Dort muß alles Schlechte erst weggefegt werden, bis man sich in besseren Verhältnissen heimisch fühlen kann, und zu diesem Wegfegen trage Ich durch Schickung von allerlei Kämpfen und Leiden bei. Ich erwecke dadurch die schlummernden guten Eigenschaften in der menschlichen Seele, damit sie sich ermannen und aufraffen soll, das Böse mit Energie zu bekämpfen und alles wegzufegen, was ihr Schaden bringen könnte.
[PH.01_049,20] Als Ich einst sagte: „Das Mägdlein ist nicht tot, es schläft nur!“, wurde Ich von den andern verlacht. Ebenso werde Ich auch heute von den wenigsten verstanden, wenn Ich sie erwecken will, obgleich es zu ihrem Besten ist. Daher trachtet danach, Meine Winke und Mahnungen zu verstehen, damit ihr es merkt, wenn Ich euch zu eurem Besten auch nur mit dem Finger berühre! Denn ein liebender Vater, dem es um das Wohl seiner Kinder zu tun ist, kann nur bessern, nie strafen. Dessen seid stets eingedenk! Amen.



Hier weitere, sehr in die Tiefe des Wortes führende Kundgaben für dich:

http://www.christenforum.christenforum-deutschland.de/die-geistige-sonne-band-1/56-kapitel-auf-dem-weg-zu-christus/msg4770/?topicseen#msg4770

http://www.christenforum.christenforum-deutschland.de/die-geistige-sonne-band-1/66-kapitel-erklarung-der-einrichtungen-des-besuchten-augustinerklosters/msg4760/?topicseen#msg4760

http://www.christenforum.christenforum-deutschland.de/die-geistige-sonne-band-1/67-kapitel-hat-petrus-die-romische-kirche-gestiftet/msg4759/?topicseen#msg4759

http://www.christenforum.christenforum-deutschland.de/bischof-martin/68-borems-belehrende-worte-uber-den-weg-zur-seligkeit/msg4578/?topicseen#msg4578

Hier ein sehr tiefgründiger Jenseits-Dialog über Fegefeuer und Todsünde zwischen einem soeben verstorbenen Armen und seinen göttlichen Sendboten:

[JS.01_010,36] Spricht einer der drei weißgekleideten Männer: „Lieber Freund, was würdest du aber tun, so dich der Herr um Seiner großen Heiligkeit willen und deiner läßlichen Sünden wegen – und das nach deinem Glaubensbekenntnis – ins Fegefeuer so auf etwa eine unbestimmte Zeit beheißen würde, wo du übergroße Schmerzen leiden müßtest? Könntest du da auch unter den größten Feuerschmerzen den Herrn noch loben und preisen? Und könntest du Ihn noch lieben?“

[JS.01_010,37] Spricht der Arme: „O du lieber Freund! Des Herrn endlose Heiligkeit fordert wohl die größte Reinheit jener Seele, die Seiner Anschauung würdig werden sollte; aber Seine ebenso unendliche Weisheit und Güte weiß es ja auch, wieviel Schmerz eine arme Seele ertragen kann, und wird sie daher nicht überbürden! – Fordert aber Seine Gerechtigkeit Seiner unendlichen Heiligkeit wegen solches von mir, so geschehe auch da Sein heiliger Wille! Denn ich ersehe auch darin noch Seine große Liebe, die nur darum solche Reinigung der Seele verordnet, damit diese würdig werden möchte, zur Anschauung Gottes aufgenommen zu werden!

[JS.01_010,38] Ich sage, der Herr ist allzeit die reinste Liebe, somit endlos gut, und alles, was Er tut, ist gut. Daher geschehe nur ganz allein Sein allerheiligster Wille! Denn so ich auch um Schonung und Erbarmung flehen würde, so wäre das sicher nie so gut für mich, als was des Herrn höchste Weisheit und Liebe über mich verordnet und bestimmt. Darum sage ich ein für alle ewigen Male: Gelobt sei der Herr Jesus Christus, der da als einiger Herr-Gott mit dem Vater und Heiligen Geiste herrschet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit! Sein allerheiligster Name werde gepriesen, und Sein allein heiliger Wille geschehe!“

[JS.01_010,39] Spricht der Weißgekleidete: „Da hast du nun vollkommen recht und wahr gesprochen. Aber bedenke, daß du ohne Beichte und Kommunion gestorben bist; könnte es nicht leicht sein, daß, so du nun vor Christi Richterstuhl hintreten müßtest, eine Todsünde an dir gefunden würde und du im Stande der Ungnade – nach der Lehre deiner Kirche – in die Hölle auf ewig fahren müßtest? Wie würdest du da den Herrn loben und preisen?“

[JS.01_010,40] Spricht der Arme: „Freunde, was ich tun konnte, das habe ich sicher getan. Daß ich am Ende nicht beichten konnte, war ja nicht meine Schuld. Und vor drei Wochen habe ich ohnehin gebeichtet, wo mir der Beichtvater versicherte, daß ich nun lange nicht mehr der Beichte bedürfe. – O Freunde, so ich aber dennoch irgend eine mir unbewußte Todsünde an mir haben sollte, da wohl bittet den Herrn für mich armen Sünder, daß Er mir gnädig und barmherzig sein möge! Denn in die Hölle zu kommen auf ein leidenvolles irdisches Leben, wäre wohl das Allerschrecklichste! O Herr, Dein Wille wohl geschehe, aber sei mir armen sündigen Seele dennoch gnädig und barmherzig!“

[JS.01_010,41] Spricht der weiße Mann wieder: „Ja – lieber Freund, mit unserer Fürbitte, im Falle du eine Todsünde an dir hättest, würde sich's vielleicht doch nicht tun. Denn du weißt es ja aus der Lehre deiner Kirche, daß bei Gott nach dem Tode keine Erbarmung stattfinden kann wegen Seiner allervollkommenst strengsten und unwandelbarsten Gerechtigkeit. Zudem hast du auf der Welt ja ohnehin nie auf die Fürbitte der Heiligen und auf das Meßopfer stets wenig und am Ende sozusagen gar nichts mehr gehalten, wodurch du gegen deine Kirche ohne alle Widerrede als Ketzer dich benommen hast und in ihrem Angesichte zu einem größten Sünder wurdest. Wenn wir da nun auch bei Gott für dich bitten würden, meinst du wohl, daß dir unsere Fürbitte etwas nützen möchte? – Warum hast du denn auf die Litaneien der Kirche und auf ihre Seelenmessen – deinem eigenen letzten Bekenntnisse nach – nichts gehalten, da du deinen Hinterlassenen die Lehre gabst, daß bezahlte Gebete vor Gott ein Greuel sind, darum sie für dich ja keine Messe zahlen sollen? Da sich aber dies alles bei dir doch also verhält, wie sollen wir für dich bei Gott bitten? Was meinst du nun in dieser Hinsicht? Wird oder kann dir das wohl etwas nützen bei Gott?“

[JS.01_010,42] Spricht der Arme voll Geist und voll tiefer Fassung: „Freunde, wer ihr auch sein möget, das ist mir gleich; mehr als Gottes Geschöpfe seid ihr nicht, und das – Gott dem Herrn ewig Dank und Liebe! – bin ich auch und glaube, mit euch ebenso frei reden zu dürfen, wie ihr mit mir redet.

[JS.01_010,43] Ich war auf der Welt wohl sehr arm und elend; aber ich konnte lesen, etwas schreiben und ziemlich gut rechnen. Sonn- und Feiertage habe ich meistens mit dem aufmerksamsten Lesen und Betrachten der Heiligen Schrift zugebracht. Je mehr ich mich darin zurechtfand, desto klarer wurde es mir, daß die römisch-katholische Kirche gerade das schroffste Gegenteil von all dem tut und getan haben will, was Christus und die Apostel laut den vier Evangelien und den Briefen der Apostel gelehrt und selbst getan haben. – In einem Brief des Apostels Paulus fand ich sogar die Donnerstelle: ,Und so ein Engel aus den Himmeln käme und lehrete euch ein anderes Evangelium, als das ich euch künde, nämlich von Jesus dem Gekreuzigten, der sei verflucht!‘ (Gal.1,8)

[JS.01_010,44] Diese Sentenz fuhr mir wie tausend Blitze durch die ganze Seele, und ich dachte und fragte mich: Wie steht es denn bei sogestalteten Worten des Apostels mit der Lehre Roms, die das Wort Gottes nicht nur nicht lehrt und es allen Laien verbietet zu lesen, sondern lehrt ganz andere Dinge, die ganz dem finstersten Heidentume gleichen? Wem soll ich nun glauben?

[JS.01_010,45] Eine innerste Stimme sprach nahe ganz laut zu mir: ,Glaube dem Worte Gottes!‘ Und ich tat, wie die innerste Stimme gesprochen hatte.

[JS.01_010,46] Mir wurde von Tag zu Tag klarer, daß ich recht tat. Denn ich begriff es im Herzen und war im Geiste und in der Wahrheit von allem überzeugt, was ich treu glaubte und tat, – daß die Lehre Christi reines und allein wahrstes Wort Gottes ist, in der allein alles Heil und das ewige Leben zu suchen und zu finden ist!

[JS.01_010,47] Gott ist unveränderlich. Wie Er war, so wird Er auch bleiben der eine endlos vollkommenste ewige Geist der reinsten Liebe. Wie könnte Er die Kirche in Rom gegründet haben, die nichts als Haß und Verfolgung, Verderben, Tod und Hölle predigt? ,Nein, ewig nein!‘, sprach es in mir, ,wer da richtet und verdammt seine Brüder, der ist selbst gerichtet und verdammt! – Richte und verdamme aber auch du niemanden in deinem Herzen, so wirst auch du nicht gerichtet werden!‘ – So vernahm ich's, und so handelte ich auch. Wohl sah ich stets heller, wie Roms Pfaffen mit dem Herrn im Geiste es noch tausendmal ärger trieben als jene, die Ihn einst wirklich dem Leibe nach kreuzigten; aber ich richtete sie dennoch nie, sondern sprach allzeit in meinem Herzen: Herr, vergib ihnen, denn sie alle sind stockblind und wissen nicht, was sie tun!

[JS.01_010,48] Ich sah und begriff des Herrn endlose Liebe stets mehr und mehr. Daher wuchs aber auch meine Liebe zu Ihm so mächtig in mir, daß alle meine irdischen Leiden sie nicht im geringsten zu schmälern vermochten, sondern stärkten sie nur stets mehr und mehr! Und so sage ich euch nun auch ganz frei und unverhohlen: Christus ist meine Liebe und mein Leben – auch in der Hölle, wenn ich schon von euch aus dahin verdammt sein soll; auch die Hölle wird Ihn mir nimmer rauben!

[JS.01_010,49] Wohl weiß ich, daß ich vor Gott als ein unwürdigster Sünder dastehe, und bin nicht würdig, meine Augen dahin zu erheben, wo Er, der Allerheiligste, wohnt! Aber saget es mir, wo wohl in der weiten Unendlichkeit Gottes wohnt ein Engel oder ein Mensch, der da sagen könnte gleich dem Herrn: ,Wer aus euch kann mich einer Sünde zeihen?‘ – Wahrlich, es ist mir seliger zu sagen: ,Herr, ich bin der Allerunwürdigste!‘ als: ,Ich bin Deiner Gnade der Würdigste!‘ Ich wie auch sicher ihr können nur sagen – und so wir auch alles getan hätten, was Er zu tun uns geboten hat –: ,Herr, wir alle sind Deine unnützesten Knechte gewesen und haben uns durch nichts Deiner Gnade würdig gemacht. O Herr, o Vater! Sei uns daher – Deiner alleinigen endlosen Verdienste um uns Unwürdigste wegen – gnädig und barmherzig!‘

[JS.01_010,50] Dies zu sagen und zu bitten haben wir allein nur das Recht; alles aber, was darüber ist, halte ich für eine eigentlichste Todsünde, zeitlich wie ewig! Nun werdet ihr hoffentlich begreifen, warum ich auf die Litanei und auf die bezahlten Gebete nichts gehalten habe. Aber für eine wahre Fürbitte nach der Wahrheit und Liebe des Herzens von seiten eines Bruders für den andern war ich allzeit eingenommen und bat also aus dem Grunde auch euch darum. Ihr aber könnt tun, was ihr wollt. In allem aber geschehe des Herrn allerheiligster Wille ewig!“

[JS.01_010,51] Spricht der Weißgekleidete wieder, innerlich ganz entzückt über diesen neuen herrlichen Bruder: „Lieber Bruder, wir sehen deinen wahren Ernst, Mut und Eifer um den Herrn, der wahrlich wie ein Fels dasteht. Aber frage dein Herz, ob du dich auch vor dem Angesichte des Herrn also zu reden getrauen würdest?“

[JS.01_010,52] Spricht der Arme: „Da könnte nur meine übergroße Liebe zu Ihm mir wohl die Zunge, aber nie meinen Mut lähmen. Und wahrlich, es gehört gar nicht viel Mut dazu, vor Gott Selbst zu bekennen, daß man sich vor Ihm allerwahrst als ein nutzlosester und somit Seiner Gnade und Erbarmung bedürftigster Knecht anpreiset. – O ich habe Christus noch nie im eigentlichsten Sinne gefürchtet; denn ich liebte Ihn zu sehr, als daß ich mich vor Ihm hätte fürchten können. – Nur saget mir, ob ich noch lange hier verbleiben werde oder nicht. Ich möchte wohl schon recht sehr bestimmt wissen, wohin ich mich werde zu begeben haben!

[JS.01_010,53] Spricht der weißgekleidete Mann: „Nur noch eine kleine Geduld, wir müssen noch jemanden deinetwegen erwarten. Sowie der ankommen wird, vom Herrn dein Urteil überbringend, wirst du sogleich dieser Stelle enthoben werden und wirst dahin ziehen, wohin es der Wille Gottes bestimmen wird. – Siehe, dort vom Morgen her gehet er schon; bald wird er hier sein! – Hast du keine Furcht vor ihm, der da kommt im Namen des Herrn?“

[JS.01_010,54] Spricht der Arme: „O nein! So ich den Herrn Selbst über alles liebe, wie sollte ich den fürchten, den Er zu mir sendet?“

[JS.01_010,55] Spricht der weißgekleidete Mann: „Weißt du, lieber Bruder, aber, daß selbst der Gerechteste des Tages siebenmal sündigt, ohne zu wissen, daß er sündigt? Wenn du nun alle Tage zusammenzählst, von deinen zurechnungsfähigen Jahren angefangen, und sie mit sieben vervielfältigst, da dürfte doch eine ganz bedeutende Menge von Todsünden zusammenkommen, besonders angenommen, daß – nach Ignatius von Loyola – vier kleine auch eine große ausmachen! Und wenn der Bote mit einer solchen Rechnung zu Wege käme, würdest du dich auch dann nicht fürchten vor dem Boten des Herrn?“

[JS.01_010,56] Spricht der arme Mann: „Nein, und noch einmal gesagt: durchaus nein! Ich muß euch, meine lieben Freunde, offen gestehen, daß es mich geradewegs freuen würde, als ein recht großer Sünder befunden zu werden! Denn die Sünde erhebt mich nicht, sondern sie demütigt mich, und das ist gut und recht. Ich habe das gar oft auf der Erde empfunden, so ich eine freilich kurze Zeit mir öfter keiner Sünde bewußt war, was bei mir besonders nach einer Beichte der Fall war, – in solch einem Zustande war ich bei mir selbst ganz hochmütig aus vermeintlicher purer sittlicher Unbescholtenheit und sagte auch heimlich bei mir, so ich irgend so einem rechten Lumpen von einem Menschen begegnete: Gottlob, daß ich nicht so bin wie dieser, Gottes und jedes Menschenrechtes vergessende Kerl!

[JS.01_010,57] Aber wenn ich bald darauf selbst wieder in irgendeine Sünde verfiel, da dachte ich dann in aller Zerknirschung meines Herzens, so mir ein anderer Sünder unterkam: Schau, dieser, den du für einen schlechten Kerl hältst, ist vielleicht vor Gott bei weitem reiner als du. Daher sei Du, o Gott, mir armem Sünder gnädig und barmherzig! Denn ich fühle mich nun nicht einmal würdig, meine Augen zu Deinen Himmeln zu erheben! – Und das, Freunde, war sicher besser gedacht und eines allzeitigen Sünders würdiger, als zu denken und bei sich zu sagen: Herr! Ich bin ein Reiner und habe alle Gesetze beachtet von Kindheit an, daher ich denn nun auch mit vollem Rechte von Dir die verheißene Belohnung erwarte! –

[JS.01_010,58] Freunde, ich weiß aber, daß ich vor Gott ein sündiger Mensch bin. Daher bin ich auch nur demütig und erhoffe von Ihm nichts nach irgend einem Verdienste, sondern alles von Seiner alleinigen Gnade und Erbarmung.

[JS.01_010,59] Ich weiß auch wirklich nicht, was sich Geschöpfe vor dem allmächtigen Gott, der allein alles vermag und unserer Hilfe noch nie benötigt hat, für zu belohnende Verdienste hätten sammeln können?! Haben sie etwa Gott, dem Herrn, Himmel und Erden erschaffen geholfen – oder die Erlösung vollbringen? Oder hat etwa jemand dadurch Gott, dem allein Heiligen, etwas genützt, so er zu seinem eigenen Besten die vom Herrn gegebenen Gesetze mehr oder weniger beachtet hat? Ich meine, Gott wäre ohne uns ebenso vollkommen Gott, wie Er es nun ist, da wir doch nur bestimmt sind, in uns aufzunehmen Seine endlose Gnade, Erbarmung und Liebe, und nicht, Ihm etwa sonstige, ewig unbenötigte Dienste zu leisten.

[JS.01_010,60] Sehet, so habe ich allzeit gedacht, denke nun auch so und werde auch ewig also denken, vorausgesetzt, daß mir ein ewiges Dasein fortan zuteil wird! Aus diesem Grunde sehe ich denn auch nicht ein, warum ich mich nun vor dem Boten des Herrn fürchten sollte, weil ich doch keinen Grund finden kann, mich vor dem Herrn Selbst zu fürchten. Ja, ich fürchte wohl auch den Herrn, aber nicht wie ein Verbrecher, sondern als ein Liebender, der sich viel zu sündig und unwürdig fühlt, den Herrn mit seinem unreinen Herzen zu lieben nach all seiner Lebenskraft! Was meint ihr lieben Freunde nun, habe ich recht oder nicht?“



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Liebe Grüße
Hanno
Moderator Beiträge: 11
Re:Darf ich den "Rosenkranz für die Arme Seelen" beten?
« Antwort #4 am: Januar 29, 2012, 06:00:24 Nachmittag »
Lieber Hoan.
Ich schließe mich dem Hanno mal an.
Zitat
ich möchte unseren Herrn JESUS Selbst antworten lassen und darf dir Seine Kundgabe zuleiten:
Vergebung der Sünden....
Gott berichtigt Irrlehren und Irrtümer
Tue dir den Gefallen und verwirf das nicht einfach so,
denn Gott fordert Nachdenken....

Alles Liebe
Günter  :)

"Liebewirken aber heißt: geben, helfen wollen, beglücken...."