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Der Hund - kein Bestandteil der Schöpfung??? 3757

Beiträge: 2
Der Hund - kein Bestandteil der Schöpfung???
« am: Februar 04, 2012, 01:13:55 Nachmittag »
Tach Gemeinde,

im Rahmen meiner ehrenamtlichen Arbeit als Tierschützer, bin ich auf eine Seite gestoßen die sich für die "Abschaffung der privaten Hundehaltung" einsetzt. Diese Gegenhund Seite ist recht derbe und deswegen verlinke ich sie hier nicht, weil ich mal annehme, dass das gegen eure AGBs verstößt.

Um die Seite geht`s mir hier auch gar nicht, sondern um eine Aussage, die ein Kommentator im Gästebucheintrag Nr. 3339 hinterlassen hat:

Zitat
im Neuen Testament wird Vergebung gepredigt, LIebe, der Wert von aufrichtiger Reue und das Bewahren der Schöpfung. Doch Obacht aufgebrachtes Christenmädchen, hier ist die Rede von Gottes Schöpfung, nicht davon, dass der Mensch mal eben daher kommt und Lebewesen erfindet die die Natur nicht vorgesehen hat. Das ist Sünde. Stellen wir uns mal einen Moment lang vor, es gäbe keine Hunde auf der Welt und es hätte auch nie welche gegeben. Nun kommt aber ein aufgeweckter Wissenschaftler daher und erklärt: Ich habe in meinem Labor ein neues Lebenwesen entwickelt. Es sieht aus wie ein Wolf ist aber domestiziert ohne dass es seine Raubtierinstinkte gänzlich verloren hätte. Ich habe es auf den Namen HUND getauft. Gerade Ihr Radikalchristen würdet doch aus dem Demonstrieren gar nicht mehr rauskommen. Genau das hat der Mensch aber gemacht: Er hat den Hund erfunden und lebt seitdem in Sünde.

Anfangs habe ich das einfach als Blödsinn abgestempelt, aber mir ging das immer wieder durch den Sinn. Schließlich gibts den Hund ja tatsächlich nur und einzig deshalb, weil der Mensch ihn vor 15.000 bis 100.000 Jahren gezüchtet hat. Und das Bild mit dem Wissensachftler finde ich auch eingängig, wenn heute einer ein komplett neues Tier "erfinden" würde, würde doch ein Sturm der Entrüstung losbrechen.

Desweiteren haben die Seitenbetreiber eine Sammlung mit Hundefleischrezepten eingestellt. Auch so eine Sache, mit welchem Recht isst man Rind, Schwein, Huhn, Reh, Hase und Fisch aber nicht Hund. Zumal das Verspeisen von Hundefleisch in Deutschland bis in die achtziger Jahre durchaus praktiziert wurde und in der Schweiz noch praktiziert wird.

Was sagt denn die Bibel dazu bzw wie geht ihr mit dem Thema um?

Ich bin wirklich neugierig auf eure Antworten.

Schönes Wochenende

Walter
Administrator Beiträge: 10838 Forumgründer *****
Re:Der Hund - kein Bestandteil der Schöpfung???
« Antwort #1 am: Februar 04, 2012, 01:35:48 Nachmittag »
Lieber Walter,

sei herzlich begrüßt hier im Forum, und Danke für deinen Beitrag.


Kurze Gegenfrage:

Wer gibt dem Hund denn sein Leben?... Sicher nicht ein menschlicher Verstand, der nicht einmal einen einfachsten Grashalm erschaffen kann!

Um die Antwort darauf zu finden muss man zunächst wissen, was das Leben in Wahrheit ist; und mit dem Verstand, also mit Raum- und Zeitbegriffen, werden wir diese nie finden.


Hier für alle Interessierte eine Kundgabe des Schöpfers Selbst durch Gottfried Mayerhofer. Ich empfehle auch seine hier zu lesenden Bücher "Lebensgeheimnisse" und "Schöpfungsgeheimnisse", die man hier findet:

13. Kapitel – Kraft, Stoff und Geist.

22. Februar 1871

[Lg.01_013,01] Diese drei Worte bezeichnen Dinge, wovon sich die Menschen sehr viel irrige Begriffe machen und besonders die ersten zwei den Materialisten viel zu schaffen machen, weil sie darin das ganze Universum, den Grund seines Entstehens, Bestehens und Vergehens gefunden zu haben glauben, bei welcher Erklärung der Gott oder ein geistiges, alles regierendes Wesen dann ganz wegdisputiert worden ist.

[Lg.01_013,02] Nachdem nun gerade die Materialisten oder jetzigen „hochgelehrten Professoren“ der Erd-, Tier- und Steinkunde mit diesen Worten so herumwerfen, sie als erste Prinzipien aufstellen, und sie damit alles in allem gesagt zu haben glauben, so müssen wir doch – sollen wir diesen gescheiten Herren Professoren etwas sagen, das ihre Unverständigkeit klar beweist – mit den Begriffen dieser Worte anfangen; denn vor allem muß man erst wissen, was man als Werkzeug gebraucht, ehe man sich ans Arbeiten macht, worauf dann der richtige Gebrauch des einen oder des andern Werkzeugs erst die Geschicklichkeit des Meisters beweist.

[Lg.01_013,03] Also – was ist oder heißt eigentlich „Kraft“?

[Lg.01_013,04] Sehet, ihr euch weise dünkende Herren Gelehrte, die ihr nach allem Forschen und Untersuchen gerade da wieder ankommt, von wo ihr ausgegangen seid, ihr, die ihr die Kraft als einen Faktor in der ganzen sicht- und unsichtbaren Welt bestimmen wollt, seht, Ich muß euch sagen, daß Kraft, dieses hochgepriesene Wort auf den Titelblättern eurer Bücher, nichts für sich Selbständiges noch Alleindaseiendes, sondern nur das Produkt eines andern unsichtbaren Faktors bezeichnet, den ihr eben nicht zugeben wollt, indem ihr frisch darauflos erklärt: Kraft ist ein Naturgesetz, welches der Bewegung oder dem Leben gleichkommt.

[Lg.01_013,05] Nun fragen wir diese Gelehrten aber: Wenn eure ganze Welt nur aus Stoff und Kraftäußerung besteht – wer gibt denn dieser Kraft den Impuls, daß sie sich so und nicht anders äußern kann und muß, – und durch ihre Kraftäußerung auf den zweiten Glaubensartikel eurer Wissenschaft, den Stoff, stets einwirkt?

[Lg.01_013,06] Ihr seht den Stein vom Berge herabrollen oder aus der Luft herabfallen und habt sogleich den Schluß fertig: Es ist die Kraft oder das Gesetz der Schwere, die Anziehungskraft der Erde, welche den seiner Unterlage beraubten Stein fortreißt, bis er wieder eine andere feste Basis erreicht hat, und dort liegenbleibt, erwartend eine andere „Kraft“, die mit ihm etwas anderes vornimmt!

[Lg.01_013,07] Nun, wenn Ich bei diesen Gelehrten in die Lehre gehen müßte, so fragete Ich, nachdem Ich ihre weisen Gründe vernommen hätte, wie die Welt sich selbst erschaffen hat, und wie sie sich selbst erhält, und sich selbst zerstören wird (!): Meine Herren! Sie haben Mir die Wirkungen einer Kraft gezeigt, das ist wahr; ja Ich habe es selbst versucht und fand diese von Ihnen aufgestellten Sätze bestätigt; Ich möchte aber doch wissen, nachdem Ich die Kraft nicht sehen, sondern nur ihre Wirkungen fühlen kann – was sie denn so ganz eigentlich ist, Ich möchte gern eine Erklärung über sie haben!

[Lg.01_013,08] Die Herren Gelehrten antworten gleich einstimmig: Kraft ist ein Naturgesetz, ohne welches die Natur nicht bestehen kann.

[Lg.01_013,09] Gut, sage Ich, Sie haben recht! Aber jetzt möchte Ich auch wissen: Haben wir in der Natur ein Beispiel, daß ein Ding sich selbst Gesetze gibt? Denn Sie, Meine Herren, nehmen keinen Gesetzgeber an, obwohl Sie Mich mit dem Begriff von „Naturgesetzen“ abspeisen wollen; nun, Ich bin eben einer von den Schülern, die gern alles ganz wissen möchten und mit nur halben oder gar nichts bedeutenden, wenn auch „wissenschaftlichen“ Ausdrücken sich nicht zufriedenstellen können!

[Lg.01_013,10] Die Herren Gelehrten erzürnen sich über einen Zögling, der mehr wissen will als sie selbst, und wenden Mir den Rücken zu, und so bin Ich denn gezwungen, Mich aus dem Chaos von wissenschaftlichen Ausdrücken selbst herauszufinden, da der Gelehrten Schiff auf zu seichtem Grunde ihrer „Naturgesetze“ steckengeblieben ist.

[Lg.01_013,11] Nun, da so viele Leute von „Kraft“, „Naturkräften“, „Anstoß“, „Abprall“, „Schwere“, „Druck“, „Ziehkraft“ usw. reden, so wollen wir versuchen, uns zuerst eine Idee zu machen, was denn eigentlich „Kraft“ ist; dann sehen, wie sie sich in der Natur kundgibt und wie sie auf organische und unorganische Leben einwirkt, das Leben gibt, das Leben nimmt, es baut und zerstört, und so die Erhalterin des Universums geworden ist.

[Lg.01_013,12] Also vorerst: Was ist Kraft?

[Lg.01_013,13] Sehet, Kraft ist nichts anderes als eine wahrnehmbare Äußerung an einem Dinge, welches entweder seinen Platz oder seine Form verändern muß, gemäß eines andern auf ihn einwirkenden Gegenstandes, was dadurch bewirkt wird, daß am Äußern oder Innern eines Dinges eine Bewegung, eine Vergrößerung oder Verkleinerung oder gar ein Vergehen bemerkt wird.

[Lg.01_013,14] Nun, dieses Drängen eines fremden Gegenstandes auf irgendwelchen anderen ist nichts als der in dem zweiten Wesen liegende Zug, sich den einwirkenden, es umgebenden Elementen zu entziehen, es ist der Zug der Ruhe, als Gegensatz der Bewegung.

[Lg.01_013,15] Der Stein will ruhig liegenbleiben, das heißt, er will im Verbande seiner Unterlage verharren, wo alle seine Teile, bis in die kleinsten Atome, in ihrer Ausdehnung der Breite, Länge und Tiefe nach sich nicht gestört fühlen.

[Lg.01_013,16] Sobald also ein anderer Gegenstand auf den Stein einwirkt, um ihn aus seiner behaglichen Ruhe herauszureißen, so stemmt sich sein ganzes ich dagegen; alle Teile in ihm, die sonst bewegungslos hart aneinandergeschlossen dalagen in völliger Ruhe, alle diese Teile fangen an, sich entweder auszudehnen oder womöglich sich zusammenzuziehen, in Vibration zu geraten. Kurz, der Stein, wegen seines Widerstehens gegen den andern auf ihn einwirkenden Gegenstand, ist nicht mehr der harte, leblose Stein geblieben, der er vorher war, sondern er hat Leben bekommen, alles in ihm bewegt sich und vibriert.

[Lg.01_013,17] Nun, was ist das Resultat, wenn ein sonst ruhiger Gegenstand in Bewegung kommt? Sehet, das Resultat ist, daß er seine bisher gehabte Form und seinen Bestand aufgeben muß, und etwas anderes zu werden gezwungen wird; denn seine Elemente sind nicht mehr so zusammengefestet wie früher, und die einwirkende Kraft gewinnt eben dadurch die Oberhand, zersetzt, zersplittert den Stein, und wenn möglich löst sie auch seine Bestandteile in Staub auf.

[Lg.01_013,18] Der Kraft der Schwere, oder der Anziehungskraft der Erde auf ihre Bestandteile, steht also eine andere Kraft stets entgegen, nämlich die Kraft oder der Zug, alles Bestehende zu zerstören und aus demselben wieder Neues zu formen.

[Lg.01_013,19] Die Kraft, wie sie sich äußert und wie der Mensch sie wirken sehen und fühlen kann, ist also als ein anderer Faktor, der weder im Stein noch in seiner Umgebung liegt, sondern von andern Elementen bedungen und angeregt diese letztere zur Veränderung ihrer Form und ihres Bestandes führt, Leben nimmt, Leben hervorbringt, also zerstört und neu aufbaut, und so den ewigen Bestand nur dadurch sichert, daß sie stets zerstörend Neues erzeugt.

[Lg.01_013,20] Diese Kraft äußert sich in allen möglichen Richtungen und unter allerlei Formen, das Bedingende derselben ist also eine höhere Potenz, die sich äußern wollend als Kraft nur erscheinlich ist; daher Kraft als selbständiges Ding, so wie es die Herren gelehrten Materialisten wollen, gar nicht existiert, nie selbständiger Lebensfaktor, sondern das Produkt von zwei höheren Faktoren, nämlich von Ruhe und Bewegung ist!

[Lg.01_013,21] Durch diese beiden wichtigen (Grund-)Prinzipien des ganzen Universums besteht die Welt, wurde sie erschaffen, wird sie erhalten und wieder in Neues verwandelt.

[Lg.01_013,22] Die Ruhe drückt sich auch im zweiten Namen aus, den wir ihr geben könnten, nämlich im Stoff und die auf ihn einwirkende Lebenstätigkeit, die alles erhält und alles belebt, ist der Geist, welcher Anreger der Kraft, Zusammenhalter des Stoffes und so der Hauptfaktor des ganzen Lebens ist; denn ohne Geist gibt es kein Leben, ohne Leben keinen Stoff und der Stoff braucht keine Kraft; denn die Kraft ist das Produkt aus ersteren, fehlen diese, so fehlt alles!

[Lg.01_013,23] Nun hätten wir die Kraft soweit im reinen. Jetzt können wir ans zweite gehen, woran sich die Kraft äußert, das heißt an den Stoff; denn die Kraft kann nur bestehen, wo Widerstand ist, und Stoff als Materielles gibt eben mit seinen Bestandteilen den körperlichen Widerstand in dem Prinzip der Ruhe, wo er sich der Bewegung entgegensetzt und so als Kraft sichtbar wird.

[Lg.01_013,24] Nun fragen wir: Was ist der Stoff? Und die Gelehrten sagen: Stoff ist alles, was einer Ausdehnung nach Länge, Breite und Tiefe fähig ist.

[Lg.01_013,25] Gut, nun fragen wir weiter: Aus was besteht der Stoff? Und so werden die Gelehrten wieder sagen:

[Lg.01_013,26] „Stoff“ ist aus allem zusammengesetzt, was im ganzen Universum entweder aufgelöst oder kompakt sich vorfindet; „Stoff“ ist alles, was man Grundelemente der Schöpfung nennen kann.

[Lg.01_013,27] Gut, nun fragen wir aber: Wie viele Stoffe gibt es denn, und wie kann man sie unterscheiden oder auseinander scheiden?

[Lg.01_013,28] Da sagen die Gelehrten wieder: Wir haben in der chemischen Analyse eine Unzahl Stoffe gefunden, die (für uns bis jetzt) unauflösbar sind, und aus diesen ist das Universum zusammengesetzt; ihre verschiedenen Vermischungen erzeugen dann alles, was wir körperlich sehen oder fühlen können; diese Vermischungen oder wie sie sagen „chemischen Verbindungen“ sind aber gewissen Gesetzen unterworfen, wo das eine das Assimilations-, das andere das Repulsions-Gesetz ist.

[Lg.01_013,29] Nun fragen wir wieder: Aber, meine Herren, schon wieder reden Sie von Gesetzen, wo Ich doch am Ende einen Gesetzgeber voraussetzen müßte.

[Lg.01_013,30] Sie antworten darauf: Freund, das ist nicht so gemeint, die Stoffe im einzelnen haben verschiedene Eigenschaften, wodurch ihnen nur eine oder die andere Vermischung oder Annäherung erlaubt ist, andere aber für sie Unmöglichkeiten sind.

[Lg.01_013,31] Nachdem wir nun sehen, daß wir mit den Herren Professoren wieder nicht ins reine kommen können, so müssen wir uns wieder auf uns selbst und unsere fünf Sinne verlassen, und stellen also an uns selbst die Frage: Was ist der Stoff? Und unser Inneres sagt uns einfach:

[Lg.01_013,32] „Stoff ist gar nichts! „Stoff“ ist ein zu allgemeiner Ausdruck, der, indem er alles in einen Tiegel wirft, gar keinen Unterschied mehr zuläßt! Wollte man alles, was in der sichtbaren Welt ist, als Stoff bezeichnen, so wüßte man am Ende keinen einzelnen Namen für Kombinationen von dichten und feinen, starren und beweglichen Massen.

[Lg.01_013,33] „Stoff“ ist also höchstens der große Äther-Raum außer dem Bereiche der Erd-Atmosphäre, wo alle Ingredienzen aufgelöst beisammen sind, die zu allen andern Kombinationen, zur Erschaffung der Weltkörper und ihrer sie umgebenden Luftarten gehören.

[Lg.01_013,34] Nur dort ist „Stoff“, das heißt die große Vorratskammer zum Weltenbau; aber in, auf und um die Erde ist der Stoff nicht mehr „Stoff“, sondern da sind schon, je nach dem Zweck, gebundene zusammengefügte Elemente, die dann den andern höherstehenden Potenzen, als Leben, Bewegung oder Kraft, ausgesetzt, zu Veränderungen, Formwechsel gezwungen, wieder in andere Gestalten sich verwandelnd, als etwas anderes auftreten, in einer neuen Form, nachdem in ihrer früheren ihr Wirken aufgehört hat.

[Lg.01_013,35] Hier, auf dieser Erde, ist der Stoff schon so gebunden, daß ein Trennen in seine primitiven Formen nicht mehr möglich ist, da seine einzelnen Bestandteile so eng verbunden sind, daß sie nur in dieser engsten Verschmelzung ein anderes Ganzes ausmachen und jeder künstlichen Scheidung sich widersetzen; da glauben dann die Herren Gelehrten, „Gesetze“ oder sogenannte „Naturgesetze“ entdeckt zu haben, weil ihnen das nicht gelingt, was eine höhere Potenz, der über alles waltende Geist, mit Leichtigkeit ausführt.

[Lg.01_013,36] Die Naturforscher und Gelehrten, welche natürlich nur da etwas sehen, wo die Natur ihre Prozesse mit groben oder großen Mitteln bewirkt; diese Herren begreifen nicht, daß trotz ihres Leugnens es doch Etwas gibt, das höher steht als ihre chemischen Analysen, ihre Mikroskope und Fernrohre, ihre Baro-, Elektro-, Thermo-, Anemo- u. a. Meter usw.; das, was sie beobachten, sind lauter grobe Prozesse in den Retorten und Destillier-Apparaten. Sie sehen wohl darin eine große Konsequenz, begreifen sie aber nicht. Und da sie keinen Herrn und Gesetzgeber annehmen wollen, so legen sie diesen Stoffen die Intelligenz bei und sagen: „sie folgen nur dieser oder jener Impulsion“, wie sie selbst der eigenen, materialistischen, das heißt der des Irrwahns, als wüßten oder sähen sie wirklich etwas.

[Lg.01_013,37] Das, was ihnen in der Natur ein Rätsel ist und auch an ihrem eigenen Körper eine von ihnen nie zu erklärende Frage sein und bleiben wird, wie nämlich Materie und Geistiges zusammenhängen, oder wie die Gehirnmasse, gewiß etwas Materiell-Sichtbares, nur Geistiges hervorbringt, oder wie „der Stoffwechsel“ in ihrem eigenen Leibe vor sich geht, daß sie sich eines gesunden Lebens erfreuen können; dieses, das heißt den Geist, wollen sie nicht finden!

[Lg.01_013,38] Diese Herren – die in der Natur keinen Herrn, keine höhere Potenz anerkennen wollen, und doch in ihrem Körper selbst tagtäglich, ja stündlich sehen können, wie der Geist über die Materie zu gebieten imstande ist –, diese Herren nehmen in der Natur ein Gesetz an, das Kraft und Stoff zu dem bildet, was sie vor sich sichtbar sehen und unsichtbar fühlen; in ihrem Körper aber, wo doch das nämliche vorgeht, da wollen sie kein Naturgesetz anerkennen, sondern da wollen sie allein Selbstherrscher sein.

[Lg.01_013,39] „Wie schwach und einseitig seid ihr doch, ihr armen Blinden!“ Diese Stimme tönt aus lebenden und auch aus anscheinlich toten Gegenständen der sichtbaren Natur euch entgegen, überall ruft sie euch zu:

[Lg.01_013,40] Wir sind! aber nicht aus Zufall oder nach euren „Gesetzen“ zusammengekettet, sondern wir sind aus und durch höhere Macht zusammengeformt, ziehen uns gegenseitig an und stoßen uns ab, je nach der Individualität des Einzelnen; und das alles nur darum, um euch Ungläubigen einen angenehmen Aufenthalt auf dieser Erde zu verschaffen, und auch, wenn ihr es gleich nicht hören wollt, eurem Weisheitsdünkel stets zuzurufen:

[Lg.01_013,41] Wir sind! Aber wir sind nicht „Kraft“, nicht „Stoff“ – wie ihr Blinden glaubt –, wir sind „Geist“, das heißt gebundenes Geistiges, gelöstes Geistiges, Geistiges in Formen schaffend, und wieder dessen Formen zerstörend, um aus all diesem Kampf am Ende vergeistigt hervorzugehen, und euch zu zeigen, daß in der ganzen Natur alles Geist ist, und euch nur der Geist der Auffassung dazu fehlt, und ihr euch trotz Offenbarung der sicht- und unsichtbaren Natur doch nicht zu dem Bekenntnis bequemen wollt: Ja, jetzt sehen wir ein, daß wir nichts wissen! Wann dieser Ruf in eurem Herzen und Kopfe zutage bricht, dann habt ihr den ersten Schritt getan zu dem größten Ziele, das euch eben dieser große Geist gesteckt hat, Der euch mit so viel Langmut und Gnade behandelt, und alles Mögliche aufbietet, euch zu beweisen, daß Er – ein Geist – nichts Stoffliches, sondern nur Geistiges schaffen kann!

[Lg.01_013,42] Nun, jetzt also, da Ich euch so ziemlich den Unsinn aller materialistischen Lehrgebäude gezeigt, treten wir auf unser Feld über, und wollen allen (gut gewillten) Nicht-Glaubenden beweisen, daß weder „Kraft“ noch „Stoff“ sind, sondern daß es nur „Geist“, Geister, und Einen geistigen höchsten Schöpfer gibt! Amen.

23. Februar 1871

[Lg.01_013,43] Gestern also haben wir behauptet, daß nur Geist der Hauptbestandteil und der Haupt-Träger des ganzen Universums ist; jetzt müssen wir das, was wir gestern behauptet, heute auch beweisen.

[Lg.01_013,44] Nun seht, die erste Frage, die hier auftaucht, ist eigentlich wohl diese: Was ist eigentlich „Geist“, und aus was besteht denn dieser?

[Lg.01_013,45] Um diese Frage zu beantworten, wird es wohl etwas schwer gehen, jedoch versuchen wir es, euch solches durch ein Beispiel klarzumachen, damit ihr „Geist“ von „Kraftäußerung“ wohl unterscheiden könnt!

[Lg.01_013,46] Sehet nun zum Beispiel: Jemand will eine gewisse Arbeit beginnen, die nach seinen Begriffen, logisch angefangen und konsequent fortgesetzt, ein gewisses Resultat hervorbringen soll. Nun, um dieses zu bewerkstelligen, wird er vorher eine Idee fassen, dann diese überdenken und überlegen, dann den ganzen Gang der Ausführung vom Anfang bis zum Ende im Geiste durchgehen, ferner, nachdem alles genau überdacht und erwogen wurde, die dazu nötigen Mittel und Materialien herbeischaffen, und diese unter steter Einwirkung der erstgefaßten Idee so verarbeiten, vermischen und verbinden, bis das geschaffte Resultat endlich herauskommt.

[Lg.01_013,47] Nun, wenn ihr diesen Prozeß so ganz klar euch vorstellen wollt, so seht ihr, daß die geistige Idee oder lebendig wirkende Potenz, die alle Fähigkeiten in sich trägt, alles aus allem zu machen, was sie will, und die ihr auch Leben, nämlich innerstes Leben nennen könnt, diese Potenz (Macht-Wille) ist; also der Träger, Förderer und Schaffer der ganzen durch sie gestellten Aufgabe. Alles, was diese Potenz zu ihrem Zwecke verwenden will, muß sie erst mit ihrer eigenen Kraft durchdringen, damit sich unter der Einwirkung dieser Kraft nach und nach das Ganze zu einem einheitlichen Bau zusammenfügt, und sodann die erstgefaßte Idee in Wirklichkeit ausdrückt.

[Lg.01_013,48] Dieses Vergeistigen der Materie oder Verwendung der Materie zu einer Handlung, dieses Erwecken der in der Materie ruhenden Geistes-Elemente zu gemeinschaftlicher Wirkung, ist nun das eigentliche Leben oder das Triebrad der ganzen Maschine; diese bewegende, über allen ponderablen (wägbaren) und imponderablen Elementen stehende Lebens-Kraft ist also eigentlich „der Geist“, der dann nach allen seinen Abstufungen bis zu Mir, als Einzigem Schaffer und Herr des Geschaffenen, alles in sich schließt, was diese Potenz in höchster Instanz sein kann.

[Lg.01_013,49] Nachdem nun aber diese Potenz natürlich auch insoweit folgerecht eingerichtet sein muß, daß auch sie folgerecht oder konsequent etwas schaffen kann, welche Konsequenz ihr als Natur-Gesetz erkennt, so ist auch natürlich, daß, wenn etwas konsequent zum Bestehen erschaffen wurde, dasjenige Urprinzip (Grundursache), welches die Erschaffung veranlaßte, nicht dessen Zerstörung, sondern seine Erhaltung will; somit muß auch diese geistige Potenz „ein Wohlgefallen“ an dem Geschaffenen haben, was nichts anderes als Zuneigung ist; und was ist „Zuneigung“ anderes als die Liebe? – gleich wie die Abneigung oder der Reiz zur Zerstörung des Geschaffenen als Haß bezeichnet werden müßte.

[Lg.01_013,50] Mithin ist der Urgeist oder die höchste Potenz ebendeswegen, weil Er schaffendes, wirkendes Prinzip, weil Er unvergängliches Leben ist, auch die Liebe, oder mit andern Worten gesagt:

[Lg.01_013,51] Die höchste Potenz – Gott – ist die Liebe!

[Lg.01_013,52] Wo Liebe, da ist keine Zerstörung, kein Haß möglich!

[Lg.01_013,53] Nun, wenn der Geist in Meiner Person, als ewiges, selbständiges Ich die Haupteigenschaft Liebe als Grundprinzip haben muß, so ist es natürlich, daß Ich auch alle andern Eigenschaften besitzen muß, die der Liebe angehören, die nicht ohne sie, und ohne welche die Liebe nicht bestehen kann.

[Lg.01_013,54] Diese Eigenschaften sind: die Sanftmut, die Geduld, die Beharrlichkeit (Konsequenz oder auch Treue), die Demut; und nachdem alle geschaffenen Dinge Meine Produkte, gleichsam Meine Kinder sind, so ist in denselben auch die väterliche Liebe im höchsten Grade ausgedrückt.

[Lg.01_013,55] Nun sehet, um etwas zu erschaffen, so muß doch der Schöpfer etwas von Seinem Ich in das Geschaffene hineinlegen, damit dasselbe ihm ähnlich, seinem Schöpfer würdig sei!

[Lg.01_013,56] Um also das Universum mit all seinen Welten und Sonnen, mit ihrem Pflanzen-, Stein- und Tierreich ins Leben zu rufen, so mußte Ich doch jedem dieser Teile eine gewisse Quantität Meines Ichs beigeben, damit allen Dingen des Universums ein stufenartiges Emporringen, und ein Drängen – in Mich wieder zurückzukehren, eingeboren ist; dadurch daß das Gleiche doch stets zum Gleichen den Zug der Annäherung fühlt, ward also in allem Geschaffenen ein geistiger Teil, wie ihr es begreifen und verstehen könnt, verdichtet, oder wurden mehrere kleine Parzellen (Teilchen) in ein größeres Volumen (Form) zusammengedrängt, daß, gemäß der verwandten Eigenschaft der Geisterteilchen selbst, dann diese mehr oder minder dicht aneinanderhaften und so einen Körper ausmachen.

[Lg.01_013,57] Auf diese Art entstand also alles, was ihr Materie nennt, sei es in leicht auflöslichen, flüchtigen oder festen Elementen bis zum härtesten Stein, diesen mit eingerechnet.

[Lg.01_013,58] Überall ist und war der Hauptbestandteil Geist, der in verschiedenen Verbindungen mit seinesgleichen oder andern, größere oder kleinere, mehr oder weniger dichte Massen hervorgebracht hat.

[Lg.01_013,59] Ein sprechendes Beispiel habt ihr im Wasser, welches als bewegliches, leichtes Element leicht in der Wärme sich in Luft verwandelt; aber umgekehrt, sobald ein gewisser Grad Wärme aus seinen Teilen oder einzelnen Atomen entweicht, zum starren, festen Eisklumpen wird.

[Lg.01_013,60] Nur ist hier der Unterschied, daß das Wasser zu Eis wird wegen Mangels an Wärme oder an Liebe der einzelnen Teile zueinander, während in der ganzen geschaffenen Welt gerade die Liebe alles vereint; da die Liebe alles zwingt, sich gegenseitig anzuziehen, und auch eben durch diesen Drang, sich gegenseitig so nah als möglich zu vereinigen, den andern wichtigen Lebensfaktor aus der Liebe hervorruft, nämlich die Wärme, die auch wegen ihrer unzertrennlichen Gemeinschaft mit ihr gleichbedeutend mit der Liebe ist.

[Lg.01_013,61] Wo nun die Liebe die gleichgesinnten Geistteilchen zusammengeführt hat, da entsteht wonniges Drängen oder Wärme; wo Wärme sich entwickelt, da beginnt ein allmähliches Freiwerden, ein Streben nach besserer Lage, schöneren, erhabeneren Verbindungen; es entsteht mit einem Worte der andere sichtbare Faktor, das Leben.

[Lg.01_013,62] Wo keine Liebe – ist keine Wärme, und wo keine Wärme – kein Leben!

[Lg.01_013,63] Dieses Leben als Produkt aus Wärme und Liebe, oder Produkt aus dem Aneinanderreiben der Bewegung der einzelnen gebundenen Geisterteilchen, bringt wieder einen andern Faktor der Schöpfung hervor, nämlich wo Wärme, ist Reibung, wo Reibung, entwickelt sich im gesteigerten Falle Hitze, und wo Hitze sich steigert, entsteht das Verzehren oder Freiwerden der Geisterteilchen in andere Formen, in höhere, leichtere, welches freudige Freiwerden sie durch heftige Schwingungen oder Erzittern kundgeben, und dieses Kundgeben heißt dann endlich Licht!

[Lg.01_013,64] Also: wo Liebe, ist Wärme, wo Wärme – Leben, wo Leben – Licht!

[Lg.01_013,65] Nun haben wir diese drei Hauptmomente beisammen, die zu einer Schöpfung gehören, welche diese erschaffen und bestehen machen helfen, und ohne welche nichts existiert; denn in allem Geschaffenen ist immer ein oder der andere Faktor vorherrschend, und wo alle diese drei Lebens-Träger aufhören, da ist kein Schaffen, kein Leben, keine Wärme, sondern Tod, Kälte und Zerstörung oder Auflösung, damit diese aufgelösten Teile wieder in den Kreislauf des Lebenden zurückkehren können.

[Lg.01_013,66] Nun sehet, „Kraft“ ist also nichts anderes als der geistige Drang, aus dem Bestehenden Neues zu schaffen; dieses Bestreben, in der Wirklichkeit sich äußernd, erkennen eure Naturforscher als Naturgesetze an.

[Lg.01_013,67] „Stoff“ ist nichts anderes als gefestetes Geistiges, das, wie ihr hier auf Erden seht, schon längst seine primitiven Formen verloren hat, in festeren, gröberen Bestandteilen sichtbar nicht mehr Stoff, sondern Materie ist, welche eben unter gegenseitiger Einwirkung des Mächtigen auf das Schwächere, des Größeren auf das Kleinere, deren Zersetzung und Veränderung bedingt, um die dort eingeschlossenen Geister frei zu machen und ihnen den Weg zu höheren Stufen anzubahnen.

[Lg.01_013,68] Dieses Zersetzen oder Einwirken des einen auf das andere gibt sich euren Augen als „Leben“ kund, als das große Naturgesetz „Werden und Vergehen!“, wo das eine sich auflösend das andere ergänzen muß, um so die große Stufenleiter und den Rückweg zu Mir anbahnen zu können.

[Lg.01_013,69] Wo also eure Gelehrte nur Naturgesetze wittern, die unbekümmert um ihre Ideen nur Meinem Willen folgen, ebendort lebt und entwickelt sich kein anderes, als geistiges Leben, ein Leben, das über alles Greifbare hinaus weit höher steht, als die Ideen und Begriffe eurer Gelehrten sich schwingen können.

[Lg.01_013,70] Und ebendeswegen, weil das Geistige sich nicht ihrem Willen unterwirft und kein Gemeingut für sie allein werden will, so haben sie beschlossen, am besten daran zu tun, es ganz wegzuleugnen.

[Lg.01_013,71] Für sie existiert kein Gott, kein Gesetzgeber, obwohl sie Gesetze in der Natur annehmen; für sie ist es „der Stoff“, der sich die Gesetze selbst macht, also ein intelligenter Stoff?! –

[Lg.01_013,72] Für sie sind die Gesetze nur ein gewisses „Muß“. Nach ihren Begriffen löst sich alles im Universum auf in stoffliche Elemente und beginnt von dort wieder seinen maschinenmäßigen Kreislauf, für sie gibt es keine Verbesserung, sondern ein ewiges „Beim-Alten-Bleiben“.

[Lg.01_013,73] Wenn sie sich zufriedenstellen, nach ihrer Auflösung selbst ein Stück „Sauer-, Kohlen- oder Stick-Stoff“, oder sonst ein anderes wäg- oder unwägbares „Element“ zu werden, so habe Ich nichts dagegen; Ich kann ihnen sogar diesen Wunsch erfüllen und sie als ein Quantum von Luftart einige Millionen Jahre in der Atmosphäre eines Planeten herumschwimmen lassen; es wird dann doch die Zeit kommen, wo auch dieser geträumte Zustand dem sich äußernden Bewußtsein lästig werden wird, aber nur wird dann von einem Teile Luft bis zu einer Menschenseele der Weg etwas langsam und schwierig sein!

[Lg.01_013,74] Bis jetzt lasse Ich sie als freie Menschen machen, was sie wollen. Es ist ja schon bei den meisten der Fall gewesen, daß wenn diese so kaltblütig gerühmte Auflösung aller Dinge auch an sie herantritt in Form des Todes, sie dann selbst alles Geschriebene widerrufen möchten, wenn es nur möglich wäre, und sie dann selbst zurückschaudern vor dem trostlosen Bild, das sie sich von der Welt gemacht haben und auch andere haben glauben machen wollen.

[Lg.01_013,75] Wäre nicht Meine unbegrenzte Liebe und Mein Erbarmen mit diesen verirrten Kindern, Ich müßte wohl anders verfahren mit ihnen; so aber mache Ich es wie ein Sehender, der auch dem Blinden verzeiht, wenn dieser an ihn stößt oder ihn gar umwirft; denn der Blinde weiß ja nicht, was er getan hat.

[Lg.01_013,76] Geist ist überall, und mögen es eure Philosophen und Gelehrten wegleugnen, soviel und sooft sie wollen, ohne Geist wäre keine Schöpfung, prangte keine Sonne am Himmel, und wäre kein Leben!

[Lg.01_013,77] Der Geist und das geistige Element ist es ja nur, was Leben verschafft, was dem Starren schönen Impuls aufdrückt, was der totscheinenden, gefühllosen Materie „Leben“ gibt, und alles zum Jubelgesang für den höchsten, größten Geist, als personifizierte Liebe, zu Mir empordrängt.

[Lg.01_013,78] Ohne Geist wäre keine Liebe, und was wäre das Leben ohne Liebe!? – ein Chaos, eine kalte Natur, nichts Erwärmendes, nichts Tröstendes, nichts Heiligendes!

[Lg.01_013,79] Selbst in eurem menschlich irdischen Leben, was ist das Leben ohne Liebe? Wo gibt es ein Gefühl, das der Liebe gliche? Was macht auch die Natur schön und erhaben? Was erweckt auch in der Musik zu erhabenen Gefühlen? Was begeistert, erwärmt das arme, leidende, duldende Herz?

[Lg.01_013,80] Es ist der Strahl der Liebe, der durch die materielle Natur euch anweht, der die geistigen unsichtbaren Sphären durchzieht, euch bewegt, euch drängt zu einer Umarmung, zu einem Annähern an eine andere Persönlichkeit, wo ihr wieder das Pochen eines Herzens vernehmt, das wie das eurige für das Schöne und Heilige schlägt.

[Lg.01_013,81] Was wäre die ganze Sichtbarkeit, durchzöge dieses geistige Band nicht alle lebenden Wesen, und was würde Mich mit euch verbinden, euch zu Mir und Mich zu euch ziehen, wäre es nicht die Liebe?

[Lg.01_013,82] Dieses heilige, selige Gefühl, das von den sinnlichen Grenzen eurer Natur noch weit hinausreicht über alle Sterne, bis dorthin, wo in ewiger Seligkeit und Ruhe Derjenige harrt, Der euch dieses Geschenk als Sein eigenstes Ich gegeben hat und es euch fühlen lassen will, daß ohne die Liebe die Welt umsonst geschaffen wäre!

[Lg.01_013,83] Betrachtet diese Welt als nichts anderes, denn als ein geistiges Panorama, wo die Geister in tausenderlei Formen verbunden stets nur das nämliche darstellen und euch zurufen; so der Lichtstrahl einer von euch Millionen und Millionen Meilen entfernten Sonne, wie der Wurm, der zu euren Füßen kriecht; alle stimmen in das nämliche Loblied ein: „Gott ist die Liebe!“

[Lg.01_013,84] Ja, Ich bin „die Liebe“, Ich bin „der Geist“, Der alles liebend erschuf, Der alles liebend erhält.

[Lg.01_013,85] Ich bin der Gott, Der zu euch einst auf diesen kleinen Erdball herabstieg, um Mein größtes Liebe- und Demut-Werk zu vollbringen.

[Lg.01_013,86] Ja, Ich bin der Gott, Der als Geist oder höchste Potenz nicht allein in der Schöpfung dastehen will.

[Lg.01_013,87] Ich bin der Gott, Der Vater sein und liebende Kinder um Sich sehen will, die Seine Macht zwar ahnen können, aber Ihn nur lieben sollen!

[Lg.01_013,88] Dieses sind die Gründe, warum Ich jetzt nicht nachlasse, es euch immer und immer ins Gedächtnis zu rufen:

[Lg.01_013,89] Vergesset nicht euren Ursprung! Ihr seid Meine Geschöpfe, seid geistige Produkte! Trachtet durch eure Handlungen, Mir würdig, Meine Kinder zu werden!

[Lg.01_013,90] Deswegen rufen alle Himmel und alle Tiefen Meiner Schöpfung euch zu, damit ihr überall den nämlichen Ruf vernehmen sollt:

[Lg.01_013,91] „Liebet Gott über alles, denn Er ist die Liebe! Er hat uns für Liebe und nur für Liebe erschaffen! Trachtet Seiner würdig zu werden, damit Seine Worte an euch nicht umsonst verschwendet wurden!“

[Lg.01_013,92] So heißt es überall. Erwecket in euren Herzen die nämlichen Gefühle, und erfreut euren Vater mit eurer Liebe, und beweiset Ihm dieselbe an euren Nächsten: dieses wünscht euer Vater! Amen!
Beiträge: 2
Re:Der Hund - kein Bestandteil der Schöpfung???
« Antwort #2 am: Februar 04, 2012, 02:40:50 Nachmittag »
Danke für die umfassende Antwort.

Ich verstehe, der Meyerhofer hat Geistwesen gechannelt. Schon klar. Was er über den Geist sagt, deckt sich ja mit dem was Eckhart Tolle das formlose Sein nennt. Ok, wenn ich das auf den Hund als schwanzwedelndes Wesern beziehe heißt das wohl, dass alles Leben lebenswert ist, so wie er da vor mir hockt und nen Knochen will.

Ich fragte aber ob die Züchtung des Hundes durch Menschenhand nicht eine Sünde an der Schöpfung ist. Wenn ich obiges Prinzip auf die Forschung anwende, dann kann der Mensch ja Leben erfinden wie er lustig ist. Die Dinosaurier wiederbeleben, neue genmanipulierte Arten züchten wie er will - ist es erstmal Leben, ist es auch heilig. Ein radikaler Gedanke...
Moderator Beiträge: 11
Re:Der Hund - kein Bestandteil der Schöpfung???
« Antwort #3 am: Februar 04, 2012, 02:47:39 Nachmittag »
Hallo Walter.
Hier einige Worte unseres Vaters zum Zum Verhältnis Mensch und Tier
Steht auch was über das Fleischessen drin.
Es ist natürlich von Vorteil, wenn man weiß was die gesamte Schöpfung überhaupt
ist, wie und warum sie entstand. Darüber findest du hier einige Kapitel:
http://www.bertha-dudde.info/zum_werk/einfuehrung/schme4.html

Und, natürlich, ist die eine oder andere Lesestunde hier im Forum sehr hilf- und
aufschlußreich.

Herzlichst, Günni.  :)

"Liebewirken aber heißt: geben, helfen wollen, beglücken...."
Administrator Beiträge: 10838 Forumgründer *****
Re:Der Hund - kein Bestandteil der Schöpfung???
« Antwort #4 am: Februar 05, 2012, 10:56:49 Vormittag »
Ich verstehe, der Meyerhofer hat Geistwesen gechannelt. Schon klar.

Och Du... das ist ja wieder so ein ganz falsch ausgelegtes Thema für sich. Nein, er erhielt eine innere Herzens-Einsprache, das ist jedem möglich. Hier einmal eine Kundgabensammlung zum Thema Die Innere Stimme.

Alles übrigens ganz biblisch: Johannes 16:
12 Noch vieles hätte ich euch zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen.
13 Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er nehmen und euch verkündigen.

Wichtig zum Verständnis ist hier zu wissen, wie Günter schon schrieb, was die Schöpfung ist und ihr Sinn und Zweck, und was Materie und Geist sind. Der Geist ist das Wahre, Wirkliche, denn ohne diesen bestünde die Materie überhaupt nicht. Hier eine Erklärung dazu von dem physik-nobellpreisträger Max Planck.

Kleines Beispiel: Nimm eine einzige Eichelnuss in die Hand. Materiell genommen ist es nur 1 Nuss. Geistig betrachtet hältst du damit einen unendlich großen Eichenwald in deiner Hand!


Du schreibst:
Zitat
Ich fragte aber ob die Züchtung des Hundes durch Menschenhand nicht eine Sünde an der Schöpfung ist. Wenn ich obiges Prinzip auf die Forschung anwende, dann kann der Mensch ja Leben erfinden wie er lustig ist. Die Dinosaurier wiederbeleben, neue genmanipulierte Arten züchten wie er will - ist es erstmal Leben, ist es auch heilig. Ein radikaler Gedanke...

So ist es nicht! Es gibt nur Aufwärtsentwicklungen in der Seelenbildung, keine Rückwärtsentwicklung. Gott lässt die Menschen gewähren bis zu einem gewissen grad. Ist dieser erreicht, gibt es kein Gelingen mehr. Was du auf den Hund anwendest, müsstest du ebeno auf alle Nutztiere und zahlreiche Pflanzen anwenden, die in ihrer "Wildform" andere sind. So lange es dem Menschen dient in einer gewissen Ordnung, ist es auch gut so. Nimm wieder den Hund: Wie vielen Menschen dient doch dieser als ein treuer Freund und Weggefährte?! Treten die Menschen auch noch so sehr heute aus der göttlichen Ordnung, so gibt es aber dennoch EINEN, Der die Fäden in der Hand hält und Der sagt "bis hier her und keinen Schritt weiter!".

Gib hier in der Suche die Suchbegriffe ein die dich interessieren, und du wirst zahlreichen Aufschluß auf alles Unklare erhalten.

Liebe Grüße
Hanno


Beiträge: 1
Re: Der Hund - kein Bestandteil der Schöpfung???
« Antwort #5 am: Januar 01, 2015, 10:22:29 Nachmittag »
Ist zwar schon ein bisschen her als dieses Thema behandelt wurde, doch ich versuchs trotzdem mal.

Bei Hund in Bezug auf Wolf muss man sich auch vor Augen halten, dass die ersten Wölfe, die wahrscheinlich schon als Welpen zum Menschen kamen (z.B. weil die Muttertiere verendeten und das Rudel sie zurückließ), sich ja gar nicht mit Hunden paaren konnten - es gab ja keine. Bei Gebietswechsel der Stämme wäre das eher möglich, da es in anderen Stammesgebieten - je nach Ländern - ja auch andere Arten Hunde(/wolfs-)ähnlicher Tiere gab. Ich vermute, dass bei solchen Gelegenheiten sich regionsver-schiedene Tiere sich verpaarten und sich daraus dann nach und nach ein Grundstamm verschiedener "Hunde" ergab. Dabei muss man bedenken, dass in diesen Zeiten der Mensch so gut wie gar keinen Einfluss auf die Paarungen hatte. Er nahm davon vermut-lich gar keine oder nur geringe Notiz. Erst als sich sozusagen "professionelle Jäger" etablierten könnte ich mir vorstellen, dass es auch so etwas wie erwünschte/gezielte Verpaarungen gab, da diese Tiere dann für die Jagd erzogen wurden.
Somit hat der Mensch eigentlich nicht den Hund erfunden, sondern die Natur selber und somit wohl der Vater nur seinen Segen zu diesen Dingen gegeben. Da diese Verpaarungen genaugenommen nur dem Art-Erhaltungs-Trieb entsprangen. Mitnichten wird er wohl seinen Segen zu den seit Jahrzehnten gezielten Zuchten immer geben, sonst würden wohl auch nicht so viele der Tiere (gerade die sogenannten Modehunde) immer öfter Krankheiten entwickeln, so dass jeglicher weiterer Zuchtbemühung (dem Vater sei Dank - zumindest seitens der Dachverbände) Einhalt geboten wird.
Einige Rassen - wie der Deutsche Schäferhunde - wurden vom Menschen selbst "verbraten" während der beiden Weltkriege, unter den Folgen leidet der verbliebene Rest samt seinen Nachkommen heute immer stärker. Es gibt bei dieser Rasse fast so gut wie keine Blutlinie mehr, die sich nicht schon gekreuzt hätte, so dass hier immer mehr von Inzucht gesprochen werden kann. Schade für diese so schönen Tiere. Über kurz oder lang teilen ein ähnliches Schicksal wohl viele Rassen, nur die Gründe dafür sind andere.

Die Liebe allein versteht das Geheimnis, andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden.
Administrator Beiträge: 10838 Forumgründer *****
Re: Der Hund - kein Bestandteil der Schöpfung???
« Antwort #6 am: Januar 02, 2015, 10:04:38 Vormittag »
Plausibel erklärt und sehr nachvollziehbar...

Vielen Dank für den guten Beitrag und... herzlich willkommen im Forum

Hanno & Vera Herbst

 

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