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Weil sie es so gern anders lehren, und die Versöhnung als ein Geheimnis deuten 530

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Weil sie es so gern anders lehren, und die Versöhnung als ein Geheimnis deuten
« am: Februar 09, 2012, 07:05:51 Nachmittag »
Den 1. Februar 1885. Verhaltungswinke für die jetzigen Jünger.
 
Liebe Kinder!

Wir wollen uns heute freuen, daß nun wieder mehr Seelen für Mich gewonnen werden; denn es ist überall ein Suchen nach der Wahrheit, ob Ich in der Person Jesu als wahrer Gott zu glauben sei? Dies ist die Hauptfrage Solcher, welche Mich wahrhaftig lieben und ehren wollen, und deren Suchen also ein redliches ist, die aber durch so vielerlei Wiedersprüche – hauptsächlich von den Lehrern – irre gemacht worden sind, weil diese es so gern anders lehren, und die Versöhnung als ein Geheimnis deuten, welches nur durch ihre Beihilfe etwas mehr könne begriffen werden. Darum wirke Ich durch Meinen Geist, daß nun diese Anschauungen die Seelen nicht mehr befriedigen, und sie nach Besserem suchen.

Diese Zeit ist nun die Zeit der Saat für die neu geoffenbarten Wahrheiten; denn dieselben finden nun mehr Aufnahme in den Herzen; aber dieses weiß Mein Gegner ebensogut wie Ich, und darum wird er einhergehen wie ein brüllender Löwe und euch zu verderben suchen; erschrecktet euch aber darum nicht, sondern haltet nun fest zusammen, daß ihr die Einigkeit gegen eure Gegner als Symbol eures Glaubens beweisen könnet; denn sie werden suchen euch lächerlich zu machen, was eben nicht so leicht für sie ist, wenn ihr nicht viel Worte machet euch zu verfechten, sondern ruhig fortarbeitet, und ihren Einflüsterungen kein Gehör schenket, wenn sie durch allerlei Verdächtigungen euch zu trennen suchen.

Sehet, dort hat der Feind große List, er lockert so gerne von Innen an der Gemeinschaft, was ihm mehr nützt als ein äußerer Anlauf; also vor Solchen hütet euch untereinander; Ich habe euch darum schon ein Wort dazu geben (Vaterbrief 438.), zeiget den Weltmenschen, daß eure Kette durch göttliche Kraft zusammenhält, und Ich will euch dieselbe mehr zufließen lassen.

Ich bleibe mit euch, unter euch, in euch, so ihr bei Mir verbleibet, sei es in Freud oder Leid!
Harret aus nach Meinen Anordnungen euch zu richten; lohnet mit eurer Gegenliebe Mir die viele Mühe, mit welcher Ich Euch bis hierher erzogen habe, auf daß Ich Mich fest auf euch verlassen kann! Ich kann euch keine weiteren Versprechungen beifügen, euer Thun und Lassen soll nur auf die Liebe zu Mir sich gründen, so ziehe Ich euch mit Meinen himmlischen Heerscharen entgegen, wenn Ich Mein Reich einnehme. Ernst und groß ist diese Zeit, wovon ihr noch gar wenig ahnet.

Euer Jesus als Gott und Vater.

Johanne Ladner, Vaterbriefe Band 3