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Über Werksgerechtigkeit 502

Administrator Beiträge: 10834 Forumgründer *****
Über Werksgerechtigkeit
« am: Februar 09, 2012, 07:51:24 Nachmittag »
(Joh. 16, 12 u. 13 )
 
Vorwort des Vaters
 
Liebe Kinder! Bei manchem, der die Worte liest, welche Ich euch unmittelbar zukommen lasse, ist es ein Stein des Anstoßes, dass Ich in so herablassender Weise mit Meinen Kindern verkehre. Diese Zweifler können aber keinen eigentlichen Beweis liefern, warum solches nicht möglich sei, sondern es ist ihnen eben zur Gewohnheit geworden, das als ihren wahren Glauben zu betrachten, was sie in der Schule und Kirche gelehrt wurden, und wobei sie seither so bequem leben konnten, mit der Entschuldigung, daß sie sich eben auf die Versöhnung verlassen, weil es nicht möglich sei, durch Werke selig zu werden.

Sie haben zum Teile recht, denn diese Werke, welche sie da zu Meiner Versöhnung meinen, haben allerdings vor Meinen Augen keinen Wert, weil es meist materielle Opfer sind, woran das Herz und die Liebe nicht teilgenommen haben, sondern wobei die Triebfeder „Spekulation“ auf den Himmel genannt werden kann.
 
Es scheint solchen Seelen die Aufgabe zu groß, mit Mir, als dem heiligen und liebevollsten Gott sich in einen lebendigeren Verkehr zu setzen. Sie sind oft zu ängstlich dabei und sagen, es könne in der Heiligen Schrift kein Beweis dafür gefunden werden – während es dort deren viele gibt und einem wahrhaft aufrichtig Suchenden bald solche Stellen klar werden, die darauf hinweisen, wie Ich immer wieder auf wunderbare Weise Mich und Meine Allmacht den Menschen kundgab.
 
So z.B. bei dem Teiche Bethesda, allwo ein Engel das Wasser segnete, damit die Kranken gesund wurden. Es taucht hier die Frage auf, warum gerade nur der erste gesund ward, der da hinein stieg. Und es wird wohl jedes die Antwort schuldig bleiben. Denn die richtige [ Antwort ]  ist: Es gehört auch diese Gnaden- und Liebe-Einrichtung, welche vom Himmel aus gespendet wurde, zu den unerforschlichen Dingen, welche zeugen von der Verbindung zwischen Himmel und Erde ( was mit dem natürlichen Verstande eben nicht begriffen werden kann ). Aber der Segen von diesem Glauben ist es, der [ euch ] klarmachen soll, dass Wahrheit ist, was ihr glaubet!
 
Nun habe Ich damals auch einen Kranken geheilt, ohne das äußere Mittel, das er so lange gesucht hatte. Auch dieser Kranke suchte seine Heilung in dem äußeren Mittel und wartete lange Zeit darauf. Doch bat er Mich dabei auch im Herzen um das Gelingen.
Und darum – weil er sich an Mich wendete – wurde ihm die rechte Hilfe zuteil.
 
Wendet ihr jetzt euer Auge auf das Gebiet, von welchem einst Mein Prophet so traurig klagte, es sei „ein Totenfeld und der Leichengeruch gehe darüber ( sah er doch im Geiste die Seelen der Menschen, welche dem geistigen Tode entgegen gingen und teils schon ganz stumpf waren und teils sich angetrieben fühlten, nach Rettung suchen ) – so wird euch klar werden, dass [auch heute] eine ganz außerordentliche Hilfe dazu nötig ist, dem derzeitigen Verderben zu steuern. Und Ich will deshalb als der ewig unveränderliche Gott, als der Ich schon vor Meiner Menschwerdung immer wieder, teils zur äußeren Abhilfe, teils zur Rettung der Seelen, Heilanstalten traf, auch nun wiederum unerforschliche Mittel gebrauchen, um über die Totengebeine dieses Leichenfeldes Leben zu hauchen.
 
Also saget den Ungläubigen oder noch Unwissenden, dass Ich darum nun gleichfalls wieder unmittelbar mit einzelnen Menschen verkehre.
 
Und wie Ich dort einst den Segen in das Wasser legte im Teiche Bethesda, so will Ich auch zu dieser jetzigen Gnaden-Anordnung Meinen Segen geben, damit alle, die sich geistig krank fühlen und lange schon auf Hilfe warten (die ihnen aber von keinem Menschen gebracht wird) – nun von Mir Selbst besucht werden. Gleichwie der Gichtbrüchige, der mit zäher Ausdauer auf das Gnaden-Mittel wartete, das vom Himmel aus gesegnet wurde, so sollen nun noch viele gesegnet werden durch das Wasser des Lebens, das vom Himmel euch zukommt.
 
Weiset viele hin auf den  „Teich Bethesda“! – Und so wie Ich einst dort segnete, will Ich als der ewig Unveränderliche es auch jetzt noch tun. Denn abermals bin Ich gekommen, nicht um aufzulösen, sondern zu erfüllen.
 
Viele werden noch zeugen müssen, wie ihnen der Glaube an Meine herablassende große Vaterliebe zur geistigen Genesung verholfen hat. Darum soll auch euer Glaube mit Sieg gekrönt werden! – Amen.

Aus: Johanne Ladner, Vaterbriefe Band 1