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Versöhnung und Erlösung: Umfassende Ausarbeitung zum Thema - Teil 2 526

Administrator Beiträge: 10835 Forumgründer *****
Versöhnung und Erlösung: Umfassende Ausarbeitung zum Thema - Teil 2
« am: Februar 18, 2012, 11:49:58 Vormittag »
...Fortsetzung von Teil 1

3 Gleichnisse von der Barmherzigkeit Gottes. Das Geheimnis der Liebe

01] (Der Herr:) »Wo ist unter euch ein Mensch, der da hundert Schafe hat, und so er eines davon verliert, dass er dann nicht alsbald lasse die neunundneunzig in der Wüste und hinginge nach dem verlorenen und es suche so lange, bis er es wiederfinde, und, wenn er es gefunden hat, es auflege auf seine Achseln vor Freude? Und wenn er dann heimkommt, so wird er alle seine Nachbarn zu sich laden und sagen: "Freuet euch mit mir, denn ich habe mein Schaf, das verloren war, wiedergefunden und gebe ein Gastmahl!"
02] Und Ich sage es euch: Also wird auch mehr Freude sein über einen Sünder, der verloren war, so er sich ernstlich gebessert hat, denn über neunundneunzig Gerechte , die der Buße nie bedurft haben!«
03] Oder welches Weib ist, das zehn Groschen hat und einen davon verliert, das da nicht alsbald ein Licht anzünde, das ganze Haus kehre und suche mit allem Fleiße, bis es finde den verlorenen Groschen? Und so das Weib den verlorenen Groschen wiedergefunden hat, wird es nicht seine Freundinnen und Nachbarinnen zusammenrufen und sagen: "Freuet euch mit mir; denn ich habe meinen Groschen gefunden, den ich verloren hatte!"?
04] Und Ich sage es: Also wird auch eine große Freude sein im Himmel bei den Engeln Gottes über einen Sünder, der verloren war, aber durch eine wahre und ernste Buße sich wieder für die Himmel hat finden lassen!«
05] Und weiter höret noch ein gar vielsagendes Bild! Es war ein gar sehr angesehener und über und über reicher Mensch, der hatte zwei Söhne. Und der jüngste Sohn ging zum Vater und sagte zu ihm: "Gib mir den Teil oder den Wert meiner Güter, was mir als deinem Erben zukommt; denn ich will von dannen ziehen und in der Welt mein Glück machen!" Und der Vater teilte das Gut der Söhne und gab dem Jüngeren seinen Teil heraus.
06] Und bald darauf sammelte der Jüngere all das Seine zusammen und zog ferne von dannen über Land und Land. Und als er einen Ort fand, da es seinen Sinnen gefiel, brachte er daselbst all sein Geld mit Prassen durch. Und als er bald all das Seinige verzehrt hatte, kam eine große Teuerung in dasselbe Land, und er fing an zu darben. Darauf ging er hin und hängte sich an einen Bürger desselben Landes, dass er ihm einen Dienst gäbe, und der sandte ihn auf seinen Acker, seine Säue zu hüten. Als er aber ein paar Tage die Säue hütete, da fing es ihn sehr zu hungern an, und er begehrte seinen Bauch zu füllen mit Trebern, die die Säue aßen, und niemand gab sie ihm.
07] Da er aber also stark darbte und sich zur höchsten Not nur mit Wurzeln und Gras ernährte, so ging er endlich in sich und sagte in seinen Gedanken: "Wie gar viele Tagelöhner hat daheim mein Vater, die Brot in Fülle haben, und ich verderbe vor Hunger! Ich will mich aber aufmachen und zum Vater ziehen und ihm sagen: "Vater, ich habe gesündigt in dem Himmel und vor dir!" Ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße; mache mich aber doch zu einem geringsten deiner Tagelöhner!"
08] Und also machte sich der Sohn auf und zog zu seinem Vater. Als er aber noch ferne von dannen war, da ersah der Vater den Sohn schon, und es jammerte ihn. Darum lief er ihm mit offenen Armen entgegen, fiel ihm um seinen Hals und küsste ihn. Der Sohn aber sprach zu ihm: "Vater, ich habe gesündigt im Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße!" Aber der Vater sagte zu seinen Knechten: "Bringet sogleich das beste Kleid hervor und tut es ihm an, und gebet ihm einen Fingerreif an seine Hand, und ziehet ihm Schuhe an! Und bringet ein gemästetes Kalb her, schlachtet es und lasset uns essen und fröhlich sein! Denn dieser, mein Sohn, war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren und ist gefunden worden! Und so lasset uns nun singen und fröhlich sein!"
09] Aber der älteste Sohn war auf dem Felde, und als er nach Hause kam, hörte er Gesänge und den Reigen. Und er rief der Knechte einen zu sich und fragte ihn, was das wäre. Der Knecht aber sagte zu ihm: "Dein Bruder ist gekommen, und der Vater hat ihm ein gemästetes Kalb geschlachtet, da er den verlorenen Sohn gesund wieder hat." Da ward der älteste Sohn zornig und wollte nicht hineingehen. Der Vater aber ging hinaus und bat ihn sogar darum. Der älteste Sohn aber antwortete und sprach zum Vater: "Siehe, so viele Jahre diene ich dir und habe dein Gebot nie übertreten, und du hast mir nie auch nur einen Bock gegeben, dass ich dabei mit meinen Freunden gar fröhlich hätte sein können! Da nun aber dieser dein Sohn gekommen ist, der sein Gut mit Huren verschlungen hat, so hast du ihm ein gemästetes Kalb geschlachtet!" "Mein Sohn, du bist allzeit bei mir", sprach der Vater, "und alles, was mein ist, ist auch dein!" Darum sollst auch du fröhlich sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden, und er war verloren und ist wiedergefunden worden!" Da ging auch der älteste Bruder hinein und hatte eine große Freude an dem jüngsten Bruder.
10] Sehet, diese Bilder sagen euch alles, dessen diejenigen bedürfen, die in ihrem Herzen in der Liebe dem Vater im Himmel gleichen: welche aber nur in der Weisheit allein stecken, die fühlen das große Bedürfnis der Liebe im Vater nicht.
11] David, der Mann nach dem Herzen Gottes, hatte auch zwei Söhne, die er besonders liebte. Obschon ihn aber Absalom verfolgte und er (David) ihm alle Gewalt entgegenstellte, daß er ihn besiegte, welche Prämie hätte von David derjenige erhalten, der ihm den so heiß geliebten Sohn lebend wiedergebracht hätte! Salomo war wohl die Weisheit selbst und war stets um David; aber Davids Liebe und Neigung war Absalom.
12] O Meine Lieben, dies Bild besagt unendlich viel! Welche Freude wird Davids Herz empfinden, wenn sein verlorener Absalom ihm einmal lebendig wieder zugehen wird!
13] O Meine Lieben, in der Liebe liegt noch gar vieles verborgen, was keine Weisheit ergründet hat; darum ist der Vater als die ewige Liebe auch größer denn der Sohn, der als Ihr Licht hier vor euch ist.
14] Darum sage Ich: vieles ist selbst bei den weisesten Menschen unmöglich, was bei Gott in Seiner Liebe dennoch alles möglich ist! - Glaubet ihr Mir dieses?«
15] Sagte nun Lazarus voll Freude: »Herr, wir danken Dir allerinbrünstigst für diese Kundgabe; denn wer da nicht mit der siebenfachen Finsternis der Seele und seines ganzen Gemütes geschlagen ist, der muss es ja doch allerhandgreiflichst merken, was Du damit angedeutet hast. Ich wenigstens habe Dich ganz klar verstanden, und es wird das wohl bei vielen der Fall sein.«
16] Sagten auch nahezu alle, die hier zugegen waren, daß sie das Gesagte wohl verstanden hätten.

(Aus: Großes Evangelium Johannes, Band 6, Kap. 242)

Die Folgen der falschen Vorstellung vom Jenseits. Begründung der Schriftgelehrtheit und des toten Glaubens (ohne Liebe), warum es aus der Hölle angeblich keine Errettung mehr geben soll.

Nach den 3 Gleichnissen JESU von der Liebe und Barmehrzigkeit Gottes (Lukas 15):

01] Nur die Pharisäer waren noch nicht einig, und der Schriftgelehrte sagte: »Diese Sache klingt freilich ganz hoffnungsvoll; aber sie stimmt mit dem Begriff einer gegenüberstehenden ewigen Belohnung nicht zusammen. Denn so der gute Mensch für seine guten Handlungen, für seine Geduld in Schmerzen und Leiden aller Art und Gattung mit einer jenseitigen, ewigen Belohnung entschädigt wird, so sollte auch der im steten Wohlleben auf dieser Welt stehende Übeltäter ewig bestraft werden.
02] Und würde man den Menschen verkünden, dass am Ende auch noch aus der Hölle eine Erlösung möglich ist, dann wird es noch mehr Übeltäter auf der Erde geben! Jetzt hält doch noch die Furcht vor den ewigen Strafen in der Hölle gar viele Menschen von bösen Handlungen ab, und die Hoffnung zur Erreichung der ewigen Glückseligkeit treibt die Menschen zum Guten an! Nehmen wir aber das an, dass auch die Verdammten noch eine etwaige Aussicht haben, einmal selig zu werden, dann werden sich auch die Guten mehr und mehr zu ihnen kehren, und das reine Gute wird auf der Erde bald so selten werden wie die Diamanten. Es ist das für ein weiches Herz wohl sehr trostreich, - aber das Gefühl der Gerechtigkeit geht dabei unter! Das ist so meine ganz gerade Meinung.«
03] Sagte Ich: »Für dich mag sie ja sehr gerade sein, für Mich aber ist sie sehr krumm! Wenn du glaubst, dass entweder die Hölle oder der Himmel als Beweggründe dienen sollen, durch die die Menschen vom Bösen abgehalten und zum Guten hingeleitet werden sollen, so bist du noch von einem ganz grundfalschen Glauben erfüllt; denn der ganz schlechte Mensch lacht über deine Hölle und über deinen Himmel, und der ganz Gute ist gut auch ohne deine Hölle und ohne deinen Himmel. Denn die Hölle und der Himmel, also gestellt, wie du dir die Sache vorstellst, sind erst recht geeignet, jeden Menschen so schlecht wie nur immer möglich zu machen.
04] Denn wer das Gute nur des Lohnes wegen tut, der leiht sein Geld auf hohe Zinsen aus, und wer das tut, der hat keine Nächstenliebe, und noch weniger eine Liebe zu Gott. Denn wer seinen Nächsten nicht liebt, den er sieht, wie kann der wohl Gott lieben, den er nicht sieht?
05] Nehmen wir aber den Himmel und die Hölle weg und sehen uns nachher deine frommen Menschen an! Die werden noch ärger zu wüten und zu toben anfangen als ein großgewinnsüchtiger Makler, dem sein Schuldner mit dem geliehenen Gelde durchgegangen ist; und weil sie keine Höllenstrafen mehr zu befürchten haben, so werden solche Menschen dann nur durch die sanktionierten Weltgesetze zu bändigen sein.
06] Es ist also schon im Anfange von den Menschen dahin schlecht gehandelt gewesen, dass die Alten ihren Kindern die Hölle so heiß als möglich machten und den Himmel mit allen Farben des Lichtes und mit allen den Menschensinnen frönenden Annehmlichkeiten ausmalten. Dadurch bewirkten sie wohl eine Art Gottesfurcht, die aber wegen der gar zu leicht erreichbaren Hölle und wegen des zu schwer zu gewinnenden Himmels nie in eine wahre Liebe zu Gott und dem Nächsten überging, sondern bei den schwächeren Gemütern in eine stets größere Furcht ausartete und bei den stärkeren Gemütern von mehr inneren Lichtes in eine volle Gleichgültigkeit gegen Gott und gegen die Nebenmenschen überging. Denn diese stärkeren Menschen glaubten für sich gar nichts, doch machten sie die Sache pro forma mit, um das gemeine Volk bei dem Glauben zu erhalten, auf dass es sich nicht wider die empöre, für die es arbeiten musste, damit sich diese für den verlorenen Glauben an Gott, Himmel und Hölle auf der Welt einen Himmel non plus ultra bereiten konnten.
07] Die weitere Folge davon aber ist die nunmalige beinahe gänzliche Gottlosigkeit unter den Menschen, die schon lange in der größten Wut gegen die Herrenmenschen aufgestanden wären und sie sehr tatsächlich gefragt hätten, aus welchem Grunde sie ihnen dienen und untertänig sein müssen, wenn nicht die weltlichen Gesetze Roms sie mit dem Schwerte davon abgehalten hätten.
08] Siehe, das alles ist eine Folge von solchem Gerechtigkeitsgefühl in der Menschen Seelen, die allzeit gleich dir mit den schärfsten Worten den Menschen predigten, dass Gott zwar die Guten im Himmel ewig belohne, aber infolge Seiner unerbittlichen Gerechtigkeit die Bösen auch ewig in der allerschrecklichsten Hölle mit den unerhörtesten Martern ewig ohne alle Linderung strafe!
09] O ihr Narren! Gibt es wohl einen Vater von nur einiger Liebe zu seinen Kindern, der ein Kind, das gegen sein Gebot einen Fehler beging, auf lebenslänglich in einen Kerker werfen ließe und es dazu noch züchtigen lassen möchte alle Tage, solange es lebte?! Wenn aber das ein menschlicher Vater nicht tun wird, der im Grunde als Mensch doch schlecht ist, um wieviel weniger wird dass der Vater im Himmel tun, der die ewige und purste Liebe und Güte Selbst ist!
10] Oder denke dir nur auf der Erde einen wahrhaft weisen und sehr verstandesvollen Menschen! Wird der je eine ewig währende Bestrafung an einem Sünder billigen können, oder wird er jemandem eine solche Strafe zuerkennen? Sicher nicht, - und der höchstweise Gott um so weniger!
11] Ich sage euch aber, dass in der Folge unter Meinen wahren Nachfolgern gar keine auch nur zeitlichen Strafen bestehen sollen, obschon es bisher hieß: a Leben um Leben, Auge um Auge und Zahn um Zahn, - sondern b so dir jemand einen Backenstreich versetzt, so gib ihm nicht wieder einen zurück, sondern halte ihm noch die andere Wange hin, dass er dir noch einen Streich geben möge, so er sonst mit dir nicht im Frieden sein kann, auf dass dann Friede und Einigkeit zwischen euch sei! So dir jemand ein Auge ausgeschlagen hätte, so tue ihm nicht auch dasselbe, sondern vergib ihm, und du wirst als ein Leidender bessern sein Herz. c Vergeltet nimmerdar Böses mit Bösem, so werdet ihr als Meine wahrhaften Jünger Ruhe haben in der Welt und auch eben dadurch zeigen, dass ihr wahrhaft Meine Jünger seid!« {a Ex.21,24; lev.24,19. 20; mt.05,38; b mt.05,39; lk.06,29;,c röm.12,17; 1 thess.05,15; 1 petr.03,09}

(Aus: Großes Evangelium Johannes, Band 6, Kap. 243)


Lesen wir im Folgenden noch einige weitere wichtige Kundgaben, gegeben vom Herrn Selbst, aus den Neuoffenbarungen (der Wiederkunft Christi im Wort, gem. Joh.Offb.14,6, Joh.16,12-14) zum überaus wichtigen Verständnis zur "Versöhnung":

"Mein Kreuzestod wird zwar noch in der Kirche als Hauptakt Meiner Liebe dargestellt, aber daneben wird derselbe sogleich zu aller natürlichen Bequemlichkeit ausgebeutet, weil er die Versöhnung zwischen Mir und dem Vater bewirkt hat, und  somit die Menschen freispricht von aller Schuld und von aller Versäumnis (!?), darum darf sich die Seele - nach dieser Auffassung - ganz dem Materiellen zuwenden, und braucht sich nicht zu bestreben - mit dem Geiste eins zu werden! - Oh Kinder, sehet welch große Ver(w)irrung solcher Glaube schon angerichtet hat, wie Ich dadurch soviel umsonst gelitten und geduldet habe, und wie Mein Leiden und Mein Trauern um die Erdenkinder noch immer fortbesteht! Ich muß warten, bis Ich durch Mein sanftes Eingreifen nur erst wieder Einzelne auf Meine Seite gewinne, damit Ich durch diese abermals einige Weitere anziehen lassen kann."

"Meine Liebe geht heute noch zu den Gefallenen. ICH lasse 99 Gerechte und suche das Verirrte, das Kranke, das Gefallene, um es zu retten und heimzubringen ins Vaterhaus. Überall, wo Menschen leiden, bin ICH bereit zu helfen und zu erlösen von dem Übel. Mein Kreuzestod, der Sieg der Ewigen Liebe, brachte die Erlösung für alles Gefallene. Die Versöhnung ist geschehen. Der Heiligungsfriede ist für alle da, die ihn annehmen, für alle, die eintreten in das Reich Gottes im Herzen. Meine Kinder, ICH habe euch viel Liebe und damit viel Erkenntnis gegeben. Durch Mein Liebesopfer brachte ICH euch den Sieg. ICH gab Mein Fleisch und Blut für die ganze Welt, für alle Wesen in der Unendlichkeit, hin."

"Dies alles bedeutet euch Ostern: Die herrliche Versöhnung der Menschen mit Gott. Die Fähigkeit, die geistigen Gaben in euch aufzunehmen, um dann ein Leben mit MIR, eurem Gott und Vater, zu führen. Mein wunderbarer Friede, den die Welt nie haben kann. ICH hauche die Welt nicht an, sondern Meine Kinder.
Dieses habt ihr der Welt voraus: Meine Vaterliebe befähigt euch MEIN LICHT in euch aufzunehmen. Nur das Herz, in dem Mein Heiliger Geist wirkt, kann Mein Licht aufnehmen. Deshalb wurden Meine Jünger durch Meinen Heiligen Geist Meine Erlösten. Wenn die Kritiker euch fragen: Wo sind die Erlösten? Dann antwortet ihnen: Alle diejenigen, welche von der Kraft des Heiligen Geistes erfüllt sind, das sind die Erlösten. ICH, der HERR, rüste sie aus mit Meinem Heiligen Geiste. Noch sind sie der Öffentlichkeit - bis auf wenige Ausnahmen - verborgen. Aber sehr bald wird ihre Wirksamkeit allgemein bekannt. - Bleibt in MIR, Meine Kinder. Lasst MICH in euch wirken. Dann vergeistigt sich auch euer Leib und ihr habt die Antwort über die Entrückung, die manchen von euch noch unklar ist. Weißt du, Mein Sohn, (G.) was der Heilige Geist vermag? Nein. Denn wüsstest du es, dann wäre dir die Entrückung vollkommen klar."

"Gottes Wort ist wahr. CHRISTUS ist wahrhaft auferstanden. Somit habt ihr den Sieg und die Versöhnung mit Gott. Alle Folgen des Sündenfalls sind von MIR beseitigt. Ihr seid Meine geliebten Söhne und Töchter, an denen sich Meine Vaterliebe, Meine göttliche Güte, Meine Gnade, offenbaren kann. Tretet ein in euer Himmelreich. Nehmt Meinen Sieg, die vollbrachte Erlösung, an. Dann habt ihr Meinen wunderbaren Heiligungsfrieden in euch."
(Johanne Ladner: Vaterbriefe, Band 2, Kap. 332)

"Es ist bei Manchem, der diese Worte liest, welche Ich euch Selbst zukommen lasse, ein Stein des Anstoßes, dass Ich in so herablassender Weise mit Meinen Kindern verkehre.
Diese Zweifler können aber keinen eigentlichen Beweis liefern, warum solches unmöglich sei, sondern es ist ihnen eben zur Gewohnheit geworden, das als ihren wahren Glauben zu betrachten, was ihnen in der Schule (und Kirche) eingelernt wurde, und wobei sie seither so bequem leben konnten, mit der Entschuldigung, dass sie sich eben auf die Versöhnung verlassen, weil es nicht möglich sei, durch Werke selig zu werden.
Sie haben zum Teil Recht, denn diese Werke, von welchen sie glauben, sie müssten Mich versöhnen, haben keinen Wert vor Meinen Augen, weil es meistens materielle Opfer sind, woran das Herz und die Liebe nicht teilgenommen haben, sondern wo die Triebfeder dazu "Spekulation" genannt werden kann. So scheint solchen Seelen die Aufgabe zu groß, mit Mir als dem heiligen und liebevollsten Gott sich mehr in Verkehr zu setzen; sie sind oft zu ängstlich dabei und sagen: Es könne in der Heiligen Schrift kein Beweis dafür gefunden werden, während es dort deren viele gibt, und einem wahrhaft Suchenden bald solche Stellen klar werden, die darauf hinweisen, wie Ich immer wieder auf wunderbare Weise Mich und Meine Allmacht den Menschen kund gab"
(Johanne Ladner: Vaterbriefe, Band 2, Kap. 252)

"Abel opferte MIR das unschuldige Blut der Tiere. Er glaubte MIR und führte im Glauben aus ohne zu verstehen und zu ahnen, dass dieses Opferblut ein Vorakt war zur Versöhnung, welche später geschah durch Mein Jesusblut. Schon viele Beispiele des Glaubens habe ICH euch gegeben."

"Wenn ICH zu euch sagte: Ihr sollt nicht nur an Meinen Namen JESUS glauben, ihr sollt glauben wie ICH, JESUS, als MENSCHENSOHN geglaubt habe, so liegt der Unterschied darin wie in mein und dein. Glaubt ihr an den Namen JESUS, so ist das euer Glaube. Doch ICH fordere mehr: ihr sollt MEINEN GLAUBEN haben, den Glauben, den ICH als MENSCHENSOHN JESUS hatte. Diesen Glauben besitzt ihr nur, wenn ICH in euch erstanden bin, wenn Mein Blut in euch fließt, wenn ICH, der CHRISTUS, in euch wohne. Zu diesem Glauben möchte ICH euch führen, dass ihr euch MIR ganz hingebt in all euren Drangsalen. ICH BIN euer Leben, ICH möchte ganz in euch sein. Meine Kinder, allezeit sollt ihr in der Liebe bleiben. Der Böse wird stets versuchen zu stören und euch veranlassen, lieblos zu werden und euch abwenden von dem, was euch Not tut."

"An jenem Ostermorgen bin ICH in das Allerheiligste des Himmels eingegangen als euer Hohepriester. ICH ging in die höchsten Himmel zum VATER. Zum Vater. Das heißt: ICH BIN als Hohepriester zur EWIGEN LIEBE gegangen um euch die Versöhnung, den Frieden zu bringen. Philippus bat MICH einst: Zeige uns den Vater. (Joh. 14,8). Meine Antwort gilt auch euch: „Wer MICH sieht, der sieht den Vater.“ ICH ging in die höchsten Himmel. Das heißt: ICH vereinte MICH mit der EWIGEN LIEBE - dem VATER - und mit seiner schöpferischen Willenskraft, dem HEILIGEN GEISTE. Für jedes liebende Gotteskind ist das Geheimnis enthüllt: Die reine JESUS-SEELE, der SOHN und HOHEPRIESTER ist im Auferstehungsleib eins geworden mit dem HEILIGEN GOTT, mit dem VATER. Das ist die Einheit: VATER, SOHN und HEILIGER GEIST sind eins.
O Meine Kinder, schenkt MIR eure ganze Liebe, auf dass ihr hier schon erfassen könnt, was ICH für euch getan habe. Nur ein liebendes Herz ahnt, - was ICH schon durch Jesaja weissagen ließ - wie groß Meine Liebe zu euch ist. Der Prophet verkündete: „Fürwahr ER trug unsere Krankheiten und lud auf sich unsere Schmerzen. - Um unserer Sünden willen ist ER zerschlagen. - Durch seine Wunden sind wir geheilt.“ ICH versöhnte euch mit Gott."
(Aus: Johanna Hentzschel)

"Die meisten Menschen halten Meine Lehre als nicht von Gott ausgehend, sondern von einer zweiten Person, Jesus, und verlassen sich dabei auf die Irrlehre von der Versöhnung; während Meine Liebe Sich Selbst mit Fleisch umhüllt, um so den Menschen, welche Sich von Mir entfernt hatten, wieder nachzugehen, und sie aufs Neue zu Mir zu ziehen."

"Darum muss Ich eben die falsche Anschauung und die irrige Lehre von der Versöhnung durch Jesum immer noch dulden, um doch auch aus diesen Seelen, welche dadurch zu Mir kommen, noch wahre Kinder zu erziehen, durch kräftiges Einwirken auf dieselben durch die Liebe. Dieser Weg ist zwar ein längerer und mühsamerer; aber er führt doch auch zum Ziele; denn wo die Liebe zu Mir vorhanden ist, da kann Ich beeinflussen. Freilich muss dieses auf vielerlei Weise geschehen; doch es muss also vollendet werden das Wort der Verheißung: „Es wird Ein Hirt und Eine Herde sein!“
            
So lange es aber noch viele Herden gibt, wird auch Ein Hirte nicht anerkannt; darum muss der Glaube an (und die Liebe zum) Einen Hirten zu der Vereinigung mit beitragen!"
(Johanne Ladner: Vaterbriefe, Band 3, Kap. 401)

"Auch ihr wandert durch die Wüste des Glaubenskampfes. Ihr erlebt Kampf und Sieg. Niederlage und wieder Sieg. Aber es ist kein bleibender Zustand für Meine Kinder. ICH führe euch in das Land Kanaan. Eure Wüstenwanderung hat den Segen, dass ihr euch im Siegesleben des Glaubens bewährt. Das Siegesleben ist gleich dem Versöhnungsfrieden mit Gott. Über dem Siegesleben aber steht das Überwinderleben. Über dem Versöhnungsfrieden ist der Heiligungsfrieden. ICH verheiße euch den Heiligungsfrieden. Doch zuvor müsst ihr den Versöhnungsfrieden haben. Im Heiligungsfrieden habt ihr überwunden und ruht in MIR. Da ist aller Glaubenskampf zu Ende. Das ist das Leben der Überwinder. Wie kommt ihr nun zu diesem Überwinderleben? Meine Kinder, alles Leben ist ein Wachstum. Ihr sollt euch nur MIR hingeben mit liebendem Herzen im Glauben und Vertrauen. Alles andere bewirkt Mein Heiliger Geist. Das sage ICH euch immer wieder, denn ihr kommt nicht durch mit eurer eigenen Gerechtigkeit. Die vollbrachte Erlösung, Mein Opfertod, scheidet euch von eurem eigenen Ich. Es ist vollbracht. Einmalig und für immer durch Meinen Tod am Kreuz und Meinen Auferstehungs-Sieg. Wer Mein unschuldig vergossenes Blut annimmt, der hat ewiges Leben und ist geschieden vom alten Ich. Dieses Blut reinigt euch und heiligt euch. Dieses Blut macht euch so stark, daß ihr die Siege schon in euch habt. Dieses Blut befähigt euch zum Überwinderleben. Wer Mein Blut, den Geist opfernder Liebe, annimmt, ist somit geschieden vom eigenen Ich. Meine Kinder, ihr habt Mein Blut noch nicht ganz in euch aufgenommen. Mein kostbares Blut, das ICH für euch hingegeben habe zur Versöhnung und zur Heiligung. ICH sehe, ihr kommt noch nicht in das Überwinderleben hinein. Ihr haltet euch noch im Glaubenskampf auf. Dieser Zustand gleicht der Wüste. Damit sollt ihr euch nicht zufrieden geben. Es ist nicht richtig, wenn ihr meint bis zum letzten Atemzug hier auf Erden müsste Kampf und Sieg sein. Nein. ICH verheiße euch heute: Wer in MIR überwunden hat, kämpft nicht mehr. Wer in MIR überwunden hat, ruht in MIR. Wer in MIR überwunden hat, bleibt in Meiner Liebe und hat ewiges Leben. Dieses Ruhen in MIR braucht ihr nur hinnehmen durch den Glauben und durch die Liebe zu MIR. Ohne euer Einverständnis kann ICH nicht Wohnung in euch nehmen. ICH verlange keinen Blindglauben. Meine Kinder sollen den Glauben haben, den ICH als Menschensohn Jesus vorlebte und ausübte."
(Johanna Hentzschel in Kundgabe 57)

"Viele haben gar keinen (richtigen) Begriff von Seligkeit, sondern glauben, diese bestehe darin, dass alle Wünsche nach dem Tode befriedigt werden, während doch dieselben oft mit allem Recht in die untere Hölle gehören, weil sie oft einen unerbittlichen Hass in sich tragen, und also um Rache bitten.
Solche Seelen freuen sich über das traurige Schicksal anderer, und wollen dann (doch dabei) mit einem Ruck in den Himmel eingehen, um dort selig leben zu können, während sie doch selbst alle Störungen am Frieden in sich tragen.
Für solche sind die verschiedenen Glaubens-Ansichten nur ein Deckmantel; denn sie ziehen alle Stellen aus der Heiligen Schrift hervor, welche sie passend finden, um ihre angewohnten Leidenschaften zu entschuldigen, hauptsächlich wird die (kirchliche) Versöhnungslehre ganz zu ihrem Vorteil angenommen und gedeutet.
Würden die Menschen bedenken, dass die Versöhnung dazu geschah, damit Ich als Gott wieder mit den Menschen verkehren kann, so müsste die erste und ernsteste Frage sich ihnen aufdrängen: "Wie weit verkehrst denn du mit deinem Gott", und viele müssten dann einsehen, dass anstatt eine Annäherung an Mich zu suchen, sie lieber Mich in den aller obersten Himmel wünschen, und sich damit entschuldigen, dass sie nicht würdig genug seien, Mir gegenüber es zu wagen und zu glauben, dass Ich als der Allgegenwärtige stets bereit bin, Mich mit ihnen zu unterreden und mit ihnen zu verkehren.
Viele, welche nicht gewohnt sind, selbst zu suchen, folgen blindlings der Vorschrift solcher Lehrer, die Mich so weit als möglich und so unnahbar als möglich verkünden, damit ihr Mittleramt desto gewichtiger in die Wage fällt."
(Johanne Ladner: Vaterbriefe, Band 2, Kap. 248)

"Nehmt Meine Strahlen des Lichts und des Heils entgegen. ICH sende sie allezeit zu euch. ICH belehre euch und führe euch tiefer hinein in Meine Gotteserkenntnis, in Meine Führungen und Planung, damit das Licht noch heller in euch scheine. ICH beginne im „Alten Bund“ und ende im „Neuen Bund“. Adams Ungehorsam war die Ursache von Sünde und Krankheit. ICH, euer JESUS, brachte euch das „Neue Leben“, die „Neue Schöpfung“. Lasst euch von MIR einführen in Mein „Geistiges Reich“. Wie ICH euch verheißen habe will ICH euch heute mehr geistiges Licht geben über Meinen Ausspruch: „Wer Mein Fleisch isst und Mein Blut trinkt“. Ihr wisst: Des Leibes Leben ist in seinem Blute. Als Kain seinen Bruder Abel erschlug, schrie das vergossene Blut, das Leben, zu MIR. So begann ICH schon im „Alten Bunde“ mit der Versöhnung. Durch Moses gebot ICH den Israeliten kein Tierblut zu sich zu nehmen, denn es würde ein Herabsinken ins Tierreich bedeuten. In Meinem Gottesplan war schon damals das Erlöserblut Jesu Christi einbezogen. Das Blut, als Träger des Lebens ist heilig. Das Opfern der Tiere im Tempel des „Alten Bundes“ entsprach den Menschen der damaligen Zeit, bedeutete aber schon eine Vorbereitung auf die Lehre Meiner Erlösung durch Mein Blut. Als JESUS CHRISTUS wandelte ICH auf eurer Erde und sprach damals zu Meinen Jüngern: „Wer nicht Mein Fleisch isst und Mein Blut trinkt, hat nicht das ewige Leben. Denn ewiges Leben ist nur in Meinem Blut.“ Mein heiliges Blut wurde vergossen für alle, die MICH annahmen und für alle, die MICH heute noch annehmen."
(Johanna Hentzschel in Kundgabe 42)

"Wohl dem, der Meine Stimme im Herzen hört. Sie wird ihn demütig halten und bewahren vor dem Bösen, vor dem Fall. Übertönt nicht die Stimme des Gewissens mit Entschuldigung, sondern hört und befolgt die Stimme eures Herzens. Das ist ja das Traurige, daß viele Menschen nicht auf die Gewissensstimme hören. ICH, JESUS, brachte für die ganze Menschheit Mein Liebesopfer am Kreuz zur Vergebung ihrer Sünden - und sie nehmen MICH nicht an. Sie glauben nicht an die Kraft Meines Blutes, das sie frei macht von den Gebundenheiten Satans. Sie gehen vorüber und erkennen nicht: ICH, JESUS, nahm alle ihre Sünden auf MICH, damit ICH kein Weltgericht über sie halten muß. Meine göttliche Liebe bietet sich immer wieder den Menschen an: Nehmt MICH auf in eurem Herzen, auf daß ihr Frieden habt und die Gewißheit des ewigen Lebens in Herrlichkeit und die Freude. Ihr dürft MICH schauen von Angesicht. Wer aber Mein Blut der Versöhnung, Mein heiliges Opfer für die Sünden der Welt mit Füßen tritt und in seinen Sünden bleibt, wird dem Gericht und dem Zorn der gerechten Gottheit anheimfallen. Die Menschen sollen erkennen: Wer MICH nicht als Erlöser annimmt, wird MICH als Richter haben müssen und zwar sehr bald. ICH, der CHRISTUS, richte gerecht alle Menschen, auch euch, Meine Kinder. Der Unterschied besteht darin: Weil ihr MICH liebt, MICH in euer Herz aufgenommen habt, besitzt ihr Meine Vergebung durch Mein Blut und könnt MICH immerwährend demütigen Herzens erfassen als euren Erlöser."
(Johanna Hentzschel in Kundgabe 104)

"Würde die jetzige Christenheit mit Liebe und eifrigem Bemühen, Mich im wahren Lichte zu erfassen, die Bibel lesen, dann könnte unmöglich so vielerlei Auslegung dabei vorkommen, sondern Mein Geist würde alle in die Wahrheit leiten; allein der Verdrehung der Bibelworte wird gerne gehuldigt, weil sie so dem natürlichen Menschen angenehmer sind und ihm besser zusagen; überall werdet ihr in Meinen Worten finden, daß das "Tun den Willen Meines Vaters" mit verbunden sein muß, um die Rechte zu erhalten, welche Ich denen verheiße, welche Mich als vom Vater ausgehend erkennen; nirgends in der Schrift steht geschrieben, daß zwischen Mir und dem Vater zwar eine Versöhnung stattfinden muß, um vereint zu werden; Viele von den Unaufgeklärten verstehen es aber doch so, und meinen auch, Ich habe Mich mit dem Vater erst im Tode völlig vereint. Es heißt aber doch deutlich: "Ich und der Vater sind Eins", eins in der Liebe, in der Gerechtigkeit usw. Die Lehre des Evangeliums ist immer noch verdunkelt durch menschliche Auslegungen, welche dem Volke gegeben werden, weil eigenliebige Interessen (die Herrsch- und Gewinnsucht) bei den jetzigen Lehrern noch zu sehr mitwirken; darum kann Meine göttliche Wahrheit nur allein durch den Heiligen Geist ganz erlangt werden, Welcher bereit ist, Allen beizustehen, welche Mich wirklich erkennen und lieben möchten; diese sollen das Verhältnis zwischen Vater und Kind lebendig in sich selbst erfahren, und es so weit bringen, daß auch sie sagen können: "ich und der Vater sind eins", oder ich bin mit des Vaters Willen einverstanden."
(Johanne Ladner: Vaterbriefe, Band 1, Kap. 177)

"Denn das Vertrauen der Menschen zu Mir Selbst ist (im Verhältnis Meiner Liebe zu ihnen) sehr klein; die Versöhnungslehre vom Kreuze ist für Viele zu unfassbar, und wenn sie gleich in der Angst ihres Herzens dieselbe ergreifen, und Meine Gnade ihnen diesen Trost zukommen lässt, so führt es doch zu keiner Freudigkeit, mit Mir als dem Vater zu verkehren, sondern erzeugt immer wieder Furcht. Darum, liebe Kinder, ist es von so großem Wert, dass der Heilige Geist in euch das wahre Licht anzünde, bittet um denselben anhaltend, damit Vater, Sohn und Geist in euch aufgenommen, geehrt und geliebt werden kann."
(Johanne Ladner: Vaterbriefe, Band 1, Kap. 177)

Mein Blut floss zur Versöhnung; nicht aber dieselbe erst herzuführen, sondern die Liebe floss aus den Wunden; denn sie wollte nicht allein in ihrer Allmacht lieben und nur Gott sein, sondern sie wollte in der größten Demut Opfer bringen; deshalb verleugnete sie sich selbst in ihrem göttlichen Standpunkte, und nahm Menschliches an.
Alle Beschwerden und Leiden, welche die menschliche Natur in sich trägt, wollte sie gleichfalls mit ihren geschaffenen Kindern teilen, damit diese einst alle Freuden mit Mir, als ihrem Vater, teilen sollten! Daher Ich Selbst ihnen Lehre, Trost und Rat gab, wie sie zu solchen Freuden gelangen können.
(Johanne Ladner: Vaterbriefe, Band 2, Kap. 359)

Der Dienst der Versöhnung:
11 In dem Bewusstsein, dass der Herr zu fürchten ist, suchen wir daher die Menschen zu überzeugen, Gott aber sind wir offenbar; ich hoffe aber auch in eurem Gewissen offenbar zu sein.
12 Denn wir empfehlen uns nicht nochmals selbst euch gegenüber, sondern wir geben euch Gelegenheit, euch unsretwegen zu rühmen, damit ihr es denen entgegenhalten könnt, die sich des Äußeren rühmen, aber nicht des Herzens.
13 Denn wenn wir je außer uns waren, so waren wir es für Gott; wenn wir besonnen sind, so sind wir es für euch.
14 Denn die Liebe des Christus drängt uns, da wir von diesem überzeugt sind: Wenn einer für alle gestorben ist, so sind sie alle gestorben;
15 und er ist deshalb für alle gestorben, damit die, welche leben, nicht mehr für sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben und auferstanden ist.
16 So kennen wir denn von nun an niemand mehr nach dem Fleisch; wenn wir aber auch Christus nach dem Fleisch gekannt haben, so kennen wir ihn doch nicht mehr so.
17 Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!
18 Das alles aber [kommt] von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Jesus Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat;
19 weil nämlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, indem er ihnen ihre Sünden nicht anrechnete und das Wort der Versöhnung in uns legte.
20 So sind wir nun Botschafter für Christus, und zwar so, dass Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun stellvertretend für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!
21 Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm [zur] Gerechtigkeit Gottes würden.
(2. Brief des Paulus an die Korinther, Kapitel 5)

[PH.01_005,14] Was Ich vor Äonen von Zeiträumen beschloß und vor mehr als tausend Jahren begonnen habe, das nähert sich jetzt der Vollendung. Meine Religionslehre, Mein Wort, das mit keinem besseren vertauscht werden kann – es mögen die Menschen noch so grübeln und denken –, Meine Liebelehre muß zur allgemeinen Geltung gelangen! Es muß die Liebe allein regieren, und alle Leidenschaften des menschlichen Herzens, die nur darum von Mir in dasselbe gelegt wurden, um durch Kampf gegen sie die Liebe zu verdienen und zu erringen, alle diese Leidenschaften des menschlichen Herzens müssen beherrscht zu den Füßen des Altars der Liebe liegen. Haß, Rache, Stolz und wie sie alle heißen, diese mächtigen Triebe des Bösen im Menschen, müssen alle zum Schweigen gebracht werden. Das Kreuz, auf welchem Ich einst angenagelt für die verirrte Menschheit um Verzeihung bat, muß als Symbol der Versöhnung von jedem geliebt, geehrt und im Prüfungsfall selbst getragen werden, zur Erinnerung an den Weg, den Ich gezeigt, und der den Menschen allein zur geistigen Höhe führen kann.
(Gottfried Mayerhofer: Predigten des Herrn, Band 1, Kap. 5)

[PH.01_005,21] Ich habe es vollbracht das Werk der Sühne, der Liebe, der Verzeihung. Gereinigt ist die Welt von allen unreinen Schlacken des Eigennutzes, und wenn auch Drangsale und Unglücksfälle die irdischen Körper der Menschen zerstören, – dem Geist- und Seelenmenschen können sie nichts anhaben. Er steht hocherhaben über den Trümmern der Welt, seine Arme ausbreitend nach dem göttlichen Retter, der – wie einst dort – allen zurufen wird: Kommet her, ihr alle, die ihr beladen seid, auf daß Ich euch eure Last abnehme und euch erquicke! Kommet her, ihr Kämpfer für Liebe und Weisheit, euch sei die Krone des Lebens, euch seien die Schranken der Geisterwelt geöffnet, damit ihr sehen möget, wie die Engelscharen wieder frohlocken und Loblieder singen dem Herrn, dem Vater, mit den nämlichen Worten wie einst: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen auf Erden!“ Denn Er kam in Sein Eigentum, und Seine Kinder haben Ihn erkannt. Amen.
(Gottfried Mayerhofer: Predigten des Herrn, Band 1, Kap. 5)

"Ihr seid nun Erlöste. Ihr seid Freie. Ihr seid Meine Kinder. ICH, JESUS CHRISTUS, habe euch versöhnt mit der Gottheit. ICH habe den Tribut an Satan bezahlt durch Mein heiliges Blut. Nun ist der Weg für euch frei."

"ICH rede zu jedem Herzen, das für Meine Liebe geöffnet ist. Ihr habt nun wieder Zugang zu Meinem Vaterherzen. Durch Mein Opfer auf Golgatha stellte ICH das paradiesische Verhältnis wieder her. In eurem Herzen habt ihr nun eine innige Liebes- und Lebensgemeinschaft mit MIR, eurem himmlischen Vater. Abels Blut schrie nach Rache. Mein Jesusblut redet von Barmherzigkeit, Gnade und Liebe. Mein Jesusblut bringt jedem reuigen Sünder Versöhnung, Reinigung und den Sieg über Sünde und Satan. Nur durch MEIN BLUT allein kann Satan überwunden werden. Ihr sprecht zu MIR: „Vater, hier hast DU meine Sünden.“ Und ICH antworte euch; „Mein Liebestod deckt eure Blöße, euer Schuldbewußtsein und bringt euch Meine Gerechtigkeit. Mein Liebestod deckt eure Blöße und schenkt euch Heiligung, Reinheit des Herzens. Ihr seid nun Mein Eigentum. Das soll euch wieder bewußt werden. In dieser Endzeit, in der Satan die Menschen gefangen nimmt und verwirrt, sollt ihr erkennen, wessen Kinder ihr seid. Meine Kinder seid ihr, erkauft von Meinem heiligen, teuren Blute. Erkennt, daß ihr frei seid von den Gebundenheiten Satans. Ihr braucht Satan nicht mehr zu dienen. Erkennt, daß ihr Freie seid. Wahrlich, ICH sage euch: Haltet eure Herzen für MICH geöffnet. Nehmt die neue Schöpfung im Glauben an und bleibt in MIR, in der Freiheit eures Geistes. Eure Sünde brachte MIR - dem Menschensohn - den Tod. Mein Tod brachte euch ewiges Leben. Mein Tod ist euer Leben geworden."
(Johanna Hentzschel: Kundgabe 82)

Der Herr: "Da kam ein Weib herein: Maria Magdalena. Sie kniete vor MIR nieder und weinte, weinte, weinte. Mit ihren Tränen gab sie MIR mehr als Simon, denn sie gab sich MIR selbst hin mit ihren Tränen. ICH will, dass auch ihr euch mit euren Tränen MIR hingebt. Mit euren Tränen, Ja, dass ihr einseht, wer ihr seid und wer ICH BIN. Wie ICH Maria Magdalena durch ihre Glaubens- und Liebeshingabe ihre Sünden vergeben habe, mit derselben Jesusliebe sehe ICH auf die Tränen Meiner Überwinder, auf eure Tränen. Schenkt euch MIR mit euren Tränen. ICH sammle eure Tränen, auch die Tränen, von denen niemand etwas weiß, als nur ICH, euer Vater im Himmel. Die Tränen, die ihr hier auf Erden geweint, dürft ihr in Meinem Reich in Freudentränen verwandeln. - Es sind etliche hier, die in ihrem Herzen die bange Frage an MICH richten: HERR, sind wir denn bei Deiner Wiederkunft reif, dass wir DIR entgegen gehen können und dürfen? Wandeln wir in Deinem Lichte? Was müssen wir tun, damit wir umgewandelt werden können? O Meine Kinder, ICH habe am Kreuze euch das Heil gebracht. Die Umwandlung ist nicht euer Verdienst. Erkennt es: ICH in euch vollbringe die Neuschöpfung. Ihr braucht MICH nur zu lieben und eure Nächsten zu lieben, dann dürft ihr gewiss sein, dass ICH euch zu MIR ziehe und euch umwandle“ Denn wo Liebe ist, da ist Verklärung."
(Aus: Johanna Hentzschel)


Hanno Herbst und Vera Herbst im Februar 2012