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Jugendsünden - Wird der liebe Gott mir verzeihen? 1295

Beiträge: 1
Jugendsünden - Wird der liebe Gott mir verzeihen?
« am: März 25, 2012, 01:17:01 Vormittag »
Jeder von uns hat doch schon so einige Sünden begangen, vorallem in der Jugend begeht man viele.
Ich bin erst junge 17 Jahre alt, oft stehe ich vor der Wahl weitere Sünden zu begehen, da ich sehr leichtsinnig bin, trotzallerdem habe ich oft ein schlechtes Gewissen danach.
Mich würde es sehr interessieren, wie ich mich darauf vorbereiten soll mit meiner Sündenvergebung?
Ich meine damit.. z.B. demnächst habe ich mit Freunden einen Ausflug auf ein Festival geplant, natürlich ist da viel Alkohol und anderes im Spiel.. und wahrscheinlich werde ich auch da somit eine Sünde begehen.
Wie schlimm ist ein Alkoholrausch in Gottes Augen? Wie sieht er diese Sünde an ?
Wie bitte ich Gott den Tag nach der Sünde um Verzeihung? GIbt es ein bestimmtes Gebet dafür?


Über hilfreiche Antworten würde ich mich freuen.


Liebste Grüßte

vom
Moralengel
Moderator Beiträge: 6535 Gründungsmitglied
Re:Jugendsünden - Wird der liebe Gott mir verzeihen?
« Antwort #1 am: März 25, 2012, 01:33:02 Nachmittag »
Hallo.
Sei herzlich gegrüßt und willkommen hier im Forum.

Zitat
oft stehe ich vor der Wahl weitere Sünden zu begehen
Gut erkannt, du hast eine Wahl. Die Wahl das richtige oder falsche zu tun.

Zitat
trotzallerdem habe ich oft ein schlechtes Gewissen danach
Genau dieses Gewissen ist SEINE leise, mahnende Stimme in deinem Herzen,
auf die du eigentlich schon vorher achtgeben solltest.  :)

Lies mal, was unser himmlischer Vater Jesus selbst darüber sagt:
Zitat
Stimme des Gewissens....

BD Nr. 1565 vom 13.08.1940, enthalten in Buch 25

Ihr habt kein sichereres Zeichen für das, was recht ist, als die Stimme des Gewissens, die Stimme des Herzens, die euch wahrlich recht weiset. Ihr werdet oft durch diese Stimme hingelenkt auf das, was Gott wohlgefällig ist. Und so ihr einmal nicht recht wisset, was ihr tun, denken oder reden sollt, so dürfet ihr nur Gott anrufen in aller Innigkeit, und Er wird es euch kundtun, daß jeder Zweifel, jede Unschlüssigkeit schwindet und ihr klar und bewußt seid eures Handelns. Jeder falsche Gedanke löst in euch ein Unbehagen aus, und jeder rechte Gedanke wird euch froh werden lassen, denn immer ist alles gute Geistige um euch bemüht, euch gedanklich das zu vermitteln, was ihr tun oder lassen sollt, und so ihr diese Vermittlungen willig aufnehmet, lösen sie auch in euch das Empfinden innerer Zufriedenheit aus, während sie umgekehrt in euch ein Gefühl der Unbehaglichkeit erwecken, um euch so die innere Stimme bewußt werden zu lassen. Das Drängen der geistigen Freunde zu einer guten Tat ist oft der Beweggrund, daß diese Tat nun auch ausgeführt wird, denn es ist der Mensch allein zu willensschwach, so er nicht angeregt wird zum Guten. Und so er nur der inneren Stimme Gehör schenkt, wird er recht geleitet sein. Die Erkenntnis dessen, was recht ist, wird ihm gleichfalls kommen, so er recht handeln will. Denn sein Gott zugewandter Wille weiset beharrlich ab, was falsch ist, weil dieser Wille ja die guten wissenden Kräfte anzieht und diese ihn nun belehren wahrheitsgemäß. Es sind zwar die Gegenkräfte genau so bemüht, ihren Einfluß geltend zu machen, doch haben sie nur Erfolg, wenn der Mensch willenlos oder gleichgültig ist, also jeder geistigen Einwirkung Folge leistet, ganz unbedacht, ob gute oder böse Kräfte ihn belehren. Dort haben die schlechten Kräfte leichtes Spiel, wenngleich nachher die Stimme des Gewissens vorwurfsvoll klingt und dem Menschen die innere Zufriedenheit nimmt. So nun dies noch beachtet wird, besteht die Möglichkeit, daß dann die guten geistigen Kräfte einflußreicher wirken können, leicht aber führen solche stillen Vorwürfe im Inneren des Herzens dazu, daß der Mensch sie zu übertönen versucht, daß er ihrer nicht mehr achtet und also das Gewissen abstumpft und auf die feine Stimme in sich nicht mehr hört. Und das ist äußerst nachteilig für die Seele. Denn es ringt sich nun der Mensch schwerlich zu guten Taten durch, da seine Kraft dazu zu gering ist, er aber, da er nicht zum Widerstand angeregt wird durch die Stimme des Gewissens, auch nicht zu Gott seine Zuflucht nimmt, Der allein willensstark machen kann und ihm geistige Kraft zur Hilfe sendet. So aber der Mensch die Stimme des Gewissens in sich pflegt, so er allem nachkommt, was ihn die Stimme zu tun oder zu lassen heißt, und zuletzt nach jeder Frage an die ewige Gottheit lauschet auf diese Stimme, wird er kaum einen anderen Weg gehen als jenen, der zur Erkenntnis führt....

Amen

Zur Sündenvergebung; da musst du nicht irgendwas auswendig gelerntes dahersagen, denn:
Zitat
Dem göttlichen Erlöser Jesus Christus könnet ihr alles sagen, was euch bedrückt, weil Er gleich euch Mensch war auf dieser Erde und für alle menschlichen Fehler und Schwächen Verständnis hat, weil Er aber auch die Liebe in Sich zu höchster Entfaltung brachte und kraft dieser Liebe auch jede Sündenschuld tilgt, so sie Ihm zugetragen wird, so der Mensch sie vor Ihm bekennt und er Seine Vergebung erfleht. Doch nur die Stimme des Herzens kann diese Bitte um Vergebung aussprechen, und nur sie allein wird angehört von Mir.... Wie das Herz des Menschen empfindet, so auch empfinde Ich, und so auch wird Meine Liebe tätig, gewährend oder auch sich verbergend, je nach dem Ruf, den das Herz zu Mir emporsendet.... So Liebe zur Liebe ruft, wird ihr Erfüllung werden, wo aber das Herz schweigt, da nützet das Bekennen mit dem Munde nichts, denn die Liebe allein löset und erlöset.... die Liebe allein macht frei von aller Schuld....
Auch das sind SEINE Worte.
Mehr darüber findest du, unter anderem, in diesem Thema.

Zum Thema Alkohol und 'anderes', da möchte ich hier in aller Kürze, und aus eigener Erfahrung nur sagen: Lass es!
Ich weiss, das fällt anfangs schwer, erst recht wohl mit 17.
Edit: Mir ist da grad noch dieses Zeugnis eines jungen 'Partygirls' eingefallen.  :)

Ich wünsche dir, das du auf dem eingeschlagenen, rechten Weg des Erkennens verbleibst und dich nicht allzu sehr von den (Ver)lockungen
der Welt gefangen nehmen lässt.

Alle guten Wünsche und alles Liebe
Günter