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Niedergefahren zur Hölle 685

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Niedergefahren zur Hölle
« am: April 07, 2012, 11:31:43 Vormittag »
"Im Geiste ist er auch hingegangen und hat den Geistern im Gefängnis die Botschaft gebracht, auch solchen, die einst ungehorsam waren, als die Langmut Gottes in Noahs Tagen zuwartete. ... Dazu aber ward die Heilsbotschaft den Toten verkündet, auf daß auch sie — dem menschlichen Lose entsprechend, zwar leiblich gerichtet — dennoch göttliches Leben haben sollten durch den Geist" (1. Petr. 3,19 ; 4,6).

Diese Worte des Petrus in seinem ersten Brief sind ein hochbedeutsames biblisches Zeugnis dafür, daß die ewige, unbegrenzte Liebe unseres himmlischen Vaters nicht Halt macht an der Schwelle des irdischen Todes, sondern mit ihrem Erbarmen auch hinüberreicht in das andere, jenseitige Leben, in die "Gefängnisse" der Geister und Seelen, die in der Zeit ihres irdischen Lebens blind und ungehorsam waren. Als ein Beispiel führt Petrus diejenigen an, welche in den schlimmen Zeiten Noahs dem göttlichen Geiste trotzten und sich nicht von der Hand Gottes leiten lassen wollten. Diese waren zur Zeit Jesu schon viele Jahrhunderte in den geistigen Gefängnissen und Kerkern des Jenseits, in die ihre eigene Hartnäckigkeit sie verbannte. Und nun hören wir durch den großen Glaubensboten, daß der Herr nach Seinem irdischen Tod im Geiste, das heißt in Seinem verklärten Seelenleibe, zu ihnen hingegangen ist und ihnen die große Heilsbotschaft der ewigen allerbarmenden Liebe verkündet hat, damit auch sie noch das selige, göttliche Leben haben sollten durch den Geist.

Dieses Hingehen zu den Unseligen in der Verdammnis geschah unmittelbar nach dem Tode des Herrn, solange noch der Leib im Grabe lag. Es war das erste, was, vom Kreuze gestiegen, die Ewige Liebe tat! Und es gibt uns dies einen Begriff, wie wichtig ihr gerade diese Heilsbotschaft an die Geister und Seelen in den Gefängnissen des Jenseits war und auch heute noch ist.

Viele Christen leugnen zwar, daß es auch noch nach dem irdischen Tod eine Gnade, Vollendung und Seligmachung gibt. Sie wollen nur noch Gericht und Urteil und — nach Maßgabe des irdischen Glaubensstandes — entweder ein ewiges, seliges Leben oder eine ewige Verdammnis gelten lassen. Dem widerspricht aber die frohe, beglückende Kunde in dem Briefe des Petrus! Die Erbarmung des Vaters hat keine Grenzen! Ja des Herrn erstes war es, daß Er vom Kreuze herab gerade den Unseligen in der gerichteten geistigen Welt die Botschaft Seiner großen, versöhnlichen Tat und der allumfassenden Liebe Gottes brachte.

Diese endlose Liebe entfaltet DER HERR in Seinem neuen Offenbarungswort:

"Da Ich Selbst", so spricht Er in dem Jenseitswerk "Robert Blum", "das ewige Leben bin, so kann Ich nie Wesen für den ewigen Tod erschaffen haben! — Es steht wohl geschrieben von einem ewigen Tode, welches da ist ein ewig festes Gericht. Und dieses Gericht geht hervor aus Meiner ewig unwandelbaren Ordnung. Diese aber ist das sogenannte Zorn- oder besser Eiferfeuer Meines Willens, der ganz natürlich für ewig also unwandelbar verbleiben muß — ansonst es mit allem Geschaffenen auf einmal aus wäre. Wer sich von der Welt und von ihrer Materie hinreißen läßt, der ist so lange als verloren und tot zu betrachten, als er sich von der gerichteten Materie nicht trennen will. Es muß also der Geschaffenen wegen wohl ein ewiges Gericht, ein ewiges Feuer und einen ewigen Tod geben. Aber darin liegt nicht, daß ein gefangener Geist auch ewig darin verbleiben müsse. — Ist denn Gefängnis und Gefangenschaft nicht zweierlei?! Das Gefängnis ist und bleibt freilich ewig, und das Feuer Meines Eifers darf nimmer erlöschen; aber die Gefangenen bleiben nur so lange im Gefängnisse, bis sie sich bekehrt haben."