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Ewiges Leben im Geist bedingt Täter des Gotteswortes zu sein 1173

Administrator Beiträge: 10837 Forumgründer *****
Ewiges Leben im Geist bedingt Täter des Gotteswortes zu sein
« am: April 07, 2012, 04:16:12 Nachmittag »
Die Haushaltung Gottes - Band 2 / 25b. Kapitel — Satans Macht und Gottes Allmacht. Henochs Sabbatsrede

[HGt.02_025,73] Wer da lebt und atmet und empfindet die endlose Wohltat des Lebens und fühlt die unaussprechliche Süßigkeit desselben, der bedenke wohl, daß dies irdische Leben nur ein Probeleben ist und ist in allem eine Gabe des heiligen Vaters.

[HGt.02_025,74] Wer es sich törichterweise wird aneignen wollen, wird es verlieren auf ewig, wer es aber in allem dem großen, heiligen Geber wieder also, wie es nun zur Genüge gezeigt wurde, wieder anheimstellen wird, sich selbst opfernd, der wird es behalten im reinsten Vollbestande für ewig, ewig, ewig in Gott, unser aller heiligstem, liebevollstem Vater!

[HGt.02_025,75] Da wir aber nun alle vernommen haben, was da jedem von uns allen not tut vor Gott, so lassen wir es bei dem alleinigen Vernehmen nicht verbleiben, sondern machen das Vernommene durch Worte im eigenen Herzen vernehmbar, damit es von da übergehe in das Blut und vom Blute in alle Glieder unseres Wesens zur lebendigen Tat; denn so jemand das wahre, lebendige Wort aus Gott Selbst vernommen hat und ist ihm dadurch der Weg gezeigt worden, ja gezeigt der kürzeste und sicherste Weg, und er wandelt nicht sogleich vollkommen diesen Weg, der ist doch sicher ein allergrößter Tor, ein allerträgster Ochse und ein allerdümmster Esel darum, da ihn die Kraft des lebendigen Wortes ohnehin schon während des alleinigen Vernehmens gestärkt und wenigstens schon zur Hälfte lebendig erweckt hat, und er es dann überleicht hätte, durch seines eigenen freien Willens Tätigkeit sich vollends zu beleben.

[HGt.02_025,76] Also, nicht beim alleinigen Vernehmen lasset es bewendet sein, sondern zur Tat, zur lebendigen Tat trage ein jeder tief in seinem Herzen diese Worte, so wird er sein ein wahrhaft Weiser in der Ordnung Jehovas, darum ihm lieber sein wird ein lebendiges Haus von tausend im schönsten Kreise stehenden schlanksten Zedern denn ein totes von behauenen Tannen, die da zwar auch in die Erde gesteckt sind, aber da sie selbst tot sind, so verfaulen sie auch bald in der Erde, und weht dann irgendein Sturm über diese toten Häuser, da stürzen sie alsbald ein und ertöten ihre Inwohner.

[HGt.02_025,77] Das Haus aus den lebendigen Zedern ist ein sicheres Haus, indem wir allzeit den rechten Schutz finden darinnen.

[HGt.02_025,78] So wir aber den Samen legen in die Erde, damit wir aus ihm mit der ehestmöglichen Zeit zu einem lebendigen Hause kommen möchten, und zwar in dem Kreise wir den Samen gelegt haben, in dem möchten wir auch schon unser lebendiges Haus erschauen, – müssen wir da aber trotz unserer großen Begierde zum lebendigen Hause nicht zur nötigen Geduld übergehen und unterdessen ruhig wohnen in den behauenen toten Hütten, bis das lebendige Haus völlig dicht und reif dasteht und wir es dann beziehen können?! Und haben wir es einmal bezogen, wie voll Freuden sind wir da darum, daß wir ein also festes lebendiges Haus nun haben, das uns wohl decken kann vor jeglichem Sturme!

[HGt.02_025,79] Aber wie oft läuft der Mensch mehrere Jahre hindurch mit dem Wasserschlauche um den Bäumchenkreis herum und begießt jegliches sorgsam, damit sie sich ja recht bald hoch über den Erdboden erheben sollen, und er die Stämme bald möchte mit den duftenden Zweigen des Myrten-, Lorbeer- und Balsampalmbaumes einzuflechten anfangen, und die Klüfte auszustopfen mit dem reichlichen Speick der Schafherdenhöhen, und mit wohlduftendem Moose, und also auch sonach vom Hauptmittelbaume ein wohlgeflochtenes Dach aus dem unzerstörbaren Goldstroh zu spannen bis zu den Seitenwandbäumen!

[HGt.02_025,80] Sehet, solches nennen wir weise; ja, solches ist auch wahrhaft weise getan! Übertragen wir aber diese weise Handlungsweise auch auf uns selbst!

[HGt.02_025,81] Der allergesündeste Same ist nun im Übermaße ausgestreut. Des lebendigsten Wassers haben wir nun auch in der größten Menge. Der große, heilige, allmächtige Baumeister aller Dinge ist sichtbar unter uns. Wir sind alle erweckt. Wir sind in der heiligen Mitte des hellsten Tages. Die Herdealpen spenden schon überherrlich von den wohlduftenden Kräutern reiche Wohlgerüche zu uns herab. Das Goldstroh ist allenthalben in großer Überfülle schön geraten vorhanden.

[HGt.02_025,82] Wie wenig alsonach geht uns noch ab, zum Besitze der lebendigen Häuser im Geiste zu gelangen; o denket, denket doch, wie sehr wenig!

[HGt.02_025,83] Und so denn ergreifen wir alle lebendigst tätig das lebendige, heilige Wort, das da ist ein Wort alles Lebens, aller Macht und aller Kraft unmittelbar aus Gott Selbst, und des Lamechs Lohn, die himmlische Ghemela oder die sich über alle Begriffe mild und sanft herablassende Liebe des überheiligen Vaters wird uns nicht entgehen! Ja sie ist schon bei uns; aber nur ergreifen müssen wir sie lebendigst, so werden wir das Ziel erreichen, das uns die endlose Güte und Liebe des überheiligen Vaters selbst vorgesteckt hat! Ein herrliches Ziel, ja ein überherrliches Ziel! Ein Ziel des allervollkommensten, ewigen Lebens!