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Seid Täter des Wortes - Zentrale Kundgaben 554

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Seid Täter des Wortes - Zentrale Kundgaben
« am: April 14, 2012, 10:48:21 Vormittag »
Jesus: „Eine freie, innere Sittenreinheit mit der wahren, alles opfernden Nächstenliebe gilt bei Mir über alles, aber die des hartherzigen Klausners ist bei Mir nicht einen Stater wert! Wer rein ist, der soll rein sein im Herzen vor Gott, aber vor der Welt sich dessen nicht rühmen, sonst wird er von Mir wenig Lob zu erwarten haben. — Am besten ist es, wenn der Mensch stets sagt: „O Herr, sei mir Sünder gnädig!‘, urteilt über niemand Arges, betet für seine Feinde und tut sogar denen Gutes, die Übles von ihm reden und ihm zufügen. — Wahrlich, wer das tut, der ist nicht nur rein vor Mir, und beginge er auch noch so manche Fleischessünde, sondern er ist vollauf Mein Bruder und mit Mir ein König der Himmel und ihrer Herrlichkeiten!“
[Ev. Bd. 2, Kap. 209, 2-5]


Jesus: „Die an Mich wohl glauben und ‚Herr, Herr‘ sagen, aber im Tun lau sind und nachlässig in der Liebe zum Nächsten, in denen werde Ich nicht wohnen und Mich ihnen nicht offenbaren, und Meine Kraft und Weisheit wird ihre Seele nicht erfüllen. Denn Ich will, daß jeder Mensch durch das Tun nach Meinem Willen frei zu Mir komme, und Ich werde dann auch zu ihm kommen, Mich ihm offenbaren und ihn durch den heiligen Geist Meiner ewigen, allwaltenden Liebe mit Meiner Weisheit und Macht erfüllen!“
[Ev. Bd. 9, Kap. 158, 6]


Jesus: „Es wird dereinst viele geben, die zu Mir ‚Herr, Herr‘ rufen, aber Ich werde zu ihnen in ihren Herzen sagen: ‚Ihr Fremden, Ich kenne euch nicht! Wußtet ihr, daß Ich der Herr bin, und kanntet ihr Meinen Willen, — warum tatet ihr nicht danach?‘ — Es ist nicht genug, daß man Mich erkennt und glaubt, daß Ich der Herr bin, sondern man muß auch tun, was Ich lehre! Durch die Tat erst wird der Mensch zur Gottähnlichkeit gelangen.“
[Ev. Bd. 7, Kap. 140, 10-11]


Jesus: „Wer nicht im Herzen beten kann, der bete lieber gar nicht! Dennoch kann jeder Mensch auch mit den Füßen beten, wenn er hingeht zu den Armen, um ihnen Hilfe und Trost zu bringen; mit den Händen, wenn er den Notleidenden unter die Arme greift; mit den Augen, wenn er gern und freundlich die Armen ansieht; mit den Ohren, wenn er gern und tatwillig Gottes Wort anhört und sie vor den Bitten der Armen nicht verschließt; und am Ende mit den Lippen, wenn er sich gern tröstend mit den armen, verlassenen Witwen und Waisen bespricht und für die Gefangenen ein gutes Wörtlein einlegt. Das alles ist dann auch ein Gott wohlgefälliges Gebet und heißt: Gott im Geiste und in aller Wahrheit anbeten.“
[Ev. Bd. 2, Kap. 111, 5-8]


Der Herr: „Was soll Ich denn von einer Sekte sagen, die nichts als den Glauben lehrt und die Werke verwirft!? Es steht doch klar und offen geschrieben, daß ein Glaube ohne Werke tot ist, und Ich selbst habe offenkundig und zu öfteren Malen gesagt: ‚Seid nicht eitle Hörer, sondern Täter Meines Wortes!‘ Dadurch ist ja offenbar angezeigt, daß der Glaube allein nichts nützt, sondern das Werk!“
[Ed. Kap. 73, 6]


Jesus: „Seid nicht nur Hörer, sondern vielmehr Täter Meines Wortes! Aus der Tat erst werdet ihr erkennen, ob die Worte, die Ich zu euch gesprochen habe, aus dem Munde eines Menschen oder aus dem Munde Gottes gekommen sind.“
[Ev. Bd. 1, Kap. 140, 8-9]


Jesus: „Nur Tätigkeit über Tätigkeit zum allgemeinen Wohle der Menschen führt zum ewigen Lebensziel! Denn alles Leben ist eine Frucht der beständigen, nie ermüdenden Tätigkeit Gottes und kann daher nur durch die wahre Tätigkeit erhalten und für eine ewige Dauer bewahrt werden, während aus der Untätigkeit nichts als der Tod zum Vorscheine kommt.“
[Ev. Bd. 1, Kap. 221, 6]


Der Engel Ahbel zu Kisehel, einem Sendboten des Herrn in der Urzeit: „Sorge dich nicht um den Ausgang unserer Sache, sondern handle geduldigst nach dem dir wohlbekannten Willen Gottes, so wird sich am Ende alles dem rechten Ziele zuwenden und es auch unfehlbar erreichen! Darum achte allzeit genauest auf den Zug des göttlichen Willens in dir und handle streng danach, so gehst du den geradesten, kürzesten und liebe gerechtesten Weg. Denn wir tun alles recht, wenn wir nur Seinen Willen erfüllen und Ihn, den allerliebevollsten, heiligsten Vater über alles lieben!“
[H. Bd. 2, Kap. 182, 9, 11 und 13]


Auf die Frage eines Lichtsuchers in der Urzeit nach dem Zweck der menschlichen Tätigkeit angesichts der allwaltenden Macht Gottes antwortet der weise Gottesbote Kisehel: „Die Tätigkeit ist die Erhaltung und stete Stärkung des Lebens, darum sind alle Wesen tätig, und der Mensch soll darum überaus tätig sein, weil er am meisten von Gott mit dem Leben beteilt ist. Da aber der Mensch vorzugsweise ein geistiges Leben hat, so soll er dieses auch vorzugsweise üben in der Liebe zu Gott, damit er es nicht verliere! Siehe, darum läßt der allmächtige Gott uns arbeiten!“
[H. Bd. 2, Kap. 210, 21-23]


Der Herr: „Wer seine Knie beugen will vor Mir, der beuge sie im Geiste der Wahrheit und Demut, — aber nicht die Knie seines Leibes! Denn was soll das Kniebeugen und das Auf-der-Erde-liegen Mir bedeuten von euch Kindern, denen Ich gegeben habe einen lebendigen Geist?! Wenn ihr aber schon auch euren Leib samt eurem Geiste zu Mir erheben wollet, da gebrauchet eure Glieder aus Meiner Liebe in euch zum Mir allein wohlgefälligen Bruderdienste, und Ich werde da die Werke eures Leibes ansehen als Werke der Liebe eures Geistes!“
[H. Bd. 2, Kap. 66, 9, 11 und 17]


Der Herr in der Urzeit zu dem liebetateifrigen Erzvater Seth: „Wer das tut, was Ich ihm auferlege, der ist ein treuer Knecht; wer mit seinem Herzen stets zu Mir gewendet ist, der ist Mir ein rechtes Kind, ein rechter Sohn und eine rechte Tochter; wer aus dem Geiste handelt, einen Abscheu vor der Welt und stets alle Sinne nach Mir gerichtet hat, der ist ein Engel und Mir ein Bruder im Geiste! — Wer aber wie du die Hungernden speist und die Dürstenden tränkt, wahrlich, der ist mehr; denn er ist Mir ein Bruder in der Liebe, — und das ist das Allerhöchste!“
[H. Bd. 2, Kap. 93, 10-11]


Der hohe Abedam zu dem freigiebigen Seth, einem Erzvater der Urzeit: „Wahrlich, Ich sage dir, das ist das Größte, was jemand tun kann, wenn er den armen Bruder und die arme Schwester versorgt und liebevollst unterstützt das Alter und die Kleinen! Wer solches tut aus reiner Liebe zu Mir und zu den Brüdern und Schwestern, — Ich sage dir, und hätte er Sünden, soviel da ist des Sandes im Meere, wahrlich, sie sollen ihm alle erlassen werden!“
[H. Bd. 2, Kap. 93, 6-7]


Henoch, der erste Hohepriester der Urzeit, zu den erfolgreichen Bauführern des Königs Lamech von Hanoch: „Freuet euch nicht zu sehr des vollendeten Werkes und auch nicht des Lohnes wegen, sondern freuet euch vielmehr der großen Gnade und Erbarmung Gottes! Erkennet eure Mängel, reinigt eure Herzen, seid eifrige Täter des Willens Gottes und liebet Ihn über alles und euch untereinander wie jeder sein eigenes Leben, so werdet ihr in solcher Liebe erst den größten Lohn finden, welcher da heißt: das ewige Leben in Gott!“
[H. Bd. 2, Kap. 221, 18]


Jesus zu Neubekehrten: „Es sind Meine Worte wohl Kraft und Leben aus Gott selbst, aber sie werden erst zu eurem Lebensanteil durch euer Handeln danach. Seid darum allezeit wahre Täter und nicht nur Hörer des Wortes, so werden euch alle eure vielen Sünden vergeben auch im Himmel, und Ich werde euch dann auch allzeit helfen können!“
[Ev. Bd. 8, Kap. 194, 11]


Jesus: „Wer zu Mir nur sagt: ‚Herr, Herr!‘, der ist noch fern von dem Reiche Gottes; wer aber an Mich glaubt und das tut, was Ich ihn gelehrt habe, der wird erreichen, was ihm verheißen ist. Er wird durch das Tun in sich gewahr werden, daß die Worte, die Ich geredet habe, nicht Menschen-, sondern wahrhaft Gottesworte sind! Denn Meine Worte sind in sich selbst Liebe, Licht, Kraft und Leben und tun euch offen kund Meinen Willen. Wer Meinen Willen in sich aufnimmt, der wird in sich das ewige Leben haben, wenn er auch dem Leibe nach stürbe!“
[Ev. Bd. 7, Kap. 157, 1]


Jesus zu einem reumütigen Schriftgelehrten, der um Stärkung seines Glaubens bittet: „Der Glaube allein wird nicht selig machen, sondern die Tat nach dem Lichte des Glaubens, auf daß der Glaube lebendig werde. Mache aber auch das Unrecht, das du an deinen Mitmenschen begangen hast, soviel wie möglich gut, so werden dir deine Sünden vergeben; denn solange jemand nicht den letzten ungerechten Stater an seinem Mitmenschen berichtigt hat, solange wird er ins Reich Gottes nicht eingehen!“
[Ev. Bd. 8, Kap. 66, 6]


Jesus: „Wenn ihr nur glaubet, aber den Glauben nicht zur Tat erhebt, so ist der Glaube noch tot und kann der Seele kein wahres Leben geben; aber durch die Tat wird der Glaube lebendig und somit auch die Seele durch ihren lebendigen Glauben. Darum sage Ich euch: Seid nicht nur Gläubige dessen, was ihr von Mir hört, sondern liebewillige, eifrige Täter, so werdet ihr in euch das wahre, ewige Leben überkommen.“
[Ev. Bd. 8, Kap. 183, 6]


Jesus zu Petrus: „In deinen guten Werken nach dem erkannten Willen Gottes wirst du deinen Gott schauen, weil nur die Werke es sind, die einer Seele den Adel vor Gott verleihen. — Das reine Denken nach der reinen Wissenschaft und das keusche Verhalten allein ohne Werke der Nächstenliebe verschaffen der Seele noch keine Anschauung Gottes.“
[Ev. Bd. 5, Kap. 238, 3]


Jesus: „Das Wissen um Meine Lehre allein macht nicht selig, sondern das Handeln danach. — Es gibt aber ein zweifaches Handeln: das für die Welt aus Eigennutz und ein rechtes Handeln in der Welt aus wahrer Liebe zu Gott und zum Nächsten. Aus dem ersten Handeln gewinnt der Mensch das Gericht und leicht den ewigen Tod, aus dem zweiten aber die Liebe und Gnade Gottes und das ewige Leben der Seele!“
[Ev. Bd. 6, Kap. 227, 5-6]


Jesus: „Wollt ihr Gott, der ein reinster Geist ist, wahrhaft anbeten, so müßt ihr Ihn durch die Liebe in euren Herzen im Geiste und in der Wahrheit anbeten, und zwar in der Tat durch allerlei gute Werke. Denn wahrlich, was ihr den Armen tut aus Liebe zu Gott, das tut ihr Gott.“
[Ev. Bd. 6, Kap. 57, 21]


Jesus zu einem begnadeten Harfensänger, der eine sehr reiche Geldspende bescheiden zurückweist: „Nimm du nur an, was man dir mit Freuden gibt; denn du hast ein gutes Herz und teilst gerne mit den Armen auch von dem wenigen, was du dir mit deiner Kunst erwirbst. Den Armen wohltun ist Gott wohlgefällig und für die Armen arbeiten und sammeln ist herrlich vor Gott und wird allzeit schon in diesem und noch mehr im anderen Leben belohnt!“
[Ev. Bd. 9, Kap. 9, 5]


Zwei dienende Engel zu gutwilligen Anhängern Jesu: „Wollt ihr uns gleich werden, so nehmet des Herrn lebendiges Wort auf in euer Herz und tut willig danach, so werdet ihr dadurch gleich uns Seines Wortes allmächtige Kraft in euch haben, und so Er euch dann berufen wird, zu handeln in Seinem Willen, dann werden euch alle Dinge möglich sein, und ihr werdet mehr tun können als wir, da ihr aus Seiner Liebe seid, während wir Seiner Weisheit entstammen.“
[Ev. Bd. 2, Kap. 38, 1]


Der Jüngling Jesus zu einem römischen Ratsherrn: „Da die Menschen so vieles wagen zum Vorteil ihres Leibes, der sterben wird in kurzer Zeit, - warum wagen sie denn nicht mehr für die Seele, die ewig zu leben bestimmt ist?! Sei auch du in Zukunft tätiger für die Wohlfahrt deiner Seele als für die deines Leibes, und es wird dann schon heller in dir werden!“
[Ev. Bd. 7, Kap. 220, 5]


Jesus kennzeichnet den Dünkel des Judas Ischariot, der sich als Schriftgelehrter vor allen anderen Jüngern brüstet, und fährt fort: „Mir ist ein Mensch, der nur weniges aus der Schrift weiß und danach gläubig lebt und tut, sehr viel lieber als ein Mensch voll Schriftgelehrtheit, der die Schrift nur kritisiert, an sie einen schwachen oder gar keinen Glauben hat und darum auch nicht nach ihr lebt und handelt, sondern nur nach dem Rate seiner Weltvernunft.“
[Ev. Bd. 9, Kap. 99, 3]


Jesus: „Die Seligkeit des Lebens besteht hauptsächlich in der Tätigkeit, und es ist der Seele nützlicher, daß sie sich in aller Tätigkeit übt, als daß sie sich bei aller Klarheit des inneren Wahrnehmens gleichfort untätig verhält.“
[Ev. Bd. 9, Kap. 141, 9-10]


Jesus: „Wer Mein lebendiges Wort, dies zu euch gesprochene Evangelium, nur beifällig anhört, aber nicht danach handelt, dem nützt es nichts. Er bleibt der alte Weltnarr und kommt nie auf einen grünen Lebenszweig.“
[Ev. Bd. 5, Kap. 167, 11]


Jesus: „Die Seligkeit einer Seele und ihre Klarheit steigern sich nach den Graden ihrer Liebetätigkeit und nicht nach den Graden ihrer Klarheit, zu der sie ohne Liebetätigkeit ohnehin niemals gelangen kann; denn es ist dies schon von Ewigkeit her von Gott so verordnet, daß kein Geist und keine Menschenseele ohne entsprechende Tätigkeit je zum Lichte gelangen!“
[Ev. Bd. 9, Kap. 142, 3]
 

Jesus zu den lichtsuchenden Bürgern von Golan: „Wohl jedem, der zu Mir kommt und Mich erkennt wie ihr nun! Denn wer Mich erkennt, der hat schon ein Licht dazu überkommen, daß er dann auch an Mich lebendig glauben kann! Aber es ist dies Licht jetzt nur ein kleines Flämmchen in eurer Seele; doch wenn ihr Meine Lehre und mit ihr Meinen Willen werdet überkommen haben und danach handelt und lebt, so wird euer nunmaliges kleines Licht zu einer Sonne werden, und ihr gelangt dann erst in die volle Wahrheit alles Lebens und Seins und erweckt in euch selbst das ewige Leben!“
[Ev. Bd. 10, Kap. 88, 11-12]


Der Herr zu einem neuen Himmelsbürger: „Würdest du hier nur in Untätigkeit die himmlischen Herrlichkeiten genießen, so würdest du mit der Länge der Dauer übersättigt werden. Darum habe Ich für die stets wachsende Seligkeit dadurch schon von Ewigkeit vorgesorgt, daß jedes Meiner Kinder hier fortwährend eine wohlangemessene Tätigkeit und einen guten Wirkungskreis überkommt.“
[GS. Bd. 2, Kap. 3, 11]


Der Herr: „Es ist nicht vonnöten, daß jemand die ganze Bibel im Kopfe habe, um damit Mein Reich und Mich zu finden. Sondern dazu genügen wenige Texte und ein genaues Beachten und Leben danach. Wer also tut, zu dem wird sich das Gottesreich bald so kehren und vernehmen lassen, wie es im Evangelium steht und lautet: Ei, du getreuer Knecht, dieweil du im Kleinen getreu warst, so sollst du nun über Vieles und Großes gesetzt werden!“
[Hi. Bd. 2, S. 376, 9. 10]


Der Herr: „Der festeste Glaube ohne Werke ist gleich einem törichten Menschen, der sich im kalten Zimmer nur mit einem warmen Gedanken zudecken will, um sich zu erwärmen. So wie diese Gedankendecke nichts nützt, also nützt auch der Glaube ohne die Werke nichts. Der Glaube ist nur das Aufnahmeorgan für eine Lehre, die zu einer gewissen Tätigkeit anleitet.“
[Ed. Kap. 73, Abs. 10-11]


Der Herr: „Mein Reich ist ein Reich der höchsten Tatkraft; Ich sagte zu den Aposteln nicht: ‚Bleibet daheim, denket, brütet und grübelt über Meine Lehre nach!‘, sondern: ‚Gehet hinaus in alle Welt!‘ Dasselbe sage Ich auch zu allen Seligen. Da heißt es tätig sein; denn immer ist die Ernte größer als die Zahl der Arbeiter. Darum ist es auch besser, in irgendeiner Ordnung tätig als nur des reinsten Glaubens zu sein. Tätig zu sein nach Meiner Lehre ist sicher unendlich besser, als die ganze Bibel auswendig zu wissen und zu glauben.“
[Ed. Kap. 73, Abs. 17-18]


Jesus: „Es ist wohl sehr löblich und gut, sich von Mir und Meinem Reich zu besprechen, aber noch löblicher und besser ist es, sich in den Geschäften der Himmel recht wacker zu üben! Das Wissen geht natürlich dem Geschäfte voraus. Weiß man aber einmal, was man zu tun hat, dann muß man handeln. Und es ist dann schon eine kleine, gute Handlung besser als ein großes Wissen ohne Handlung.“
[Rbl. Bd. 2, Kap. 280, 4]


Jesus im Jenseits zu einem tateifrigen, erleuchteten Geist: „Die Tätigkeit ist zwar das eigentliche Hauptwesen des Geistes, aber dann und wann ist es auch gut, daß der Mensch ein wenig ruhe! Denn in der Ruhe sammeln sich wieder zu neuer Tätigkeit die erschöpften Kräfte der Seele, die da ist ein Organ des Geistes!“
[Rbl. Bd. 2, Kap. 281, 2]


Der Herr: „Der bloße Glaubensmensch ist dem gleich, der sein Talent vergrub; wenn aber jemand aus der Schrift nur wenig weiß, aber danach tut, der ist dem gleich, der über das wenige eine treue Haushaltung führte und dann über vieles gesetzt wird.“
[Ed. Kap. 73, 19]


Jesus: „Ein Mensch, der des Gesetzes Mosis wohl kundig ist, es vollständig hält und aus Liebe zu Gott und zum Nächsten nicht mehr übertritt, hat dadurch das lichtvolle Maß der eigenen Lebensvollendung erfüllt und ist schon diesseits ein Bürger der Himmel geworden, da er den geistigen Tod in sich vollkommen besiegt hat und voll des ewigen Lebens aus Gott geworden ist.“
[Ev. Bd. 7, Kap. 53, 2]


Der Herr: „Mir liegt wenig daran, ob ihr diese Meine Worte schön oder nicht schön findet, — aber es liegt Mir alles daran, daß ihr danach handelt; denn nicht der Bewunderung wegen, sondern eures ewigen Heiles willen gebe Ich sie euch!“
[Schrft. Kap. 11, 28]


Der Herr: „Ein Schauspieler bin Ich nicht, daß Ich Mich begnügen möchte mit dem leeren Beifallsgeklatsche, — sondern Meine Sache ist voll des ewigen Ernstes, und Ich verlange daher auch eine ernste Tätigkeit nach Meinem Wort und nicht den leeren, alleinigen Beifall!“
[Schrft. Kap. 4, 11]


Der Herr vergleicht die im himmlisch-geistigen Sinne geringfügige Bedeutung der Taten kriegerischer Helden mit der ewigen Bedeutung im geheimen verübter Liebeswerke.
[Hi. Bd. 1, S. 367, 5-10]