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Das Wesen Gottes - Zentrale Kundgaben 487

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Das Wesen Gottes - Zentrale Kundgaben
« am: April 14, 2012, 10:40:15 Vormittag »
[h3]Das Wesen Gottes - Zentrale Kundgaben[/h3]Jesus: „Der Gott der Juden, den die meisten Menschen nicht in der Fülle der Wahrheit erkennen wollen und nur mit leeren Zeremonien verehren, — ist der allein wahre, ewige Gott, der einst den Himmel und diese Erde mit allem, was auf und in ihr ist, erschaffen hat aus sich heraus.“
[Ev. Bd. 1, Kap. 210, 13]

Der Jünger Johannes: „Der allein wahre und einige Gott ist ein ewiger, reinster Geist aus sich selbst, ausgerüstet mit dem höchsten Selbstbewußtsein, mit der lichtvollsten Weisheit und mit einem festesten und mächtigsten Willen, dem kein Ding unmöglich ist.“
[Ev. Bd. 4, Kap. 74, 5]

Der Herr: „Um das unendliche, vollkommenste, freieste Leben Gottes zu begreifen, denket euch einen unendlichen Raum, in dem sich ein Mittelpunkt befindet, von welchem nach allen Seiten endlose Strahlen auslaufen, deren Anfang zwar der Mittelpunkt, aber deren Ende ewig nirgends anzutreffen ist. — In diesem Zentrum ist alle lebende Kraft der ganzen Unendlichkeit vereinigt und geht von diesem Zentrum wieder in die ganze Unendlichkeit hinaus. Damit aber diese lebende Kraft sich nicht zu sehr ins Unendliche zerstreue und dadurch in sich selbst schwächer werde, so hat sie sich durch die ganze Endlosigkeit des ewigen Raumes zahllos viele Lebenssammelpunkte geschaffen, in welchen sich das Leben gewisserart selbst auffängt und sodann zurückkehrt zu seinem urewigen Zentralsitz.“
[Fl., Kap. 7, 5-6]

Die Urväter der Höhe erörtern das Verhältnis des wesenhaft gestalteten, endlichen Gottes in Abedam zu dem unendlichen Gottgeiste. Sie werden von dem hohen Abedam belehrt: „Was ihr des Raumes Unendlichkeit nennet, ist der Geist Meines Willens, der von Ewigkeiten her diese endlose Räumlichkeit gestellt und erfüllt hat mit Wesen aller Art. Dieser Geist aber hat einen Mittelpunkt, wesenhaft gestaltlich, in dem alle Macht dieses unendlichen Geistes vereinigt ist zu einem Wirken, und dieses Machtzentrum des unendlichen Gottgeistwesens ist die Liebe als das Leben dieses Geistes; und diese Liebe bin Ich von Ewigkeit. — Obschon sich der Geist Gottes überall wirkend äußern kann, so kann er sich dennoch nicht wesenhaft gestaltlich äußern ohne die Liebe; wo aber Gott sich dann gestaltlich äußert, da äußert Er sich für endliche Wesen, wie ihr es seid, durch Seine Liebe, welche da ist das eigentliche Grundwesen Gottes und der Sammelpunkt aller Macht, Kraft und Heiligkeit des unendlichen Geistes. Sehet, das ist das Wesen Gottes in aller Wahrheit und kann nur mit dem Herzen, aber nie mit dem Verstande begriffen werden!“
[H. Bd. 2, Kap. 139, 20-23]

Auf die Frage eines römischen Oberstadtrichters: ‚Herr, wie ist es Dir möglich, auch in der Ferne durch die Macht Deines Willens zu wirken, während Du persönlich unter uns gegenwärtig bist?‘ antwortet Jesus: „Dieser Mein Leib, der wie der eurige aus Fleisch und Blut besteht, und den man den ‚Sohn‘ nennt, ist nun hier bei euch und zu gleicher Zeit nirgends anderswo. Aber die von Mir ausgehende Kraft des Gottesgeistes erfüllt die ganze Unendlichkeit und wirkt nach dem Grundwillen in Mir und in dem Augenblick, in welchem von Mir das ‚Werde!‘ ausgesprochen wird.“
[Ev. Bd. 10, Kap. 195, 2-3]

Der Herr zu Henoch, dem ersten Hohenpriester der Urzeit: „Ich bin Mann und Weib zugleich in Meiner Gottheit Tiefen, aber nicht so, wie ihr es pflegt zu nehmen, sondern also nur: Als Mann bin Ich die Liebe selbst, das freie Leben und alle Macht und Tatkraft selbst! Da Ich auch im Weibe zu Hause bin, muß Ich da nicht zugleich das Weib völlig in Mir fassen? Die Weisheit aber ist der Liebe Gottes ewig eigentümlich unzertrennlich rechtes Weib, mit dem Ich ewiger, einiger Gott alle Dinge gezeugt und geschaffen habe!“
[H. Bd. 3, Kap. 27, 5, 6, 9 und 13]

Auf die Frage Jesu ‚Was ist Wahrheit?‘ antwortet das himmlisch erleuchtete Mägdlein Jarah aus dem Liebelicht ihres Herzens: „Was kann sonst die volle ewige Wahrheit sein als Gott selbst, Der, von Ewigkeit alle Vollendung in sich fassend, im Geiste stets ein und derselbe ist, also für ewig unwandelbar! Gott ist der alleinige, ewige Urgrund alles Seins; alle Schöpfungen sind Seine festgehaltenen Gedanken, ihr Sein ist sonach auch ein Gottessein, und ihr Leben ist Gottes Leben. In Gott ist darum volle ewige Wahrheit, weil außer Gott nichts sein kann. — In uns Menschen aber ist sie nur insoweit, als wir eins mit Seinem heiligsten Geiste sind durch die reine Liebe zu Ihm. Sind wir aber das, so haben wir auch Sein Licht. Und dieses Urlicht in der höchsten Reinheit des Geistes ist eben die ewige, unwandelbare Wahrheit!“
[Ev. Bd. 2, Kap. 199, 4-5]

Der Erzengel Raphael: „Ein noch so vollendeter Geist kann Gott in Seiner endlosen Fülle in Ewigkeit nie erreichen!“
[Ev. Bd. 3, Kap. 3, 3]

Jesus: „Der unendliche Schöpfungsraum ist allenthalben erfüllt mit Meinem Geiste, welcher da ist Liebe, Leben, Licht, Weisheit, klarstes Selbstbewußtsein, ein bestimmtes Fühlen, Schauen, Hören, Denken, Wollen und Wirken. In Mir ist dieses ewig gleichen Geistes Brennpunkt, der eins ist mit Seinem die Unendlichkeit erfüllenden Außenlebensäther, der bei Mir mit dem Hauptlebensbrennpunkt stets mit allem, was er faßt, in innigster Verbindung steht. Dieser Mein Außenlebensäther aber durchdringt und umfaßt alles in der ganzen ewigen Unendlichkeit und sieht, hört, fühlt, denkt, will und wirkt überall auf eine und dieselbe Weise. Sehet, darauf gründet sich ganz klar und faßlich die Allwissenheit Gottes.“
[Ev. Bd. 4, Kap. 257, 10, 11 und 13]

Jesus: Gott bindet sich selbst um des Bestandes der Schöpfung willen an Seine ewig unwandelbare Ordnung.
[Ev. Bd. 5, Kap. 91, 7]

Jesus: „Mir ist wohl alles möglich, aber ein zweites, Mir gleich vollkommenes Ich kann Ich nicht erschaffen, sowie auch keinen zweiten unendlichen Raum und keine zweite ewig dauernde Zeit.“
[Ev. Bd. 10, Kap. 207, 6]

Jesus: „Auch das vollkommenste Dasein Gottes muß in sich selbst die ausgebildetsten Gegensätze fassen, ohne die Gott kein wirkungsmächtiges Wesen wäre!“
[Ev. Bd. 2, Kap. 229, 3]

Drei Sonnenjungfrauen sprechen entzückt beim Näherkommen des Herrn: „Ach, ach! Welch eine unbeschreibliche Sanftmut strahlt aus Seinem ganzen Wesen! Je näher Er kommt, desto liebenswürdiger wird Er, und desto klarer wird es unseren Herzen, daß man außer Ihm kein Wesen mehr lieben könne!“
[BM., Kap. 143, 21]

Jesus zu einem Ihm hartnäckig trotzenden bösen Geist, der zur Zeit Mosis als abtrünniger Israelit lebte: „Ihr Argen meint, daß Ich euch quäle?! 0 mitnichten! Jeder Teufel quält sich selbst durch seine Verkehrt- und Verstocktheit, wenn er damit Meiner weisesten Ordnung widerstrebt und sie nach seiner bösen Liebe umzugestalten wähnt. Ich bleibe ewig ein und derselbe unveränderliche Herr über alle Sinnen- und Geisterwelt. Mit der reinen Liebe zu Mir und daraus zum Nächsten kann jeder Mensch und Geist mit Mir alles ausrichten, aber mit einer Art Gewalt und Trotz ewig nichts; denn Ich bin der Gewaltigste aller Gewaltigen und der Mächtigste aller Mächtigen. — Aber Ich bin auch der Sanfteste aller Sanften, der Beste aller Guten und der Barmherzigste aller Barmherzigen. Wer in der wahren, reuigen Liebe zu Mir kommt und Mich um Erbarmen bittet, dem werde Ich sie nicht vorenthalten. Wer sich aber gegen Mich, so er Mich erkannt hat, auflehnt, der wird ewig zu keiner Erlösung gelangen, sondern sich selbst nur in ein größeres Elend stürzen. Das bedenke jeder arge Geist, jeder Teufel! Der Herr bin Ich, und außer Mir gibt es keinen!“
[Ev. Bd. 10, Kap. 43, 11-14]

Abrahams Zeugnis in der geistigen Welt von Gottes Wesen: „Herr, tausend Jahre sind vor Dir wie ein einziger Tag! Denn aus Dir gingen hervor Zeit und Raum, aber Du setztest Dich über beide. Und die fernste Vergangenheit wie die fernste Zukunft sind Dir gleich wie ein Tag! Liebe ist Dein Wesen, und die höchste Güte ist Deine Weisheit! Weich wie Wolle ist Dein Gemüt, und sanft wie des Lenzes Abendhauch ist Dein Herz! Alle Deine Wege heißen Erbarmung, und Deine Führungen sind die Gerechtigkeit Deines Herzens!“
[Rbl. Bd. 1, Kap. 79, 10]

Inschrift auf der zehnten Stufe der für Robert Blums jenseitige Seelenentwicklung und -läuterung sinnbildlichen Pyramide: „Suche, daß du dich nicht übernimmst, wenn du groß wirst! — Siehe an des Herrn Demut, Sanftmut und Güte! Er ist der Herr von Ewigkeit! Alles, was die Unendlichkeit fasset, vom Größten bis zum Kleinsten, vom geistigsten bis zum materiellsten Atom, ist Sein Werk, und Seine Kraft ist so groß, daß alle die zahllosen Werke der Unermeßlichkeit schon vor dem leisesten Hauch Seines Mundes in ein Nichts zurücksinken müßten! — Und dennoch steht Er gar so einfach und ganz ohne Anspruch bei Seinen Kindlein, als wäre Er nahezu der Allergeringste unter ihnen, und liebt sie und unterhält sich mit ihnen, als hätte Er nur sie allein in der ganzen Unendlichkeit!“
[Rbl. Bd. 2, Kap. 157, 13]

Der Herr zu einem seligen Geist: „Meine Gottheitssonne muß ewig in einem unzugänglichen Zentrum stehen, dem sich kein Wesen über die bestimmte Ordnung nahen kann; denn jede Annäherung über das bestimmte Maß würde jedem Wesen die Vernichtung bringen. Solches wurde auch dem Moses gesagt, als er Gottes Angesicht schauen wollte; denn unter ‚Schauen‘ mußt du hier nicht das Wahrnehmen mit den Augen verstehen, sondern das sich völlige Nahen dem Grundwesen der Gottheit.“
[GS. Bd. 1, Kap. 60, 14]

Auf die Frage eines lichtsuchenden Heiden: ‚Was ist Wahrheit?‘ erwidert Jesus mit freundlicher Miene: „Sieh Mich an und vernimm es wohl, was Ich dir nun sage: Gott, der eine und allein Wahre, ist die Wahrheit. Wer Gott, den allein Wahren, gefunden hat, der hat auch die Wahrheit gefunden, die ihn frei und völlig lebendig macht. Hat der Mensch aber Gott gefunden und Seinen geoffenbarten Willen erkannt, lebt und handelt er danach, so ist auch der Mensch selbst in sich zur Wahrheit geworden, ist frei und vom Tode der Welt und ihrer Materie zum Leben aus Gott vorgedrungen.“
[Ev. Bd. 8, Kap. 176, 2]

Jesus: „Da es geschrieben steht, daß Gott den Menschen nach Seinem Ebenmaße geschaffen hat, was sollte dann Gott anderes sein als eben auch ein vollkommenster Mensch!?“
[Ev. Bd. 2, Kap. 144, 4]

Jesus zu einem lichtsuchenden Zöllner: „Wenn du fragst: ‚Wo ist denn Gott und wie sieht Er wohl aus?‘, da sage Ich dir: ‚Das eigentliche Gottwesen kann niemand sehen und dabei leben; denn es ist unendlich und allgegenwärtig und als Reingeistiges auch das Innerste eines jeden Dinges und Wesens, d.h. in Seinem auswirkenden Willensmachtlichte! In und für sich selbst ist Gott aber ein Mensch wie du und wohnt in einem unzugänglichen Lichte, das in der Welt der Geister die Gnadensonne genannt wird. Die Gnadensonne aber ist nicht Gott selbst, sondern nur das Auswirkende Seiner Liebe und Weisheit. — Wie die Sonne dieser Welt wirkt durch den beständigen Ausfluß ihres Lichtes nach allen Richtungen hin, also ist auch der göttlichen Gnadensonne wirkende Kraft als ein aus ihr strömendes Licht in allen Wesen allenthalben schaffend und belebend gegenwärtig.“
Ev. Bd. 6, Kap. 88, 3-4

Jesus auf die Frage begierig forschender Kinder, ob Er den Vater im Himmel schon gehört und gesehen habe, und wie Er wohl aussehe: „Meine lieben Kindlein, Ich höre und sehe den Vater immer, und Er sieht gerade so aus wie Ich und Seine Stimme klingt auch so wie die Meine. Wer sonach Mich sieht und hört, der sieht und hört auch den Vater im Himmel. Sehet mich daher nur recht gut an, und ihr könnet dann sagen, daß ihr den Vater im Himmel gesehen und gehört habt.“ Darauf schauen die Kinder den Herrn fest an und sagen nach einer Weile: „Wenn der Vater im Himmel so aussieht wie Du, dann muß Er sehr gut sein, und wir lieben Ihn jetzt schon über alles!“
[Ev. Bd. 8, Kap. 219, 21-23]

Der Herr zu Henoch, dem ersten Hohenpriester der Urzeit: „Du kannst Mich nicht lieben als Gott, sondern nur als Mensch; denn welche endliche Brust könnte wohl ertragen den unendlichen Gott, welche Brust das endlose Feuer der göttlichen Liebe, welcher endlich geschaffene Geist die endlose Fülle der göttlichen Weisheit?!“
[H. Bd. 2, Kap. 24, 16]

Jared, ein liebeweiser Erzvater der Urzeit, von dem hohen Abedam befragt, wie der unendliche Gott in begrenzter Menschengestalt sichtbar werden kann, erklärt: „Mein Maßstab für Deine Gottheit ist mein Herz, da es niemanden so sehr wie Dich zu lieben vermag. Wie Du Dich als ein unendlicher Gott uns endlichen Würmern vor Dir auch als ein endlicher Gott der Form nach in der Gestalt eines Menschen zeigen kannst, das begreife ich nicht! Doch gestehe ich hier ganz offen, daß ich Dich nur unter dieser Gestalt wahrhaft zu lieben vermag; denn wo sollte ein begrenztes Herz die Liebe hernehmen, um Gott in Seiner Unbegrenztheit zu lieben?! Daher bist Du mir so auch unendlich lieber als in Deiner für mich undenkbaren göttlichen Unendlichkeit.“
[H. Bd. 2, Kap. 138, 19-23]

Der hohe Abedam zu dem liebeweisen Erzvater Jared: „Die Liebe allein ist der Maßstab für Meine Göttlichkeit, und mit keinem anderen Maßstabe bin Ich ermeßbar; denn Ich bin wahrhaft ein unendlicher Gott. Was aber jedoch Meine räumliche Unendlichkeit betrifft, so ist diese nur eine für die Zeit bedingte Erscheinlichkeit, — im Geiste aber bedeutet sie nur die Machtvollkommenheit Meines Willens, Meiner Liebe und Weisheit! Meine gestaltliche Wesenheit jedoch ist dieselbe, nach der ihr alle seid gemacht worden zu Meinen wesenhaften Ebenbildern!“
[H. Bd. 2, Kap. 138, 26]

Jesus zu einer in Gottesliebe voll erglühten einstigen Sünderin: „Du Meine holdeste Tochter, habe keine Furcht vor Mir, weil Ich das allerhöchste Gottwesen bin; denn siehe, eben darum, bin Ich der sanfteste, demütigste, freundlichste, herablassendste, liebevollste und beste Geist und Mensch zugleich!“
[Rbl. Bd. 2, Kap. 249, 3]

Der Herr: „Auf dem Saturn lebt nicht ein Mensch, der von Mir eine andere Vorstellung hätte als die, daß Ich ganz vollkommen ein Mensch bin wie ein anderer Mensch, nur mit dem Unterschiede, daß Ich der allervollkommenste Mensch bin, das heißt: ein Mensch, in dem da wohnet die Fülle der Gottheit leibhaftig (oder körperlich).“
[Sa., Kap. 10, Abs. 14]

Der Herr: „Auf dem Saturn wird gelehrt: Gott, der Große Geist, ist ein vollkommenster Mensch aller Menschen. Er hat Hände wie wir und Füße wie wir, hat einen Leib wie wir, und Sein Kopf ist dem unsrigen gleich. Doch arbeitet Er nicht mit den Händen und gehet nicht mit den Füßen, sondern alle unendliche Macht liegt in Seinem Willen. Und mit der unbegreiflichen Kraft Seiner Weisheit erschafft und leitet Er alle Dinge.“
[Sa., Kap. 39, Abs. 3]

Der Herr: „Wieso bin Ich denn ein Tyrann und ein Verdammungsurteilsprecher?! — 0 ihr Toren! Ich liebe euch, ihr verachtet Mich; Ich bin euer Vater, ihr machet Mich zum Scharfrichter. Wo Ich segne, da fluchet ihr! Wäre Ich so, wie ihr saget, daß Ich sei, — wahrlich, die Erde bestände schon lange nicht mehr, ja, sie wäre sogar nie erschaffen worden!“
[H. Bd. 1, Kap. 2, 10]

Der Herr in der Gestalt des hohen Abedam zu dem Erzvater Mathusalah, der Ihn als Richter anruft: „Ich bin zwar ein Richter den Geschöpfen allen, — allein die Kinder sollen den Vater nicht Richter heißen! Fürder aber sollen alle die gerichtet werden, die den Vater als Richter anrufen! Ein langes Erdenleben sei dir eine kleine Gabe des Richters, damit du hinreichend Zeit haben mögest, deinen Richter wieder als Vater anzuerkennen!“
H. Bd. 1, Kap. 166, 24

Der uralte, durch Erfahrung gereifte Erzvater Adam: „Gott in Seiner Heiligkeit ist unzugänglich, in Seiner Weisheit unerforschlich, in Seiner Gnade unermeßlich, in Seiner Macht fürchterlich, in Seiner Stärke ewig unüberwindlich. Sein Licht ist ein Licht alles Lichtes und Sein Feuer ein Feuer alles Feuers. Und so ist Er in allem diesem ein unantastbarer, uns ganz fremder Gott! — Aber eben dieser Gott ist auch die allerhöchste Liebe selbst. Diese Liebe sänftet Sein Göttliches so sehr, daß Er uns will; und wenn wir Ihn lieben, so ergießt Er sich aus allem Seinem Göttlichen durch die Liebe zu uns, macht uns zu Kindern und gibt sich uns als der beste, allerliebevollste, heilige Vater in allem zu erkennen, mehr und mehr zu lieben, zu genießen und endlich im freien, ewigen Leben zu erschauen.“
[H. Bd. 1, Kap. 68, 28]

Der große, liebeweise Prophet der Urzeit Henoch: „Das Wort hat von Ewigkeit in Gott gewohnt. Gott selbst war im Worte, wie das Wort in Ihm. Alle Dinge und auch wir sind entstanden aus diesem Worte. Es ist aber dieses Wort der eigentliche Name Gottes, und dieser Name ist die unendliche Liebe des heiligsten Vaters, und wir sollen diese Liebe erkennen in uns und mit dieser Liebe dann lieben aus allen Kräften den, dessen Liebe wir das Dasein verdanken.“
[ H.Bd. 1,Kap.70,10]

Abedam-Jehova zu Pura, einem aus der Tiefe erretteten Mädchen, das in Ihm noch den richtenden Gott fürchtet: „Wisse in deinem Herzen, daß Ich nicht nur Jehova, der allmächtige Gott und Schöpfer aller Dinge bin, sondern im Verhältnis zu euch vielmehr der allein wahre, heilige, liebevollste Vater, der da niemanden je richten will zum Verderben, sondern jedermann aufrichtet zum ewigen Leben!“
[H. Bd. 2, Kap. 120, 18]

Der Herr in der Urzeit zu den Kindern der Höhe: „Der Sklave hat einen Herrn; die Natur hat einen unerbittlichen Gott zum Schöpfer und zum Richter; vor Jehova muß alles vergehen; denn der Ewige und Unendliche duldet nichts in und außer sich; denn Seine Heiligkeit ist unantastbar —‚ nur der Vater kennt Seine Kindlein, und diese sollen Ihn erkennen und rufen: ‚Abba, lieber Vater!‘, so wird Er sie allzeit hören und ihnen geben alles, was Er selbst hat, nämlich das vollkommene, ewige Leben und dessen endlose Schätze.“
[H. Bd. 2, Kap. 156, 2-4]

Der Herr: „O was sind alle Freuden und Seligkeiten Meiner Himmel für Mich gegen die, von Meinen lieben Kindern als einziger, wahrer Vater geliebt zu sein?! Siehe, alle Seligkeiten gebe Ich euch für diese einzige, die Ich für Mich bestimmt habe!“
[H. Bd. 1, Kap. 3, 10-11]

Auf die Frage des Königs Lamech von Hanoch nach der Rangordnung in Gegenwart Gottes erwidert der Herr mit dem Gleichnis: „Wenn ein liebreicher Familienvater nach Hause kommt, dann laufen alle Kinder, was sie können, dem lieben, guten Vater entgegen, und das flinkste fällt zuerst in aller Liebe über den Vater her und die andern, wie es ihnen ihre Füße gestatten. — Das jüngste Kind bleibt freilich zurück; aber der gute Vater sieht, wie es mit pochendem Herzen ihm entgegentrippelt, nimmt es alsbald auf seine Arme, drückt es an seine Brust und küßt und kost es nach seiner großen Herzenslust. — Siehe, Mein Lamech, gerade also ist auch Meine göttliche und himmlische Hausordnung und Hofsitte bestellt! Wer zuerst kommt, der mahlt auch zuerst, und den Letzten und Schwächsten will Ich auf Meine Arme nehmen und will ihn kosen und herzen, weil auch er in seiner Schwäche den Vater erkannt hat und dann mit schwachen Füßen Mir entgegeneilte!“
[H. Bd. 3, Kap. 61, 15-20]

Eine durch Liebe und Demut geläuterte Seele bekennt: „0 Herr und Vater! Du bist die ewige, allerreinste, von jeder Rache, von jedem Zorn, Ärger, von jeder Ungeduld und jedem Zwange weit entfernte Liebe! Du bist der alleinige Rettungsanker für alle, die auf des Lebens sturmbewegten Wogen von einer Klippe zur anderen geschleudert werden. Du lässest niemanden zugrunde gehen, und es ist Dein Bestreben, nach Deiner urewigen heiligen Ordnung, alles zurechtzubringen, was verdorben war. Mein heiligster, liebevollster Vater, Du suchst stets das verlorene Schaf, nimmst Tag für Tag eine Unzahl von verlorenen Kindern auf und rufst tote Lazarusse aus den Gräbern zum Leben hervor! — Darum aber ist es auch billig, daß Dich jedes Herz liebe über alles!“
[Rbl. Bd. 2, Kap. 251, 3-5]

Der im Jenseits gereifte, gottbegeisterte einstige Bischof Martin: „Gott, der ewige Geist in all Seiner göttlichen Vollkommenheit, deren Größe keines Himmels Gedanke ewig je in der Fülle wird denken können, ist unser Vater, wandelnd unter uns, als wäre Er nicht mehr als wir! Oh, erhöhen wir Ihn darum in unseren Herzen, da Er sich so endlos tief zu uns Sündern herab erniedrigt!“
[BM., Kap. 86, 9]

Jesus zu einer noch kirchlich gebundenen, doch Seine Gottheit ahnenden Seele: „Gott, dein wie aller Herr, ist kein unzugänglicher, sondern ein sich tiefst herablassender, liebevollster Vater aller Seiner Kinder und ist unter ihnen wie ein Bruder!“
[BM., Kap. 112, 25]

Jesus der Herr erläutert der Chinesin Chanchah Sein wahres Wesen: „Meine Kindlein sollen Mich nicht als ihren Gott, sondern stets nur als ihren liebevollsten Vater erkennen, lieben und anbeten! — Fürchte dich nicht vor Mir, da du Mich nun erkennst; denn du wirst an Mir ewig keine Veränderung gewahren, außer daß du fürder alle Schätze meiner Vaterliebe und Weisheit in ewig steigender Oberfülle genießen wirst.“
[BM., Kap. 120, 12-13]

Jesus zu seligen Geistern: „Mir macht nur das Freude, was Meinen Kindern Freude macht. Nicht Meine Gottheit, nicht Meine Weisheit und Allmacht, und so auch nicht Meine Allwissenheit, sondern allein die große Liebe zu Meinen wahren Kindern, die Mich lieben wie ihr alle nun um Mich Versammelten, macht die höchste Glückseligkeit Meines Wesens aus.“
[BM., Kap. 186, 8]

Der Herr: „Ihr sehet in Mir wohl Gott, den unendlich Großen, der durch Sein Wort erschuf Himmel und Erde; aber den liebenden Vater, der es nicht für unter Seiner Würde hält, sogar die Flügel einer Mücke in Bewegung zu setzen und die Schimmelpflanzen an einer feuchten Brotkrume zu pflegen, daß sie gedeihen, — sehet, dieser sich so tief herablassende, dieser sanft mütigste, geduldigste und liebevollste Gott und Vater ist mehr oder weniger fremd eurem Herzen! Jesum, der ie Sünder auf Seine Schultern lud, der die Müden und Beladenen zu sich rief, Jesum, den allein guten Hirten, kennet ihr noch nicht!“
[Hi. Bd. 2, S. 111, 3-4]

Jesus im Jenseits in verhüllter Gestalt zu einem forschenden Geist, der Ihn nach dem Wohnsitz des Herrn fragt: „Im allgemeinen wohnt Er im ewigen Osten. Und vom irdisch-naturmäßigen Standpunkt aus betrachtet in der großen Gegend des Sternbildes ‚der Löwe‘, und zwar in der entsprechenden geistigen Zentralsonne, die da umfaßt die naturmäßige unter dem Namen ‚Regulus‘ — und über diese hinaus die ganze Unendlichkeit!“
[Rbl. Bd. 1, Kap. 140, 3]

Jesus zu einem neuen Himmelsbürger: „Es geschieht dann und wann, daß Ich selbst euch im Lichte der Gottheit erscheine, wogegen alles Zentralsonnenlicht eine wahre Nacht bedeutet.“
[Rbl. Bd. 2, Kap. 297,4]

Jesus im höchsten Liebehimmel zu Robert Blum und seinen Freunden: „Siehe, diese über der heiligen Stadt erstrahlende Sonne bin Ich im Grunde selbst! — Es gibt unterhalb des höchsten Himmels noch zwei Himmelssphären, und zwar gegen Abend hin einen ‚Weisheitshimmel‘ und gegen Mittag hin einen ‚Liebe-Weisheitshimmel‘. Die Bewohner dieser beiden Himmel sehen Mich nur als eine Sonne, und zwar eben diese, die ihr nun über der Stadt Mitte leuchten sehet. — Nur hier im allerhöchsten ‚Liebehimmel‘ bin ich außerhalb der Sonne, obschon auch in der Sonne. Außerhalb der Sonne bin Ich, wie ihr alle Mich nun unter euch sehet. In der Sonne aber bin Ich pur geistig durch die Kraft und in der Kraft Meines Willens, Meiner Liebe und Weisheit. Ich bin der Grund, und diese Sonne ist gleich einer Ausstrahlung Meines Geistes, der von hier und also aus Mir alle Unendlichkeit in ungeschwächter Kraft durchströmt und allenthalben Meine ewige Ordnung schafft.“
[Rbl. Bd. 2, Kap. 283, 12-13]