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Zentrale Kundgaben... Der Mensch - Dreieinheit aus Geist, Seele und Materie 415

Administrator Beiträge: 10835 Forumgründer *****
Zentrale Kundgaben... Der Mensch - Dreieinheit aus Geist, Seele und Materie
« am: April 14, 2012, 12:52:29 Nachmittag »
Der Jesusknabe im Tempel zu Jerusalem zu dem geistig blinden Oberpriester: „Du bist in einer großen Irre, wenn du meinst, daß Geist und Seele ein und dasselbe sind! Die Menschenseele ist ein geistiges Produkt aus der Materie, weil in der Materie ein gerichtetes Geistiges für die Löse rastet. Der reine Geist aber ist niemals gerichtet gewesen, und es hat jeder Mensch seinen ihm von Gott zugeteilten Geist, der alles beim werdenden Menschen besorgt, tut und leitet, aber mit der Seele sich erst dann in eins verbindet, wenn diese aus ihrem eigenen Wollen vollkommen in die erkannte Ordnung Gottes übergegangen und somit völlig reingeistig geworden ist.“

[Dr. T. Kap. 21, 19]

 

Jesus: „Hat schon die Seele des Menschen ein unendliches Gedankengebiet, um wie unendlich viel mehr der ewige, göttliche Geist in ihr, der in sich die Kraft, das Licht und das Leben selbst ist! Ich sage dir: dieser Geist ist es, der alles im Menschen schafft und ordnet; die Seele aber ist nur ein substantieller Leib des Geistes, gleichwie der Fleischleib ein Behälter der Seele ist so lange, bis sie in ihm eine gewisse Solidität erreicht hat.“

[Ev. Bd. 5, Kap. 211, 3-4]

 

Jesus zu einem bekehrten Pharisäer: „Siehe, der Mensch ist ganz nach dem Ebenmaße Gottes erschaffen, und wer sich selbst vollkommen kennen will, der muß wissen, daß er als ein und derselbe Mensch aus drei Persönlichkeiten besteht. — Du hast einen Leib, versehen mit den notwendigen Sinnen und für ein freies, selbständiges Leben nötigen Gliedern und Bestandteilen. Dieser Leib hat zum Bedarf der Ausbildung der in ihm wohnenden Seele ein ganz eigenes Naturleben, das sich von dem geistigen Seelenleben in allem streng unterscheidet. — Auch die Seele ist ein vollständiger Mensch für sich, der seelisch-substantiell die gleichen Bestandteile enthält wie der Leib und in höherer geistiger Entsprechung sich ihrer ebenso bedient wie der Leib seiner materiellen. — Obschon aber einesteils der Leib und andernteils die Seele zwei verschiedene Menschen oder Personen darstellen, von denen jede für sich eine ihr eigentümliche Tätigkeit ausübt, so machen sie im Grunde dennoch nur einen Menschen aus. — Es muß der Leib der Seele dienen und diese mit ihrem Verstande und Willen dem Leibe, weshalb die Seele für die Handlungen, zu denen sie den Leib benützt, ebenso verantwortlich ist wie für ihre eigenen, die in allerlei Gedanken, Wünschen und Begierden bestehen. — Wenn wir nun aber das Leben und Sein der Seele näher betrachten, so werden wir bald finden, daß sie als ein substantielles Leibmenschwesen für sich um nichts höher stünde als die Seele eines Tieres, bei dem von einem Verstande und einer höheren, freien Beurteilung der Dinge und Verhältnisse keine Rede ist. — Dieses höchste, gottähnliche Vermögen im Menschen bewirkt ein rein-essentiell geistiger, dritter Mensch, der in der Seele wohnt. Durch ihn kann die Seele Wahres vom Falschen und Gutes vom Bösen unterscheiden, völlig frei denken und wollen und sich, — wenn sie sich mit ihrem freien Willen für das Wahre und Gute entscheidet — ihrem Geiste völlig ähnlich machen. — Obschon also ein im Geiste völlig wiedergeborener Mensch nur ein vollkommener Mensch ist, so besteht seine Wesenheit dennoch ewig fort aus einer wohl unterscheidbaren Dreiheit.“

[Ev. Bd. 8, Kap. 24, 6-12, 14]

 

Jesus: „Die Seele verhält sich zum Geiste stets so, wie der menschliche Leib zur Seele. Der Leib hat einen eigenen Genußwillen, durch den die Seele verdorben werden kann, wenn sie darauf eingeht. Eine recht erzogene Seele wird aber nie in des Leibes Genußwillen eingehen und stets ein Herr über ihren Leib bleiben, doch bei verbildeten Seelen ist solches leicht möglich. — Zwischen Seele und Geist waltet ein gleiches Verhältnis wie zwischen Leib und Seele. Eine geläuterte Seele wird die Begierden ihres Leibes überwinden; dasselbe tut Mein Geist in der Seele, in die er völlig übergegangen ist. Wenn die Seele in des Geistes Willen eingeht, geschieht alles nach seinem Willen, der auch Mein Wille ist. Will aber die Seele etwas Törichtes, so tritt in solchen Augenblicken der Geist zurück und überläßt der Seele allein die Ausführung des Wunsches, aus der gewöhnlich nichts wird. Die Seele, ihre selbstische Schwäche und Torheit bald einsehend, läßt von ihren Selbstlustträumereien bald ab, vereinigt sich mit dem Geiste aufs innigste und läßt wieder seinen Willen vorwalten. Dann ist in ihr wieder Ordnung, Kraft und Macht in der Fülle.“

[Ev. Bd. 4, Kap. 226, 1-4]

 

Jesus zu dem Römer Agrikola, der um Aufklärung über das Wesen von Seele und Geist bittet: „Die Seele des Menschen ist eine rein ätherische Substanz, aus vielen Lichtatomen, d.h. kleinsten Teilen durch die Weisheit und den allmächtigen Willen Gottes zu einer vollkommenen Menschenform zusammengesetzt. — Der reine Geist ist der von Gott ausgehende Wille, der das Feuer der reinsten Liebe in Gott ist. Er ist ein Gedanke Gottes, hervorgehend aus Seiner Liebe und Weisheit. Da aber Gott in sich ein Feuer aus Seiner Liebe und Weisheit ist, so ist das Gleiche auch der in ein eigenes Sein gewisserart aus Gott hinausgestellte Gedanke. Wie das Feuer eine Kraft ist, so ist dann solch ein Gedanke aus Gott auch eine Kraft in sich, ist seiner selbst bewußt und kann für sich wirken in derselben Klarheit, aus der er hervorgegangen ist. Als eine Reinkraft durchdringt er alle Materie, kann aber von der Materie nicht durchdrungen werden! — Die Seele ist durch die Kraft des Geistes wieder aufgelöste Materie, die in des Geistes eigene Urform, durch seine Kraft genötigt, übergeht und dann, mit ihrem Geiste vereint, gleichsam seinen lichtätherisch-substantiellen Leib ausmacht, so wie die Seele aus der sie umgebenden Fleischmaterie, wenn diese völlig verwest und aufgelöst ist, sich durch ihren reingeistkräftigen Willen ihr Kleid bildet. Da hast du nun eine kurze, wahre Darstellung dessen, was die Seele und was der reine Geist für sich ist.“

[Ev. Bd. 7, Kap. 66, 5-8]

 

Der Jünger Johannes: „Damit das Geistsein nicht fortwährend ein an und in den Urgeist Gottes fest gebundenes bleibe, hat die Gottheit selbst zwischen sich und den Mensch-werden-sollenden Geist die Materie gestellt, damit der ursprünglich göttliche Menschengeist, so er zu einer gottähnlichen Selbständigkeit gelangen will, sich aus den mehr ätherisch-seelischen Teilen der Materie ein ihm ähnliches Wesen schaffe, es mit einer substantiellen, aber auch geistig-intelligenten Seele belebe und diese dann ganz unvermerkt fortbilde in der möglichsten Freiheit ihres Willens. Hat diese Seele in aller guten Erkenntnis und Tätigkeit so zugenommen, daß sie ihrem urgöttlichen Geist ähnlich wurde — hauptsächlich durch die Erkenntnis des einen, wahren, ewigen Gottes, in der Liebe zu Ihm wie auch daraus zum Nächsten — und dabei voll Demut, Geduld und Bescheidenheit ist, dann geschieht eine für Ewigkeiten untrennbare Einigung der Seele mit ihrem urewigen Geiste. — Die der Materie entstammende Seele wird dann selbst ganz Geist; der Geist aber wird dann ganz eins mit der Seele und ist dadurch ein ewig freies selbständiges und gottähnlich selbsttätiges Wesen, begabt mit allen Eigenschaften der urewigen Gottheit.“

[Ev. Bd. 5, Kap. 184, 3-4]

 

Jesus im Jenseits zu Karmelitermönchen, die den Glauben an den Drei-Personen-Gott vertreten: „Ich weiß es wohl, daß ihr solchen Glaubens seid. Ich aber und alle diese, die um Mich sind, halten dafür, daß Gott nur eine einzige Person ist. Auch der Mensch, als nach dem Ebenmaße Gottes geschaffen, ist ja eine Dreiheit in einer und derselben Person! Hat er nicht einen Leib, der da ausmacht seine äußere Form, eine Seele, die diese Form und deren Organismus belebt, und endlich in der Seele einen göttlichen Geist, welcher der Seele gibt Verstand, Willen und Kraft?!“

[Rbl. Bd. 2, Kap. 270, 8-9]

 

Jesus: „Auch ihr Menschen habt eine Mir ganz ebenmäßige Dreiheit von Liebe, Licht und Wille in euch. — Ist der Verstand des Menschen ein helles Licht geworden, so durchleuchtet er die Liebe, ihren Willen — und dadurch den ganzen Menschen. Nun gibt die Liebe die reinen Mittel, das Licht oder die Weisheit ordnet sie, und der Wille setzt sie ins Werk. Weil aber der Mensch als Ebenmaß Gottes diese Dreiheit in sich hat, besteht er darum aus drei Menschen, oder ist er nur ein Mensch?“

[Ev. Bd. 6, Kap. 230, 7 und 10]

 

Der Herr in der Urzeit zu einem Lichtsuchenden: „Als geschaffener Mensch bestehst du aus einem Leibe und aus einer lebendigen Seele, in welcher da wohnt der Geist der Liebe!“

[H. Bd. 2, Kap. 250, 10]

 

Ein fremder, weiser Gast am Tische König Lamechs von Hanoch: „Der Herr hat alles so geordnet, daß die Materie sich ernährt aus der Materie, die Seele aus der Seele und der Geist aus dem Geiste. Die Liebe aber ist des Geistes Grund und des inneren Menschen eigentliches Wesen, und wir können demnach unserem inneren Menschen keine bessere Nahrung verschaffen, als wenn wir ihn sättigen mit der Liebe zu Gott. Durch diese Liebe wird er kräftig und mächtig und ein Herr in seinem Hause werden, welches da ist die unsterbliche Seele und der sterbliche Leib. — Es muß aber die Kost für den Geist bestens vorbereitet sein! Das Wort Gottes ist die Vorbereitung der Geisteskost; darum wollen wir denn auch mit dem Worte Gottes stärken unseren Geist!“

[H. Bd. 3 Kap. 43, 17-20, Kap. 44, 1-21]

 

Der erleuchtete Jünger Johannes: „Wenn der allsehende und allfühlende göttliche Menschengeist es merkt, daß seine von ihm hervorgerufene und aus der Materie gebildete Seele sich wieder zu dem Elemente neigt, von dem sie genommen ward, dann reißt ihr urgöttlicher Geist sie, wenn auch unter den größten Schmerzen, aus dem Leibe und bildet sie dann erst jenseits, also im Reiche der Seelen, für sich aus, aber stets so unvermerkt als möglich; denn jede unfreie, gerichtete Ausbildung einer Seele wäre schlechter noch als gar keine.“

[Ev. Bd. 5, Kap. 184,7]

 

Jesus: „Der Leib ist der Seele Haus, und der Geist in ihr ist dazu von Gott gegeben, daß er die Seele erwecke und unterweise in allem, was geistig ist, und sie mit ihm auch in Verkehr setze. Wie kann aber der Geist das, wenn die Seele, im Besitze ihres freien Willens, sich zumeist außerhalb ihres Hauses befindet und sich erlabt am Weltlicht?!“

[Ev. Bd. 10, Kap. 172, 5-6]