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Die geistige Neu- oder Wiedergeburt... Zentrale Kundgaben 478

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Die geistige Neu- oder Wiedergeburt... Zentrale Kundgaben
« am: April 15, 2012, 11:47:57 Vormittag »
Jesus: „Jeder Mensch, der sich selbst und Gott wahrhaft erkennen will, muß in sein Herzlebenskämmerlein auf dem Wege der äußersten Demut und Fügsamkeit eingehen und das aus ihm empfangene Leben geistig zurückgeben. Wenn ein Mensch das tut, so erweitert er das Lebenskämmerlein und erleuchtet es durch und durch. In diesem Kämmerlein wohnt der eigentliche Geist aus Gott, und wenn die Seele des Menschen in dies Kämmerlein durch die rechte Demut, Fügsamkeit und die Liebe zur ewigen Liebe Gottes eingeht, so einigt sich dadurch die Seele mit dem ewigen Geiste aus Gott und dieser mit der Seele, und das ist dann die Wiedergeburt der Seele im Geiste aus Gott.“
[Ev. Bd. 8, Kap. 57, 11-12]


Jesus: „Wenn der Mensch in diese Welt kommt, wird ei der Seele nach völlig von der Allmacht Gottes getrennt und ist in allem seinem eigenen Wollen und Erkennen anheimgestellt. Erst wenn er durch den Unterricht seiner Eltern und weiser Lehrer zur Erkenntnis Gottes gelangt, sich dann gläubig an Ihn wendet und Ihn um Seinen Beistand anfleht, fängt von der göttlichen Seite das Einfließen an, und die Seele des Menschen geht in ein klareres Erkennen über und daraus immer mehr in die Liebe zu Gott; sie ordnet dann ihren Willen dem erkannten Willen Gottes unter und einigt sich so mit dem Geiste Gottes und wird dadurch nach und nach ebenso vollkommen durch den Geist Gottes in ihr, wie dieser Geist selbst vollkommen ist, bleibt aber dabei doch in allem völlig frei und selbständig, wie Gott an und für sich ewig vollkommen frei und selbständig ist.“
[Ev. Bd. 9, Kap. 171, 4]


Jesus: „Je tätiger es in einer Seele zugeht, desto heller wird es in ihr; denn das Grundelement des Seelenlebens ist das Feuer der Liebe. Je heftiger dieses Element zu wirken beginnt, desto mehr Licht verbreitet es, und die Seele erkennt in solchem erhöhten Lebenslichte immer mehr die inneren Lebensgeheimnisse. Dieses tiefere Schauen und Begreifen verschafft der Seele einen neuen Mut, Gott noch viel inniger zu bewundern und zu lieben, und diese Liebe ist schon ein erster Funke des Gottesgeistes in der Seele, der wächst und sich gewaltig mehrt (durch erhöhte Liebestätigkeit), und bald werden Seele und Geist völlig eins; die Seele wird dann durch den Geist Gottes in alle Wahrheit und Weisheit geleitet.“
[Ev. Bd. 5, Kap. 124, 10]


Jesus: „Solange der Mensch auf dieser Erde in Zeit und Raum lebt, kann er das Ewige und Unendliche des Geistes niemals weder mit seinem Verstande noch mit einem äußeren Leibessinn erfassen und begreifen. Aber wenn der Geist Gottes, der die reinste Liebe ist, des Menschen geläuterte Seele völlig durchdringt, durchleuchtet und mit dem ewigen Leben erfüllt, dann wird sie mit Gott eins und dringt auch in die endlosen, ewigen Tiefen Gottes und kann sie begreifen. Und das ist die Bedeutung der Verheißung, daß ein vollkommener Mensch in seinem Geiste Gott schauen wird von Angesicht zu Angesicht!“
[Ev. Bd. 10, Kap. 144, 11]


Jesus: „Ihr sollet vollkommen sein, aber nicht durch Wissen und Erfahrung allein, sondern durch die lebendige Liebe zu Gott und zum Nächsten; dies ist das große Geheimnis eurer Wiedergeburt im Geiste. Doch muß jeder zuvor durch die enge Pforte der Selbstverleugnung gehen, jeder muß aufhören, für sich etwas zu sein, um in Mir alles werden zu können!“
[Ev. Bd. 4, Kap. 1, 4-5]


Jesus: „Die Hauptsache ist und bleibt das unablässige Streben nach der vollen Wiedergeburt des Geistes in der Seele; denn durch sie allein erst wird der Mensch in alle Wahrheit und Weisheit gehoben und hat dann ein vollkommenes, zusammenhängendes Licht vom Irdischen bis ins reingeistig Himmlische und mit dem Lichte auch das ewige Leben, was doch endlos mehr ist als alle Wissenschaft in den Dingen der Natur.“
[Ev. Bd. 7, Kap. 183, 13]


Jesus: „Gott ist für den Menschen so lange nicht vorhanden, bis der Mensch durch Meine Lehre Gott erkennt und durch den lebendigen Willenseifer der Liebe all sein Handeln und Lassen nach Gottes allerhöchstem Willen einrichtet. Dadurch wird Gottes Ebenbild im Menschen lebendig und durchdringt bald sein ganzes Wesen. Dann erst geschieht es, daß der Mensch in alle Tiefen der Gottheit dringt; denn das Ebenbild Gottes im Menschen ist ein vollkommenes Ebenmaß Gottes. Dann ist alles im Menschen geheiligt und die wahre Taufe der Wiedergeburt des Geistes erlangt.“
[Ev. Bd. 4, Kap. 110, 10-11]


Jesus: Es wird durch des Geistes Wiedergeburt in die Seele hinein nicht der Seele ihr eigener freier Wille genommen, und auch ihr äußeres Erkennen verbleibt ihr.“
[Ev. Bd. 4, Kap. 225, 8]


Jesus zu dem Römer Agrikola: „Wird eine Seele schon von Jugend an vernünftig so geleitet und geübt, daß sie stets mehr Herr ihres Fleisches wird und ihm nicht mehr gewährt, als was ihm von Natur aus nach Meiner Ordnung gebührt, so wird solch einer Seele alle Welt mit ihren Schätzen und Lustreizen gleichgültig, und die nun im Geiste starke Seele ist dadurch nicht nur Herr ihres Leibes und seiner Leidenschaften, sondern auch ein Herr über die gesamte Natur der Welt und über die Mächte der Hölle!“
[Ev. Bd. 8, Kap. 12, 16]


Jesus: „Sieht der Mensch auch mit seinem Verstande all das Gute und Wahre klar ein, sein Herz ist aber dabei noch voll von allerlei weltlichen Dingen, so kostet es den Menschen noch manchen harten Kampf mit seiner Welt, bis sie aus dem Herzen und dessen Willen geschafft wird und der Mensch dann nur das liebt und will, was er als gut und wahr erkennt. Wenn erst die Liebe, der Wille und der von göttlichem Wahrheitslicht erfüllte Verstand in allen Taten eins geworden sind, so ist der Mensch in die Wiedergeburt seiner Seele im Geiste aus Gott eingegangen.“
[Ev. Bd. 9, Kap. 103, 5-6]


Jesus, der Herr, zu hochgestellten Römern: „Je mehr Liebe ein Mensch zu Gott und zum Nächsten in sich lebendig zu fühlen anfängt, und je barmherziger in seinem Gemüte er wird, desto größer und stärker ist auch der Geist Gottes in seiner Seele geworden. Denn die Liebe zu Gott und daraus zum Nächsten ist ja eben der Geist Gottes in der Seele des Menschen. Wie diese zunimmt und wächst, also auch der Geist Gottes in ihr. Ist endlich der ganze Mensch zur reinen und wohltätigsten Liebe geworden, dann ist auch die völlige Einung der Seele mit dem Geiste aus Gott erfolgt, und der Mensch hat für ewig das von Gott ihm gestellte höchste Ziel des Lebens erreicht. Gott selbst ist in sich ja die allerhöchste und reinste Liebe, und so ist es auch der in jedem Menschen wohnende Geist aus Gott.“
[Ev. Bd. 7, Kap. 223, 10-11]


Jesus, der Herr, zu vornehmen Römern: „Wird die Seele durch ihr freies Wollen ganz ähnlich der Liebe des Geistes aus Gott, so ist es klar, daß sie mit dem Geiste aus Gott in ihr eins wird und dann auch vollendet ist. Die wahre, reine und lebendige Liebe ist höchst uneigennützig, tätig, voll Demut, Geduld und Erbarmen; sie fällt niemals jemandem unnötig zur Last und duldet alles gern; sie hat kein Wohlgefallen an der Not ihres Nächsten, sondern sie hilft unermüdlich jedem, der einer Hilfe bedarf. — So ist die reine Liebe auch im höchsten Grade keusch und hat keine Freude an der Begierde des Fleisches, aber eine desto größere Lust an der Gesittung des Herzens. Wenn des Menschen Seele also beschaffen sein wird durch ihr freiwilliges Streben, dann ist sie schon gleich ihrem Geiste und in Gott vollendet.“
[Ev. Bd. 7, Kap. 223, 12-15]


Jesus zu einem liebreichen Mägdlein: „Du wirst eher noch, als du denkst, in den Zustand, den Ich dir als den vollkommenen und gottähnlichen gezeigt habe, gelangen; denn du hast schon die rechte Liebe zu Mir und zum Nächsten. Diese Liebe ist das einzige und sicherste Vereinigungsmittel des Geistes mit der Seele, weil solche Liebe in der Seele eigentlich schon der Geist Gottes ist. Laß ihn durch gute Taten in dir stark werden, und du wirst dich bald von seiner wunderbaren Macht und Kraft überzeugen.“
[Ev. Bd. 9, Kap. 108, 9]


Der Erzengel Raphael: Der Weg zur Wiedergeburt ist ein Kampf des inneren geistigen gegen den äußeren fleischlichen Menschen.
[Ev. Bd. 3, Kap. 61, 5-8]


Jesus: „Wenn eine Seele von ihrem Hochmut absteht und sich demütigt, dann löst sie sich stets mehr von ihres Leibes grobem Fleische und steht mit ihm nur noch durch den mit ihr verwandten Nervengeist im Verbande. Ist dieser Zustand eingetreten, dann wird die Seele in sich lebenfühlend. Nimmt sie zu in der Nächstenliebe, und dadurch auch in der reinen Liebe zu Gott, den sie in ihrer Demut leicht findet, so ruft sie dadurch auch ihren jenseitigen Geist aus Gott wach (im Bewußtsein der Seele) und fängt an, sich mit ihm zu einen. Wenn aber das geschieht, dann geht die Seele schon in das vollkommene ewige Leben ein, das in ihr zur vollen Klarheit wird.“
[Ev. Bd. 6, Kap. 111, 5]


Jesus: „Wer nach Meiner Lehre eine baldige, volle Wiedergeburt seiner Seele im Geiste wünscht, der führe ein möglichst keusches Leben und lasse sich nicht betören vom Fleische der Weiber; denn dieses zieht den Lebenssinn der Seele nach außen und verhindert dadurch gewaltig die Wachwerdung (Wirksamkeit) des Geistes in der Seele, ohne die keine volle Wiedergeburt der Seele in ihrem Geiste denkbar ist.“
[Ev. Bd. 8, Kap. 41, 7]


Der erleuchtete Seher Philopold: „Wenn ein Mensch die Liebesgebote Jesu tatkräftig befolgt, vermag der Geist als Gott im Menschen die Seele zu durchdringen und diese sich ebenbürtig zu machen. So wird der naturmäßige Mensch zum Gotteskinde, das sich aller Vollkommenheit erfreut, wie sie in Gott selbst vorhanden ist.“
[Ev. Bd. 3, Kap. 221, 8-9]


Jesus: „Die Neu- oder Wiedergeburt werdet ihr erst dann völlig verstehen, wenn Ich als der Menschensohn gleich dem Elias von dieser Erde entrückt sein werde! Darauf erst werde Ich aus den Himmeln Meinen Geist voll Wahrheit und Kraft über die Meinen ausgießen, wodurch die volle Wiedergeburt im Geiste ermöglicht wird.“
[Ev. Bd. 3, Kap. 171, 4-5]


Jesus: „Um Rückfälle einer sich läuternden Seele zu verhüten, habe Ich nun den neuen Weg angebahnt, daß Mein Geist, den Ich nun als einen Funken Meiner Vaterliebe in das Herz einer jeden Seele lege und gelegt habe, durch eure Liebe zu Mir und daraus um Nächsten genährt werde, in eurer Seele wachse und nach Erreichung der rechten Kraft sich völlig mit der gebesserten Seele vereine, welcher Akt dann die Wiedergeburt des Geistes heißen soll und wird.“
[Ev. Bd. 4, Kap. 220, 8]


Jesus: „Der Funke Meiner Liebe wird in das Herz einer Menschenseele erst dann gelegt in aller Fülle, wenn ein Mensch Mein Wort vernommen und es in seinem Gemüte gläubig mit aller Liebe zur Wahrheit angenommen hat. Solange dies nicht der Fall ist, kann kein noch so seelenvollkommener Mensch zur Wiedergeburt des Geistes gelangen!“
[Ev. Bd. 4, Kap. 220, 10]


Die Wiedergeburt der Seele ist die Vereinigung von Seele- und Geistmensch.
[Ev. Bd. 11, Kap. 50, 10; 52, 1 ff]


Die Wiedergeburt des Geistes (Vereinigung von Gottes- und Menschengeist) ist erst seit der Himmelfahrt des Herrn in Seinem Reiche möglich.
[Ev. Bd. 11, Kap. 50, 13; 52, 3 f.]


Jesus: „Durch die Ausgießung des heiligen Geistes werden von Adam an alle an der vollen Wiedergeburt im Geiste teilnehmen, die auf Erden geboren wurden und in ihrem Leibesleben wenigstens eines guten Willens waren.“
[Ev. Bd. 3, Kap. 171, 7]


Der Erzengel Raphael: „Wer nur seinen Verstand zu Rate zieht, ohne sein Herz zu erwecken und zu befragen, wird die Erfüllung der verheißenen geistigen Wiedergeburt auf Erden nie und im Jenseits nur schwer erleben.“
[Ev. Bd. 3, Kap. 243, 7 und 9]


Der Herr zu dem frommen Ahbel: „Sei den Deinen ein wahres Bild dessen, der einst kommen wird in der großen Zeit der Zeiten, welcher sein wird der Weg, das Licht, die Wahrheit und das ewige Leben als alleiniger Überwinder des Todes. Du aber bist frei als ein Engel und wirst aufgenommen werden, nachdem das Bild des großen Kommenden in kurzer Zeit (in dir) ganz vollendet wird, dessen du dich aber erst durch deine steigende Demut, Liebe und große Frömmigkeit ganz fähig und tauglich machen mußt trotz aller Verfolgungen und Mißhandlungen, die dich noch treffen werden von deinen Brüdern und Schwestern um der Verherrlichung Meines Namens willen.“
[H. Bd. 1, Kap. 14, 5]


Henoch, der liebeweise Künder der Urzeit: „Wenden wir unser Herz der Welt zu, dann ist es bei uns Winter, und das zu kurz dauernde Gnadenlicht vermag da die Geisteswärme in uns nicht zu lösen; wenn wir aber unsere Herzen beständig zum Herrn kehren, da wird das lange, ja fortwährende Gnadenlicht die geistige Lebenswärme in uns bald entbinden, und wir selbst werden dann uns erheben zum ewigen Wachsein im Lichte des Herrn!“
[H. Bd. 1. Kap. 64, 13 und 17]


Jesus fordert den einstigen Bischof Martin im Jenseits auf: „Ich will, daß du diese großen, reinen Schönheiten der Sonnenmenschen schauest, damit du in ihrem Lichte deine eigene seelische Häßlichkeit erkennest, auf daß sie dadurch zerbreche, mürbe und reif werde, damit dann dein Geist in ihr erstehe und dich zu einem neuen Geschöpf umgestalte! Denn siehe, du bist noch lange nicht wiedergeboren aus dem Geiste!“
[BM. Kap. 47, 35-36]


Der Herr: „Die erste Bedingung alles Seins ist und bleibt ewig die Liebe! — Aber wohlgemerkt, die rechte Liebe nur, wie Ich als die Ewige Liebe selbst sie alle Menschen gelehrt und uranfänglich jedem Menschen ins Herz gelegt habe. So jemand diese wahre Liebe in seinem Herzen auszubilden sucht nach Meiner Lehre, dann wandelt er den vollkommen rechten Weg zur wahren Wiedergeburt.“
[Hi. Bd. 2, S. 403, 1]


Der Herr zum Geburtstag eines Freundes: „Es ist Mir lieb, daß du von deinem Geburtstage nichts weiter hältst, als daß du um ein Jahr älter geworden bist. — Freilich wäre es Mir sehr lieb, wenn du auch schon einen vollen geistigen Geburtstag hättest! Aber da hapert es bei dir nun noch ein wenig. — Wenn es auf der Welt keine schönen Mägde gäbe, da hättest du schon lange einen vollen geistigen Geburtstag, aber wegen der schönen Töchter Evas bleibst du noch immer beim halben. Dennoch gratuliere Ich dir immerhin auch zu diesem halben; denn der halbe geistige ist besser als tausend irdische. — Trachte aber nun danach, daß du bald zu einem ganzen geistigen Geburtstag gelangest! Der wird dir alles geben, wonach der bessere Teil deiner Seele dürstet!“
[Hi. Bd. 2, S. 434, 3-6]


Jesus im Paradies: „Es hat wohl jeder vollendete Geist eine eigene große Kraft, mit der er vieles wirken kann. Aber was er tut wie aus sich selbst heraus, das gereicht ihm vor Mir zu keinem Verdienste, da er dadurch nur ein Arbeiter für sein eigenes Haus ist. Wenn er aber, Meine Kraft in sein Werk aufnimmt, so arbeitet er in Meinem Hause, und diese Arbeit wird ihm zu einem rechten Verdienst angerechnet!“
[Rbl. Bd. 1, Kap. 103, 9]


Der Herr: „Ihr müßt zuerst gesichtet werden im Fleische und dann befreit werden in eurer Seele von den bösen Kröpfen (= Weltsinn), die vom Fleisch in sie eingewachsen sind; und darauf soll der Geist frei werden zur vollen Inbesitznahme der Seele und durch diese des Fleisches, damit dann Raum werde in eurem Herzen für Mich, und daß Ich dort — in diesem Jerusalem — durch das Werk der Erlösung Mich selbst vollende im Menschen, damit der Mensch dadurch vollendet werde in sich durch Mich und wiedergeboren durch Meine Vollendung in ihm.“
[Hi. Bd. 1, S. 239, 3]


Jesus: „Wer durch den festen, lebendigen Glauben, durch die Liebe zu Gott und zum Nächsten die argen Leidenschaften seines Fleisches bekämpft und völlig Herr über sie wird, der befindet sich dadurch im ersten Grade der wahren, inneren Lebensvollendung. Macht dann der Mensch mit seinen Sinnen einen festen Bund, daß sie sich von allen irdischen Anreizungen abwenden und sich ganz dem reingeistigen Wesen zukehren, so ist das schon ein sicheres Zeichen, daß der innere Geist aus Gott die Seele ganz durchdrungen hat, und der Mensch befindet sich jetzt im zweiten Grade der inneren, wahren Lebensvollendung. In diesem Grade ist dem Menschen jene Stärke und Lebensfreiheit zu eigen, daß er, weil erfüllt vom Geiste Gottes, keine Sünde mehr begehen kann.“
[Ev. Bd. 7, Kap. 155, 6-8]


Jesus: „Ein dritter und allerhöchster Grad der Lebensvollendung besteht darin, daß der Mensch, wohl wissend, daß er nun als ein mächtiger Herr der ganzen Natur ohne Sünde tun kann, was er nur immer will, dennoch seine Willenskraft und Macht demütig und sanftmütig im Zaume hält und nicht eher etwas tut, als bis er unmittelbar von Gott aus dazu berufen wird. Denn ein hochvollendeter Geist erkennt, daß zwischen dem sonderheitlichen Willen Gottes in ihm und dem freiesten, endlos allgemeinen Willen in Gott ein großer Unterschied besteht, weshalb er dann seinen sonderheitlichen Willen ganz dem allgemeinen göttlichen Willen unterordnet. Wer das tut, der ist in sich zur innersten, allerhöchsten Lebensvollendung, dem dritten Grade, gelangt, ist völlig eins mit Gott und besitzt gleich Ihm die höchste Macht und Gewalt über alles im Himmel und auf Erden! — In diesem höchsten Grade der Lebensvollendung befinden sich die Erzengel.“
[Ev. Bd. 7, Kap. 155, 10-15]


Jesus zu dem Römer Agrikola über das Wesen des Erzengels Raphael: „Siehe, dieser Jüngling ist schon lange ein reiner Geist, er hat bereits einmal als Mensch im Fleische dieser Erde gelebt. Sein Name war Henoch, und er war ein Prophet und Gotteslehrer der ersten Nachkommen Adams. Da seine Seele in jener Urzeit der ersten Menschen dieser Erde in der höchsten, reinsten Liebe zu Gott entbrannte, so löste solche Liebe seinen Leib in eine ätherische Substanz auf, mit der die freie Seele bekleidet ward, und sie wurde sofort für immer ein Erzengel der Himmel Gottes, d.h. der höchsten göttlichen Freiheit.“
[Ev. Bd. 7, Kap. 67, 6 und 7]


Jesus: „Ist ein Mensch von vollendet guter Art und in seiner Seele vom göttlichen Geiste erfüllt, so wird seine Außenlebenssphäre auch stets kräftiger und in weite Fernen reichend. Wenn sich einem solchen Menschen reißende Tiere nahen, so werden sie von seiner Außenlebenssphäre durchdrungen und gesänftigt, sind voll Freundlichkeit und tun ihm nichts zuleide. Der Mensch wird ihnen sogar mit seinem Willen gebieten, und sie werden sich ihm gehorsam erweisen. Beispiele davon findet ihr bei den Urvätern und Propheten, und nun habt ihr das schon an Meiner Seite selbst vielfach erfahren. Denn Ich habe die am weitesten reichende Außenlebenssphäre von höchster Kraft, Güte und Vollkommenheit — und ihr durch Mich!“
[Ev. Bd. 8, Kap. 102, 5-7]


Der Herr: „Als Folge der Wiedergeburt darf man nicht irgend läppische Wunderdinge erwarten, sondern ganz natürliche Früchte eines gesunden Geistes und einer durch ihn gesund gewordenen Seele. Wer aber die Wiedergeburt erreichen möchte wegen allerlei Wundereigenschaften, der darf versichert sein, daß ihm solche Gnade nicht zuteil wird.“
[Ed. Kap. 70, 22 und 24]


Der Herr: „Ohne Sünde sein heißt: sich im höchsten Grade der Demut und Liebe befinden. Das Gesetz Gottes muß zur eigenen Natur eines solchen Menschen werden und es immerdar sein.“
[Ed. Kap. 72, 5]


Jesus: „Wer sich prüfen will, ob er in der Demut ganz vollendet ist, der frage sein Herz, ob er noch durch irgend etwas beleidigt werden kann und ob er seinen Beleidigern und Verfolgern aus vollem Herzen vergeben kann und Gutes tun denen, die ihm Arges zugefügt haben; ob er keine Sehnsucht nach Weltherrlichkeit fühlt, ob es ihm angenehm ist, als der Geringste unter den Geringen jedermann zu dienen. Wer das alles ohne Trauer und Wehmut vermag, der ist schon hier ein Einwohner der höchsten Himmel Gottes und wird es bleiben in Ewigkeit; denn durch solch eine gerechte Demut wird nicht nur die Seele völlig eins mit ihrem Geiste, sondern auch zum größten Teil der Leib, und solch ein Mensch wird den Tod nie fühlen und schmecken!“
[Ev. Bd. 4, Kap. 83, 8-9]


Jesus: „Prüfet euch sorgfältig, ob nicht noch starke weltliche Vorteilsgedanken euer Herz beschleichen, ob nicht zeitweiliger Hochmut, eine zu überspannte Sparsamkeit, Ehrsucht, richterlicher Sinn, Rechthabelust, fleischliches Gelüst und dergleichen euer Herz und eure Seele gefangenhalten?! — — So lange das der Fall ist, werdet ihr nicht zur Erfüllung Meiner Verheißungen gelangen.
[Ev. Bd. 5, Kap. 125, 2]


Jesus: „Eine lebensvollkommene Seele hat neben der wunderbaren Kraft, über alle Kreatur zu gebieten, auch die besondere Eigenschaft, die Gedanken der Menschen zu erkennen und sogar zu sehen, was in jemandes Herzen vorgeht. Sie erkennt mit ihrer höchst intensiven Außenlebenssphäre oft schon auf weite Entfernung, was ein Mensch denkt oder will.“
[Ev. Bd. 4, Kap. 221, 8]


Jesus: „Hätte Moses zu seiner höchst vollendeten Seele auch des Geistes Eingeburt erreichen können — die ihm erst dann zuteil wird, wenn Ich aufgefahren sein werde —‚ so hätte der größte Prophet der Erde allen Sternen neue Bahnen bestimmen können, so wie er dem Granitfelsen gebot, eine reiche Wasserquelle springen zu lassen. Er befahl es den gebannten Geistern, und diese verstanden wohl die Sprache Mosis und wurden tätig nach seinem Willen. Ich sage euch noch hinzu, daß solches bei den Menschen auch jetzt stattfindet und fürderhin stattfinden wird.“
[Ev. Bd. 4, Kap. 262, 2 und 4]


Jesus: „Ist eine Menschenseele ganz rein, gesund und kräftig, so fängt sie an, den Überfluß ihrer Außenlebenssphäre über die Grenzen ihres Leibes hinauszustrahlen und das umso weiter, je lebensgediegener sie wird. Hat es eine Seele einmal zum höchstmöglichen Lichte gebracht, so wird ihre Außenlebenssphäre auch die weiteste und stärkste Auswirkung erreichen, wodurch sie dann als Beherrscherin aller Kreatur dasteht und sich mit allen in rechter Nähe stehenden Wesen verständigen kann.“
[Ev. Bd. 4, Kap. 261, 1 und 7]


Jesus: „Ihr brauchet eure Seele nicht darum zu vollenden, um die wunderbaren Fähigkeiten der alten Väter zu erlangen — denn das gibt keiner Seele ein wahres, seligstes, ewiges Leben — sondern von nun an hat jeder von euch die neue Möglichkeit, durch die Befolgung Meines Wortes zur Wiedergeburt des Geistes in seine Seele (hinein) zu gelangen. Wer diese erreicht hat, wird in einem Augenblicke leichter alle Sternenwelten durchschauen und sogar deren Sprache hören und verstehen, als die alten Seher und Wundertäter ihre nahe Umgebung zu durchschauen und zu beurteilen vermochten.“
[Ev. Bd. 4, Kap. 263, 3]


Der Erzengel Raphael: „Wie kann ein Mensch es erfahren, ob seine Seele eins geworden ist mit dem Geiste Gottes in ihr? — Wenn du in dir keinen Hochmut, keinen unnötigen Ehrgeiz, keine Ruhmsucht, keinen Neid, keine Hab- und Glanzsucht, keine unbillige Eigenliebe, aber dafür desto mehr Liebe zum Nächsten und zu Gott lebendig fühlst und es dir eine wahre Herzensfreude macht, dein Hab und Gut an notleidende Brüder und Schwestern zu verteilen, ja, wenn du ein aufrichtiges Leid in deinem Herzen fühlst, irgendeinem Armen nicht helfen zu können, wenn dir Gott alles und die ganze Erde mit ihren Schätzen nichts ist, dann ist deine Seele völlig eins mit dem Geiste Gottes in ihr, hat das vollkommene ewige Leben erreicht, ist weise und, wo nötig, wundertatkräftig.“
[Ev. Bd. 5, Kap. 51, 4]


Der Erzengel Raphael: „Erst wenn der Geist mit seinem mächtigen Licht in der Seele zur vollen Tat wird, dann kehrt alle Erinnerung in die Seele zurück, jedoch in einem verklärten Lichte. Da gibt es keinen Trug und keine Täuschung mehr, sondern nur eine hellste, himmlische Wahrheit, und die Seele ist dann eins mit ihrem göttlichen Geiste, alles in und außer ihr wird zur höchsten Wonne und Seligkeit.“
[Ev. Bd. 4, Kap. 120, 19]


Jesus: „Mit der Kraft Meines Namens werdet ihr nach Meinem in eurem Herzen sich klar offenbarenden Willen wahrhaft Wunder zu wirken imstande sein. Daher machet vor allem Meinen göttlichen Willen vollkommen zu dem euren, und es wird euch unmöglich etwas mißlingen, das ihr aus Meiner ewigen Ordnung heraus wollet.“
[Ev. Bd. 5, Kap. 75, 7]


Jesus zu einem eifrig forschenden römischen Oberstadtrichter: „Wenn du in deiner Seele in dem wahren Geiste Gottes wiedergeboren wirst, so wird dir klar werden, wie die Liebe Gottes durch die Liebe ihrer Kinder zu Ihm in sich stets mächtiger wird und ebenso auch die Liebe Gottes (zu Gott) in den Kindern.“
[Ev. Bd. 10, Kap. 171, 7]


Jesus: „Wer Gott und den Nächsten eines anderen Beweggrundes wegen als Gott um Gottes und den Nächsten um des Nächsten willen liebt, der kommt nicht zur völligen Wiedergeburt, weil diese eine unmittelbare Verbindung zwischen Gott und dem Menschen ist. Durch seine eigenliebige Absicht setzt der Mensch stets eine das geistige Licht nicht durchlassende Scheidewand zwischen sich und Gott und kann darum nicht völlig eins werden mit dem Geiste Gottes.“
[Ev. Bd. 5, Kap. 160, 5-6]


Jesus zu einem römischen Hauptmann: „Es versteht sich von selbst, daß ein Mensch, der seinen Willen vollkommen mit dem Willen Gottes geeint hat, teilweise auch die göttliche Weisheit zu der seinen gemacht hat. Ein solcher Mensch wird dann auch einsehen, ob das, was er will, gut und weise ist. Und so wird er mit Gott nur etwas Rechtes wollen, und was er also will, das wird auch geschehen, wenn der Mensch nicht daran zweifelt. Zweifelt aber ein Mensch daran, so ist solcher Zweifel eine Folge der noch nicht völligen Einigung seines Willens mit dem Willen Gottes.“
[Ev. Bd. 6, Kap. 135, 8]


Jesus: „Sehr viel liegt daran, die Gedanken im Herzen eines Menschen zu prüfen. Wer das kann, der ist gleich Gott allwissend, allsehend und allfühlend. Die nach Meiner Lehre leben und dadurch die Wiedergeburt des Geistes in ihrer Seele erreichen, werden auch das vermögen.“
[Ev. Bd. 6, Kap. 158, 11]


Der Herr: „Liebe zu Mir, große Herzensgüte, Liebe zu allen Menschen, das ist in einem Bündel beisammen das echte Zeichen der Wiedergeburt. Wo aber dieses fehlt, und wo die Demut noch nicht für jeden Stoß stark genug ist, da nützen weder Heiligenschein noch Kutte, noch Geistervisionen etwas, und derartige Menschen sind dem Reiche Gottes oft ferner als andere mit einem sehr weltlich aussehenden Gesicht.“
[Ed. Kap. 70, 25]


Der Herr: „Die echten Zeichen der Wiedergeburt sind inwendig im Menschen und werden nur dann außen sichtbar, wenn es vonnöten ist. Die Gabe der Weissagung hat der Wiedergeborene nur dann, wenn er sie braucht und Mich darum bittet; denn niemand kann weissagen als Ich allein!“
[Ed. Kap. 70, 15-16]


Gleichnis Jesu von dem Kaufmann und der unschätzbaren Perle. Ober dessen Bedeutung sagt der Herr: „Ist die Wiedergeburt der Menschenseele in ihrem Urlebensgeiste aus Gott nicht wert, daß ein Mensch auf alle Weltschätze verzichtet und aus allen seinen Kräften nur nach dieser größten Lebensperle trachtet!?“
[Ev. Bd. 8, Kap. 61, 9-10]


Der Herr: „Das Hauptziel der Saturnbewohner ist die vollkommene Einswerdung mit dem ‚Großen Geiste‘ und Seinem Willen. Dabei haben die Saturnmenschen das unerschütterliche Verlangen, dem göttlichen Willen ewig treu zu verbleiben. Und dieser überaus bestimmte und feste Wunsch ist dann der innerste Gottesdienst von der vollkommenst geistigen Art eines jeden wiedergeborenen Saturnbewohners. — Diesen Zustand können auf dem Saturn Menschen jeden Geschlechts und Alters erreichen.“
[Sa. Kap. 45, 12-14]