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Abendmahl, Geistes- und Wassertaufe... Zentrale Kundgaben 489

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Abendmahl, Geistes- und Wassertaufe... Zentrale Kundgaben
« am: April 15, 2012, 11:54:03 Vormittag »
06. Die göttlichen Gnadenmittel Abendmahl, Geistes- und Wassertaufe

Jesus zu Lazarus von Bethanien, zu Seinen Jüngern und Freunden: „Alles Gute und Wahre findet im Brot und im Wein seine Entsprechung. Darum werdet ihr beim mäßigen Genusse des Brotes und des Weines zu Meinem Gedächtnis stets versichert sein können, daß Ich Mich im Geiste — so wie nun im Leibe — bis ans Ende aller Zeiten unter euch, Meinen Kindern, Brüdern und Freunden, persönlich befinden werde. Werdet ihr Mich mit euren Fleischesaugen auch nicht allezeit erschauen, so wird es euch dennoch euer Herz sagen: ‚Freuet euch, denn euer Herr, Gott und Vater ist unter euch und segnet euer Brot und Wein. — Seid dann fröhlich und heiter in Seinem Namen!‘.“
[Ev. Bd. 8, Kap. 40, 2]


Jesus: „Wenn ihr Brot und Wein im liebevollen Gedenken an Mich genießet, dann glaubet allezeit, daß Ich Mich persönlich unter euch befinde. Und um was Gutes und Wahres für das Leben der Seele ihr Mich da bitten werdet, das werde Ich auch allezeit bereitwillig und wohlverständlich geben. Die Mich aber mit großer Liebe ihrer Herzen begrüßen werden, dürfen sich bald mit ihren Augen überzeugen, daß Ich wahrhaft persönlich unter euch bin! Was Ich hier euch sage und beteuere, das gilt ganz gleich allen euren wahren und getreuen Nachfolgern.“

Im Hause des Lazarus von Bethanien wurde nach diesen Worten Jesu bester Wein gereicht. Jesus trank, und auch alle anderen tranken den Wein, der durch des Herrn Willen gewürzt und gesüßt war.
[Ev. Bd. 8, Kap. 40, 3-5]


Jesus zu bekehrten Heiden: „Es genügt, daß ihr den, der Meine Lehre im Herzen angenommen hat, in Meinem Namen taufet und ihm der Ordnung wegen einen Namen gebt, und Ich werde ihn stärken. — Denen, die an Mich lebendig glauben und Meine Gebote halten, möget ihr in Meinem Namen und in Meiner Liebe von Zeit zu Zeit, wenn ihr es habt, auch Brot und Wein geben zu Meinem Gedächtnis. Wo ihr ein solches Liebesmahl haltet, da werde auch Ich unter, bei und in euch sein. Denn das Brot, das eure Liebe zu Mir bieten wird, ist gleich Meinem Fleisch und der Wein wie Mein Blut, das bald für viele vergossen wird. Das allein genüge als äußeres Zeichen, das aber nur durch die Liebe vor Mir Wert hat.“
[Ev. Bd. 9, Kap. 166, 11-13]


Der Herr hält im Liebehimmel mit geistig Vollendeten — einstigen Katholiken — ein himmlisches Abendmahl, teilt ihnen in schlichter, ganz natürlicher Weise Brot und gebratenes Lammfleisch zu und läßt einen großen Kelch voll Wein unter ihnen kreisen.
[GS. Bd. 1, Kap. 61, 3-5]


Der Herr beim himmlischen Liebesmahl zu seligsten Engeln: „Gebet den Kindern der Erde eine lebendige Erleuchtung, helfet ihnen reinigen ihr Gemach, damit auch Ich bei ihnen einziehen kann und sie dann selbst frage: Kindlein, habt ihr nichts zu essen? Und wenn sie dann sagen werden: O Herr, Du liebevollster Vater! Siehe, ein wenig Brot und einige Fischlein haben wir, so werde Ich zu ihnen sagen: Bringet alles her, was ihr habt, und Ich will es segnen mit Meiner Liebe, Gnade und Erbarmung und will euch geben nun ein lebendiges, inneres, geistiges Brot! So ihr dieses Brot essen werdet und trinken von Meinem Weine, so werden dadurch euer hart gewordenes Brot und eure versalzenen Fische (die starren Dogmen) erweicht und gereinigt und euch zu einer lebendigen Speise werden, an welcher ihr euch sättigen werdet zum ewigen Leben.

(Zu den vollendeten Geistern:) Esset also nun mit Mir und trinket und seid dabei in aller Liebe eingedenk derjenigen, die noch in der Tiefe ihres Fleisches wohnen und nicht erschauen können Mein Reich, Meine Gnade, Meine Liebe und Erbarmung!“
[GS. Bd. 2, Kap. 8, 9, 10 und 12]


Großes Liebesmahl auf unserer Sonne, an welchem auch der Herr mit Seinen seligsten Kindern essend und trinkend teilnimmt.
[BM. Kap. 187, 26, Kap. 188, 1]


Der Herr offenbart Jakob Lorber eine wichtige Lehre des nordischen Religionsphilosophen Heinrich Steffens, eines Zeitgenossen Lorbers, welche gekürzt lautet: „Das Abendmahl ist der höchste individualisierende Prozeß des Christentums. Denn dadurch versenkt sich das ganze Geheimnis der Erlösung in seiner reichen Fülle in die empfängliche Persönlichkeit. Der fruchtbringende Strom der Gnade nimmt die Gestalt des Heilandes an, damit alles in allem für das Herz des Empfängers sei. Daher das Abwenden vom Bösen, die vereinigende Vergebung, die gänzliche Hingebung! — Diese eben ist die Liebe!“
[Hi. Bd. 2, S. 280, 17-18]


Der Herr: „Paulus hat gleich Mir das alleinige Liebesgebot mit dem Liebesmahl bekräftigt und hat Abendmahl, Wasser- und Geistestaufe noch dazu dieses Mahl dadurch wohl unterschieden von einer anderen gewöhnlichen Mahlzeit, daß er alle teilnehmenden Gemeinden darauf aufmerksam machte, daß sie Meinen Leib, das ist Meine endlos große Liebe, wohl unterscheiden sollen von der Weltliebe der Menschen!“
[Hi. Bd. 2, S. 227, 14]


Der Herr: „Meine Liebe ist das wahre, große Abendmahl! Wer Meine Gebote hält, welche lauter Liebe sind, der ist es, der Mich wahrhaft liebt! Wer Mich aber liebt in der Tat, der isset wahrhaft Mein Fleisch und trinket im rechten Sinne Mein Blut, welches ist das wahre Brot und der wahre Wein der Himmel! — Wahrlich, wer von dem Brote essen und von dem Blute trinken wird, den wird nimmerdar hungern und dürsten in Ewigkeit!“
[Hi. Bd. 2, S. 3, 13-14]


Auf die Frage, ob auch ein Laie das heilige Abendmahl spenden darf, antwortet der Herr: „In der Heiligen Schrift steht nur: ‚Dies tuet zu Meinem Gedächtnis!‘ — Wer aber das tun solle im besonderen Sinne, davon steht nichts geschrieben. Daß dies ein jeder, der wiedergeboren ist, d.h. getauft aus dem Wasser und dem Heiligen Geiste in Meinem Namen, tun kann, zeigt ja die Schrift klar, die es allen und nicht einzelnen anrät. Wie jeder gute Christ taufen kann, wenn ein Mensch für die Taufe des Geistes fähig ist, also ist es auch eine noch größere Pflicht für jeden wahrhaft evangelischen Christen, so er es tun kann, den Brüdern und Schwestern zu Meinem Gedächtnis ein rechtes Liebesmahl, bestehend aus Brot und Wein, zu reichen. — Wahrlich, so oft ihr, die ihr Mich liebet, esset und euch dabei Meiner erinnert, und besonders, so oft ihr arme Brüder in Meinem Namen speiset und tränket, so oft nehmet ihr das rechte Liebesmahl in euch auf und spendet es auch würdigst aus. Denn was ihr den Armen tut, das tut ihr Mir selbst! — Jedoch wo Ich nicht bin in der Liebe der Menschen und in Meinem Worte, da sind Brot und Wein nichts wert! — Wo ich aber bin in der Liebe und im Worte, da bin Ich auch fortwährendes ewiges Abendmahl in jedes Menschen Herz, Seele und Geist — ohne alle priesterliche Konsekration.“
[Hi. Bd. 2, S. 319, 1, 4-6; 10]


Der Herr vor Seiner Himmelfahrt zu Seinen Jüngern und Aposteln: „Wenn ihr den Geist aus Mir überkommen habet, dann ziehet aus nach allen Landen der Erde und lehret alle Völker, was Ich euch gelehrt habe und was ihr gesehen habt und taufet sie dann im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes! — Und die eure Lehre annehmen und von euch getauft werden, wie Ich getauft ward im Flusse Jordan von Johannes, über die wird auch alsbald der Heilige Geist aus Mir kommen und in ihren Herzen zeugen von Mir vor euren Augen.“
[Hi. Bd. 2, 5. 210, 16-17]


Jesus: Alle die vollgläubig Meine Lehre annahmen, wurden von Mir mit Wasser, insgeheim aber mit dem Geiste Meiner ewigen Liebe und Weisheit getauft und erlangten dadurch die Macht, „Gottes Kinder“ zu heißen.
[Ev. Bd. 1, Kap. 23, 3]


Johannes der Täufer auf die Frage nach Jesu Wasser- und Geistestaufe: „Er ist der Herr und kann sonach tun, was Er will. Er kann taufen mit Wasser, Feuer und Geist, denn Sein ist alles. — Die Wassertaufe aber ist nichts nütze dem Menschen, so er darauf nicht getauft würde mit dem Geiste Gottes.“
[Ev. Bd. 1, Kap. 24, 4-6]


Jesus zu dem von Ihm vermählten Paar Joram und Irhael in Sichar: „Wenn euch Kinder werden, dann erziehet sie in Meiner Lehre, taufet sie in Meinem Namen auf die Weise, wie da tauft ein Johannes am Jordan, und wie morgen Meine Jünger viele taufen werden.“
[Ev. Bd. 1, Kap. 36, 17]


Jesus: „Wer sich im ernsten Besserungsvorsatz mit Wasser taufen läßt, soll nicht glauben, das Wasser reinige sein Herz und stärke seine Seele. Dies bewirkt nur der eigene freie Wille. Das Wasser ist nur ein Zeichen dafür, daß der Wille, als des Geistes lebendige Wasser, nun die Seele ebenso gereinigt hat von den Sünden, wie das natürliche Wasser den Leib reinigt von Schmutze. Wer die Wassertaufe im wahren, geistigen Sinne genommen hat, der ist vollkommen getauft, wenn vor der Taufhandlung der Wille im Herzen des Getauften seine Wirkung getan hat. Ist diese nicht erfolgt, so hat die Wassertaufe nicht den geringsten Wert und erwirkt weder Segnung noch eine Heiligung.“
[Ev. Bd. 4, Kap. 110, 4-5]


Jesus: Die Kindertaufe hat nur einen äußeren Wert für die Aufnahme in eine Gemeinschaft und für die Namensgebung. Der Täufer Johannes taufte auch Kinder, die man ihm brachte, wenn sich für sie gewissenhafte Stellvertreter anboten, die für eine geistige, religiöse Erziehung der Kinder zu sorgen gelobten.
[Ev. Bd. 4, Kap. 110, 6-7]


Jesus: „Es ist besser, die Wassertaufe erfolgt erst dann, wenn ein Mensch bereit und fähig ist, alle Bedingungen zur Heiligung seiner Seele und seines Leibes aus seiner Erkenntnis und aus freiwilliger Selbstbestimmung zu erfüllen.“
[Ev. Bd. 4, Kap. 110, 8]


Jesus: „Wenn ihr dereinst als vollendete Jünger und Verkünder Meiner Lehre in einem Hause wohl aufgenommen werdet, so bleibet dort, unterrichtet die Menschen gut und taufet sie dann in Meinem Namen mit Wasser, wie es Johannes getan hat. Ich selbst werde sie dann taufen mit Meinem Geiste von oben.“
[Ev. Bd. 6, Kap. 59, 7]


Jesus: „Wie Ich nun euch allen die volle Freiheit des Glaubens und Handelns gebe, so tuet in Meinem Namen euren Brüdern dasselbe! Taufet sie im Namen Meiner ewigen Liebe, welche da ist der Vater — des Wortes, das da ist des Vaters fleischgewordener Sohn — und des Geistes aller Wahrheit!“
[Ev. Bd. 8, Kap. 20, 16]


Einen bekehrten Pharisäer, der es nicht für ratsam hält, die Menschen auf die drei Begriffsnamen der göttlichen Wesenheit ‚Vater‘, ‚Sohn‘ und ‚Heiliger Geist‘ zu taufen, weil daraus Verwirrung oder gar der Glaube an drei verschiedene Götter entstehen könnte, belehrt Jesus: „Ich kann dennoch nicht umhin, euch allen ans Herz zu legen, das zu tun; denn unter diesen drei Begriffsnamen ist das Wesen Gottes den Menschen vollständig dargestellt und erklärt.“
[Ev. Bd. 8, Kap. 24, 1-4]


Jesus auf die Frage des römischen Oberstatthalters Cyrenius: „Getauft bist du zwar noch nicht, aber wer da glaubt (voll Liebe) wie du, der ist im Geiste so gut wie getauft, und zwar mit aller Segnung der Taufe!“
[Ev. Bd. 4, Kap. 110, 2]


Jesus: „Auch die Kindlein sollen, wenn sie auf Mein Wort und Meinen Namen getauft werden, den Geistesfunken Meiner Liebe ins Herz ihrer Seele gelegt bekommen, aber dieser wird nur wachsen bei einer Erziehung nach Meiner euch bekannten Ordnung, nach der vor allem das Gemüt und von dem aus erst entsprechend der Verstand gebildet werden soll.“
[Ev. Bd. 4, Kap. 220, 11]


Jesus: „Die wahre und bei Mir allein gültige Taufe ist die mit dem Feuer der Liebe zu Mir und zum Nächsten, mit dem lebendigen Eifer des Willens und mit dem heiligen Geiste der Wahrheit aus Gott.“
[Ev. Bd. 4, Kap. 110, 9]


Jesus: „Wenn Ich werde auferstanden sein, dann erst werde Ich selbst euch taufen mit dem heiligen Geiste aus Mir, und der wird euch dann führen in alle Weisheit und Macht, und ihr werdet dann, so ihr in Meiner Lehre verblieben seid, alles das als Meine wahren Kinder vermögen, was Ich nun vermag.“
[Ev. Bd. 5, Kap. 221, 1]


Jesus zu neuen Jüngern, die eine Wassertaufe wünschen: „Es genügt vorderhand, daß ihr die Taufe der Wahrheit (Meiner Lehre) angenommen habt. Wenn ihr aber bei Meiner Lehre verbleibet, danach lebt und handelt und die wahre, lebendige Taufe (des Geistes) über euch kommt, dann könnet ihr auch die (Wasser-) Taufe des Johannes nehmen. Es wird aber eine Zeit kommen, in der viele Mensche eher die Lebensfeuertaufe des Heiligen Geistes erhalten werden als die Wassertaufe.“
[Ev. Bd. 6, Kap. 25, 10]
 

Jesus zu indischen Weisen: „Wenn ihr nach Meinem Worte lebt, so werdet ihr in euch die Taufe des Geistes überkommen, welche da ist die wahre Wiedergeburt des Geistes in eurer Seele. Dieser lebendigste Geist alles Lichtes wird euch dann in alle Wahrheit leiten, und es wird alles hell werden in euch.“
[Ev. Bd. 8, Kap. 17, 1]


Jesus zu einem Araber, der um Sündenvergebung auch für sein Volk bittet: „Jeder Mensch kann die Taufe des Geistes aus Gott überkommen, wenn er den allein wahren und ewigen Gott erkennt, an Ihn lebendig glaubt, Ihn über alles liebt und den Mitmenschen wie sich selbst und so handelt, wie ihm das aus dem Munde Gottes geoffenbart ist. Aber wer die Weiber mehr liebt als Gott, der bleibt in seinen Sünden!“
[Ev. Bd. 8, Kap. 195, 1-2]


Jesus: „Wer Mich sieht und hört, der glaubt und kann auch leicht nach Meinem Worte leben und handeln. Aber wer Mich künftighin nicht mehr in Meinem Fleische sieht, der wird es schwerer haben, in das wahre, lebendige Reich Gottes zu gelangen; denn er wird es nur glauben müssen, was ihm die Boten von Mir erzählen. Wenn er aber das Vernommene willig in sein Herz aufnimmt und eine rechte Freude daran hat, dann wird alsbald die Taufe des Geistes aus Mir über ihn kommen, und er wird in ihr das geöffnete Tor ins Gottesreich erschauen.“
[Ev. Bd. 9, Kap. 58, 2-3]


Antwortbrief des Herrn Jesus an den Fürsten Abgarus Ukkama in Edessa: „Wenn Mein Jünger zu dir kommen wird, der wird dich in alles leiten. Und so du durch ihn auf Meinen Namen getauft wirst, dann wird der Geist Gottes über dich kommen und selbst dich in allen Dingen unterweisen.“
[Bw. Antw. 5, 5]


Paulus an die Gemeinde in Laodizea: „Ihr seid beschnitten worden ohne Hand und Messer durch den Heiligen Geist, indem ihr abgelegt habt euer sündiges Leben, welches war eine mächtige Wurzel in eures Leibes Fleisch; und das war eine wahre, lebendige Beschneidung in Christo! Denn da seid ihr in eurem sündigen Fleische mit Christus für die Welt begraben worden durch die Taufe mit dem Heiligen Geiste und seid dann wieder durch Christus neu auferstanden durch den lebendigen Glauben und durch die Liebe zu Ihm!“
[Lao. Kap. 1, 24-25]