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Gnadenerlösung oder Selbstgestaltung... Zentrale Kundgaben 475

Administrator Beiträge: 10838 Forumgründer *****
Gnadenerlösung oder Selbstgestaltung... Zentrale Kundgaben
« am: April 15, 2012, 12:28:22 Nachmittag »
[h3]Gnadenerlösung oder Selbstgestaltung - Zentrale Kundgaben aus der Neuoffenbarung[/h3]
Jesus: „Des Menschen Werk zu seinem Heile ist nur das, daß er aus Liebe und Ehrfurcht vor Gott den erkannten Willen Gottes völlig zu seinem eigenen Willen macht und danach handelt. Von da an wirkt der Wille Gottes alles Gute im Menschen, und so ist denn das Gute im Menschen ein Werk Gottes, was der gerechte, wahre Mensch in Demut anzuerkennen hat. Schreibt sich aber ein Mensch ein gutes Werk als sein eigenes Verdienst zu, so zeigt er dadurch, daß er weder sich noch Gott je wahrhaft erkannt hat und noch ferne vom Reiche Gottes ist.“
[Ev. Bd. 8, Kap. 19, 3]

Der Herr: „Meine Gnade ist ein reicher Schatz; wem sie zuteil wird, der wird keinen Mangel haben an allem jemals, zeitlich und ewig. Daher soll sich jeder bemühen, sich diese ja zu eigen zu machen; Ich gebe sie jedem, der sie nur immer haben will!
[H. Bd. 1, Kap. 4, 1]

Jesus: „Mehr kann der heilige Vater nicht tun, als daß er sich in Mir, Seinem Sohne, selbst leibhaftig offenbart, aus euch gerichteten Geschöpfen freieste Gotteskinder zeugt und euch Seine Freunde und Brüder nennt.“
[Ev. Bd. 1, Kap. 83, 4]

Jesus zu Sarah, der Tochter des Jairus: „Um den willensfreigestellten Menschen die Selbsterkenntnis leichter zu machen, hat der Schöpfer zu allen Zeiten 0ffenbarungen, Gesetze und Lehren aus den Himmeln herab den Menschen gegeben und ist nun sogar im Fleische selbst zur Erde gekommen.“
[Ev. Bd. 2, Kap. 40, 16]

Der Erzengel Raphael: „Wenn ein Mensch frei aus sich ruft in seinem Herzen: ‚Herr, ich bin zu schwach, mir mit den von Dir dargereichten Mitteln zu helfen; hilf Du mir mit Deinem Arm!‘, — da hat der Mensch die höhere Hilfe begehrt mit dem eigenen Willen und aus der Erkenntnis der unzulänglichen eigenen Kraft. Da kann der Herr auch sogleich mit aller erforderlichen Macht einwirken und einer schwachen Seele helfen. Aber es muß dabei des Menschen Erkenntnis, Wille und Vertrauen von größter Entschiedenheit sein!“
[Ev. Bd. 5, Kap. 97, 7-8]

Jesus: „Die guten Werke nach dem Willen und Worte Gottes sind und bleiben, auch wenn der Mensch sie tut aus freier Selbstbestimmung — eine Gnade von oben, ein Verdienst des Geistes Gottes im Menschenherzen.“
[Ev. Bd. 6, Kap. 10, 14]

Einigen Jüngern, die sich als „blinde Werkzeuge Gottes“ verdienstlos und unwert fühlen, erwidert Jesus: „Ein blindes Werkzeug — etwa ein Webstuhl — hat keinen freien Willen, ihr aber habt einen solchen und könnt ganz frei tun, was ihr wollt. So ihr euch Meinem erkannten Willen frei unterwerfet und danach handelt, so handelt ja nicht ihr selbst, sondern Mein Wille in euch, der allein gut und weise ist. Wie habt ihr dann ein Verdienst des Handelns wegen? — Aber wohl darin, daß ihr euren bösen Weltwillen Meinem allein guten Willen untergeordnet habt und dadurch mit Mir eins geworden seid mit Hilfe eures Glaubens. Wahrlich, Ich sage euch: Ohne Mich könnet ihr nichts Verdienstliches tun zum ewigen Leben! So ihr das anerkennt in euren Herzen, dann erst seid ihr Meine wahren Jünger — und noch mehr: dadurch seid ihr auch Meine rechten Brüder im Geiste Gottes!“
[Ev. Bd. 6, Kap. 143, 9-11]

Jesus zu Johannes und anderen reifen Jüngern: „Auch den Weltmenschen ist Gelegenheit gegeben, in die Reihen der Kinder Gottes zu treten, wenn sie das ernstlich wollen. Wollen sie es nicht, so habt ihr euch um sie dann nicht weiter zu kümmern. — Denn Ich bin nicht etwa gekommen, um die trotzige Welt von ihren alten Gerichtsfesseln zu erlösen, sondern nur, um Meine Kinder von der Welt und ihrem Gericht frei zu machen. Und wie Ich es nun tue, also werdet auch ihr und eure Nachfolger es tun. Was auf dieser Erde in und nach Meiner Ordnung zu lösen ist, das löset auch, und was ihr also lösen werdet, das wird auch bei Mir im Himmel gelöst sein. Was aber nicht zu lösen ist, das lasset gebunden, oder — so jemand eure Lösung nicht achtet — lasset ihn in seinen Fesseln — und wahrlich, er wird auch vor Mir gebunden sein und gar lange ein Sklave seines finsteren Weltwillens verbleiben!“
[Ev. Bd. 6, Kap. 151, 4-6]

Der Jüngling Jesus zu reichen, hochgestellten Römern: „Wer einmal ernstlich den Weg der Vergeistigung betreten hat, dem wird auch ohne sein Wissen von Gott aus geholfen, daß er weiter und endlich sicher ans Ziel kommt. Gott wird die Einung der Seele mit dem Geiste freilich nicht mit Seiner Allmacht erzwingen, aber Er wird des Menschen Herz stets mehr erleuchten und es erfüllen mit wahrer Weisheit aus den Himmeln !“
[Ev. Bd. 7, Kap. 223, 8-9]
 
Jesus: „Ich hebe das durch Moses gegebene Gesetz nicht auf, sondern gebe es euch in seiner ursprünglichen Reinheit wieder. Nur das alte ‚Muß‘ hebe Ich auf und gebe euch die volle Freiheit. Und darin besteht hauptsächlich das Werk der Erlösung eurer Seelen aus dem harten Joch des Gerichtes und Satans, des Fürsten der Finsternis, daß ihr von nun an in Meinem Namen unter keinem Mußgesetz mehr stehen sollt!“
[Ev. Bd. 8, Kap. 20, 15]

Abedam-Jehovas große Verheißung an Pura, einer Jungfrau aus der Tiefe: „Du, Mein Kindlein, sollst fürder nimmerdar weichen von Meiner Brust; du allein wirst Mich allzeit durch dein ganzes Erdenleben schauen und haben wie jetzt! Du sollst keines Mannes Weib werden eher als in der Zeit der Zeiten (als Jungfrau Maria), da du erfüllt wirst mit aller Macht der Liebe Meines unendlichen Geistes!“
[H. Bd. 2, Kap. 122, 24-25]

Kisehel, ein Erleuchteter der Urzeit: „Als ich meine große Schuld vor Ihm, dem liebevollsten Vater, bekannt hatte, nachdem Er mir mit seiner endlosen Gnade und Erbarmung zuvorgekommen war, da ergriff mich der allerheiligste Vater mit Seinen allmächtigen Händen, richtete den Wurm im Staube vor sich auf, vergab ihm seine große Schuld gänzlich und erfüllte ihn dafür mit der Kraft des ewigen Lebens!“
[H. Bd. 2, Kap. 198, 24]

Der Herr in einer lichten Wolke zu dem reumütigen, gottsuchenden Erzmeister Thubalkain aus Hanoch: „Höre, Ich habe dein Herz angesehen und es gereinigt befunden. Darum sollst du auch erweckt werden für ewig aus deiner Nacht; und einen Geist aus Mir will Ich in dein Herz legen, dieser wird dich in alle Weisheit leiten!“
[H. Bd. 2, Kap. 194, 24]

Glaubensgerechte Christen, die auf Erden ein strenges, sehr reines Leben führten, werden von dem Evangelisten Markus über den höchsten Wert der demütigen Liebe zum himmlischen Vater belehrt und in den ewigen Morgen geleitet, nachdem sie sich als Sünder erkannt und vor dem göttlichen Vater gebeugt hatten.
[GS. Bd. 1, Kap. 44, 8-20, Kap. 45, 16-27, Kap. 46, 1-3]

Der Evangelist Markus zu einem ratlosen Prior im Jenseits: „Weißt du, was das alleinige Erlösungsmittel und somit auch die einzige Brücke vom Tode zum Leben ist? Blicke hin auf den Herrn! Was hat Ihn wohl bewogen, das gefallene Menschengeschlecht der Erde zu erlösen und somit jeglichem Bewohner der Erde eine ewig haltbare Brücke vom Tode zum Leben zu bauen? War es nicht Seine ewige, göttliche, barmherzige Vaterliebe? — So gehe denn hin zu deinen hinter der höllischen Kluft angstbebenden Brüdern und baue ihnen eine himmlische Brücke aus dem Stoffe der wahren Gottes- und barmherzigen Nächstenliebe!“
[GS. Bd. 1, Kap. 88, 9-14]

Der Herr: Wenn ein Mensch zu der inneren Ansicht kommt, daß er nichts ist und nichts vermag, sondern daß der Herr ist alles in allem, der Erste und der Letzte, dann erst gibt er sich dem Herrn freiwillig ganz hin, und der Herr ergreift ihn und führt ihn auf den gerechten Weg. Darum lege alle deine Liebe zu deinen Brüdern und alle deine Sorge um sie vor die Füße des Herrn, umfasse diese mit Ihn über alles heißliebendem Herzen, und du wirst dich sicher überzeugen, daß der Herr gerade da tätig zu werden beginnt, wo der Mensch aus seiner demütigen inneren Erkenntnis seine nichtige Tatkraft und schwache Willensmacht dem Herrn hebend übertrug.“
[GS. Bd. 1, Kap. 91, 2-3]

Inschrift auf der siebenten Stufe einer für Robert Blums jenseitige Seelenentwicklung und -läuterung sinnbildlichen Pyramide: „Dein irdisch Wohnhaus ist voll Unflates; wer wird es reinigen? Wer hat die Kraft und die Macht allein!? — Siehe, Christus, der ewige Hohepriester vor Gott, Seinem ewigen Vater! Denn Christus und der Vater sind eins von Ewigkeit. In Christo allein wohnt alle Fülle der Gottheit körperlich. Und diese Fülle ist der Vater, als die reinste Gottliebe. Diese ergreife mit deiner Liebe, und sie wird dein Fleisch reinigen und erwecken, wie sie erwecket hat das Fleisch Christi, das sie selbst in sich barg.“
[Rbl. Bd. 2, Kap. 157, 10]

Der einstige Bischof Martin im Jenseits: „Ein einziger für die Ewigkeit wertvoller Wunschgedanke, daß Jesus das ewige höchste Gottwesen sein möge, mit dem ewig in Gemeinschaft zu leben und zu wirken mich zum glücklichsten Wesen in der ganzen Unendlichkeit machen würde, war meine Rettung vor dem ewigen Verderben und ist nun meine größte Seligkeit! — Ich bin nun wirklich bei Jesus, dem alleinigen Herrn der Geister- und Körperwelt, und bin auf diese Weise seligst für die ganze Ewigkeit versorgt!“
[BM. Kap. 36, 21-22]

Der geläuterte einstige Bischof Martin im Jenseits zu asketischen, werkgerechten ehemaligen Klosterfrauen: „Ihr habt zwar viel getan an frommen Werken, aber nicht des Herrn, sondern des Himmels wegen, — und das ist noch lange nicht evangelisch! Man muß alles tun und dann ausrufen: Herr, siehe, ich war ein fauler, nutzloser Knecht! O Herr, sei mir gnädig und barmherzig! Denn Paulus spricht: ‚Du wirst nicht aus deinem Verdienste (durch äußere Werkgerechtigkeit), sondern durch die Gnade des Herrn selig werden!‘ — Beherziget das, werfet all euer vermeintliches Verdienst dem Herrn zu Füßen und bekennet vor Ihm die volle Nichtigkeit alles dessen, das ihr bisher als etwas Verdienstliches zum ewigen Leben angesehen habt, so wird die Gnade des Herrn sogleich über euch ersichtlich werden!“
[BM. Kap. 60, 2-3]

Ein seliger Geist: „Ich weiß, daß ich vor Gott ein sündiger Mensch bin, daher bin ich demütig und erhoffe von Gott, dem Herrn, nichts von irgendeinem Verdienste, sondern alles von Seiner Gnade und Erbarmung! Ich weiß auch wirklich nicht, was sich Geschöpfe vor dem allmächtigen Gott, der allein alles vermag und unserer Hilfe noch nie benötigt hat, für belohnende Verdienste hätten sammeln können!“
[St.-Sz. 10. 39]
 
Der Herr: „Habt ihr alles Übel in euch gefunden und mit Meiner kräftigen Beihilfe aus euch geschafft, da werde Ich, als euer heiliger Vater, der Ich schon über den halben Weg euch entgegengekommen bin, vollends zu euch kommen, euch gänzlich von euren ‚Lumpen‘ (dem Erzbösen) befreien und euch dann aufnehmen in das große Vaterhaus Meiner ewigen Liebe.“
[Hi. Bd. 1, S. 318, 14]

Auf die Bitte des Judas, sein Herz zum Guten umzugestalten, sagt Jesus: „Das große Geheimnis der Selbstgestaltung des Menschen liegt darin: Alles kann Ich dem Menschen tun und er bleibt Mensch, aber das Herz ist sein eigen, und dieses muß er selbst bearbeiten, wenn er sich das ewige Leben bereiten will. Denn würde Ich selbst zuerst die Feile an des Menschen Herz legen, so würde der Mensch zur Maschine und gelangte nie zur freien Selbständigkeit. Wenn aber der Mensch Meine Lehre bekommt, so muß er diese freiwillig befolgen und sein Herz nach ihr bilden. Hat er sein Herz danach gebildet und gereinigt, dann erst ziehe Ich im Geiste ein und nehme Wohnung darin; der ganze Mensch ist dann im Geiste wiedergeboren und kann ewig nimmer verlorengehen.“
[Ev. Bd. 2, Kap. 75, 7-8]

Jesus zu einem Jünger, der wegen seiner zeitweiligen Schwäche die göttliche Hilfe wünscht: „Ohne Mich könnet ihr niemals etwas wahrhaft Verdienstliches zum ewigen Leben eurer Seele wirken. Dennoch muß zuvor jeder so viel tun, wie er aus seinem freien Willen heraus kann. Du mußt zuvor ernstlich deine Augen von den Lockungen und Reizungen der Welt abwenden, und so auch deine anderen Fleischessinne, und mußt ein Meister deiner Weltbegierden werden; wirst du das nicht, so werde Ich dich darum nicht blind, taub und stumm an deinen Leibessinnen machen, und du wirst mit ihnen gleichfort zu kämpfen haben. Aber wenn du es darin einmal zu einer halben Meisterschaft gebracht hast, so werde Ich dich dann schon ehest in die ganze setzen, dessen kannst du versichert sein!“
[Ev. Bd. 8, Kap. 151, 3-4]

Der Erzengel Raphael: „Jeder Mensch muß sich selbst, ganz unabhängig von der Allmacht des göttlichen Willens, frei aus sich nach der erkannten göttlichen Ordnung ausbilden, um auf diese Weise ein freies Gotteskind zu werden. Das wirksamste Mittel dazu ist die Liebe zu Gott und zum Nächsten. Der Liebe zur Seite steht die wahre Demut, Sanftmut und Geduld.“
[Ev. Bd. 3, Kap. 241, 2-4]

Der Erzengel Raphael: „Ein durch die Sünde seelenverkrüppelter Mensch muß durch eine lange, eifrige Selbstverleugnung aller seiner alten Leidenschaften die erstorbenen Lebenskräfte in sich neu beleben und so nach und nach in die möglichst höchste Liebe zu Gott übergehen, was natürlich für einen sehr verweltlichten Menschen keine leichte Aufgabe ist.“
[Ev. Bd. 5, Kap. 83, 5]

Der römische Hauptmann Julius zu der erleuchteten Jüngerin Jarah: „Der Mensch kann sich Gott erst dann vollkommen nähern, wenn er sich mit den ihm verliehenen Kräften selbst gereinigt, gebildet und gefestet hat, während welcher Selbstbildungszeit er von Gott scheinbar unbeachtet gelassen wird. — Wenn solches später auch bei dir stattfinden wird, was dann?“ — Jarah: „Da glaube und vertraue ich fest, daß Gott mich auch dann nicht völlig verlassen wird!“
[Ev. Bd. 2, Kap. 146, 23-24]

Der Erzengel Raphael: „Im ganzen, unermeßlichen Schöpfungsraum kann keine Seele durch ein unvermitteltes, unbedingtes Erbarmen Gottes zu einer Lebensvollendung gelangen, sondern nur durch ihren eigenen Willen. Des Herrn Liebe und Gnade läßt dem Menschen wohl allerlei Hilfsmittel zukommen; aber dann heißt es beim Menschen, diese als solche erkennen, sie mit dem eigenen Willen ergreifen und weise gebrauchen.“
[Ev. Bd. 5, Kap. 97, 6]

Jesu Antwort auf die Bitte des Jüngers Philippus um Befreiung von seiner zeitweisen Glaubensschwäche: „Wenn Ich dir das täte durch die Mir innewohnende Kraft, dann wärest du kein freier Mensch mehr und gerietest in eine große seelische Trägheit. Darum übe sich jeder gleichfort in allen guten Dingen des inneren Lebens.“
[Ev. Bd. 6, Kap. 52, 8-9]

Jesus: „Ich trage als ein rechter Führer und Lehrer Meine Jünger nicht über alle schroffen und holperigen Wege auf den Händen, sondern Ich lasse sie selber gehen, auf daß sie stark werden, auf noch so knorrigen Wegen zu wandeln.“
[Ev. Bd. 6, Kap. 52, 12]

Jesus: „Zur Besiegung eines gar zu großen Hindernisses auf dem Lebensweg werde Ich jedem Licht und Kraft geben. Aber vor allem muß jeder Mensch selbst so viel tun, wie in seinen Kräften steht.“
[Ev. Bd. 6, Kap. 52, 13]

Jesus: „Wer es versteht, recht viel des Lichtes aus der Gnadensonne Gottes im Herzen seiner Seele aufzunehmen und zu behalten durch die Macht der Liebe zu Gott, der bildet in sich selbst eine Gnadensonne, die der Urgnadensonne in allem völlig ähnlich ist, und kommt dadurch zur allein wahren Lebensmeisterschaft.“
[Ev. Bd. 6, Kap. 88, 5]

Jesus: „Wird der Einfluß des Guten aus den Himmeln durch des Menschen eigenen Willen so kräftig, daß die Seele ganz darin übergeht, so wird der göttliche Geist der Liebe in ihr wach und durchdringt die Seele ganz. Damit ist die Seele in die erste Stufe ihrer Vollendung getreten, ist dann für immer frei und kann, wenn sie auch noch im Fleische ist, Gesichte und Offenbarungen sogar von höchsten Engeln empfangen.“
[Ev. Bd. 6, Kap. 225, 17]

Der Erzengel Raphael: „Bevor ein Mensch zur vollkommenen Beherrschung der Naturkräfte gelangt, muß er sich durch die genaueste Befolgung des Willens Gottes diesen so sehr zu eigen machen, daß er dann frei aus sich nicht anders handeln kann, als es ihm der Wille Gottes in seinem Herzen weist. Dies ist für den, der Gott erkannt hat und über alles liebt, nichts Schweres, weil ihm die Liebe zu Gott dazu die Kraft stets in dem Maße erteilt, als er im Herzen in der Liebe zu Gott wächst und dadurch auch in der Liebe zum Nächsten. — Hat sich ein Mensch auf diese Weise mit Gott geeint, so ist er auch schon erfüllt mit dem Geiste aus Gott; denn die Liebe zu Gott und die Erfüllung Seines heiligen Willens ist ja schon der vollauf tätige Geist Gottes im Menschen; was der Mensch dann will, das will auch Gott in ihm.“
[Ev. Bd. 7, Kap. 150, 2-4]

Jesus: „Eine Menschenseele kann niemals ihr Dasein völlig verlieren, aber sie kann höchst unglücklich und unselig werden durch ihren eigenen Willen und sie kann, wenn sie es nur ernstlich will, auch wieder durch ihren eigenen freien Willen glücklich und selig werden.“
[Ev. Bd. 8, Kap. 17, 7]

Jesus vergleicht die geistige Entwicklung der Menschen mit dem irdischen Tagesablauf und fährt fort: „Ließe Ich den vollen geistigen Tag allen Menschen plötzlich werden, so würden sie träge und gäben sich nicht mehr viel mit Suchen und Forschen ab. Sie würden wohl die Gebote halten und nach der in ihnen leuchtenden Wahrheit handeln, aber das auf eine mehr mechanische als lebendige Art; und so ist es besser, daß die Menschen erst von Stufe zu Stufe durch ihr eigenes Suchen, Forschen und Handeln den geistigen Tag in sich gewahren.“
[Ev. Bd. 8, Kap. 22, 2]
 
Jesus: „Mir darf beim Menschen nicht alles möglich sein sonst hätte Ich es niemals nötig gehabt, zu euch in diese Welt als Mensch zu kommen und euch zu belehren. — Ich habe darum dem Menschen den freien Willen gegeben und seinem Verstande Wahres und Gutes und daneben Falsches und Böses gezeigt, auf daß er sich selbst prüfe, richte und bilde, damit er ein Mensch und kein von Meiner Macht gehaltenes und gerichtetes Tier sei, das nach Meinem ihm gegebenen Mußgesetz handelt und somit in sich keine Freiheit, Selbstbestimmung und Selbständigkeit hat. Der Mensch hat außer in seinem Leibe kein Mußgesetz von Mir, sondern ein freies Gesetz in seinem Willen.“
[Ev. Bd. 10, Kap. 109, 4-6]

Jesus: „Auf daß der Mensch zur höchsten Seligkeit gelange, muß er mit seinem freien Willen, seinem Verstande und seiner Vernunft sich nach Meinem ihm bekanntgegebenen Willen richten, bestimmen und selbst bilden. Ich aber kann und darf dabei mit Meiner Allmacht seinen freien Willen nicht ergreifen und ihn wie eine gerichtete Kreatur zum Handeln zwingen!“
[Ev. Bd. 10, Kap. 109, 9]

Paulus an die Gemeinde zu Laodizea: „Also ziehet allein Christus an durch den lebendigen Glauben, durch die Liebe, durch herzliches Erbarmen über eure Brüder, durch Freundlichkeit, Demut, Sanftmut und Geduld!“
[Lao. Kap. 3, 19]

Ein Himmelsbote zu einer im Traumerleben sich läuternden Seele im Jenseits: „Niemand kommt in den Himmel durch vermeintliche gottwohlgefällige Verdienste oder durch ein vermitteltes oder unvermitteltes Erbarmen des Herrn, sondern allein durch die eigene Liebe zum Herrn und die daraus hervorgehende Gnade des Herrn Jesus Christus, der da ist der alleinige Gott und Herr aller Himmel und Welten! Denn es gibt nirgends einen Himmel außer in euch; diesen müsset ihr selbst öffnen (durch die Liebe zu Gott und zum Nächsten), wollt ihr in ihn eingehen!“
[BM. Kap. 80, 18-19]

Jesus, der Herr, zu dem vollendeten einstigen Bischof Martin, der alles in einem guten Werk der göttlichen Gnade zuschreibt: „Das Zukommenlassen Meiner Gnade ist freilich Mein Werk, das da niemandem vorenthalten wird, aber das Ergreifen dieser Meiner Gnade und das Handeln danach ist das eigene Werk eines jeden freien Geistes.“
[BM. Kap. 144, 11]

Der Apostel Petrus zu dem einstigen Bischof Martin in der geistigen Welt: „Der Herr tut Großes an dir, um aus dir einen rechten Engel zu machen; aber du selbst mußt auch etwas tun, da der Herr so viel tut, sonst wirst du dir ein höchst widriges Los bereiten! Darum, wenn dich eine zu große Schönheit beirren will, blicke zum Herrn hin, und du wirst alsbald Ruhe finden.“
[BM. Kap. 159, 10 und 11]

Jesus zu drei vollerlösten Gotteskindern auf unserer Sonne: „Ihr habt euch nun durch alle schweren Prüfungen durchgewunden und seid siegreich aus manchen heißen Kämpfen hervorgegangen. Dadurch habt ihr euch völlig tauglich gemacht für Mein Reich und seid nun zu tüchtigen Arbeitern in Meinem Weinberge geworden!“
[BM. Kap. 202, 1-2]

Des Herrn Rat an einen lichtsuchenden Lebemann: „Überlege dir, was da besser ist: Entweder ein braves Mädchen zu ehelichen, — oder ob du aus reiner Liebe zu Mir verzichten möchtest auf alles!? — Siehe, das kannst du auch tun! — Aber dann bedenke wohl, daß Mir mit einem halben Dienste durchaus nicht gedient ist, — so du etwa dabei glauben möchtest, dadurch deine Freiheit zu retten. Denn siehe, in deiner vermeinten Freiheit bist du nur ein Sklave deines Fleisches, deiner Begierden und deiner freien Weltlust. Darum muß allein dein Fleisch, müssen alle deine Begierden wie Sklaven dir untertänig werden, und du mußt allen deinen tollen Gewohnheiten den vollen Abschied geben und dich sogleich in allem zu Mir wenden! — Höre! — Ich sage: allsogleich!“
[Hi. Bd. 1, S. 194, 32-34]

Jesus zu den Schwachen, aber Gutwilligen: „Wer da mit ernstem Willen selbst soviel tut als er kann und seine Schwäche Mir übergibt im Geiste, dem wird der Sieg über den Satan ein leichter sein — aber, wohlgemerkt, nur unter lebendig gläubiger Anrufung Meines Namens!“
[Ev. Bd. 1, Kap. 217, 8]

Der Herr: „Wer da kämpfet in seiner Schwäche und sieget, ist Mir ums Tausendfache lieber als ein Starker, dem der Sieg ein Leichtes ist. — Wenn der Schwache (Demütige) fällt, da will Ich ihn aufrichten, wie oft er auch immer fällt. Aber der Starke mag sich selbst aufrichten, wenn er gefallen ist!“
[Hi. Bd. 2, S. 191, 18]

Engelslehre: „Solange ein Mensch nicht in allen möglichen Verhältnissen den Satan mit eigener Macht aus dem Kampffelde treiben kann, hat er die volle Kindschaft Gottes noch nicht. Wie sollte er aber je dieses Feindes Herr werden, wenn er nie mit ihm in Berührung käme? Das Reich Gottes kostet der Freiheit des ewigen Lebens wegen einen großen Kampf, und so muß euch auch Gelegenheit zum Kampfe zwischen Himmel und Hölle gegeben werden!“
[Ev. Bd. 2, Kap. 59, 14]

Jesus: „Der Mensch muß sich gleichfort in einem Kampfe befinden, ansonst er einschliefe, und sein Lebe muß stets neue Gelegenheit bekommen, sich als solches zu üben und dadurch aus sich selbst zu erhalten, zu stärken und so seine Vollendung zu erreichen.“
[Ev. Bd. 3, Kap. 168, 4]

Jesus: „Ohne äußeren und inneren Kampf wird sich Mein Reich auf dieser Erde nicht gewinnen lassen. Denn da schon das diesirdische Leben Kampf ist, um wieviel mehr das wahre, geistige Leben, besonders wenn es schon in dieser Welt sich äußern soll. Aber der Kampf wird dennoch für jeden, der Gott wahrhaft liebt, ein leichter sein. Denn dies sei jedem Meiner wahren Freunde gesagt: Mein Joch ist sanft und Meine Bürde leicht!“
[Ev. Bd. 5, Kap. 90, 3]

Jesus: „Den Stürmen auf dem Meere gleich sind beim Menschen die zugelassenen geistigen Proben und Kämpfe. Sie muß jeder Mensch auf dieser Erde bestehen und sich durch sie zum wahren Leben emporkämpfen!“
[Ev. Bd. 8, Kap. 162, 10]

Jesus: „Gott hat jedem Menschen einen freien Willen gegeben, einen Verstand und ein ihn mahnendes Gewissen, ohne welche drei Gaben der Mensch nur ein Tier wäre. Dem Menschen sind zur Probe seines freien Willens auch Trägheit und Eigenliebe in seinem Fleische angeboren. Der Mensch aber soll aus eigener Kraft das als ein Übel für seine Seele erkennen und es mit den von Gott ihm gegebenen Mitteln so lange bekämpfen, bis er ein vollendeter Meister über alle seine leiblichen Leidenschaften geworden ist.“
[Ev. Bd. 7, Kap. 193, 1-3]

Jesus zu einem bekehrten Römer: „Wie sich in der Naturwelt alles aus zarten Anfängen durch Kämpfe zu höherem Werden und Sein gestaltet, so steht es nach Meiner Ordnung auch mit der Gewinnung der Lebensmeisterschaft des Menschen. Er muß anfangs selbsttätig auftreten und gegen die ihn bestürmenden Leidenschaften mit den ihm verliehenen Waffen zu kämpfen beginnen. Tut er das, so wird ihm nach dem Maße seiner Siege auch die Hilfe von Mir für weitere, ernstere Kämpfe und Siege verliehen werden, und er wird endlich trotz aller Stürme das Lebensziel erreichen.“
[Ev. Bd. 8, Kap. 152, 14]

Einen römischen Hauptmann, den der grausame Kampf in der Tier- und Menschenwelt bedrückt, belehrt Jesus: „Siehe, auf dieser Erde, auf welcher die Menschen die Bestimmung haben, ihrer Seele und ihrem Geiste nach vollendete Gotteskinder zu werden, muß zum Kampf der gegensätzlichen Kräfte alles so eingerichtet sein, wie es nun ist. — Stelle dir diese Erde als eine eintönige, ebene Welt mit nur je einer Art von Metall, Pflanzen, Bäumen und Tieren vor, sage: wie weit sollen es auf einer solchen Welt die Menschen mit der Erweiterung ihrer Begriffe, Ideen und Phantasie bringen!? Wie mager wäre es da mit dem Verstand und der höheren Vernunft bestellt? Dagegen wirst du in einer mit reichster Mannigfaltigkeit ausgestatteten Welt gebildete Menschen finden, wenn schon nicht in der Sphäre des innersten Seelen- und Geistlebens, so doch in der Sphäre des äußeren Verstandes, der Vernunft und der Phantasie, was bei einem Menschen doch da sein muß, wenn er zur höheren Bildung des inneren Seelen- und Geistlebens übergehen will.“
[Ev. Bd. 10, Kap. 19, 4 und Kap. 20, 2-11]

Jesus zu Seinen Jüngern und Freunden: „In dieser Zeit, in der die Macht der Hölle auf Erden übergroß geworden ist, braucht Mein Reich Gewalt und ernste Mühe, und nur die werden es besitzen, die es mit Gewalt an sich reißen. — Es werden auch über euch allerlei Prüfungen und Versuchungen kommen, dann aber denket daran, daß Ich es euch zum voraus verkündet habe. Seid dann mutig und kämpfet weise und stets mit aller Liebe gegen das Heranstürmen der Welt in und außer euch, so werdet ihr mit Meiner Hilfe für eure Arbeit des Himmels goldene Früchte im reichsten Maße ernten, und eure Freude darob wird eine große und unvergängliche sein!“
[Ev. Bd. 10, Kap. 117, 12-14]

 

Bücher

Die großen Lebens- & Kirchenfragen Das verlorene Paradies Gleichnisse Jesu Weisheitsgeschichten Offenbarungen Gottes neben der Bibel Der wahre und lebendige Glaube Weltsinn, Wohlstand und Reich Gottes Der Prophet Jakob Lorber

Hörbücher

Gott, Mensch und Welt im Lichte der NO Der Prophet Jakob Lorber Die Neu-Offenbarung Gottes Der Erdenweg Jesu Wissenschaft & Glaube Der Tod - Geburt in eine neue Welt Johannes - das grosse Evangelium Gott spricht...

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