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Die Selbstbeschauung, ein hochwichtiges Seelenreinigungsmittel 464

Administrator Beiträge: 10838 Forumgründer *****
Die Selbstbeschauung, ein hochwichtiges Seelenreinigungsmittel
« am: Mai 11, 2012, 09:08:20 Vormittag »
Der Herr: „Ich sprach am Kreuze: ‚Es ist vollbracht!’ — Aber was ist vollbracht? — Mein eigener Kampf um euch; denn mehr kann Ich als euer Schöpfer, Gott, Herr und das ewige Leben selbst nicht tun, als euern Tod auf mich nehmen. Es ist zwar vollbracht (die Erreichung des höchsten Lebenszieles), aber nicht für euch, sondern nur für Mich selbst! Aber tuet ihr danach, daß dieses Werk auch in euch vollbracht werde? — O ja, ihr leset fleißig, ihr schreibet auch fleißig, ihr besprechet euch auch gerne von Mir —; doch wenn Ich sage: ‚Widmet Mir anstelle eurer Weltgedanken und weltlichen Erheiterungen nur eine Stunde am Tage, heiliget sie dazu, daß ihr euch dann mit nichts als nur mit Mir in eurem Herzen abgebet!‘ —‚ oh, da werdet ihr hundert Anstände finden, und hundert weltliche Gedanken werden sich um einen einzigen schwachen geistigen wie ein Wirbelwind drehen!“
[Schrft. Kap. 5, 12, 14-15]

Jesus empfiehlt nach wichtigen geistigen Gesprächen und Belehrungen: „Nun wollen wir ruhen und uns in der inneren Selbstbeschauung üben, welche eine wahre Sabbatsfeier in Gott ist.“
[Ev. Bd. 2, Kap. 166, 18]

Jesus über die rechte Weise und Wirkung der Selbstbeschauung: „Ruhet und denket im stillen lebendig nach über euer Tun und Lassen, über den euch wohlbekannten Willen Gottes, und ob ihr diesem nachgekommen seid zu den verschiedenen Zeiten, — so habt ihr euch in rechter Weise innerlich selbst beschaut und dem Eindringen Satans in euch den Weg erschwert. Denn dieser sucht nichts emsiger, als durch allerlei äußere, nichtssagende Gaukeleien den Menschen an seiner inneren Selbstbeschauung zu hindern. Hat aber der Mensch durch Übung eine Fertigkeit in der Beschauung seines Inneren erreicht, so findet er in sich gar bald, welche Fallstricke ihm der Satan gelegt hat, und kann diese alsbald zunichte machen und aller künftigen Arglist des Feindes vorbauen.“
[Ev. Bd. 1, Kap. 224, Abs. 10-11]

Der Erzengel Raphael: „Äußere Ruhe und Schweigsamkeit sind nötig für das Wirken des Geistes in der Seele.“
[Ev. Bd. 3, Kap. 60, 21 und Kap. 61, 1-3]

Der Jünger Johannes: „Mir kommt es vor, als ob der Herr es so haben wolle, daß jeder Mensch sich zuerst selbst finden muß, bevor der Herr Seine alles Leben vollendende Hand an ihn legt und mit Seinem Lichte Wohnung nimmt in des Menschen Herzen. Aus diesem Grunde sagt der Herr auch niemandem die Fehler seines Lebens vor, sondern macht die Fehler nur durch gewisse Rüttler offenbar, wodurch Er die Seele nötigt, sich näher zu beschauen, ihre Fehler in Seinem Lichte zu erkennen und sie von sich zu bannen, um dann völlig in die Ordnung Gottes einzugehen.“
[Ev. Bd. 2, Kap. 188, 15-16]

Der erleuchtete König Lamech von Hanoch zu den Urvätern und den Kindern der Höhe: „Der Herr hat dem Menschen die Schwächen zur selbständigen Probung gegeben. Durch diese Schwächen ist unser aller geistige Freiheit bedingt, und wir können erst durch deren Erkenntnis und Besiegung vollkommen frei im Geiste werden. Und somit ist die Schwäche in uns ein vom Herrn geflissentlich unvollendeter Teil unseres Wesens, den wir selbst vollenden sollen, um dadurch die göttliche Ähnlichkeit unseres Geistes in uns selbst bekräftigend zu rechtfertigen und ein wahrhaft freies Leben für ewig zu gründen. Wenn wir aber lieber unsere Schwächen verdecken als offenbaren, so schaden wir uns selbst und sind selber schuld, wenn wir am Ende durch sie zugrunde gehen!“
[H. Bd. 3, Kap. 170, 7-9]

Den lange hart und vergebens in der inneren Selbstbeschauung um Erleuchtung Ringenden empfiehlt Jesus: „Prüfet euch sorgfältig, ob nicht noch weltliche Vorteilsgedanken euer Herz beschleichen, ob nicht zeitweiliger Hochmut, eine überspannte Sparsamkeit, Ehrsucht, richterlicher Sinn, Rechthabelust, Wollustsinn und dergleichen mehr euer Herz und eure Seele gefangenhalten. Solange das bei einem Menschen der Fall ist, wird er zur vollen Erfüllung Meiner Verheißung (die Wiedergeburt) an ihn nicht gelangen.“
[Ev. Bd. 5, Kap. 125, 2]

Jesus: „Es würde oft manchem gar nicht viel fehlen an der vollen Besitznahme des Gottesreiches in seiner Seele; und dennoch wird er Mein Reich nicht einnehmen, weil er sich zu wenig prüft und nicht acht darauf hat, was etwa noch Irdisches an seiner Seele klebt.
[Ev. Bd. 5, Kap. 125, 4]

Jesus beleuchtet dem römischen Oberrichter Faustus die Wichtigkeit der Selbstprüfung als Seelenläuterungsmittel und weist auf die Gefahren des Hochmutes und der Geltungssucht hin, die im Herzen die Hölle bereiten.
[Ev. Bd. 2, Kap. 8, 8]

Der Evangelist Johannes: „Jeder, der in das Leben seines Geistes eingehen will, muß sich täglich auf eine Zeitlang in die vollkommene Ruhe seines Geistes begeben und muß in dieser nicht etwa mit allerlei Gedanken umher schweifen, sondern er muß einen Gedanken nur fassen und diesen unverwandt betrachten. Der beste Gedanke ist der Herr. Und wenn jemand solches mit Eifer und mit aller möglichen Selbstverleugnung tut, so wird dadurch die Seele wie das Gehör seines Geistes (seiner Seele?) immer mehr an innerer Schärfe gewinnen.“
[GS. Bd. 2, Kap. 44, 16-17]

Der erleuchtete Prophet der Urzeit Henoch: „Es ist nicht so leicht, sich selbst zu beschauen. Denn sehet, bis jetzt war bei euch allen vorzugsweise der Verstand eures Kopfes die Leuchte eurer Seele; aber der ewig lebendige Geist, der da wohnt im Herzen der Seele, und der da ist das alleinig wahre, innerste, lebendige Licht des Lebens, ist bei euch noch nie geweckt worden. Das aber ist das alleinige Weckmittel des Geistes, daß ihr alle euch im Herzen, d.h. in der vollkommensten Liebe, an den heiligsten Vater wendet voll Vertrauen und voll gerechter, uneigennütziger Treue!“
[H. Bd. 2, Kap. 56, 5, 6 und 11]

Jesus zu der klugen Jüdin Helias, die eine Beachtung des Neunten Gebotes für unmöglich hält, da man seinen Gedanken und Begehrungen nicht gebieten könne: „Du kannst denken, was du willst, so kannst du dadurch nicht sündigen, wenn dein Herz an einem unordentlichen Gedanken kein Wohlgefallen findet. Findest du aber an ihm ein Wohlgefallen, so verbindest du schon deinen Willen mit dem schlechten, der Nächstenliebe baren Gedanken und bist nicht ferne davon, solchen Gedanken, der einmal von deinem Wohlgefallen und Willen belebt ward, in die Tat übergehen zu lassen, wenn dir die Umstände günstig erscheinen und die Tat ohne äußere Gefahr zulassen. — Daher ist die weise Überwachung der im Menschen vorkommenden Gedanken durch die wahre Nächstenliebe und vom geläuterten Lichte des Verstandes und der Vernunft von höchster Wichtigkeit.“
[Ev. Bd. 7, Kap. 36, 2]

Auf die Frage des Judas Ischariot: ‚Herr und Meister, wie kann man den alten Adam aus- und einen neuen Menschen anziehen?“ erklärt ihm Jesus: „Deine weltlichen Begierden und Gelüste, die im Fleische toben, unterjoche mit deinem freien Willen und trachte nach dem Reiche Gottes in dir nach der euch allen bekannten Lehre und Weise, so hast du dadurch den alten Menschen ausgezogen und einen neuen angezogen.“
[Ev. Bd. 9, Kap. 100, 8-9]

Jesus: „Es soll sich jeder Mensch zuerst gläubig nach den von oben empfangenen guten Lehren richten und dann acht haben auf sein Gemüt, aber auch auf die in seinem Fleische schlummernden bösen Leidenschaften, die sich in Trägheit, Wollust, Eigenliebe, Starrsinn, Hochmut, Neid, Geiz und Herrschsucht kundgeben. Diesen soll er durch die Macht der Liebe zu Gott und zum Nächsten, durch Geduld, Demut und Sanftmut begegnen, so wird es nicht lange währen, bis sich ihm die guten Geister fühl- und sichtbar nahen.“
[Ev. Bd. 6, Kap. 225, 19]

Jesus zu der lichtsuchenden Jüdin Helias: „Solange der Mensch nicht völlig Herr seiner Gedanken ist, wird er auch nicht Herr seiner Leidenschaften und der daraus hervorgehenden Taten sein. Wer aber nicht Herr und Meister in und über sich ist, der ist noch fern vom Reiche Gottes und bleibt ein Knecht der Sünde, die den ganzen Menschen verunreinigt.
[Ev. Bd. 7, Kap. 37, 6]

Der Herr zu einem jungen Mädchen: „Willst du, Meine liebe Tochter, dein Herz reinigen, auf daß es wohlgefalle den himmlischen Geistern, so mußt du wie eine weise Gastwirtin alles schlechte und unnütze Gesindel (unsaubere, weltliche Gedanken) aus deinem Herzen verbannen, ja es gewaltsam hinauswerfen, dann alle Gemächer deines Herzhauses wohl fegen und säubern, auf daß den anlangenden Himmelsgästen die Gaststuben gefallen und sie fortan darin bleiben mögen!“
[Hi. Bd. 2, S. 315, 4]

Der Jünger Johannes zu dem Bettler Zorel: „Willst du vollkommen werden, so mußt du dich entdecken, und es darf kein Hehl in deiner Seele sein; erst wenn alles Unordentliche aus dir heraus ist, kannst du an der Vollendung zu arbeiten anfangen.“
[Ev. Bd. 4, Kap. 63, 10]

Der Erzengel Raphael: „Wie kann der Mensch in sich erfahren, ob er sich ganz in der reinen Liebe nach der göttlichen Ordnung befindet? — Der Mensch prüfe sich, wenn Arme zu ihm um einen Beistand kommen, ob es ihn in seinem Herzen freudigst und seiner selbst vergessend zum Helfen drängt. Verspürt er dies in sich ganz lebendig, so ist er als ein wahres Gotteskind schon reif, und die gemachten Verheißungen, die ein fertiges Gotteskind zu gewärtigen hat, beginnen in die volle Wirksamkeit zu treten und sich wunderbar in Rede und Tat zu zeigen.“
[Ev. Bd. 3, Kap. 241, 5-6]

Des tiefst gefallenen, verruchten Königs Lamech von Hanoch grausige Innenschau, in welcher er seine schreckliche Sündhaftigkeit und die Fülle seiner Missetaten erkennt, seine heiße Reue und tiefe Demütigung.
[H. Bd. 2, Kap. 183, 14-23]

Jesus: Satan versucht immer wieder, durch schreckenerregende Erscheinungen die Selbstbeschauung ernst ringender Seelen zu stören; aber im Vertrauen auf Mein Wort gewinnt die Seele ihre Ruhe wieder und gelangt bald zur Wiedergeburt.
[Ev. Bd. 1, Kap. 226, 2-4]

 

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