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Der Weg zur Wiedergeburt 482

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Der Weg zur Wiedergeburt
« am: Mai 21, 2012, 09:53:04 Nachmittag »
Das Wort Gottes - Die größte Bibliothek göttlicher Offenbarung / Buch 3 - Kundgaben Nr. 86 bis 131 / Die törichte Liebe: Der Weg zur Wiedergeburt

J.H. Nr. 127                                                               8. Mai 1973

 
»Die törichte Liebe: Der Weg zur Wiedergeburt«
 
Mein Friede sei mit euch!

Da ihr MICH so ersehnt in dieser Abendstunde, will ICH noch zu euch kommen, um euch zu beglücken, um euch einigermaßen aufzuklären, denn ICH, euer Vater, habe Meine Geheimnisse. ICH kann sie euch nicht bis zum letzten offenbaren, weil ihr noch nicht in dieser Liebe vorgedrungen seid und somit auch nicht verstehen könnt. Aber ICH will euch eine Speise geben, die ihr verstehen könnt. ICH will, daß jeder Mensch selig werde. Wenn ihr in diesem Erdenleben viel Leid und Schmerz erfahrt, so kommt es daher, weil ihr noch nicht in einer reinen Liebe zu stehen kommt. Denn ICH will ja, daß ihr jetzt schon die Seligkeit habt.

Aber ICH muß warten, bis die Weltmenschen sich aufmachen, bis ihr euch aufgemacht habt, und ICH muß warten, bis Meine Kinder so in die Stille hineingehen, daß ICH in ihnen leben, wirken und walten kann. ICH muß warten in Geduld, bis ihr endlich sagt: Nun habe ich genug. Nun will ich doch auf das Höchste gehen, ich will wirklich zu dieser reinen Liebe durchdringen. Ich will die Wiedergeburt meiner Seele erleben, die mir verheißen ist. Soweit müßt ihr kommen, bis ihr alles Weltliche verachtet. Das heißt: Ihr lebt in der Welt und ihr werdet in der Welt immer das haben, was ihr benötigt. Ein genügsames Herz wird MIR immer danken, weil ICH sein Leben erhalte. Und wie ICH es erhalte, das ist Meine Sache: So, wie es euch dient.

Ihr könnt froh und dankbar sein, wenn ihr durch euer Verhalten immer wieder von MIR in der richtigen Weise gezogen werdet, die euch MIR näher bringt. Der Weg der Wiedergeburt tut sich ja hart, das wißt ihr. Aber wenn ihr stille seid und wieder überwunden habt eine Schwäche, dann steht ihr vor Erstaunen da und ihr erkennt in der Freudigkeit, daß ihr doch Gehaltene seid, von MIR gehaltene Kinder seid: Söhne und Töchter. Es tut sich hart. Es bricht ein Leid, eine Sorge nach der anderen über Meine Kinder herein, weil sie nicht gelernt haben, sich MIR ganz auszuliefern. So ihr euch MIR ganz ausliefert, ist doch Meine Last so leicht, weil ihr Gehaltene seid.

Die Liebe der Maria Magdalena - die euch so beschäftigte - kann und will ICH euch so beschreiben: Sie hatte immer ein Sehnen in sich von der einstigen Welt her, von der sie kam. Dieses Sehnen hat sie nie verlassen. Und sie suchte die Erfüllung dieses Sehnens in der irdischen Liebe. Sie war heiß, diese Liebe. Und sie suchte und suchte - und fand doch nicht, was sie suchte. So geht es auch mit euch. Ihr sucht und ihr habt gesucht, und habt doch nicht gefunden, was ihr gesucht habt. Und ihr sucht immer noch und denkt immer noch: Es müßte eine Liebe noch da sein, die sich gegenseitig versteht und ineinander aufgeht. Dem ist nicht so. Da geht ihr von Stufe zu Stufe, von Fall zu Fall und immer müßt ihr wieder erkennen: Das ist nicht das, was ich mir ersehnte.

So ging es Maria Magdalena. Sie hat viel geliebt. Und sie hat wirklich sich hingegeben dem Manne, vielen Männern, weil sie immer wieder das suchte, was sie beglückte und doch nie fand. Sie hat gegeben, was sie geben konnte. Und doch hat es nicht ausgereicht, was sie gegeben hatte. Nun war sie von Ewigkeit dazu berufen Mir zu dienen. Von Ewigkeit her wurde sie dazu benützt, daß sie aufnahmefähig war für einen Engelseinfluß, der sagte: Gehe hin, nimm Salbe mit und salbe den, den du von ganzem Herzen lieben kannst und der dich wiederliebt. Gehe hin und salbe ihn auf seinen Tod. Maria erschrak in ihrem Herzen, aber die Sehnsucht und das Brennen in ihr war so unaussprechlich groß, und sie fühlte eine andere Liebe in sich aufgehen, heiß, innig, selbstlos. Ja, sie überlegte nicht, daher kam diese törichte Liebe in ihr Herz hinein.

Sie war berufen, MICH zu salben. Das hat seine Entsprechungen, die ICH euch später einmal sage, wenn ihr reif geworden seid; oder die ihr einst erfahren werdet in Meinem Reich. Denn diese Worte sind nicht nur euch beiden gegeben, sondern sie sind all denen gegeben, die sie hören werden und sie sind nicht alle in einer Reifestufe. Deshalb werde ICH MICH so verständlich machen, daß auch die anderen es verstehen können. Nun ist die Maria Magdalena gekommen in dieser heißen Liebe. Sie schaute nicht rechts auf die Pharisäer, sie schaute nicht auf die Jünger, sie hatte nur gefühlt, geahnt, in sich gewußt: Von dieser Liebe wirst du nicht enttäuscht werden.

Und indem sie MICH salbte, indem sie Meine Füße mit Tränen benetzte und mit ihren Haaren trocknete, war es keine Reue in ihr, sondern eine überschwengliche Liebe, die sie in Tränen ausbrechen ließ. Nicht in Reue, denn das, was sie seither getan hat, war Liebe, wenn auch gebundene Liebe. Aber das, was sie empfunden hat in Meiner Nähe, als sie MICH salbte, das war so übergroß in ihr, daß sie nur in Tränen ausbrechen konnte. Sie fand keine Worte. So äußert sich auch bei euch die törichte Liebe. Denn, schon wenn Menschen sich hier auf Erden finden dürfen in einer Weltliebe, in einer erotischen Liebe, verstummen sie oft und finden keine Worte.

Das ist der Anfang der gefallenen Liebe. Dann kommt die Liebe des gegenseitigen Verschenkens und dann ist es aus. Dann kommt die Enttäuschung, dann sehen sie das Gefallene an sich und werden nicht satt von dieser Liebe. Wer aber so kommt, wie Magdalena zu MIR, der ist satt geworden an Meiner Liebe, und wenn ihr so in eurem Herzen zu MIR kommt, werdet ihr satt und werdet in Tränen ausbrechen und werdet auch keine Worte mehr finden, sondern überwältigend wird es in eurem Herzen sein. Und diese Liebe habe ICH für euch bereit. Nun liegt es an euch! Magdalena kam, ICH ging nicht zu ihr. Auch ihr müßt zu MIR kommen. Ihr braucht nicht in der Reue kommen. ICH habe euch schon so viel vergeben. Kommt zu MIR in dieser überströmenden Liebe!

Nicht: Vater, vergib mir, sondern: Vater, hier ist mein Herz! Nimm es an, und mache mich selig in DIR! Diese Bitte werde ICH allezeit erhören, so es dem Kinde ernst ist. Das andere: Die Wiedergeburt der Seele, die mußte auch Maria Magdalena noch durchmachen. Sie durfte MICH nicht anrühren, als ICH auferstanden war, weil sie noch nicht rein war. Sie mußte warten. Und später erst erkannte sie, wer ICH war und hatte Reuetränen. Und so ist es mit euch auch. Sowie ihr MICH jetzt erkannt habt, kommen Reuetränen in euer Herz, und die werdet ihr immer wieder haben, bis ihr ganz durchgedrungen seid zu dieser Liebe. Sie war noch nicht rein bei Magdalena, sie braucht auch noch nicht rein bei euch sein, sie muß nur überschäumend, sich hingebend, sein.

Die Reinigung vollziehe ICH, wie ICH sie später auch vollzogen habe an Magdalena. Diese Reinigung - das wißt ihr - die kann nur geschehen, indem sich in euch was regt. Und dieses „Etwas-sich-regen“ bin ICH in euch. Aber ihr meint, ihr seid es. Und dieses Regen ist der erste Anlaß, daß ICH MICH bemerkbar in eurem Herzen mache. Allmählich kommen zu diesem Sich-regen dann die Leiden. Wie eine Mutter leidet, solange sie mit dem Kinde geht, so leiden Meine Kinder, solange sie auf dem Wege der Wiedergeburt sind. Es kommen Zeiten des Verzweifelns und ihr verzweifelt doch nicht, weil ICH euch immer wieder halte im Verzweifeln. Ihr kommt in Zeiten der Trauer, des Leides, wo ihr nicht mehr durchseht, auch das Leid, das ihr erlebt an andern. Und das ist es, was sich in euch regt, damit es zum Durchbruch kommt und ihr tiefer und tiefer sucht.

Und immer mehr erkennt ihr zuletzt Meine Führung, weil ihr in dem ja immer die Gehaltenen seid. Ihr seid allezeit die Gehaltenen, von MIR Gehaltenen! Und das sollt ihr nicht vergessen: Es wird noch mancher schwere Stoß über eure Seele gehen. Es liegt in dieser Zeitwende. Aber dann denkt daran, daß ihr Gehaltene seid! Und in dem Gehaltenwerden und in dem Erkennen wächst eure Liebe zu MIR immer mehr. Und - ihr seht es nicht - es entwickelt sich in euch: Was entwickelt sich in euch? Die Wiedergeburt. Allmählich erkennt ihr, daß doch alles anders aussieht. Wie groß doch Meine barmherzige Liebe ist. Und das ist schon ein Erwachen in euch und dann ist schon gestaltet in euch, was niemand sieht außer ICH, euer Vater: Mein Ebenbild. Und das ist dann die Wiedergeburt eurer Seele.

Glaube nicht, Mein Sohn, daß (du = d.Hrsg.) - wenn du wiedergeboren bist - es weißt. Es tun Viele Wunder in Meinem Namen. Es werden Viele heilen in Meinem Namen und sind nicht wiedergeboren, sondern machen es aus anderen Kräften heraus oder wohl aus Meiner Kraft, sind aber dennoch nicht wiedergeboren. Wiedergeboren ist nur der, der es nicht weiß und der in der Magdalenischen Liebe steht. Der wartet, was ICH ihm verheiße und tritt zur Zeit hervor, wann ICH es von ihm fordere. Und er wird immer mit schwerem Herzen hervortreten, es ist nicht leicht, wenn ICH ihn rufen werde, denn er ist armselig und schwach und hinfällig. Nicht wie die anderen, stark, sondern wirklich nur auf MICH allein angewiesen. Das ist der Unterschied.

Nun bringe ICH euch so weit, ICH habe es euch ja verheißen. Und das sage ICH allen, die dieses Wort hören: Macht euch auf, ihr habt nicht mehr lange Zeit. Geht ab von dem, was die Welt zu bieten hat, von all den Prophezeihungen. Ihr wißt ja, wo ihr steht. ICH habe durch dieses Kind euch alles gesagt, laßt euch an dem genügen! Ihr werdet immer wissen, wo ihr steht, wenn ihr mit MIR vereint seid. Trachtet danach, daß ihr die Wiedergeburt erreicht, die volle Magdalenenliebe: Die heiße, sich hingebende, einfältige, sich überschwenglich verschenkende, törichte Liebe! Nun habe ICH euch gesagt, nachdem ihr MICH gebeten habt, habe euch Auskunft gegeben über diese Liebe. Geht auch heute hin im Segen, in der Gewißheit, daß ICH bereit bin, euch diese Liebe zu schenken.

ICH, euer Vater, JESUS CHRISTUS.  Amen.