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Schulung der Selbstverleugnung im Jenseits 501

Administrator Beiträge: 10838 Forumgründer *****
Schulung der Selbstverleugnung im Jenseits
« am: Juni 24, 2012, 08:38:07 Nachmittag »
[h3]Schulung der Selbstverleugnung im Jenseits[/h3]
Das Große Evangelium Johannes - Band 2 / 138. Kapitel


01] Sagt die Jarah: »Verstanden hätte ich's wohl, - aber darum ist die Sache dennoch sehr traurig für mich und für alle anderen Menschen; denn aus Tausenden wird kaum einer die volle Kraft haben, aus sich selbst der Welt also zu begegnen, wie es Dir wohlgefällig wäre!«
02] Sage Ich (JESUS): »Darum bin Ich aber ja in die Welt gekommen, um durch Meine Lehre und durch Meine Taten jedermann das Mittel in die Hand zu geben, mit welchem er mit leichter Mühe die Welt besiegen kann!«
03] Sagt die Jarah: »Wäre schon alles recht, - aber es gibt auf der Erde noch eine große Menge Menschen, die von Deinem Worte vielleicht kaum in tausend Jahren etwas vernehmen werden! Womit werden sich dann unter der langen Zeit diese schirmen vor dem Andrange der Welt? Sie sind doch ebensogut Menschen als wir Juden!«
04] Sage Ich: »Es steht mit den Völkern der Erde also wie mit den einzelnen Kindern eines Vaters: einige, als früher zur Welt geboren, werden vom Vater anders gehalten als jene, die erst kaum vor zwei, drei, vier bis fünf Jahren das Licht der Welt erschauten. Der älteste Sohn ist schon ein Mann voll Kraft geworden, und eine Tochter ist mannbar; daneben aber gibt es noch ein paar Kinder in deinem Alter, und drei liegen noch in den Windeln. Sage Mir, ob es von dem Vater wohl klug wäre, so er die Kinder in der Wiege genau also behandeln würde wie den zum kräftigen Manne herangereiften Sohn!?«
05] Sagt die Jarah: »Das wäre freilich wohl sehr dumm von einem solchen Vater!«
06] Sage Ich: »Nun sieh, darin liegt es auch, warum einige Völker erst später zu Meiner Lehre gelangen! Sie sind jetzt noch nicht reif dazu; aber zur rechten Zeit werden sie schon reif werden, und da wird auch Meine Lehre an sie gelangen. - Verstehst du das?«
07] Sagt die Jarah: »O ja, das versteh' ich recht wohl; aber welches Los haben dann die auf dieser Erde bis jetzt noch nicht reif gewordenen Völker im großen Jenseits zu erwarten?«
08] Sage Ich: »Das sollst du sogleich zu sehen bekommen! Sieh hin, dort am mitternächtlichen Teile des Himmels steht ein Stern von etwas rötlichem Lichte; fasse ihn also wie den früheren ins Auge deines Gemütes und richte auch dein irdisch Auge darauf hin, und du wirst in jenem Sterne die schönste Antwort auf deine Frage bekommen!«
09] Die Jarah tut das nun sogleich und sagt schon nach wenigen Augenblicken: »O Herr, Du allmächtigster Schöpfer Himmels und aller Welten, das ist ja noch eine viel größere Welt, denn da war die frühere, und von welch einem herrlichen Lichte ist sie umflossen! Aber das Licht ist von hellroter Farbe, ein wenig ins Goldgelbe übergehend, während das Licht der ersten Welt ganz rein weiß war. Aber nun wird auch das Licht dieser Welt unerträglich stark! Ah, nun habe ich schon den belebten Boden dieser Welt! Oh, da ist es auch unbeschreiblich herrlich! Welch eine Mannigfaltigkeit! Niedliche, sanft ansteigende Berge schließen die herrlichsten, fruchtreichsten Täler ein. In den Tälern sieht man auch eine Art von Hütten, die bloß aus einem Dache bestehen, das mit wie Rubin schimmernden Säulen unterstützt ist in guter Ordnung; aber auf den Rücken der Berge laufen ohne Unterbrechung solche Hütten fort in unabsehbaren Reihen, und so ungeheuer weit nun mein Blick reicht, so sehe ich dennoch nichts anderes, und da ist eine solche Hütte der andern so ähnlich wie beim Menschen ein Auge dem andern. Wie ich merke, ruhen die länglich runden Dächer alle auf etwa sieben Mann hohen Rubinsäulen; aber da ist auch eine Säule wie die andere! Von Menschen und anderen lebenden Wesen ist bis jetzt noch nichts zu entdecken gewesen; aber sie müssen hier dennoch auch vorhanden sein, - denn davon gibt schon die außerordentliche Kultur dieser überweitgedehnten Länder Kunde!
10] Aber merkwürdig ist, daß hier in dieser sonst überherrlichen Welt sich alles ähnlich ist! Ein Fruchtbaum sieht dem andern auf ein Haar ähnlich, und eine Blume der andern; alles ist in Reihen gesetzt, und man kann um alles in der Welt nichts außerhalb dieser Ordnung finden.
11] Es nimmt sich dies alles zwar gar wunderherrlich aus und gewährt einen freundlichen Anblick; aber mit der Zeit müßte dies ewige Einerlei einem Menschen unserer Art und Gattung denn doch etwas langweilig werden! Aber nun bin ich vor einer solchen Hütte angelangt, und sieh, da gibt es Menschen in ganz unserer Art darin! Einer steht auf einem erhöhten Orte und predigt, und die mehreren hundert anderen hören diesen Prediger mit der größten Andacht an!
12] Da in der nächst anstoßenden Hütte sehe ich mehrere in faltenreiche Kleider gehüllte Menschen an einem wohlbesetzten Tische speisen; aber um die Speisenden herum stehen ebensoviele, die der Hunger zu plagen scheint, und diese bekommen nichts zu essen! Ah, da in der dritten Hütte aber sehe ich nun einige wunderschönste Dirnen! Diese stehen bar mutternackt und machen sich mit sehr wenig sagenden Männern recht lustig, wandeln hin und her; im Hintergrunde aber stehen eine Menge sehr lüstern scheinende Jünglinge und geben den schönen Dirnen Zeichen, auch zu ihnen zu kommen und sich mit ihnen auch ein wenig lustig zu machen. Aber die Jünglinge bekommen kein Gehör und scheinen sich darüber gerade nicht zu sehr zu freuen.
13] Ah, das sind doch merkwürdige Hauseinrichtungen! So sehr auch äußerlich eine Hütte der andern auf ein Haar gleichsieht, so verschiedenartig scheinen darinnen doch die Beschäftigungen der Menschen zu sein, und das ist doch sicher auch sehr merkwürdig!? Aber wenn es auf dieser ungeheuer großen Welt allenthalben also aussieht wie in dieser von mir nun geschauten Gegend, dann ist mir unsere kleine Erde lieber - bis auf die bösen Menschen!«
14] Sage Ich: »Alles das, was du nun siehst, ist nur ein kleines Schul- und Einübungshaus in der Selbstverleugnung und in der Sichselbstüberwindung. Wandle nun mit deinen Gemütsaugen weiter, und es wird sich dir gleich etwas anderes zeigen!«
15] Jarah tut das und schreit bald so auf, daß die Festschlafenden beinahe aufgeweckt worden wären, so sie nicht Mein Wille wieder in den Schlaf versenkt hätte.
16] Ich fragte auf den Schrei die Jarah, was es denn gäbe, darum sie gar aufgeschrien habe.
17] Sagt Jarah: »O Herr, die Pracht, diese Majestät überbietet wieder alles, was je eines Menschen Sinn fassen kann! Da steht Dir ein Palast so groß und hoch wie auf der Erde der höchste und größte Berg! Die Mauern sind aus lauter köstlichsten Edelsteinen aufgeführt. Tausend und abermals tausend goldene Treppen und Galerien zieren von außen diesen ungeheuren Palast, der in seiner höchsten Höhe in eine förmliche Spitze ausläuft. Rings um diesen Palast prangen die herrlichsten Gärten, in denen aber die größte Mannigfaltigkeit das Auge zu stets neuer Bewunderung auffordert; in den Gärten aber gibt es auch sehr schöne Seen, auf denen für das Vergnügen wahrscheinlich eine große Menge wunderbarer Kunstwerke herumschwimmen, aber von niemandem geleitet und noch weniger beachtet werden.
18] Herr, was bedeutet denn das alles? Wer sind die Bewohner dieses ungeheuren Palastes, und wozu dienen diese auf den schönen Seen frei herumschwimmenden Kunstwerke aller Art?«

 

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