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Was geschieht, wenn wir sterben? 424

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Was geschieht, wenn wir sterben?
« am: Juni 28, 2012, 09:00:29 Vormittag »
[h3]Was geschieht, wenn wir sterben?[/h3]Aus dem Vorwort zu dem Jenseitswerk durch Jakob Lorber: Von der Hölle bis zum Himmel, von Dr. Walter Lutz


Beim leiblichen Tod des Menschen trennt sich die Seele unter Führung des als Leiter und Lebensvollender in ihr wohnenden göttlichen Geistfunkens als ätherischer Geistmensch von ihrer irdischen Hülle. Diese Loslösung geschieht umso schwerer, je mehr der Mensch mit seinem Denken und Wollen noch am Diesirdischen klebt. Räumlich erhebt sich die Seele nach der Trennung gewöhnlich in den höheren Luftraum der Erde. Die meisten Abgeschiedenen, die in ihrem irdischen Leben die Läuterung zur geistigen Wiedergeburt nicht wenigstens annähernd erreicht haben, gelangen hier zunächst in einen eigenartigen Zustand, am besten einem sehr lebhaften Traum-oder Phantasieleben vergleichbar. Bei Lorber wird diese Welt unvollendeter Seelen das
M i t t e l r e i c h genannt, da von hier aus die Wege der seelischen Entwicklung entweder abwärts zu gottesfernen, qualvollen, höllischen Zuständen oder aber aufwärts in gottesinnige, lichtvolle, selige Zustände der Paradiese und Himmel führen.

Im Mittelreich ist der Regel nach den Seelen die Sehgabe für die materielle Wirklichkeit benommen. Sie schauen und vernehmen nichts mehr von der unter ihnen liegenden irdischen Welt noch von den himmlischen Sphären über ihnen, sondern erkennen und fühlen nur, was in ihnen selbst ist. Ihr Sein ist wie eine Art heller Traum, in dem die Seele in einer gleichsam aus ihr (d.h. aus ihrer Phantasie) hervorgegangenen Gegend lebt und ganz so handelt, als befände sie sich in der natürlichen Welt.

Aber in dieser eigenartigen Eingesponnenheit bleibt die Seele nicht hilflos sich selbst überlassen. Schutzgeister, die schon im irdischen Dasein sich um ihre Läuterung und Reifung bemüht haben, führen auch jetzt ihr Werk liebevoll weiter, indem sie das innere Schauen und Erleben der Seele unvermerkt beeinflussen und zu einer geistigen Lebensschulng gestalten.

Freilich dauert es oft lange, bis eine Seele solchen weisen Belehrungen folgt. Bis sie ihre alten selbstischen Gedanken und Gelüste fahren lässt und sich endlich demütig in die heilige Liebesordnung des Gottesreiches fügt. Wir vernehmen durch Lorber, dass für eine lässige Seele der Fortschritt im Jenseits ein weit schwierigerer ist, als auf Erden; dass ein Tag diesseits mehr sein kann als tausend Jahre drüben und daher die zeitliche Lebensschule mit allem Ernst zu nützen ist! Auf Grund ihrer W i l l e n s f r e i h e i t kann eine hartnäckige Seele in ihrem jenseitigen Traumleben sich auch höchst unglücklich entwickeln, indem sie ihrer unreinen Liebe sich immer mehr vom Göttlichen abwendet und in höllische Gedanken und Leidenschaften übergeht. Für eine solche Seele werden dann infolge dieser Gesinnung auch ihre inneren Erlebnisse immer höllischer und peinvoller, bis sie, durch oft furchtbare Erfahrung belehrt, ihre falsche Richtung endlich erkennt und doch noch umkehrt.

Gibt eine Seele im Jenseits füher oder später sich der Führung ihrer Schutzgeister und höheren Gottesdiener hin, gelangt sie bald in lichtere geistige Zustände, die schließlich immer mehr Wahrheit, Wirklichkeit und Seligkeit in sich bergen. Denn in einer solchen Seele entwickelt sich dann, genährt durch das in sie eindringende göttliche Lebenslicht, der reingeistige Gottesfunken zu einer das ewige Leben in sich tragenden alles beseligenden Macht.

"Wenn eine Seele", so lesen wir in den Neuoffenbarungen, "einmal dahin kommt, dass ihr innerer Geist sie ganz durchdringt, dann gelangt sie auch zum vollen Hellsehen und klaren Erkennen. Ebenso zur Erinnerung an alles, was sie war, wie sie geworden, was sie gemacht und wie die Welt bestellt war, in der sie im Leibe gelebt hat." Auch all ihre Lieben, die ihr im irdischen Leben nahegestanden, wird sie dann wiedersehen, um mit ihnen für ewig verbunden zu bleiben. Soch eine Seele kann dann die ganze Schöpfung erschauen und ist durch ihre nunmehr machtvolle Gottesliebe befähigt, in seliger Vereinigung mit ihrem Gott und Vater und mit den anderen gereiften und vollendeten Geistern am endlosen Werke der göttlichen Welten- und Wesensschöpfung mitzuwirken.

Diese hier mit einfachsten Grundlinien angedeutete Jenseitslehre finden wir hauptlächlich in dem großen, durch Jakob Lorber gegebenen zehnbändigen Evangelium und im besonderen auch in den Werken: "Die geistige Sonne", "Bischof Martin" und em zweibändigen Werk "Robert Blum - Von der Hölle bis zum Himmel".

Vom Verlag:

Lorber selbst empfing bei Niederschrift des Werkes eine Zwischenkundgabe, die ihrer Wichtigkeit wegen hier angeführt sei. Sie will einer zuweilen erhobenen Kritik begegnen, die gewisse szenische Erlebnisse und Redensarten für unvereinbar mit der göttlichen Inspiration des Werkes zu halten vermeint - ohne zu bedenken, dass die Seele auch drüben vor ihrer Vereinigung mit dem Geiste nicht anders zu denken, reden und handeln vermag. Aus jener Kundgabe hier die Sätze:

... " Dass manche Szenen hier bildlich und wörtlich so wiedergegeben sind, wie sie in der Geisterwelt wirklich vor sich gehen, erfolgt deshalb, um dem Leser dieser Offenbarung einen anschaulichen Beweis davon zu geben: dass der Mensch nach Ablegen seines Erdenleibes ganz derselbe Mensch bleibt mit Haut und Haaren, mit seiner Sprache, mit seinen Ansichten, Gewohnheiten, Sitten, Gebräuchen, Neigungen und Leidenschaften. Ebenso seine daraus hervorgegenden Handlungen, wie sie auf der Welt bei seinem Leibesleben stattfanden. Dies alles,
s o l a n g e er nicht die völlige Wiedergeburt im Geiste erlangt hat. Deshalb heisst dieser Zustand nach dem Übertritt die "n a t u r m ä s s i g e Geistigkeit" während ein voll wiedergeborener Geist sich im Zustande der "r e i n e n Geistigkeit" befindet"...

Möge dieser Hinweis manch neuem, mit den geistigen Lehren noch weniger vertrauten Leser das Studium dieses großen Jenseitswerkes erleichtern. Es will zudem vornehmlich mit dem Herzen gelesen werden, um in dem Menschen eine Ahnung zu erwecken von der Liebe und Weisheit, mit der der Vater seine Gotteskinder von Sphäre zu Sphäre führt bis zu ihrer Vollendung in höchster Freiheit und Seligkeit.

 

Bücher

Die großen Lebens- & Kirchenfragen Das verlorene Paradies Gleichnisse Jesu Weisheitsgeschichten Offenbarungen Gottes neben der Bibel Der wahre und lebendige Glaube Weltsinn, Wohlstand und Reich Gottes Der Prophet Jakob Lorber

Hörbücher

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Neuoffenbarungen

Die Haushaltung Gottes Das Große Evangelium Johannes Kindheit und Jugend Jesu Von der Hölle bis zum Himmel Bischof Martin Die Geistige Sonne Die drei Tage im Tempel Schrifttexterklärungen

Musik

Am Herzen Jesu Wie die grossen Sonnenblumen Friede ist kein leeres Wort Zeitenjahre Praise & Worship Lichtblicke Christliche Hitparade 2 Tullamore Gospel Choir