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Das Zeichen des Menschensohnes erscheint nur durch Selbstverleugnung und Demut 448

Administrator Beiträge: 10838 Forumgründer *****
Das Zeichen des Menschensohnes erscheint nur durch Selbstverleugnung und Demut
« am: Juli 22, 2012, 09:46:28 Vormittag »
[h3]Vom Zeichen des Menschensohnes und den Wolken des Himmels - Gleichnis des Frühlings[/h3]
Aus: Himmelsgaben - Band 1 / 112. Vom geistigen Frühling

Der Herr:

[HiG.01_41.05.01.b,04] Sehet, das ist der natürliche Frühling! – Was kann man aber von diesem lernen? – Ich sage euch – sehr vieles!

[HiG.01_41.05.01.b,05] Ihr wißt, wodurch er natürlicherweise entsteht, nämlich durch das wachsende Licht und durch die Wärme.

[HiG.01_41.05.01.b,06] Nun sehet, wenn ihr recht emsig treu Mein Wort anhöret oder selbst leset, so nähert sich da ebenfalls die große Geistessonne eurer irdisch oder weltlich noch kalten nördlichen Winterzone des Herzens. Dieses „Sonnenlicht“ entbindet da auch nach und nach stets mehr und mehr Wärme, welche die Liebe zu Mir ist, zur wahren geistigen Lebenstätigkeit.

[HiG.01_41.05.01.b,07] Wenn nun solches vor sich zu gehen anfängt, dann ist bei dem Menschen der „geistige Frühling“ eingetreten.

[HiG.01_41.05.01.b,08] Wie es aber ist, daß der natürliche Frühling nebst vielen nützlichen Pflanzen und Tieren auch ebensoviele giftige und schädliche ins Leben erweckt, also ist es auch mit dem geistigen Frühlinge, daß dadurch im Menschen auch viele giftige und schädliche böse Geister geweckt werden, aus welcher Ursache dann auch die Versuchungen zur Sünde mächtiger werden als in dem leblos starren Winter, welcher ist die laue weltliche Gewöhnlichkeit des Menschen.

[HiG.01_41.05.01.b,09] Daher muß der Mensch in diesem geistigen Frühlinge einem sorgfältigen Gärtner gleichen, der seine Bäumchen und Pflanzen sorgfältig von den schädlichen Raupen reinigt und alles Unkraut ausjätet, damit der edlen Bäume und Pflanzen Leben keinen Schaden leide.

[HiG.01_41.05.01.b,10] Wer nun auf diese Art seinen Lebensbaum von allen den bösen Begierden und Leidenschaften durch die kräftigen Werkzeuge, welche sind die Selbstverleugnung und die Demut, emsig reiniget, der wird dann gewiß auch im Sommer und Herbste seine Tätigkeit mit den herrlichsten, reif gewordenen Früchten belohnt sehen.

[HiG.01_41.05.01.b,11] Diese Früchte aber sind keine anderen als die Erscheinung des „Zeichens des Menschensohnes am Himmel.“ Die „Geschlechter der Erde“ sind die hinausgeschafften bösen Begierden und Leidenschaften. Und darauf erfolgt „das Kommen des Menschensohnes auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.“


Anmerkung:

Unter dem Himmel ist nicht der materielle, natürliche Himmel zu verstehen, auch keine andere materielle Welt hinter irgendwelchen Sternen, sondern dieser ist nur eine Entsprechung für das ewige Geistleben Gottes im Menschen, welches tief im menschlichen Seelenleben ruht. Das Geistleben des Menschen (was seine Liebe und sein Wollen ist) wird mit dem Begriff "Herz" bezeichnet. Ist dieses noch ohne Gott, so spricht man sinnbildlich von der "Erde". Übrigens kann man nur so die Schöpfungsgeschichte in der Genesis verstehen, auch diese ist entsprechend bezogen auf das entstehende Geistleben im Menschen und nicht auf ein vergängliches Materieleben, denn die Wahrheit ist der ewige Geist in allem.

Durch die Selbstverleugnung und die Demut des Herzens erscheint das „Zeichens des Menschensohnes am Himmel". Dies bedeutet des Menschen erwachendes Verständnis und die Aufnahmefähigkeit für die göttliche Wahrheit, welche der Sohn des Vaters ist, oder das Licht aus der Liebe.

Ist der Mensch soweit vorbereitet, und hat er die „Geschlechter der Erde“, als da sind seine bösen Begierden und Leidenschaften, aus sich hinausgeschafft, erfolgt „das Kommen des Menschensohnes auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.“ Das heißt:

Der Mensch empfängt nun die wahre Taufe des Geistes, welcher ist die Wirkungskraft aus der götllichen Liebe und Wahrheit. Die Wahrheit gelangt in den Menschen durch seine Liebe zu Gott in CHRISTUS, und diese besteht in der Erkenntnis (Wolken) Gottes und des ewigen Lebens des Geistes (Himmel). DAS ist die "Wiederkunft CHRISTI"!

Daher kommt JESUS  N I C H T  außerhalb wieder, sondern im Geist und somit in der Wahrheit des Seins eines jeden einzelnen Menschen, je nach dem Grade und der Beschaffenheit seiner Liebe. In Vielen ist ER schon wiedergekommen, aber für jene, welche noch außerhalb von sich schauen in die gerichtete Scheinwirklichkeit der Materie, wird solange keine Wiederkunft CHRISTI erfolgen, bis auch sie den Blick nach Innen werden zu richten beginnen mit geistigen Augen, hinauf in ihr ewiges, innwendiges Geistleben aus Gott, ihren eigenen, wahren Himmel!

 

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