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Die Menschwerdung Gottes, ihr Grund und Zweck - Zentrale Kundgaben 459

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Die Menschwerdung Gottes, ihr Grund und Zweck - Zentrale Kundgaben
« am: Juli 28, 2012, 08:20:52 Vormittag »
[h3]Die Menschwerdung Gottes, ihr Grund und Zweck - Zentrale Kundgaben[/h3]
Der göttliche Vater in Jesus: „Ich habe diese Erde erwählt, weil deren Kinder die letzten und niedrigsten sind in der ganzen Unendlichkeit; und Ich habe darum das Kleid der tiefsten Niedrigkeit angezogen, um es allen Geschöpfen in Meinem endlosen Reiche möglich zu machen, sich Mir zu nahen. Es wundere dich daher ja nicht, daß du Mich auf diesem unvollkommensten, letzten Planeten der ganzen Schöpfung antriffst!“
[Ev. Bd. 1, Kap. 216, 4-5]

Jesus: „Darum bin Ich selbst auf diese für die Zeugung Meiner wahren Kinder bestimmte Erde gekommen, um euch von den Banden der geschöpflichen Notwendigkeit zu befreien, euch den Weg zur wahren, selbständigen, ewigen Lebensfreiheit zu zeigen durch Wort und Tat, ihn zu bahnen und zu ebnen durch Mein euch allen vorangehendes Beispiel. Nur auf diesem Wege wird es euch möglich sein, einzugehen in die nie ermeßbare Herrlichkeit Gottes!“
[Ev. Bd. 3, Kap. 178, 1-2]

Jesus: „Vom alten Fluch des Erbübels der Eigenliebe wird die Menschheit eben jetzt dadurch erlöst, daß Ich Mich selbst in ihn hineinbegeben und ihm Meinen Segen gebracht habe. Die alte Ordnung der Himmel hört auf, und es wird nun auf der Grundlage der durch Mich gesegneten Materie eine neue Ordnung und ein neuer Himmel erbaut, und die ganze Schöpfung wie auch diese Erde muß eine neue Einrichtung bekommen. — Nach der alten Ordnung konnte niemand in die Himmel kommen, der einmal in der Materie war; von nun an wird niemand zu Mir in den höchsten, reinsten Himmel kommen können, der nicht gleich Mir den Weg der Materie und des Fleisches durchgemacht hat.“
[Ev. Bd. 4, Kap. 109, 3-4]

Jesus: „Ich als Gott von Ewigkeit könnte wohl mit Meinem Willen die Hölle und mit ihr die ganze (materielle) Schöpfung zunichte machen. Was aber dann? Eine neue Schöpfung von materiellen Welten ist in keiner anderen Ordnung denkbar als in der gegenwärtigen, weil die Materie das gerichtete und notwendig gefestete Mittel ist, durch das ein Mir in allem ähnlich werden sollendes Wesen, von Mir ganz abgelöst, die Willensfreiheitsprobe durchmachen muß, um zur wahren Lebensselbständigkeit zu gelangen. Es ist darum besser, alles bestehen zu lassen, aber in einer wohl gesonderten Ordnung. Diese konnte von Mir jedoch nur dadurch bewerkstelligt werden, daß Ich selbst Mensch wurde, selbst alle Materie durchdrang und somit ihren ganzen gerichteten, geistigen Inhalt zur Beseligung fähig machte. Und das ist die zweite Schöpfung, die Ich schon von Ewigkeit her vorgesehen habe, ohne die nie ein Mensch dieser oder auch einer anderen Erde je hätte vollkommen werden können!“
[Ev. Bd. 6, Kap. 239, 2-4]

Jesus: „Ich mache nun alles neu, und alle alten Verhältnisse müssen umgewandelt werden, weil Ich selbst Mich umgewandelt habe dadurch, daß Ich (der höchste Gottgeist), die Materie anzog. Wer jedoch nicht glaubt und nicht getauft wird aus dem Wasser Meiner Lehre und dem Geiste Meiner Liebe auf Meinen Namen und Mein Wort, für den wird es bleiben bei der alten Ordnung. Er wird nicht so bald in Mein Reich und zu Meiner Anschauung kommen.“
[Ev. Bd. 4, Kap. 109, 8 und 9]

Jesus auf dem Berge Tabor zu dem seligen Geist des Elias (Erzengel Michael): „Am Ende der Zeit wird alles Fleisch dieser Erde ins Geistige umgewandelt; du aber wirst dessen nimmer bedürfen, da Ich dir ohnehin einen neuen Leib gab für ewig. — Wache mir aber wohl über die Kinder Israels, bis Ich heimkehren werde in Kürze, wenn Mein größtes Werk vollendet sein wird! Alsdann werde Ich dir geben einen festen Stuhl in Meinem neuen Reiche. Denn siehe, es ist nun die Zeit gekommen, da Ich alles neu schaffe, zuerst Meine Geisterwelten und später die Welten der Materie.“
[Ev. Bd. 5, Kap. 235, 10]

Der Herr: „Damit es bei der Neugestaltung der mit Luzifer gefallenen Wesen an der Seite Gottes gegen Ihn selbst keine Widerordnung gebe, mußte Gott sich gewisserart durch Seine Menschwerdung selbst neu gestalten, hernach bauen einen neuen Himmel und endlich machen, daß alles neu werde gleich Ihm!“
[Hi. Bd. 2, S. 136, 9]

Jesus zu gereiften Jüngern und Freunden: „Die unendliche Gottheit hat die Macht, sich endlos frei zu bewegen. Ihr steht demnach auch das Recht zu, ihre Herrlichkeit ins Fleisch zu wandeln, um gegenüber den von ihr geschaffenen Menschen als selbst ein ewig vollkommenster Mensch schau- und begreifbar dazustehen.“
[Ev. Bd. 8, Kap. 26, 1]

Jesus: „Es war zwischen Mir und euch Menschen wohl eine endlose Kluft, vermöge der sich Mir auch nicht einmal der vollkommenste Engelsgeist hätte nahen können, aber nun ist über diese Kluft eine Brücke gebaut, und diese heißt die Liebe zu Mir von eurer Seite, so wie Ich Meinerseits aus Meiner ewig großen, über alles mächtigen Liebe zu euch Menschen selbst Mensch mit Fleisch und Blut geworden bin und auch eure Schwächen angenommen habe, auf daß Ich kein ewig ferner Gott, sondern ein völlig naher, leicht erreichbarer Vater, Freund und Bruder sein und nach dem Maße eurer Liebe zu Mir bleiben kann.“
[Ev. Bd. 9, Kap. 85, 5]

Jesus zu einem eifrigen Gottsucher: „Der von dir gesuchte große Heiland und Lehrer ist derselbe Jehova, der schon mit Adam, Noah und Abraham, mit Moses und vielen anderen Propheten geredet hat. Der Unterschied zwischen damals und jetzt besteht jedoch darin, daß Er damals als der ewige Herr aller Kreatur und als der reinste Geist voll Liebe, Leben, Weisheit, Macht und Kraft mit dem geweckten Geiste der Menschen geredet hat. In jetziger Zeit aber hat es Ihm wohl gefallen, aus größter Liebe zu den Menschen selbst das Fleisch anzuziehen, auf daß die Menschen als Seine Kinder dort ewig bei Ihm sein, leben und wohnen sollen, wo Er selbst sich ewig befindet, und von wo Er die Unendlichkeit regiert.“
[Ev. Bd. 9, Kap. 52, 2]

Jesus: „Ich bin in diese Welt gekommen, um einen gerechten, sicheren Weg zu bahnen, auf dem es für jeden ein Leichtes werden soll, die nahen Himmel zu erreichen. Doch soll dabei kein Mensch in der Freiheit seines Willens nur im geringsten beirrt werden. Von nun an wird jeder, der es fest und ernstlich will, die Himmel erreichen können, was bis jetzt nicht möglich war, da zwischen Erde und Himmel eine allzu große Kluft bestand.“
[Ev. Bd. 2, Kap. 133,2-3]

Jesus: „Mit diesem Meinem Erdenleben wird dem Menschen erst die höchste Freitätigkeit zu seiner Lebensvollendung gegeben und mit ihr das neue Gesetz der Liebe (zu Gott und zum Nächsten), das im rechten, göttlichen Vollmaße alle anderen Gesetze und alle Weisheit aus Gott in sich faßt.“
[Ev. Bd. 2, Kap. 230, 8]

Der Jünger Johannes: „Jesus tat und tut alles, damit alle Menschen ein vollkommenstes Vorbild an Ihm haben sollen, um Ihm als dem Urgrunde und Urmeister alles Seins und Lebens nachzufolgen!“
[Ev. Bd. 4, Kap. 77,7]

Der Erzengel Raphael: „Nach der Menschwerdung Gottes ist es für jedermann, der eines guten Willens ist ein Leichtes, sich in alle Lebensvollendung hineinzuarbeiten; denn es hat dem Herrn wohlgefallen, in dieser Zeit nicht nur kräftige Führer aus den Himmeln auf diese Erde zu berufen, sondern Er nahm selbst Fleisch an und kam, euch gichtbrüchige Menschen zu heilen, euch zu zeigen Seinen reinen, göttlichen Willen und euch zu lehren, Gott über alles und euren Nächsten wie euch selbst zu lieben.“
[Ev. Bd. 5, Kap. 83, 9]

Jesus: „Nie konnten selbst die vollkommensten Engel und auch die frömmsten Menschen dieser und aller anderen Erden den niemals geschauten und daher auch niemals begriffenen Gott verherrlichen durch eine wahre, lebendige Liebe zu Ihm. Da hieß es allezeit: ‚Gott kann niemand schauen und dabei das Leben erhalten; denn die Gottheit in sich ist ein verzehrendes, ewiges Feuer!‘ Dies Feuer ist nun in Mir bedeckt und gedämpft durch Meinen Leib, und es heißt nun nicht mehr: ‚Gott kann niemand schauen und leben!‘, sondern: ‚Von nun an wird jeder Engel und Mensch Gott schauen und leben können!‘.“
[Ev. Bd. 8, Kap. 57, 15

Der erleuchtete Grieche Phulopold: „Du, Herr, wurdest den Menschen ein vollkommener Mitmensch, auf daß der Mensch in alle Ewigkeit als völlig selbständig Dir gegenüberstehen könne und Du selbst dadurch den seligsten Genuß hättest, Deinen Kindern als ein schau barer, liebender Vater, den sie lieben können, zu begegnen und sie persönlich zu führen in Deine Wunder- himmel! Welche Seligkeit könnte das für einen unend lichen Gott auch sein, wenn Er wohl Seine lieben Kinder sehen könnte, diese Ihn aber nie anders denn als ein unendliches Lichtrneer erschaueten?! So aber hast Du den Menschen die höchste Seligkeit bereitet und dadurch als wahrer, liebevollster Vater Deiner Kinder auch Dir selbst!“
[Ev. Bd. 3, Kap. 183, 19-20]

Der weise Seher Mathael: „Um für uns Menschen dieser Erde, für die Engel aller Himmel und für alle Geschöpfe der Unendlichkeit eine größere Seligkeit zu bereiten, kam Gott selbst als ein Mensch auf diese Erde, um sich uns als solcher zu offenbaren. Und das tut der Herr nicht nur unsertwegen, sondern auch Seinetwegen; denn Er müßte mit der Zeit vor Langeweile vergehen, so Er mit Seiner Allwissenheit doch in sich höchst klar gewahren müßte, daß Er als eine der Form nach unvorstellbare, wenn auch ewige und vollendetste Intelligenz von Seinen Geschöpfen nie geschaut und angesprochen werden könnte und somit auch unerkannt bleiben müßte!“
[Ev. Bd. 3, Kap. 238, 7]

Jesus: „Weil der von Gott wohl berechnete, von Ewigkeit her gesehene Augenblick jetzt gekommen ist, in welchem alle Geschöpfe eine gewisse Selbständigkeitsreife erlangt haben, die sich am meisten daran erkennen läßt, daß die Menschen von Gott beinahe nichts mehr wissen und von Ihm also völlig losgelöst sind, so bin Ich als Gott denn nun da, um die Menschen nicht mehr durch Meine Allmacht zu führen, sondern allein durch die Lehre, die Ich ihnen nun so gebe, als wäre Ich selbst nichts mehr und nichts anderes als sie.“
[Ev. Bd. 6, Kap. 63, 13]

Jesus: „Ich bin darum in diese Welt gekommen, um euch Menschen die beste Lebensvorschrift zu geben, nach der jeder sich in die höchste Lebensweisheit versetzen kann. Und diese Vorschrift lautet ganz kurz: ‚Liebe Gott aus allen deinen Kräften über alles und deinen Nächsten wie dich selbst!‘ Wer das übt und vollauf tut, der ist Mir gleich und wird dadurch auch in alle Weisheit, Kraft und Macht geleitet werden.“
[Ev. Bd. 5, Kap. 72, 12]

Jesus zu einem Griechen: „Es gibt nur einen Gott und Herrn, der alle Menschen gleich erziehen will, und Ich bin darum in diese Welt gekommen, um auch den Heiden das Tor zu Licht und Leben zu öffnen. Und es wird die Zeit kommen, da den Juden das Licht genommen und den Heiden gegeben wird.“
[Ev. Bd. 5, Kap. 257, 2]

Jesus zu indischen Weisen: „Jener von den drei Weisen aus dem Morgenlande besuchte neugeborene König war und ist der verheißene Mittler, der in die Welt gekommen ist, um nicht nur den Juden, sondern allen Menschen, die eines guten Willens sind, ein wahres Licht des Lebens aus Gott zu bringen. Von Ihm und durch Ihn werden alle Völker beglückt werden und einst sagen: ‚Heil Dem, der da kommt, angetan mit dem Kleide der ewigen Liebe, Wahrheit und Gerechtigkeit; denn Er hat sich unserer Gebrechen erbarmt und uns vom harten Joche des Gerichtes und des Todes erlöst!‘ — Wer Ihn hören und nach Seiner Lehre tun wird, der wird in sich das ewige Leben ernten.“
[Ev. Bd. 7, Kap. 118, 5-7]

Jesus zu Lazarus: „Es ist nun dahin gelangt, daß im ganzen Judenlande ohne Johannes (der Täufer) und ohne Mich jeder Funke der wahren Gotteserkenntnis erstickt wäre, und es war daher notwendig, daß Ich selbst als ein Mensch in diese Welt kam, um allen Menschen, die noch eines guten Willens sind, das verlorene Licht des Lebens wiederzubringen und ihnen von neuem die Wege zur wahren Gotteserkenntnis zu zeigen.“
[Ev. Bd. 6, Kap. 149, 5]

Jesus: „Ich habe diese Erde zur Zucht Meiner Kinder bestimmt, bin nun selbst auf diese Erde gekommen, um Mich durch Wort und Tat als der Herr Himmels und der Erde in Menschengestalt zu zeigen, um die Menschen dadurch zu belehren, daß sie wahrhaft Mein Ebenmaß sind.“
[Ev. Bd. 6, Kap. 164, 10]

Jesus: „Von Gott ergeht nunmehr an die Menschen dieser Erde die höchste Offenbarung; denn mehr als Ich selbst im Fleische kann zu ihnen ewig nimmer kommen. Wohl dem, der an Mich glaubt, sich nicht an Mir ärgert und so lebt und handelt, wie Ich es hier lehre! Denn wer Meine Worte hält und danach lebt, der wird es bald innewerden, daß diese Worte nicht Menschen-, sondern Gottesworte, also in sich selbst Leben, Licht und ewige Wahrheit sind.“
[Ev. Bd. 6, Kap. 204, 14]

Jesus: „Darum bin Ich in die Welt gekommen, daß alle zu Mir kommen sollen, die mühselig und belastet sind. Denn Ich bin ein wahrer Arzt, der zu den Kranken geht und ihnen hilft und nicht zu den Gesunden, die des Arztes nicht bedürfen!“
[Ev. Bd. 6, Kap. 202, 11]

Jesus: „Ich bin nicht in diese Welt gekommen, um alle blinden und kurzsichtigen Menschen zu richten, sondern zu suchen das Verlorene, zu heilen die Kranken, aufzurichten das Gebeugte und zu erlösen alle Gefangenen.“
[Ev. Bd. 6, Kap. 220, 6]

Der Erzengel Raphael: „Was Jesus in Seinem Erdenleben tut, das gilt für die ganze Unendlichkeit.“
[Ev. Bd. 3, Kap. 80, 10]

Jesus zu dem welterfahrenen Römer Agrikola: „Da die Hölle nun ihre Gewalt über die ganze Erde ausübte, war es an der Zeit, daß Ich selbst in die Materie herabkommen mußte, um dieses alte, aber notwendige Gericht mit all Meiner Fülle zu durchbrechen und dadurch der Hölle einen Damm zu setzen, den sie nimmermehr durchbrechen wird. Ich, der Allerheiligste, mußte Mich mit der Unheiligkeit der menschlichen Schwachheit bekleiden, um Mich der Hölle zu ihrer Besiegung als starker Held nahen zu können. Ich habe Mich ihr nun genaht, bin in ihrer Mitte, und alle Teufel fliehen vor Mir wie lockere Spreu vor dem Sturmwinde!“
[Ev. Bd. 6, Kap. 240, 2-3]

Ein lebensvollendeter Himmelsbürger zu Satan über die Menschwerdung des Herrn und die dadurch veränderte Stellung Satans in der Schöpfung: „Es bestanden vor des Herrn Menschwerdung eine alte Erde und ein alter Himmel, die ruhten wohl auf dir, dem gerichteten Satan, damals warst du noch der negative Pol! Als aber der Herr selbst Fleisch annahm, da verwarf Er deine Polarität und setzte in sich selbst eine viel tauglichere, Seiner würdigere und für alle Ewigkeiten haltbare an die Stelle der deinen. Mit dieser Neuordnung kittete Er die durch deine Schwäche aus allen Fugen gehenwollende Schöpfung wieder fest zusammen, und es verging das Alte, und etwas ganz Neues trat an seine Stelle. — Vor Gottes Menschwerdung warst du zwar eine Notwendigkeit; aber nach dieser bist du nichts mehr und nichts weniger als jeder andere Geist, und darum bist du nun auch zur Erhaltung der Dinge durchaus nicht mehr nötig!“
[BM. Kap. 193, 14-15]

Jesus: „Die Juden, die in dieser Zeit zumeist glaubenslos sind, aber aus ihrer Überlieferung doch noch wissen, wie Gott ihr Volk geführt hat, sind am geeignetsten, Meine persönliche Gegenwart zu ertragen. Denn die Mich erkennen, wissen es aus dem rechten Grunde, wer Ich bin. Die Ungläubigen aber halten Mich für einen Magier und die Schwachgläubigen für einen Propheten. Da ist sonach mit Meiner Gegenwart keine Seele in ihrer Eigentümlichkeit und in ihrem freien Willen gefährdet, und darum muß das Licht vom Judenvolke aus in alle Welt hinausgehen.“
[Ev. Bd. 8, Kap. 129, 11]

Jesus zu Seinen Jüngern und Freunden: „Ich habe Mich darum mit einem Leibe umgeben, damit Ich für euch künftig nicht mehr ein unbegreiflicher und unschaubarer Gott bin, sondern ein Mensch, mit dem ihr ebenso wie miteinander reden und verkehren könnt. Dadurch habe Ich euch nicht nur zu Meinen vollkommen ebenbildlichen Kindern, sondern auch zu Meinen wahren Freunden und Brüdern gemacht. Damit werdet ihr alle wohl zufrieden sein, und es wird euch nicht beirren, daß Ich in Meinen ewigen göttlichen Eigenschaften niemals erreichbar bin.“
[Ev. Bd. 10, Kap. 207, 11-12]

Jesus zu einem gutwilligen, im Herzen jüdischen Heiden: „Ich bin kein Prophet, sondern Derjenige, von dem die Propheten geweissagt haben, daß Er kommen werde, um alle, die an Ihn glauben, von den Banden des Truges von der Nacht der Sünde, des Gerichtes, der Hölle und des ewigen Todes zu erlösen. — Ich bin also der Herr und Meister selbst und kein Diener, bin aber nun doch in dieser Welt, um allen Menschen, die guten Willens sind, mit Meiner Liebe, Weisheit und Macht zu dienen und ihnen das ewige Leben zu geben. Denn wahrlich, alle, die an Mich glauben und völlig nach Meiner Lehre leben und handeln, die werden den Tod nicht sehen, fühlen und schmecken, sondern nach dem Abfalle ihres Leibes in einem Augenblicke verwandelt werden und bei Mir im Paradiese sein, und ihrer Seligkeit wird kein Ende sein!“
[Ev. Bd. 10, Kap. 125, 5-6]

Alle Erdenvölker hatten Weissagungen von der Menschwerdung Gottes. Von einer solchen Prophezeiung durch einen germanischen Seher weiß der römische Kriegsveteran Markus zu berichten.
[Ev. Bd. 3, Kap. 167, 6-8 und 11-13]

Auf den Vorschlag des römischen Statthalters Cyrenius in Tyrus, das Auftreten eines höchsten Göttersohnes im Jesuskindlein dem Kaiser nach Rom zu melden, erklärt Joseph dem eifrigen Machthaber: „Lieber, guter Freund! Meinst du denn, daß Dem an der Ehrung Roms etwas gelegen ist, dem Sonne, Mond, Sterne alle Elemente gehorchen müssen?! — Hätte Er gewollt, daß Ihn alle Welt ehret wie einen Götzen, da wäre Er vor aller Welt Augen in all Seiner ewig unendlichen, göttlichen Majestät zur Erde herabgekommen! Dadurch aber wäre auch alle Welt gerichtet worden! Er hat aber die Niedrigkeit erwählt, um alle Welt zu beseligen! Und so laß es mit der Botschaft nach Rom gut sein! Denn dieser ist gekommen zum Falle der Welt der Großen und Mächtigen und zur Erlösung der Armseligen, ein Trost der Betrübten und zur Auferstehung derer, die im Tode sind!“
[Jug. Kap. 38, 7-10]

Eine zum Licht erwachte Seele im Jenseits: „Wenn Gott der Herr nicht das Menschliche angenommen hätte, um auch von uns Menschen, Seinen Geschöpfen, gesehen zu werden, wozu wohl hätte Er uns erschaffen?! Für sich nicht! Denn was hätte Er davon, wenn wir Ihn nie zu Gesicht bekämen und vollauf liebeten? Und wozu wäre uns ein Leben ohne einen schaubaren Gott nütze!?“
[BM. Kap. 30, 18]

Jesus auf die Frage eines Jüngers, warum Gott gerade auf dieser Erde Mensch wurde: „Es befinden sich im Herzen des Menschen zwei überaus kleine, euren Augen kaum als winzige Pünktchen sichtbare Kämmerlein, die den beiden großen Blutkammern entsprechen. So klein aber auch diese Punkte sind, so bedingen sie durch ihre Einrichtung doch ganz allein das Leben des Herzens und dadurch des ganzen Leibes mit all seinen Organen. — Das erste und wichtigste Kämmerlein entspricht dem, was des Geistes und somit des eigentlichen Lebens ist, und wir wollen es das bejahende nennen. Das zweite, minder wichtige, obschon zum Leibesleben unumgänglich notwendige aber, wollen wir das der Materie entsprechende, also das verneinende nennen. Dieses hat für sich kein Leben, sondern ist nur ein Aufnahmegefäß fürs Leben, welches es mit jedem erneuten Herzschlag aus dem bejahenden Kämmerlein von neuem aufnimmt und dann dem ganzen Leibe durch das Blut mitteilt. — Seht, wie im Kleinen jeder Mensch zum Behufe seines leiblichen Probelebens eingerichtet ist, also auch entsprechend in den weitesten Umrissen der ganze große Schöpfungsmensch. — Denket euch, daß diese Hülsenglobe, in der sich eure Erde mit zahllos vielen anderen Weltkörpern befindet, zur Einrichtung des Herzens im großen Schöpfungsmenschen gehört, und daß eben eure Sonne mit ihren Planeten das bejahende Lebenskämmerlein darstellt und darinnen eben diese Erde entsprechend den eigentlichen geistigen Grundlebensstoff bedingt und ausmacht! — Ich aber bin von Ewigkeit der Grund alles Lebens und alles Seins und bin somit auch die urbejahende Lebenskammer im ewigen Lebensherzen der Unendlichkeit! — So Ich denn nach Meiner Liebe, Weisheit und Ordnung in Mir selbst beschlossen habe, das Leiblich-Menschliche anzuziehen, so konnte Ich der ewigen Ordnung gemäß in dem großen Schöpfungsmenschen solches nur auf dem Punkte verwirklichen, der Meinem Urwesen völlig entspricht. Da diese Erde seit den Zeiten Adams dazu erkoren ward und auf ihrem Boden Ich nun das Leibmenschliche angenommen habe, so wird sie das auch verbleiben bis ans Ende der Zeiten der gerichteten Geister. Und auch ihr werdet die Austräger des Urgrundlebens in alle Unendlichkeit im Geiste aus Mir ewig verbleiben und eben darum Meine wahren Kinder sein!“
[Ev. Bd. 8, Kap. 56, 5-6, Kap. 57, 1-4 und 6]

Jesus: „Was ein rechter Mensch tun muß, um in sich zur vollen Herrlichkeit des Lebens einzugehen, das habe nun auch Ich selbst euch allen zum wahren Vorbild und Wegweiser im großen Schöpfungsmenschen getan und bin darum auf diese Erde gekommen, weil sie nach Meiner ewigen Ordnung dem bejahenden Herzenskämmerlein entspricht.“
[Ev. Bd. 8, Kap. 57, 13]

Zwei Essäer über Jesus und die Menschwerdung Gottes: „Dieser Nazaräer ist mehr als ein vollkommener Mensch! Er ist dem Leibe nach wohl ein Mensch wie unsereiner, aber in Seinem Herzen wohnt alle Fülle der göttlichen Kraft und Macht. Es scheint uns, daß diese Menschwerdung des allerhöchsten Gottgeistes nicht bloß dieser Erde und ihrer Kreatur, sondern der ganzen Unendlichkeit gilt!“
[Ev. Bd. 2, Kap. 147, 13 und 15]

Jesus: „Bei allen zahllos vielen Vorschöpfungen, die alle einen Urgroßweltenmenschen darstellten, habe Ich Mich nicht auf irgendeiner Erde als Mensch ins Fleisch gehüllt durch die Kraft Meines Willens, sondern verkehrte mit ihren Menschen nur durch reinste Engelsgeister.“
[Ev. Bd. 4, Kap. 255, 2]